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Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert AFD-Asylkonzept als menschenverachtend und absurd

Pressemeldung vom 21.08.2017

Als „neuerlichen kalkulierten Tabubruch“ bezeichnet der Paritätische Gesamtverband die Forderung der AFD nach einer Abschaffung des individuellen Asylrechts. Die Partei treibe mit ihrem heute vorgestellten Asylkonzept die europäische Debatte um die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes auf eine gefährliche Spitze, warnt der Paritätische. Statt militaristischer Kleinstaaterei, einer weiteren Abschottung Europas und der Schaffung von Internierungslagern in Afrika, seien endlich legale und gefahrenfreie Zugangswege in die EU zu gewährleisten, fordert der Verband.

"Die Forderung nach der Abschaffung des individuellen Asylrechts stellt einen neuerlichen kalkulierten Tabubruch dar, wie er für die AFD mittlerweile typisch ist. Ebenso verhält es sich mit der Schließung der deutschen Grenze, die nichts anderes als das praktische Ende der Freizügigkeit in der EU bedeuten würde“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Die asylpolitischen Vorschläge der AFD seien teils menschenverachtend, teils absurd, in jedem Fall aber Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Der Paritätische wendet sich ganz ausdrücklich gegen eine solche Politik der Internierungslager und die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes vor Europas Grenzen. Globale Probleme wie das der Flüchtlinge erfordern ein humanes Handeln der gesamten EU und keine militaristische Kleinstaaterei“, so Schneider. Das individuelle Asylrecht sei unantastbar und in jedem Falle zu erhalten. „Was wir brauchen sind keine verantwortungslose Abschottung, sondern sichere legale Zugangswege in die EU und die solidarische Verteilung unter deren Mitgliedern“, so Schneider.

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Unser aktuelles Mitgliedermagazin: Still Queer

Der Paritätische ist bunt und vielfältig. Organisationen, die sich für die Belange und Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen und queeren Menschen einsetzen, gehören seit langem zu uns. Mit diesem Magazin wollen wir einen kleinen Einblick in die Arbeit von Ihnen geben. Gleichzeitig müssen wir feststellen: Queeres Leben gerät zunehmend (wieder) unter Druck - in Deutschland und der ganzen Welt. Während in den vergangenen Jahren die rechtliche Gleichstellung fast umgesetzt wurde und bei den CSD-Paraden jährlich Millionen von Menschen auf die Straße gehen, nimmt die Gewalt gegen die Community spürbar zu.

Doch zum Glück gibt es unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Wir wollen in diesem digitalen Mitgliedermagazin mit dem Titel "Still Queer" darauf blicken, wo queere Menschen sich hinwenden können, wenn sie Pflege benötigen, geflüchtet sind, einen Kinderwunsch haben oder Gewalt erlebt haben. Daneben gibt es viele Interview mit engagierten Personen aus der Community, die uns ihre Geschichten erzählt haben. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

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Der Paritätische in den Medien: Unsere Presseschau

Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert AFD-Asylkonzept als menschenverachtend und absurd

Pressemeldung vom 21.08.2017

Als „neuerlichen kalkulierten Tabubruch“ bezeichnet der Paritätische Gesamtverband die Forderung der AFD nach einer Abschaffung des individuellen Asylrechts. Die Partei treibe mit ihrem heute vorgestellten Asylkonzept die europäische Debatte um die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes auf eine gefährliche Spitze, warnt der Paritätische. Statt militaristischer Kleinstaaterei, einer weiteren Abschottung Europas und der Schaffung von Internierungslagern in Afrika, seien endlich legale und gefahrenfreie Zugangswege in die EU zu gewährleisten, fordert der Verband.

"Die Forderung nach der Abschaffung des individuellen Asylrechts stellt einen neuerlichen kalkulierten Tabubruch dar, wie er für die AFD mittlerweile typisch ist. Ebenso verhält es sich mit der Schließung der deutschen Grenze, die nichts anderes als das praktische Ende der Freizügigkeit in der EU bedeuten würde“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Die asylpolitischen Vorschläge der AFD seien teils menschenverachtend, teils absurd, in jedem Fall aber Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Der Paritätische wendet sich ganz ausdrücklich gegen eine solche Politik der Internierungslager und die Auslagerung des Flüchtlingsschutzes vor Europas Grenzen. Globale Probleme wie das der Flüchtlinge erfordern ein humanes Handeln der gesamten EU und keine militaristische Kleinstaaterei“, so Schneider. Das individuelle Asylrecht sei unantastbar und in jedem Falle zu erhalten. „Was wir brauchen sind keine verantwortungslose Abschottung, sondern sichere legale Zugangswege in die EU und die solidarische Verteilung unter deren Mitgliedern“, so Schneider.


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