In den Modellvorhaben (§ 11 SGB IX) werden ab 2018 innovative Maßnahmen und neue Kooperationsformen zwischen den Rehabilitationsträgern entwickelt. Ziel der Maßnahmen ist der Erhalt der Erwerbsfähigkeit von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierfür werden vom Bund bis zu 200 Mill. Euro jährlich für 5 Jahre zur Verfügung gestellt.

September 2019
Der  5. Newsletter des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ zur Information zum zweiten Förderaufruf. Demnach sollen:

  • das  Antragsverfahren hinsichtlich der Projektskizze vereinfacht werden.
  • der bereits in der Förderrichtlinie angelegte Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ im zweiten Förderaufruf stärker betont werden.
  • der zweite Förderaufruf den zusätzlichen Erkenntnisgewinn besonders hervorheben, damit die Modellprojekte stärker auf überprüfbare Ziele und Ergebnisse hin ausgerichtet werden.

Allerdings soll sich die inhaltliche Ausrichtung und die organisatorischen Rahmenbedingungen für den zweiten Förderaufruf nicht grundsätzlich ändern. Die Veröffentlichung des zweiten Förderaufrufs soll im Herbst 2019 erfolgen.
Newsletter Leitet Herunterladen der Datei einhier downloaden

Juli 2019
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Fachstelle rehapro haben den 4. Newsletter zum ersten Förderaufruf zum Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ veröffentlicht. Darin wird u.a. über die Zweite Sitzung des Lenkungsausschusses berichtet und auf die Empfehlung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zur Arbeit der Integrationsfachdienste vom Juni 2016 hingewiesen. Demnach beginnt die Fachstelle rehapro mit der Vorbereitung des zweiten Förderaufrufs, der im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen soll.

Leitet Herunterladen der Datei ein4. Newsletter
Leitet Herunterladen der Datei einEmpfehlungen der BAR zur Arbeit der Integrationsämter

April 2019 - Förderentscheidungen und Ankündigung für den zweiten Förderaufruf
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Fachstelle rehapro haben mit dem 3. Newsletter über die Förderentscheidung zum ersten Förderaufruf informiert. Demnach hat das BMAS am 28. März 2019 entschieden, im Rahmen des ersten Förderaufrufs 61 Modellprojekte von insgesamt 97 beantragten Projekten zu fördern. Es sollen alle 28 beantragten Projekte aus dem SGB VI-Bereich gefördert werden, sowie 33 Projekte aus dem SGB II-Bereich. 36 beantragte Modellprojekte aus dem SGB II-Bereich sind nicht zur Förderung vorgesehen. Derzeit findet die vertiefte zuwendungsrechtliche Prüfung der Anträge durch die Fachstelle rehapro und dem Grundsatz- und Querschnittsbereich der DRV Bund statt. Im Anschluss sollen die rechtsverbindlichen Zuwendungsbescheide von der Fachstelle rehapro sukzessive versendet werden, daher liegt noch keine Gesamtübersicht der zu  fördernden Modellprojekte vor.
Im Newsletter wird auch angekündigt, dass ein zweiter Förderaufruf für den Sommer 2019 vorgesehen ist.
Der Newsletter können Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier downloaden.

November 2018

Insgesamt sind 140 Projektskizzen bei der Fachstelle rehapro eingegangen, davon 104 aus dem SGB II-Bereich, 30 aus dem SGB VI-Bereich und 6 rechtskreisübergreifende Projektskizzen. Die Fachstelle rehapro hat bis zum 18. Oktober 2018 allen Antragstellern eine Rückmeldung zu ihrer Projektskizze übersandt. Ab Erhalt der Rückmeldung haben diese zwei Monate Zeit, einen Antrag einzureichen. Die Förderanträge werden demnach bis zum 18. Dezember 2018 eingehen. Nach Eingang aller Förderanträge werden diese für den Rechtskreis SGB II von der Fachstelle rehapro und für den Rechtskreis SGB VI durch die DRV Bund geprüft und eine Gesamtempfehlung an den Beirat rehapro und das BMAS übermitteln. Der Beirat rehapro gibt ebenfalls eine eigenständige Empfehlung ab. Das BMAS entscheidet unter Berücksichtigung der Gesamtempfehlung der Fachstelle rehapro und der Empfehlung des Beirats rehapro im Rahmen seines pflichtgemäßen Ermessens über die Förderung der beantragten Modellprojekte. Erst danach kann die Fachstelle rehapro die entsprechenden Zuwendungsbescheide erstellen.

Die Beiratssitzung zur Bewertung und Erstellung der Beiratsempfehlung soll im März 2019 stattfinden. Die Modellprojekte, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs nicht zur Förderung zugelassen werden, können sich in den weiteren Förderaufrufen erneut bewerben.

Zeitplan

  • bis 18. Dezember 2018: Eingang der Förderanträge
  • Dezember - Februar 2019: Prüfung und Bewertung der Förderanträge, Erstellung der Gesamtempfehlung der Fachstelle rehapro und der DRV Bund
  • März 2019: Sitzung des Beirats rehapro zur Bewertung der Modellprojekte und Empfehlung des Beirats
  • April 2019: Entscheidung des BMAS über die Förderung der Modellprojekte
  • ab April 2019: sukzessive Versendung der Zuwendungsbescheide
  • Sommer 2019: Zweiter Förderaufruf

Quelle: Leitet Herunterladen der Datei einNewsletter des BMAS/rehapro zum ersten Förderaufruf

Mai 2018
Die Förderrichtlinie wurde im Mai 2018 veröffentlicht. Antragsteller können die Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende und die Rentenversicherung sein. In der ersten Antragsphase soll es möglich sein, bis März 2018 Anträge zu stellen. Der Beginn der Maßnahmen wird voraussichtlich Juni/Juli 2018 sein, weil auf Grund der Bundestagswahlen mit einer vorläufigen Haushaltsführung zu rechnen sei. Weitere Förderwellen sind für die Jahre 2019 und 2020 geplant. Als mögliche Ansätze für Modellvorhaben wurden Themen wie Kooperation, das Erkennen und Feststellen von Bedarfen und neue Wege der Leistungserbringung benannt, wobei auch Projekte möglich sein sollen, die nicht konkret mit - sondern für die Zielgruppen aktiv sind.

Bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) wurde eine unabhängige Fachstelle rehapro eingerichtet, die die administrative und zuwendungsrechtliche Bearbeitung übernimmt. Für die fachliche Bewertung wird hier auf Expertise aus dem SGB II- und SGB VI-Bereich zurückgegriffen. Die DRV KBS bündelt die formale zuwendungsrechtliche und die fachliche Prüfung in einer Gesamtbewertung, die einem Beirat vorgelegt wird. Dieser soll auf dieser Grundlage eine Empfehlung für das BMAS aussprechen. Die Förderentscheidung selbst wird beim BMAS liegen.
Weitere Informationen zur Fachstelle erhalten Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

November 2017
Im November 2017 wurden erste fachliche Eckpunkte für eine Förderung vorgestellt. 

Oktober 2017
Zur Unterstützung des Prozesses wurden von September bis Oktober 2017 vier regionale Werkstattgespräche durchgeführt, um eine Plattform des fachlichen Austausches und zur Ideenentwicklung für mögliche Modellvorhaben zu schaffen. Die Ergebnisse aus den einzelnen Werkstattgesprächen rehapro können über folgenden Öffnet externen Link in neuem FensterLink eingesehen werden.

Antragsteller können die Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende und die Rentenversicherung sein. In der ersten Antragsphase soll es möglich sein, bis März 2018 Anträge zu stellen. Der Beginn der Maßnahmen wird voraussichtlich Juni/Juli 2018 sein, weil auf Grund der Bundestagswahlen mit einer vorläufigen Haushaltsführung zu rechnen sei. Weitere Förderwellen sind für die Jahre 2019 und 2020 geplant. Als mögliche Ansätze für Modellvorhaben wurden Themen wie Kooperation, das Erkennen und Feststellen von Bedarfen und neue Wege der Leistungserbringung benannt, wobei auch Projekte möglich sein sollen, die nicht konkret mit - sondern für die Zielgruppen aktiv sind.

Bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) wurde eine unabhängige Fachstelle rehapro eingerichtet, die die administrative und zuwendungsrechtliche Bearbeitung übernimmt. Für die fachliche Bewertung wird hier auf Expertise aus dem SGB II- und SGB VI-Bereich zurückgegriffen. Die DRV KBS bündelt die formale zuwendungsrechtliche und die fachliche Prüfung in einer Gesamtbewertung, die einem Beirat vorgelegt wird. Dieser soll auf dieser Grundlage eine Empfehlung für das BMAS aussprechen. Die Förderentscheidung selbst wird beim BMAS liegen.

Weitere Informationen zur Fachstelle erhalten Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Förderrichtlinie rehapro § 11 SGB IX

Eckpunkte der Förderung

Beirat

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