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Was sollte ich beachten, um aussagekräftige Fotos zu machen?

Ihr bekommt Fotos von Veranstaltungen und Aktionen, die für die Öffentlichkeitsarbeit nicht brauchbar sind? Dann verteilt zukünftig vorab diese Hinweise.

Überlegt Euch die gewünschten Bildaussagen
Das könnten zum Beispiel sein:

  • Die unüberschaubare Menge an Besucher*innen bei einer Veranstaltung oder einer Demo -> Massenfoto, bevorzugt von oben.
  • Die gute Stimmung und angeregten Gespräche -> Kleingruppen, Porträtfotos. Aktivitäten wie z.B. Hilfeleistungen, Basteln, Musizieren, Spielen, einen Infostand dekorieren etc. -> entsprechende Nahaufnahmen.
  • Aktion an symbolischem Ort -> Fotos mit klarem örtlichen Bezug einplanen.
  • Symbolbilder zur weiteren zeit- und ortsunabhängigen Verwendung -> etwa Fotos von Flaggen, Flyern, Infostand, Unterschriftenlisten etc.

Grundsätzlich gilt: Detailfotos, allem voran einzelne Gesichter, wirken interessanter als Wimmelbilder. Man muss sehen können, was die Menschen tun und wofür sie da sind. Beschränkt Eure Bildmotive möglichst aufs Essentielle. Aber traut Euch gerne, auch mal ungewöhnliche Perspektiven und Winkel o.ä. zu nutzen

Achtet stets aufs Branding
Sorgt dafür, dass das Organisations-, Kampagnen-, Veranstaltungslogo möglichst immer mit im Bild ist. Und achtet umgekehrt darauf, dass sich keine (Verwirrung stiftenden oder unerwünschten) Fremdlogos, Firmenbezeichnungen, Werbungen wiederfinden.

Vermeidet unpassende Bildelemente
Habt generell stets den Fotohintergrund im Blick, dass er nicht vom Motiv ablenkt oder sogar die Bildaussage verfälscht, z.B. großflächige Werbeposter auf der anderen Straßenseite. Je nach Thema sollte das Bild nichts enthalten, was in „gefrorener Wirklichkeit“ Eurem Anliegen widerspricht, z.B. Torte oder Sektkelche bei einer Veranstaltung zu Obdachlosigkeit. Vermeidet es außerdem, Informationen abzulichten, die nicht in die Öffentlichkeit gehören, wie etwa aushängende WLAN-Schlüssel, Namenslisten, Flipcharts von internen Meetings o.ä.

Motive basteln ist erlaubt
Zögert nicht, bei Bedarf Personen (um) zu stellen oder einfrieren zu lassen, damit Ihr genügend Zeit habt, ein schönes Foto zu machen.

Technik beherrschen und auf Nummer sicher gehen
Der Vollständigkeit halber: Bildschärfe und ordentliche Auflösung und Qualität sollten gesichert sein (für Druck geeignet; bei Profikameras: korrekter bzw. korrigierter Weißabgleich). Achtet auf ausreichende und gleichmäßige Beleuchtung: in Innenräumen Licht anschalten, im Freien Schlagschatten durch zu starke Sonneinstrahlung vermeiden. Gewöhnt Euch außerdem an, von wichtigen Motiven mehrere Fotos machen, falls eines verwackelt oder die fotografierte Person gerade blinzelt.


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