Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und würdigem Wohnraum. Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, wohnungslose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.
Folgen dieser Entwicklung können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität, die Beeinträchtigung von Teilhabechancen und Verdrängung sein. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederhilfe oder Frauenhäuser, indem sie Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird.
Der Paritätische Gesamtverband setzt sich für eine soziale Wohnungspolitik ein, die gutes Wohnen für alle schafft.

Aktuelles

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In Kooperation mit dem DGB, der AWO und der Nationalen Armutskonferenz veranstaltet der Paritätische am 10. und 11. April 2019 zum dritten Mal den Armutskongress unter dem Titel "Baustelle Deutschland. Solidarisch anpacken!".

Trotz Mindestlohn, Bildungs- und Teilhabepaket und Mietpreisbremse – das Thema Armut lässt Deutschland nicht los. Im Gegenteil: An immer mehr Stellen besteht dringend Handlungsbedarf, damit sich die sozialen Gegensätze nicht weiter verschärfen. Es fehlt an bezahlbarem, gutem Wohnraum für alle. Millionen Menschen sind trotz Erwerbstätigkeit arm. Das Risiko von Altersarmut nimmt immer mehr zu.

Gleichzeitig bestätigt sich der Trend, dass diejenigen von gesellschaftspolitischen Prozessen weitgehend ausgeschlossen sind, die betroffen und damit Expert*innen für Armut und die Frage, was dagegen getan werden müsste. Vielmehr bedienen sich ihrer Ängste zunehmend diejenigen, die sozial unterprivilegierte Gruppen gegeneinander ausspielen wollen.

Im Rahmen des Armutskongresses greifen wir im Dialog mit Betroffenen diese sozial- und gesellschaftspolitischen Dauerbaustellen auf, formulieren Forderungen und entwickeln Lösungen.

Unter anderem mit Vorträgen von Dr. Heribert Prantl, Prof. Bettina Kohlrausch und Dr. Andrej Holm.

Wann: Mittwoch, 10. April 2019, Donnerstag, 11. April 2019

Wo: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin

Programm und Anmeldung unter www.armutskongress.de


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