Gutes Wohnen für alle!

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und würdigem Wohnraum. Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, wohnungslose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.
Folgen dieser Entwicklung können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität, die Beeinträchtigung von Teilhabechancen und Verdrängung sein. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederhilfe oder Frauenhäuser, indem sie Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird.
Der Paritätische Gesamtverband setzt sich für eine soziale Wohnungspolitik ein, die gutes Wohnen für alle schafft.

Aktuelles

Wohnungslosenberichterstattungsgesetz: Paritätische Stellungnahme

Der Paritätische Gesamtverband hat die Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Wohnungslosenberichterstattung vom 16. Juli 2019 gestern an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übermittelt. Der Paritätische wird auch an der Anhörung zum Referentenentwurf am 20. August 2019 im BMAS teilnehmen.

Mit dem vorliegenden Referentenentwurf wird die Paritätische Forderung einer bundesweiten Wohnungslosennotfallstatistik als notwendige empirische Grundlage für sozial- und wohnungspolitische Maßnahmen grundsätzlich umgesetzt. Er trägt dazu bei, ein gravierendes Defizit der Sozialberichterstattung in Deutschland zu überwinden. Denn nur mit Hilfe belastbarer Informationen und Daten können zielgruppenspezifische Hilfen und damit verbunden auch wohnungspolitische Maßnahmen ergriffen und umgesetzt werden. Demnach sollen jährlich zu einem festgelegten Stichtag Personen in die Erhebung einbezogen werden, die in Not- oder Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind oder Personen, die in (teil-)stationären, bzw. betreuten Wohnformen der Wohnungslosenhilfe freier Träger Räume zur Verfügung gestellt bekommen. Dass über die amtliche jährliche Statistik hinaus regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre, ein Bericht über Formen der Wohnungslosigkeit, die nicht in der Statistik erfasst werden sind, erscheinen soll, begrüßt der Paritätische Gesamtverband ebenfalls. Damit besteht die Möglichkeit, auch die sogenannte versteckte Wohnungslosigkeit in den Blick zu nehmen.

Anlage:

Paritätische Stellungnahme zum Referentenentwurf

Stellungnahme_ Paritaetischer.pdfStellungnahme_ Paritaetischer.pdf


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