SCHWERPUNKTE

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Doch auch 70 Jahre nach Verabschiedung der AEMR durch die UN muss der Schutz der Menschenrechte immer wieder neu eingefordert werden. Es sind unsere Rechte. Wir alle müssen sie kennen. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie achten und für sie eintreten. Deshalb steht dieses Jahr für den Paritätischen Wohlfahrtsverband ganz im Zeichen der Menschenrechte.

Es geht uns alle an: Gemeinsam für Menschlichkeit und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit! Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen steht für eine demokratische, offene, vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung, Pflegebedürftigkeit oder Krankheit. Vielfalt ist ohne Alternative.

Unter dem Motto "Wir hilft" findet vom 18. bis zum 26. Mai 2019 die erste bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe statt. Der Paritätische Gesamtverband lädt gemeinsam mit seinen Landesverbänden und Mitgliedsorganisationen alle Gruppen, Organisationen und Kontaktstellen der Selbsthilfe innerhalb und außerhalb des Paritätischen ein, sich an der Aktionswoche zu beteiligen.

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und vor allem würdigem Wohnraum.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der Paritätische Gesamtverband für eine soziale Wohnungspolitik ein. Es ist die Aufgabe dieser Politik, allen Menschen einen ihren individuellen Bedürfnissen angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Um den sozialen Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft nicht aufs Spiel setzen, brauchen wir endlich eine offensive Sozialpolitik, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt, und eine solidarische Finanzierung unseres Gemeinwesens. Deshalb engagiert sich der Paritätische im Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“.

Ende 2016 wurde das Bundesteilhabegesetz (BTHG) beschlossen. Das Gesetz soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern und die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Auf dieser Seite begleiten wir die Umsetzung des Gesetzes und informieren Sie über aktuelle Entwicklungen, Änderungen und Beispiele aus der Praxis.

Jedes Jahr leisten mehr als 13.000 Freiwillige ein FSJ oder einen BFD bei den Paritätischen Freiwilligendienstträgern. Hier finden Sie Informationen zu den Einsatzbereichen, den Voraussetzungen, der Bewerbung, den regionalen Ansprechpartner/-innen sowie aktuelles rund um das Thema Freiwilligendienst.

Der Paritätische Gesamtverband ist einer von 32 Verbänden und Initiativen, die im Rahmen des BMBF-Programmes "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" außerschulische Maßnahmen im Bereich der kulturellen Bildung fördern.

Der Anstieg der Flüchtlingszahlen hat erfreulicherweise bisher vor allem zu einem beeindruckenden Anstieg der Zahl derer geführt, die sich nun aktiv für Geflüchtete engagieren. Immer mehr sind mit der Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der Schutzsuchenden befasst.

Im Paritätischen engagieren sich rund 500 Mitgliedsorganisationen mit spezifischen Angeboten für sie. Darunter befinden sich auch mehr als 150 Migrantenorganisationen. Der Paritätische ist an der Umsetzung mehrerer Bundesprogramme z.B. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE), Frauenkurse und gemeinwesenorientierte Projekte zur Integration, beteiligt. Nähere Informationen zu den einzelnen Programmen und Aktivitäten finden Sie auf dieser Seite.

Unser Armutsbericht enhält als zentralen Teil die Interpretation der jeweils aktuell vorliegenden Armutsdaten des Mikrozensus nach dem Konzept der relativen Einkommensarmut; wo nötig, ergänzt um eigene Quotenberechnungen, versehen mit konzeptionellen, methodischen und definitorischen Hinweisen und Verweisen. Darüber hinaus finden Sie eine Suche nach regionalen Armutsquoten.

Die Angebote der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit wollen dazu beitragen, die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit sozialen oder individuellen Benachteiligungen zu fördern.
Hierbei steht die Förderung der persönlichen Kompetenzen und beruflicher Qualifikationen im Mittelpunkt.

CETA und TTIP betreffen auch soziale Einrichtungen und Dienste. Die bisherigen Pläne stellen eine beispiellose Gefahr für demokratische und soziale Standards dar. Deshalb haben wir in den Jahren 2015 und 2016 unseren Protest gegen die Freihandelsabkommen bundesweit auf die Straße getragen.

Das „Forum chronisch kranker und behinderter Menschen“ wurde im Jahre 1986 als ein übergreifender organisatorischer Zusammenschluss von Mitgliedsverbänden des Paritätischen Gesamtverbandes gegründet.

Der Verband setzt sich dafür ein, Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Organisationen an seinen verbandlichen Strukturen zu beteiligen und ihre vielfältigen Kompetenzen und Ressourcen zu nutzen, so dass sich die Vielfalt der gesellschaftlichen Strukturen auch im Verband widerspiegelt.

Mit der „Paritätischen Wertekonferenz“ im März 2015 und in der Folge mehrerer landesverbandsübergreifender Regionalkonferenzen haben wir 2015 die Plattform für eine innerverbandliche Wertediskussion geschaffen. Mehrere Landesverbände machten den Wertedialog zum Schwerpunkt ihrer Mitgliederversammlungen und führten lokale Veranstaltungen durch. Auch Überregionale Mitgliedsorganisationen griffen das Thema auf. Auf der Abschlusskonferenz im April 2016 wurden die Impulse aus dem Prozess zusammengeführt und eine erste Bilanz gezogen.

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