Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Beschluss der Arbeits- und Sozialministerkonferenz bezüglich der Dolmetscherkosten bei medizinischer und psychiatrischen Behandlung von SGB II - Leistungsempfänger*innen

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) vom 5. - 6.12.2018 hat sich für die Übernahme der für den Heilungserfolg erforderlichen Sprachmittlungskosten für SGB II- Empfänger*innen durch den Bund ausgesprochen.

Die Minister*innen und Senatori*nnen für Arbeit und Soziales der Länder fordern in ihrem Beschluss den Bund auf, Sprachmittlungskosten in den Fällen zu übernehmen, in denen keine Regelungen zur Kostenübernahme nach dem SGB II gelten. Dabei erläutert das ASKM, dass die Voraussetzungen, für Dolmetscherkosten Leistungen nach dem SGB II oder nach dem SGB XII zu gewähren, liegen nicht vor. Laut ASKM soll sich dabei um eine Integrationsleistung des Bundes handeln, außerhalb der Finanzierung der Gesundheits- und Sozialsysteme. Als Begründung der Forderung gibt die ASKM gilt, dass die unzureichende Finanzierung der Dolmetscherleistungen zu einer Versorgungsbarriere für Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse führt.


Beschluss der Arbeits- und Sozialministerkonferenz bezüglich der Dolmetscherkosten bei medizinischer und psychiatrischen Behandlung von SGB II - Leistungsempfänger*innen

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) vom 5. - 6.12.2018 hat sich für die Übernahme der für den Heilungserfolg erforderlichen Sprachmittlungskosten für SGB II- Empfänger*innen durch den Bund ausgesprochen.

Die Minister*innen und Senatori*nnen für Arbeit und Soziales der Länder fordern in ihrem Beschluss den Bund auf, Sprachmittlungskosten in den Fällen zu übernehmen, in denen keine Regelungen zur Kostenübernahme nach dem SGB II gelten. Dabei erläutert das ASKM, dass die Voraussetzungen, für Dolmetscherkosten Leistungen nach dem SGB II oder nach dem SGB XII zu gewähren, liegen nicht vor. Laut ASKM soll sich dabei um eine Integrationsleistung des Bundes handeln, außerhalb der Finanzierung der Gesundheits- und Sozialsysteme. Als Begründung der Forderung gibt die ASKM gilt, dass die unzureichende Finanzierung der Dolmetscherleistungen zu einer Versorgungsbarriere für Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse führt.


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
Mobil: 0173 148 21 21
mig(at)paritaet.org

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