Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Impulspapier: Partizipation in der Arbeit mit geflüchteten Frauen

Impulspapier der BAGFW: Partizipation in der Arbeit mit geflüchteten Frauen - Ansätze zur Stärkung der Partizipation für die Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen und anderen schutzbedürftigen Personen.

Seit 2016 fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bundesweit Projekte im Bereich der Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen. Ziel der Projekte ist es, geflüchtete Frauen und andere schutzbedürftige Personen durch ein breites und bedarfsorientiertes Angebot bei der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens zu unterstützen. Die Erfahrungen nicht nur dieser Projektpraxis zeigen: Partizipation ist ein wesentlicher Bestandteil im Integrationsprozess. Denn Partizipation bedeutet Teilhabe und Inklusion in die verschiedenen gesellschaftlichen Lebensbereiche. Partizipation stärkt die Selbstwirksamkeit der Individuen und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Doch was verstehen wir eigentlich unter Partizipation? Welche Form der Partizipation ist überhaupt möglich, wenn nicht alle die gleichen Rechte bzw. Zugänge zu Rechten und Möglichkeiten der Teilhabe haben? Wie kann Partizipation dennoch gestärkt und eine (veränderte) Beteiligungskultur entwickelt werden? Wie können Räume in der alltäglichen Arbeit geschaffen werden, in denen geflüchtete Frauen ihre Interessen selbstverantwortlich vertreten können und ihre Perspektiven sicht- und hörbarer werden? Und was braucht es dazu an Veränderungen von rechtlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen?

Die vorliegende Publikation fasst die Ergebnisse und Impulse aus den Vorträgen, Workshops und Diskussionen der Teilnehmenden des Fachtages „Partizipation in der Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen“ am 18. Oktober 2018 zusammen. Auf Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege kamen zu diesem Fachtag rund 100 Fachkräfte, Aktivistinnen und Geflüchtete und tauschten sich über gelungene Ansätze und Rahmenbedingungen partizipativer Arbeit mit geflüchteten Frauen aus. Das daraus entstandene Impulspapier zeigt nun diese unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Partizipation und fasst die von den Teilnehmenden identifizierten Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit geflüchteten Frauen zu­sammen. Damit möchte das Papier Impulse für die Projektpraxis geben und zu einer weiteren Auseinandersetzung und Diskussion anregen.

Die Publikation kann unter folgendem Link kostenfrei als PDF heruntergeladen werden:
https://www.der-paritaetische.de/publikation/partizipation-in-der-arbeit-mit-gefluechteten-frauen/
https://www.bagfw.de/veroeffentlichungen/stellungnahmen/positionen/detail/impulspapier-partizipation-in-der-arbeit-mit-gefluechteten-frauen


Impulspapier: Partizipation in der Arbeit mit geflüchteten Frauen

Impulspapier der BAGFW: Partizipation in der Arbeit mit geflüchteten Frauen - Ansätze zur Stärkung der Partizipation für die Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen und anderen schutzbedürftigen Personen.

Seit 2016 fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bundesweit Projekte im Bereich der Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen. Ziel der Projekte ist es, geflüchtete Frauen und andere schutzbedürftige Personen durch ein breites und bedarfsorientiertes Angebot bei der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens zu unterstützen. Die Erfahrungen nicht nur dieser Projektpraxis zeigen: Partizipation ist ein wesentlicher Bestandteil im Integrationsprozess. Denn Partizipation bedeutet Teilhabe und Inklusion in die verschiedenen gesellschaftlichen Lebensbereiche. Partizipation stärkt die Selbstwirksamkeit der Individuen und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Doch was verstehen wir eigentlich unter Partizipation? Welche Form der Partizipation ist überhaupt möglich, wenn nicht alle die gleichen Rechte bzw. Zugänge zu Rechten und Möglichkeiten der Teilhabe haben? Wie kann Partizipation dennoch gestärkt und eine (veränderte) Beteiligungskultur entwickelt werden? Wie können Räume in der alltäglichen Arbeit geschaffen werden, in denen geflüchtete Frauen ihre Interessen selbstverantwortlich vertreten können und ihre Perspektiven sicht- und hörbarer werden? Und was braucht es dazu an Veränderungen von rechtlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen?

Die vorliegende Publikation fasst die Ergebnisse und Impulse aus den Vorträgen, Workshops und Diskussionen der Teilnehmenden des Fachtages „Partizipation in der Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen“ am 18. Oktober 2018 zusammen. Auf Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege kamen zu diesem Fachtag rund 100 Fachkräfte, Aktivistinnen und Geflüchtete und tauschten sich über gelungene Ansätze und Rahmenbedingungen partizipativer Arbeit mit geflüchteten Frauen aus. Das daraus entstandene Impulspapier zeigt nun diese unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Partizipation und fasst die von den Teilnehmenden identifizierten Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit geflüchteten Frauen zu­sammen. Damit möchte das Papier Impulse für die Projektpraxis geben und zu einer weiteren Auseinandersetzung und Diskussion anregen.

Die Publikation kann unter folgendem Link kostenfrei als PDF heruntergeladen werden:
https://www.der-paritaetische.de/publikation/partizipation-in-der-arbeit-mit-gefluechteten-frauen/
https://www.bagfw.de/veroeffentlichungen/stellungnahmen/positionen/detail/impulspapier-partizipation-in-der-arbeit-mit-gefluechteten-frauen


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
Mobil: 0173 148 21 21
mig(at)paritaet.org

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