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Warum sich für die Rechte anderer einsetzen?

Fachtagung des Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem Paritätischen Gesamtverband.

Die Tagung beschäftigt sich mit unterschiedlichen Positionen, Strategien und Motivationen zur Verteidigung von Menschenrechten mit dem Ziel, die Ergebnisse in Aufklärungsmaßnahmen und Bildungsangeboten zu berücksichtigen.

Die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels Carolin Emcke identifiziert als zentrale Strategie gegen Hass die Solidarität über die eigene Gruppe hinaus.

Das Einsetzen für eigene und die Rechte anderer, Sensibilisierung für Diskriminierung, Reflexion des eigenen Weltbildes, Wissen über Menschenrechte, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit Ideologien gehören dazu. Die Anerkennung der Rechte anderer sollte aber nicht dazu führen, dass Intoleranz z.B. im Kontext von Artikel 18 Religionsfreiheit nicht problematisiert werden darf.

Fragestellungen zum praktikablen Engagement für andere, ohne selbst betroffen zu sein, wie in großem Umfang für Geflüchtete seit 2015, werden ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung mit Ideologien, die die "Rechte anderer nicht anerkennen" und den Umgang mit diesen.

Öffnet externen Link in neuem FensterAusschreibung und Anmeldung als PDF.

Ort: GLS Campus Berlin, Kastanienallee 82, 10435 Berlin
Zeiten: 1. Tag: 13:00 – 17:30 Uhr
2. Tag: 09:00 – 13.30 Uhr

Programm/Ablauf

Programm

Mittwoch, 17. Oktober


13 Uhr
Begrüßung Josef Schädle - Vorsitzender PB und stellv. Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands


13.30 Uhr
Bericht zur Paritätischen Menschenrechtskampagne 2018
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock - Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands


14:00 Uhr
Videoclip - Ali Can („Der Migrant des Vertrauens“ und Autor) redet mit Pegida


14.15 Uhr
Anetta Kahane – Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende der Amadeu Antonio
Stiftung und Ali Can im Dialog


15:00 Uhr
Publikumsbefragung beim Kaffee


15.30 Uhr
Podiumsdiskussion mit Anetta Kahane, Ali Can, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock,
und Judith Amler - Mitglied des Arbeitsausschusses „Aufstehen gegen Rassismus“


17:00 Uhr
Ausblick auf den 2. Tag und Statementsammlung


17:30 Uhr
Ende erster Tag

 

Donnerstag, 18. Oktober


9:00 Uhr
Ideologie und Menschenrechte - Anetta Kahane, Moderation: Josef Schädle


10.15 Uhr
Kaffeepause

10.30 Uhr
Workshops im Wechsel:


Workshop 1: Vorstellung des Seminars „Stammtischkämpfer*innen“ mit Judith Amler

Workshop 2: Stuhlworkshop Schlacht im Seminarsaal mit Dr. Armin Kuphal - Paritätisches
Bildungswerk Bundesverband

Workshop 3:
Arbeit gegen Rassismus und Antisemitismus, indem mit Überlebensgeschichten des
Holocausts besonders Kinder und Jugendliche für die Thematik sensibilisiert werden mit dem
Projekt Zweitzeugen

Workshop 4:
Homophobie - Wieso erachten Menschen die sexuelle Identität anderer als ihre
Angelegenheit? mit Melike Çınar – Paritätisches Bildungswerk Bundesverband

13:15 Uhr: Resümee des Tages 13:30 Uhr: Ende

Max. Teilnehmer: 100

Freie Plätze: 100

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