
Praxis-Dialog "Beteiligung beim Essen und Trinken"
Wie können Kinder beim Essen und Trinken beteiligt werden? Im Praxis-Dialog tauschen sich Fachkräfte aus Kita und Kindertagespflege über Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligung in alltäglichen Situationen aus. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Selbstbestimmung, pädagogischer Verantwortung und praktikablen Lösungen für den Alltag. Fachlicher Input und kollegialer Austausch unterstützen dabei, Mahlzeiten stärker beteiligungsorientiert zu gestalten.
Wie können Kinder beim Essen und Trinken im Alltag von Kita und Kindertagespflege beteiligt werden? Welche Entscheidungsspielräume sind sinnvoll – und wo liegen pädagogische Grenzen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Praxis-Dialogs „Beteiligung beim Essen und Trinken“.
Das Format bietet Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege die Möglichkeit, sich zu konkreten Alltagssituationen der frühen Demokratiebildung auszutauschen und gemeinsam zu reflektieren, wie Beteiligung junger Kinder verantwortungsvoll und praxisnah umgesetzt werden kann.
Darum geht es im Praxis-Dialog
Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Angelegenheiten beteiligt zu werden. Im Alltag stellt sich jedoch häufig die Frage, wie dieses Recht konkret umgesetzt werden kann – insbesondere in Situationen rund um Essen und Trinken.
Im Praxis-Dialog wird unter anderem diskutiert:
- In welchen Bereichen können Kinder beim Essen und Trinken selbst entscheiden?
- Welche Rolle spielen Fürsorge, Verantwortung und gesundheitliche Aspekte?
- Wie lassen sich Selbstbestimmung der Kinder und pädagogische Verantwortung gut miteinander verbinden?
Dabei werden unterschiedliche Rahmenbedingungen in Kitas und Kindertagespflege mitgedacht, etwa personelle Ausstattung, räumliche Möglichkeiten oder regionale Besonderheiten. Ziel ist es, bestehende Routinen zu reflektieren und neue Perspektiven für eine beteiligungsorientierte Gestaltung von Mahlzeiten im Alltag zu entwickeln.
Der Praxis-Dialog kombiniert fachlichen Input mit kollegialem Austausch. Je nach Anzahl der Teilnehmenden wird zeitweise in Kleingruppen (Breakout Sessions) gearbeitet.
Organisatorisches
Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 2 Unterrichtseinheiten (UE). Eine mögliche Anerkennung sollte vorab mit der zuständigen Fachberatung des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe geklärt werden.
Die Teilnahmebescheinigung kann nach der Veranstaltung über das Veranstaltungsportal heruntergeladen werden. Hinweise dazu erfolgen am Ende der Veranstaltung.
Referent*innen
Marc Köster (Bundesverband für Kindertagespflege) begrüßt die Teilnehmenden und führt durch die Veranstaltung.
Kari Bischof-Schiefelbein gibt einen fachlichen Input und steht für Fragen und Austausch zur Verfügung.
Teilnahme
Für die Veranstaltung wird eine Teilnahmegebühr von 10 Euro erhoben.