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Schwerpunkt

Kindertagesbetreuung

Ein Kind läuft im Sonnenschein auf einer Holzbrücke
Japheth Mast/Unsplash
Auf den Seiten zur Kindertagesbetreuung und Tagespflege geben wir Einblick in unsere Fachreferats- und Projektarbeit: Aktuelle politische Entwicklungen, Paritätische Veröffentlichungen, rechtliche Grundlagen, Bundesprogramme zum Thema und Arbeitshilfen/Praxishilfen möchten die Fachöffentlichkeit und die Fachkräfte gleichermaßen erreichen.

Aktueller Aufruf

Themen und Schwerpunkte

Projekt: Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung

Interessierte und Fachkräfte der Kindertagesbetreuung finden hier viele Erklär-Videos, Dokumentationen, praktische Arbeitshilfen zur Entwicklung eines Partizipationskonzepts und zur Etablierung von Beschwerdeverfahren. Das ABC der Partizipation erläutert rd. 50 geläufige Begrifflichkeiten. Es gibt Materialempfehlungen für die praktische Arbeit mit Kindern u.v.m.

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Rechtliches

Immer wieder verändern Bundesgesetze die Rahmenbedingungen der Arbeit in der Kindertagesbetreuung. Auf diese Veränderungen macht der Paritätische Gesamtverband aufmerksam und nimmt Stellung zu aktuellen Vorhaben.

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Förderung des Bundes

Zahlreiche Bundesprogramme betreffen den Bereich der Kindertagesbetreuung. Wir haben einen Überblick über Fördermöglichkeiten des Bundes zusammengestellt.

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Inforeihe "Kinder, Jugend und Familie"

Die Online-Inforeihe "Kinder, Jugend und Familie" bietet Fachgespräche zu aktuellen kinder-, jugend- und familienpolitischen Themen. In ein- bis zweistündigen Videocalls stellen Wissenschaftler*innen und Fachpraktiker*innen ihre Expertisen vor und diskutieren diese mit den Teilnehmer*innen. Die Inforeihe wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Banner: Inforeihe Kinder, Jugend und Familie

Digitaler Queerer Erst-Beratungs-Koffer für die Hilfen zur Erziehung

Im Oktober 2021 ging die digitale Plattform „Queerer Erst-Beratungs-Koffer“ online: Die Website ist ein Unterstützungstool für den Bereich der Hilfen zur Erziehung. Der Queere-Erst-Beratungs-Koffer bietet Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe niedrigschwellig und strukturiert Basisinformationen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Initiiert wurde das Projekt vom Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und von zwei Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN: der Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V. und QUEERFORMAT, der Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin.

Erstmals liegt bundesweit mit dem digitalen Queeren Erst-Beratungs-Koffer eine virtuelle Anlaufstelle für pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe vor, die im Bereich der Hilfen zur Erziehung mit queeren Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen arbeiten: https://www.queerer-beratungskoffer.de/
Der Queere Erst-Beratungs-Koffer enthält umfangreiche Informationen, hilfreiche Tools und weiterführende Handlungsempfehlungen. Mit einem animierten Videoclip auf der Startseite wird veranschaulicht, wie eine queersensible Haltung bei Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe aussehen kann. Über eine Adressverzeichnis sind Unterstützungsangebote von queersensibel arbeitenden Trägern der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg für Fachkräfte leicht abrufbar.

Fachlicher Hintergrund

Nach wie vor treffen LSBT*I*Q-Kinder, -Jugendliche und junge Erwachsene in allen Lebensbereichen auf viele unterschiedliche Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Egal ob es um Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder sexuelle Orientierung geht: In ihrer Identitätsentwicklung sind sie mit gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert, die sie deutlich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Queere Heranwachsende erfahren häufig Ablehnung, Ausschluss und Gewalt. Deshalb gelten sie in der sozialwissenschaftlichen Forschung als besonders vulnerable Gruppen und sind als besonders schutzbedürftig anzusehen.

„Queere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stoßen in Familie, Schule, Ausbildung und Freizeit häufig noch auf Ablehnung und Ausschlüsse. Für sie sind queersensibel arbeitende Träger daher von entscheidender Bedeutung“, sagt Thomas Kugler von der Berliner Fachstelle Queere Bildung. „In unserer täglichen Zusammenarbeit mit Mitarbeiter/-innen der Jugendämter, nehmen wir wahr, dass queere Themen dort angekommen sind. Die Fachkräfte sind größtenteils aufgeschlossen, aber häufig noch unsicher im Kontakt mit jungen lsbt*i*q Menschen und wünschen sich Unterstützung", erklärt Stephan Pröpper vom Berliner Träger gleich & gleich e.V., und Lars Bergmann vom Brandenburger Landesverband AndersARTiG ergänzt: „Auch bei den freien Trägern der Hilfen zur Erziehung in Brandenburg stellen wir fest, dass konkrete Unterstützung zum professionellen Umgang mit queeren Jugendlichen hoch willkommen ist".

Folgeprojekt eines HzE-Fachtags

Der Queere Erst-Beratungs-Koffer entstand als zweijähriges Kooperationsprojekt von Mitwirkenden des Fachtags „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in den Hilfen zur Erziehung“ vom 18. November 2019. Bundesweit zum ersten Mal hatte das SFBB die Relevanz nicht-heteronormativer Lebensweisen für den HzE-Bereich zum Thema eines Fachtags gemacht. Beteiligt waren Jugendämter, HzE-Träger, Fachstellen, Verbände und weitere zivilgesellschaftliche Akteure und Akteurinnen.

Das Tool entwickelten als gemeinsames Kooperationsprojekt:

  • Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg
  • Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e. V.
  • QUEERFORMAT, Fachstelle Queere Bildung, Berlin
  • gleich & gleich e. V., Berlin
  • Trialog Jugendhilfe gGmbH, Berlin
  • Regenbogenfamilien e.V. Brandenburg/ LSVD Berlin-Brandenburg
  • „Netzwerk HzE Queer“ Berlin/Brandenburg

 

Rechtliche Einordnung

Am 10. Juni 2021 trat das neue Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) in Kraft. Es bewirkt umfangreiche Änderungen im Achten Buch Sozialgesetzgebung (SGB VIII) und betont Teilhabegerechtigkeit und Barriereabbau. Bahnbrechend ist die Änderung des § 9 zur Gleichberechtigung von jungen Menschen, weil hier der Gesetzestext die Geschlechterperspektive explizit erweitert und queere Lebenswelten einbezieht. Bei der Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages haben öffentliche und freie Jugendhilfe nunmehr „die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen, Jungen sowie transidenten, nichtbinären und intergeschlechtlichen jungen Menschen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern“.

 

Kontakt

Thomas Kugler, QUEERFORMAT Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin

thomas.kugler@queerformat.de

Lars Bergmann, Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V.

lars.bergmann@andersartig.info

Aktuelle Fachinformationen

Digitaler Queerer Erst-Beratungs-Koffer für die Hilfen zur Erziehung

Im Oktober 2021 ging die digitale Plattform „Queerer Erst-Beratungs-Koffer“ online: Die Website ist ein Unterstützungstool für den Bereich der Hilfen zur Erziehung. Der Queere-Erst-Beratungs-Koffer bietet Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe niedrigschwellig und strukturiert Basisinformationen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Initiiert wurde das Projekt vom Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und von zwei Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN: der Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V. und QUEERFORMAT, der Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin.

Erstmals liegt bundesweit mit dem digitalen Queeren Erst-Beratungs-Koffer eine virtuelle Anlaufstelle für pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe vor, die im Bereich der Hilfen zur Erziehung mit queeren Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen arbeiten: https://www.queerer-beratungskoffer.de/
Der Queere Erst-Beratungs-Koffer enthält umfangreiche Informationen, hilfreiche Tools und weiterführende Handlungsempfehlungen. Mit einem animierten Videoclip auf der Startseite wird veranschaulicht, wie eine queersensible Haltung bei Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe aussehen kann. Über eine Adressverzeichnis sind Unterstützungsangebote von queersensibel arbeitenden Trägern der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg für Fachkräfte leicht abrufbar.

Fachlicher Hintergrund

Nach wie vor treffen LSBT*I*Q-Kinder, -Jugendliche und junge Erwachsene in allen Lebensbereichen auf viele unterschiedliche Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Egal ob es um Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder sexuelle Orientierung geht: In ihrer Identitätsentwicklung sind sie mit gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert, die sie deutlich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Queere Heranwachsende erfahren häufig Ablehnung, Ausschluss und Gewalt. Deshalb gelten sie in der sozialwissenschaftlichen Forschung als besonders vulnerable Gruppen und sind als besonders schutzbedürftig anzusehen.

„Queere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stoßen in Familie, Schule, Ausbildung und Freizeit häufig noch auf Ablehnung und Ausschlüsse. Für sie sind queersensibel arbeitende Träger daher von entscheidender Bedeutung“, sagt Thomas Kugler von der Berliner Fachstelle Queere Bildung. „In unserer täglichen Zusammenarbeit mit Mitarbeiter/-innen der Jugendämter, nehmen wir wahr, dass queere Themen dort angekommen sind. Die Fachkräfte sind größtenteils aufgeschlossen, aber häufig noch unsicher im Kontakt mit jungen lsbt*i*q Menschen und wünschen sich Unterstützung", erklärt Stephan Pröpper vom Berliner Träger gleich & gleich e.V., und Lars Bergmann vom Brandenburger Landesverband AndersARTiG ergänzt: „Auch bei den freien Trägern der Hilfen zur Erziehung in Brandenburg stellen wir fest, dass konkrete Unterstützung zum professionellen Umgang mit queeren Jugendlichen hoch willkommen ist".

Folgeprojekt eines HzE-Fachtags

Der Queere Erst-Beratungs-Koffer entstand als zweijähriges Kooperationsprojekt von Mitwirkenden des Fachtags „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in den Hilfen zur Erziehung“ vom 18. November 2019. Bundesweit zum ersten Mal hatte das SFBB die Relevanz nicht-heteronormativer Lebensweisen für den HzE-Bereich zum Thema eines Fachtags gemacht. Beteiligt waren Jugendämter, HzE-Träger, Fachstellen, Verbände und weitere zivilgesellschaftliche Akteure und Akteurinnen.

Das Tool entwickelten als gemeinsames Kooperationsprojekt:

  • Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg
  • Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e. V.
  • QUEERFORMAT, Fachstelle Queere Bildung, Berlin
  • gleich & gleich e. V., Berlin
  • Trialog Jugendhilfe gGmbH, Berlin
  • Regenbogenfamilien e.V. Brandenburg/ LSVD Berlin-Brandenburg
  • „Netzwerk HzE Queer“ Berlin/Brandenburg

 

Rechtliche Einordnung

Am 10. Juni 2021 trat das neue Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) in Kraft. Es bewirkt umfangreiche Änderungen im Achten Buch Sozialgesetzgebung (SGB VIII) und betont Teilhabegerechtigkeit und Barriereabbau. Bahnbrechend ist die Änderung des § 9 zur Gleichberechtigung von jungen Menschen, weil hier der Gesetzestext die Geschlechterperspektive explizit erweitert und queere Lebenswelten einbezieht. Bei der Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages haben öffentliche und freie Jugendhilfe nunmehr „die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen, Jungen sowie transidenten, nichtbinären und intergeschlechtlichen jungen Menschen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern“.

 

Kontakt

Thomas Kugler, QUEERFORMAT Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin

thomas.kugler@queerformat.de

Lars Bergmann, Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V.

lars.bergmann@andersartig.info

Digitaler Queerer Erst-Beratungs-Koffer für die Hilfen zur Erziehung

Im Oktober 2021 ging die digitale Plattform „Queerer Erst-Beratungs-Koffer“ online: Die Website ist ein Unterstützungstool für den Bereich der Hilfen zur Erziehung. Der Queere-Erst-Beratungs-Koffer bietet Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe niedrigschwellig und strukturiert Basisinformationen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Initiiert wurde das Projekt vom Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und von zwei Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN: der Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V. und QUEERFORMAT, der Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin.

Erstmals liegt bundesweit mit dem digitalen Queeren Erst-Beratungs-Koffer eine virtuelle Anlaufstelle für pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe vor, die im Bereich der Hilfen zur Erziehung mit queeren Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen arbeiten: https://www.queerer-beratungskoffer.de/
Der Queere Erst-Beratungs-Koffer enthält umfangreiche Informationen, hilfreiche Tools und weiterführende Handlungsempfehlungen. Mit einem animierten Videoclip auf der Startseite wird veranschaulicht, wie eine queersensible Haltung bei Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe aussehen kann. Über eine Adressverzeichnis sind Unterstützungsangebote von queersensibel arbeitenden Trägern der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg für Fachkräfte leicht abrufbar.

Fachlicher Hintergrund

Nach wie vor treffen LSBT*I*Q-Kinder, -Jugendliche und junge Erwachsene in allen Lebensbereichen auf viele unterschiedliche Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Egal ob es um Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder sexuelle Orientierung geht: In ihrer Identitätsentwicklung sind sie mit gesellschaftlichen Barrieren konfrontiert, die sie deutlich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden. Queere Heranwachsende erfahren häufig Ablehnung, Ausschluss und Gewalt. Deshalb gelten sie in der sozialwissenschaftlichen Forschung als besonders vulnerable Gruppen und sind als besonders schutzbedürftig anzusehen.

„Queere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stoßen in Familie, Schule, Ausbildung und Freizeit häufig noch auf Ablehnung und Ausschlüsse. Für sie sind queersensibel arbeitende Träger daher von entscheidender Bedeutung“, sagt Thomas Kugler von der Berliner Fachstelle Queere Bildung. „In unserer täglichen Zusammenarbeit mit Mitarbeiter/-innen der Jugendämter, nehmen wir wahr, dass queere Themen dort angekommen sind. Die Fachkräfte sind größtenteils aufgeschlossen, aber häufig noch unsicher im Kontakt mit jungen lsbt*i*q Menschen und wünschen sich Unterstützung", erklärt Stephan Pröpper vom Berliner Träger gleich & gleich e.V., und Lars Bergmann vom Brandenburger Landesverband AndersARTiG ergänzt: „Auch bei den freien Trägern der Hilfen zur Erziehung in Brandenburg stellen wir fest, dass konkrete Unterstützung zum professionellen Umgang mit queeren Jugendlichen hoch willkommen ist".

Folgeprojekt eines HzE-Fachtags

Der Queere Erst-Beratungs-Koffer entstand als zweijähriges Kooperationsprojekt von Mitwirkenden des Fachtags „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in den Hilfen zur Erziehung“ vom 18. November 2019. Bundesweit zum ersten Mal hatte das SFBB die Relevanz nicht-heteronormativer Lebensweisen für den HzE-Bereich zum Thema eines Fachtags gemacht. Beteiligt waren Jugendämter, HzE-Träger, Fachstellen, Verbände und weitere zivilgesellschaftliche Akteure und Akteurinnen.

Das Tool entwickelten als gemeinsames Kooperationsprojekt:

  • Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg
  • Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e. V.
  • QUEERFORMAT, Fachstelle Queere Bildung, Berlin
  • gleich & gleich e. V., Berlin
  • Trialog Jugendhilfe gGmbH, Berlin
  • Regenbogenfamilien e.V. Brandenburg/ LSVD Berlin-Brandenburg
  • „Netzwerk HzE Queer“ Berlin/Brandenburg

 

Rechtliche Einordnung

Am 10. Juni 2021 trat das neue Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) in Kraft. Es bewirkt umfangreiche Änderungen im Achten Buch Sozialgesetzgebung (SGB VIII) und betont Teilhabegerechtigkeit und Barriereabbau. Bahnbrechend ist die Änderung des § 9 zur Gleichberechtigung von jungen Menschen, weil hier der Gesetzestext die Geschlechterperspektive explizit erweitert und queere Lebenswelten einbezieht. Bei der Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages haben öffentliche und freie Jugendhilfe nunmehr „die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen, Jungen sowie transidenten, nichtbinären und intergeschlechtlichen jungen Menschen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern“.

 

Kontakt

Thomas Kugler, QUEERFORMAT Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin

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Lars Bergmann, Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V.

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