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Schwerpunkt

Armut und Grundsicherung

Centmünzen liegen in einem Kreis verteilt
Marcel Strauß/Unsplash
Armut darf es in einem reichen Land nicht geben. Armut bedeutet zu wenig Geld, um elementare Bedürfnisse zu decken und Ausschluss von der politischen, sozialen und kulturellen Teilhabe. Armut geht einher mit beengten Wohnverhältnissen und einer geringeren Lebenserwartung. Zugespitzt: Armut kostet Leben. Das Grundgesetz verspricht, dass kein Mensch in Deutschland mit einem Einkommen unterhalb des menschenwürdigen Existenzminimums leben muss. An diesem Auftrag orientiert sich der Paritätische, wenn er immer wieder soziale Ungleichheit, Armut und die Defizite im bestehenden System der Grundsicherung kritisiert. Gegen Armut hilft Geld. Die Grundsicherung muss so aufgestellt sein, dass kein Mensch in Deutschland in Armut leben muss. Dafür setzt sich der Paritätische ein.

Aktuelles

Die Presseschau vom 17.01.2022

Steigende Preise und wachsende soziale Kluft - das waren Themen, zu denen der Paritätische in der vergangenen Woche in den Medien präsent war. weiterlesen


Fachinfo
von:

Heizkostenzuschuss im Wohngeld geplant

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat einen Entwurf für einen einmaligen Heizkostenzuschuss vorgelegt. Der Paritätische… weiterlesen


Publikationen

Armut in der Pandemie. Der Paritätische Armutsbericht 2021.

Laut aktuellem Paritätischen Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rechnerisch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr… weiterlesen


Der Paritätische Teilhabebericht 2021: Armut von Menschen mit Behinderung

Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung legt das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Projekt “Teilhabeforschung: Inklusion wirksam… weiterlesen


Was tun, wenn die Rente nicht reicht?

Ein Ratgeber zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, 4. Auflage. Welche Rechte und Ansprüche auf Grundsicherung haben Sie, wenn Sie… weiterlesen

Der Paritätische Armutsbericht

Im Hintergrund diverse Zahlen, Fotos und Grafiken, im Vordergrund eine Broschüre mit einem "Virus" auf dem Titelbild und dem Titel: "Armut in der Pandemie. Der Paritätische Armutsbericht 2021".

Am 9. November 1989 veröffentlichte der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen ersten Armutsbericht, unter dem Titel …“wessen wir uns schämen müssen in einem reichen Land…“. Seit dem sind viele weitere Paritätische Armutsberichte gefolgt, zuletzt 2020: Mit 15,9 Prozent hat die Armutsquote in Deutschland einen historischen Wert erreicht. Es ist die größte gemessene Armut seit der Wiedervereinigung. Über 13 Millionen Menschen sind betroffen. Machte der letzte Paritätische Armutsbericht noch Hoffnung auf fallende Zahlen, so zeigt die aktuelle Auswertung wieder einen klaren Aufwärtstrend, beginnend am Tiefstpunkt in 2006 mit 14,0 Prozent bis hin zum aktuellen traurigen Spitzenwert. Es ist ein Anstieg um fast zwei Prozentpunkte bzw. fast 14 Prozent.

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Kampagne: #ArmutAbschaffen

Deutschland ist ein reiches Land. Trotzdem ist Armut für viele Menschen ein riesiges Problem. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir wollen #ArmutAbschaffen!

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