Veranstaltungsdetails

Neustart im Team: Informationsveranstaltung zur Aufnahme von besonders schutzbedürftigen geflüchteten Menschen in Deutschland

09.07.2019 11:00 - 14:00
Anmeldefrist:
01.07.2019
Treppe 4 - Tagungszentrum
Treppenstraße 4
34117 Kassel
Deutschland
Anfahrt
Preis: Kostenlos
Kontakt: Stefan Paul Kollasch, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailMail

Am 6. Mai wurde das Pilotprogramm "Neustart im Team" (NesT) zur Aufnahme von bis zu 500 besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen in Deutschland offiziell gestartet. Im Rahmen des Programms können sich Mentor*innen für die Aufnahme von Menschen bewerben, die sie dann für bis zu 2 Jahre finanziell und praktisch bei der Integration unterstützen. Der Pilot ist Teil des europäischen Resettlement-Programms, in dessen Rahmen Deutschland die Aufnahme von 10.200 Personen aus Erstaufnahmeländern zugesagt hat. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage zum Projekt: www.neustartimteam.de

In der Informationsveranstaltung wird Ulrike Wagner (DRK Bundesverband) von der Zivilen Kontaktstelle u.a. folgende Fragen erläutern und mit den Teilnehmenden diskutieren: Was steckt hinter NesT und wie funktioniert das? Welche Rolle spielen die Mentor*innen und wer wird eigentlich genau aufgenommen? Wie gelingt die gute Umsetzung im Mentoring und wie werden die Mentorengruppen unterstützt? Und welche Erfahrungen zur zivilgesellschaftlichen Unterstützung der Aufnahme gibt es bereits aus anderen Ländern?

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Personen oder Gruppen aus den Paritätischen Mitgliedsorganisationen oder Landes- oder Kreisverbänden. Sie steht aber auch anderen interessierten Personen offen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann gerne an entsprechende Verteiler weitergeleitet werden.

Hintergrund:

Weltweit gibt es knapp 70 Mio Vertriebene. Im Rahmen des UNHCR-Resettlement-Programms zur Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Personen geht das UNHCR von ca. 1,4 Mio Menschen aus, die nicht in ihren Erstaufnahmeländern verbleiben können, sei es aus Verfolgung, Krankheit oder anderen schwerwiegenden Gründen. Deutschland hat sich im Rahmen des Resettlement-Programms bereit erklärt, in 2018 und 2019 bis zu 10.200 Menschen aufzunehmen. Diese erhalten einen 3-jährigen Aufenthalt und einen Flüchtlingsstatus, sie haben damit Anspruch auf Arbeit und Ausbildung sowie Sozialleistungen.

Verantwortet wird NesT vom Bundesministerium des Inneren, für Heimat und Bau,d er Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Hand in Hand von Anfang an: Neustart im Team). Vertreter*innen der freien Wohlfahrtspflege, aus Kirchen und Stiftungen waren bei der Konzeption eng beteiligt. Der Pilot baut auf den Erfahrungen aus bestehenden Programmen auf, etwa in Neuseeland oder UK.

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