Veranstaltungen Kinder, Jugend und Familie

30.11.2018 10:30
Das Recht und die Pflicht zur Schule zu gehen ist für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland gesetzlich festgeschrieben und alltägliche Normalität. Das stand auch in Bezug auf die vielen geflüchteten Kinder und Jugendlichen in den letzten Jahren grundsätzlich nicht zur Diskussion. Mit Schaffung der so genannten Transit-, Aufnahme-, Anker oder –wie in NRW- Landeseinrichtungen scheint das grundsätzliche Recht und die Pflicht zur Schule zu gehen nicht mehr zu gelten. Mit der Fachtagung sollen Argumentationsmöglichkeiten vermittelt und Handlungsoptionen zur Einforderung des Zuganges zur Regelschule für die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung richtet sich (vorrangig) an paritätische Fachkräfte und Engagierte aus dem Bereich der Migrations- und Flüchtlingsarbeit sowie der Kinder- und Jugendarbeit in NRW. Die Teilnahmemöglichkeit ist auf 40 Personen begrenzt.
  Ort: Allerweltshaus e.V.

13.12.2018 14.12.2018
Seit dem letzten Jahrhundert ist die Gefahr, sich sozial zu isolieren, in unserem Kulturkreis stetig gestiegen. Großfamilien mit mehreren Kindern und weiteren Angehörigen im Haushalt sind selten geworden, die Kirchen und ihr Gemeindeleben verlieren an Bedeutung, ebenso wie die Nachbarschaft. Weil Individualität immer wichtiger wird, geht die Bereitschaft zurück, sich den Bedingungen größerer Gemeinschaften unterzuordnen. Auch in der Arbeitswelt hat sich das Zusammenleben gerade in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Die fortschreitende Rationalisierung und die Beschleunigung der Arbeitsprozesse führen dazu, dass immer weniger Zeit für informelle Sozialkontakte mit Kolleginnen und Kollegen und Kundinnen und Kunden bleibt. Gleichzeitig verlieren Menschen den Anschluss und scheiden langfristig aus dem Berufsleben aus. Doch ohne Erwerbseinkommen oder eine ausreichende Altersrente steigt das Risiko der Isolation nochmals, weil alltägliche Unternehmungen nicht mehr finanzierbar sind. Die Kontakte zu Mitmenschen nehmen ab. Insbesondere für alte Menschen gehört, angesichts häufig auch eingeschränkter Mobilität, Einsamkeit zur traurigen Realität.
  Ort: Haus der Kirche

S
U
B
M
E
N
Ü