Veranstaltungsdetails

Wirkungen und Nebenwirkungen - Wirkungsorientierung im Bundesteilhabegesetz - die menschenrechtliche und andere Perspektiven

28.02.2018 09:30 - 17:00
Anmeldefrist:
Katholische Akademie
Hannoversche Straße 5
10115 Berlin
Anfahrt
Preis: 50 €, 20€ ermäßigt
Kontakt: Stefanie Ackermann, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailMail

Mit der Veranstaltung, die Teil der Menschenrechtskampagne des Paritätischen im Jahr 2018 ist, soll mehr Klarheit über relevante Begriffe des Gesetzes geschaffen werden in Bezug auf: Ziele, soziale Teilhabe, Kriterien der Wirkungskontrolle, Wirksamkeit von Angeboten und Maßnahmen.

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll das Recht für Menschen mit Behinderungen im Einklang mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen weiterentwickeln. Es enthält verschiedene individualrechtliche und vertragsrechtliche Regelungen zur Ausgestaltung und Konkretisierung der gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Wirkung der Maßnahmen soll im Rahmen des Gesamtplanverfahrens, die Wirksamkeit von Leistungen der Leistungserbringer im Rahmen des Vertragsrechts überprüft werden.

Der Paritätische Gesamtverband will an die kritische Diskussion während des Gesetzgebungsverfahrens anknüpfen und die Debatte zukunftsgerichtet befördern.  Insbesondere soll bei der Umsetzung der neuen Rechtslage gewährleistet werden, dass die Prüfkriterien an den Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention ausgerichtet sind.

Folgende Fragen stehen im Zentrum der Veranstaltung:

  • Was regelt das BTHG in Bezug auf Wirksamkeit und Wirkung? 
  • Wie können Wirksamkeit und Wirkung festgestellt werden?
  • Wie können die Prüfkriterien für die Feststellung von Wirkung und Wirksamkeit zur Leistungen der sozialen Teilhabe an den Leitgedanken der UN-Behindertenrechtskonvention ausgerichtet werden?
  • Wer bestimmt die Kriterien für die Wirksamkeit und Wirkung der Leistungen?
  • Welche Wirkungen und Nebenwirkungen sind durch die neuen Regelungen zu erwarten?

Diese Fragen sollen aus unterschiedlichen Perspektiven im sozialrechtlichen Leistungsdreieck (Leistungsträger, Leistungserbringer, Menschen mit Behinderungen) beleuchtet werden. Dabei soll die individuelle Ebene mit der Ebene der Einrichtung kontrastiert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Behinderungen, Leistungserbringer, Leistungsträger, Mitarbeitende in Ministerien, Behindertenbeauftragte sowie politische Akteure.

Praktische Hinweise

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über die Homepage des IMEW unter Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.imew.de/WOIBTHG2017 an. Hier finden Sie ein barrierefreies Onlineformular, in dem Sie auch etwaigen Unterstützungsbedarf angeben können. Die Anmeldung ist ab dem 02.01.2018 für Sie freigeschaltet. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit der Bitte um verbindliche Bestätigung Ihrer Anmeldung. Sollte das Online-Anmeldesystem nicht funktionieren, melden Sie sich bitte mit Ihren Kontaktdaten via Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo(at)imew.de an.

Wir machen darauf aufmerksam, dass während der Veranstaltung zu Dokumentati-onszwecken ggf. Fotos gemacht werden.

Anmeldeschluss: 8. Februar 2018

Kosten

Der reguläre Tagungsbeitrag ist 50,00 €. Der ermäßigte Tagungsbeitrag für Menschen mit Behinderungen liegt bei 20,00 €. Bitte beachten Sie, dass nach verbindlicher Anmeldung bei Absage nach Anmeldeschluss oder Nichterscheinen eine Ausfallgebühr von 50,00 bzw. 20,00 Euro erhoben wird. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Tagungsort

Katholische Akademie

Hannoversche Str. 5

10115 Berlin

Weitere Informationen können dem anliegenden Ablauf entnommen werden.

S
U
B
M
E
N
Ü