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		<title>Der Paritätische - Alle Meldungen</title>
		<link>https://www.der-paritaetische.de/</link>
		<description></description>
		<language>de-de</language>
		
			<copyright>Der Paritätische</copyright>
		
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 15:40:51 +0200</pubDate>
		<lastBuildDate>Sat, 12 Sep 2026 15:40:51 +0200</lastBuildDate>
		
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				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16871</guid>
					<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:38:51 +0200</pubDate>
					<title>Online-Veranstaltung Nachhaltigkeit praktisch gestalten: Einblicke aus der Kinder- und Jugendhilfe und Unterstützung für die Praxis</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/online-veranstaltung-nachhaltigkeit-praktisch-gestalten-einblicke-aus-der-kinder-und-jugendhilfe-und-unterstuetzung-fuer-die-praxis/</link>
					<description>Wie kann Nachhaltigkeit im Alltag der Jugendhilfe konkret gelebt und gemeinsam mit jungen Menschen gestaltet werden? Der Jugendhof Brandenburg zeigt praxisnah, wie Ressourcennutzung, Umweltbildung und pädagogische Arbeit verbunden werden können. Ergänzend stellt der Paritätische mit „WIRksam“ konkrete Unterstützungsangebote für Einrichtungen vor.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Nachhaltigkeit im Alltag einer Jugendhilfeeinrichtung konkret gelebt und gemeinsam mit jungen Menschen gestaltet werden? Der Jugendhof Brandenburg e.V., eine vollstationäre Jugendhilfeeinrichtung in Berge bei Nauen, zeigt, wie nachhaltige Ressourcennutzung zum festen Bestandteil des pädagogischen und alltäglichen Lebens werden kann.</p>
<p>Der Jugendhof Brandenburg e.V. wurde auf Grundlage einer nachhaltigen Ressourcennutzung gegründet. Dieser Gedanke prägt bis heute den Alltag der Einrichtung und wird gemeinsam mit den dort lebenden und arbeitenden Menschen umgesetzt. Johanna Dieckmann, Koordinatorin der Umweltbildungsstätte, und Melanie Fehr, Pädagogische Leiterin, geben Einblicke in die Praxis und zeigen, wie Jugendliche in die Gestaltung und Umsetzung von Nachhaltigkeit einbezogen werden.</p>
<p>Darüber hinaus stellen sie die Umweltbildungsstätte des Jugendhofs vor. Diese bietet Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung die Möglichkeit, auf dem Gelände der Einrichtung Natur zu erleben und sich in verschiedenen naturbezogenen Projekten mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.&nbsp;</p>
<p>Im zweiten Teil der Veranstaltung stellt Janina Yeung vom Paritätischen Gesamtverband das Projekt „WIRksam: Gemeinsam Nachhaltigkeit gestalten“ vor. Das Projekt unterstützt Organisationen dabei, Nachhaltigkeit strategisch und praktisch voranzubringen – unter anderem durch Erstberatungen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit.</p>
<p>Die Veranstaltung bietet damit sowohl einen konkreten Einblick in die Praxis als auch Informationen zu Unterstützungsangeboten für Einrichtungen, die selbst aktiv werden möchten.</p>
<p><strong>An der Veranstaltung wirken mit:</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e76b8bbb3630697de3b2298170480864c"><span>Johanna Dieckmann, Koordinatorin Umweltbildungsstätte, Jugendhof Brandenburg e.V.</span></li><li data-list-item-id="e691c2a102d78a49fb14f9a7ad2d4b1da"><span>Melanie Fehr, Pädagogische Leiterin</span></li><li data-list-item-id="ee1dc64ca2910d507e8f73fef2a48f6b0"><span>Janina Yeung, Referentin, Der Paritätische Gesamtverband</span></li></ul><p><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/nachhaltigkeit-praktisch-gestalten-einblicke-aus-der-kinder-und-jugendhilfe-und-unterstuetzung-fuer-die-praxis/" target="_blank"><strong>Hier geht es zur Anmeldung.</strong></a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16870</guid>
					<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 12:15:06 +0200</pubDate>
					<title>Veranstaltungshinweis: „Cyber Security &amp; NIS2“ – jetzt anmelden und Cybersicherheit stärken</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veranstaltungshinweis-cyber-security-nis2-jetzt-anmelden-und-cybersicherheit-staerken/</link>
					<description>Cyberangriffe stellen für soziale Organisationen ein wachsendes Risiko dar. Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Beratungsangebote verarbeiten täglich sensible personenbezogene Daten und sind zunehmend Ziel von Phishing-Angriffen, Ransomware und anderen Cyberbedrohungen. Gleichzeitig rücken mit der europäischen NIS2-Richtlinie neue Anforderungen an das Risikomanagement und die Sicherheit von IT-Systemen in den Fokus. Denn Cybersicherheit ist heute eine strategische Voraussetzung für die Handlungs- und Betriebsfähigkeit sozialer Organisationen.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Vor diesem Hintergrund bietet die Veranstaltung <strong>„DigiBasics – Cyber Security &amp; NIS2“</strong> am <strong>30. September 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr</strong> einen praxisnahen Einstieg in das Thema Cybersicherheit. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Verantwortliche in sozialen Organisationen, die ihre Einrichtung besser vor digitalen Risiken schützen und sich über aktuelle regulatorische Entwicklungen informieren möchten.</p>
<p>In Kooperation mit der <strong>Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand</strong> sowie dem Projekt <strong>KMU.kompetent.sicher</strong> werden konkrete Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag vorgestellt. Anhand von Beispielen aus dem Sozial- und Wohlfahrtsbereich wird gezeigt, wie Risiken erkannt werden. Zehn praxisnahe Tipps helfen diese wirksam zu reduzieren.</p>
<p>Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über den aktuellen Stand der NIS2-Richtlinie. Dabei wird erläutert, welche Organisationen von den neuen Regelungen betroffen sein können, welche Anforderungen zu erwarten sind und welche Schritte bereits heute sinnvoll sind. Ergänzend werden kostenfreie Unterstützungsangebote vorgestellt, die Führungskräfte und Mitarbeitende beim Aufbau von Cybersicherheitskompetenzen unterstützen.</p>
<p>Die Veranstaltung bietet damit die Möglichkeit, grundlegendes Wissen zu Cybersicherheit aufzubauen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und konkrete Maßnahmen für die eigene Organisation mitzunehmen. Gerade für soziale Träger, die mit sensiblen Daten arbeiten und gleichzeitig begrenzte Ressourcen für IT-Sicherheit zur Verfügung haben, gewinnt dieses Thema zunehmend an strategischer Bedeutung.</p>
<p>Nutzen Sie die Gelegenheit, sich praxisnah über aktuelle Cyberrisiken und die Auswirkungen der NIS2-Richtlinie zu informieren. Erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie direkt in Ihrer Organisation umsetzen können, um IT-Sicherheit nachhaltig zu verbessern und sensible Daten wirksam zu schützen. <strong>Melden Sie sich jetzt an.</strong></p>
<p><strong>Wann? 30. September 2026, 10-12 Uhr</strong><br><strong>Wo? Online (Link folgt nach Anmeldung)</strong></p>
<p><strong>Anmeldung: </strong><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-cyber-security-nis2/" target="_blank"><strong>hier</strong></a><strong>&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Datenschutz</category>
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-cyber-security-nis2/" absolute='1' title="Anmeldung">Anmeldung</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16869</guid>
					<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 10:59:37 +0200</pubDate>
					<title>Kindeswohl in der Klimakrise – achten, schützen, gewährleisten </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kindeswohl-in-der-klimakrise-achten-schuetzen-gewaehrleisten/</link>
					<description>In einem Positionspapier fordert der Paritätische gemeinsam mit 80 weiteren Organisationen Bund, Länder und Kommunen auf, das Kindeswohl konsequent zum Maßstab der Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik zu machen. </description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/Kindeswohl_Klimakrise_Positionspapier-20260812.pdf" length="1894623" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h2>Kinder sind besonders von der Klimakrise betroffen&nbsp;</h2>
<p>Kinder sind aus verschiedener Hinsicht besonders von den Folgen der Klimakrise betroffen: Kinder befinden sich noch in ihrer Entwicklung, weshalb Hitze, Luftschadstoffe und längere Pollensaisons Kinder und Jugendlichen stärker schädigen als Erwachsene. Sie verfügen oft noch nicht über ausreichend Strategien, um mit Krisen und Katastrophen umzugehen. Klimabezogene Belastungen erhöhen deshalb Stress und Sorge sowie Angst-, Depressions- und Traumafolgesymptome. Kinder tragen am wenigsten Verantwortung für die Krise, sind aber besonders stark und lange von den Folgen betroffen. Strukturell benachteiligte Kinder und Jugendliche und solche mit Vorerkrankung trifft die Krise besonders hart. Klimaschutz ist deshalb auch eine Frage der Generationengerechtigkeit und sozialen Gerechtigkeit. Solange diese Folgen hingenommen werden, bleiben Verfassungsrecht und UN-Kinderrechtskonvention im Alltag von Kindern und Jugendlichen uneingelöst.&nbsp;&nbsp;</p>
<h2>Drei Kernforderungen</h2>
<p>Die drei Kernforderungen des Bündnisses sind deshalb:&nbsp;</p><ol><li data-list-item-id="e310314d164cd14acf11eb09d844c0f7c"><strong>Klimaschutz als Rechtspflicht einhalten und durchsetzen.&nbsp;</strong>Bund und Länder müssen die verfassungs- und völkerrechtlichen Vorgaben verbindlich umsetzen: Art. 20a GG, das Bundesklimaschutzgesetz sowie die UN-Kinderrechtskonvention. Das Kindeswohl ist bei allen klimarelevanten Entscheidungen vorrangig zu berücksichtigen.</li><li data-list-item-id="e7aa7b24fc71186f1e7680f7f453066db"><strong>Klimaanpassung an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausrichten.</strong> Bund und Länder müssen Kommunen rechtlich ermächtigen und finanziell befähigen, Hitze- und Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche vorrangig umzusetzen – von hitzeangepassten Jugendhilfen, Kitas und Schulen bis zu sicheren Schulwegen, begrünten Bewegungs- und Aufenthaltsorten, hitzeangepassten Spielplätzen und reduzierter Luftschadstoffbelastung.</li><li data-list-item-id="e42b8305a48bec956533e6c37d3db9da8"><strong>Echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sicherstellen.</strong> Das Beteiligungsrecht (Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention) ist im Grundgesetz zu verankern und durch verbindliche, ergebnisrelevante Formate auf allen Förderalebenen einzulösen.</li></ol><h2>Die Zeit zu handeln ist jetzt</h2>
<p>Fehlender Klima- und Umweltschutz führt zu immensen Kosten, belastet Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialsystem und kann letztendlich die Demokratie in Deutschland gefährden. Denn Klima- und Umweltschutz sind zugleich Gesundheitsschutz, ein Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und gelebtes Kinderrecht. Sie eröffnen die Chance auf gesunde, gerechte und zukunftsfähige Lebensräume, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet werden. Die Verantwortung dafür liegt bei den Erwachsenen – und die Zeit zu handeln, ist jetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Positionspapier und die ausführliche Fassung befindet sich im Anhang dieser Fachinfo.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16868</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:22:04 +0200</pubDate>
					<title>Rückblick: Klimagesunde Menügestaltung und Rezepturentwicklung in sozialen Einrichtungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/rueckblick-klimagesunde-menuegestaltung-und-rezepturentwicklung/</link>
					<description>Wie eine ganzheitlich gedachte, klimagesunde Menügestaltung in sozialen Einrichtungen aussehen kann, erläuterte Robert Kapa, Koch und Praxisberater Ernährung bei Fröbel, am 02. September in einem Online-Workshop. Wir warfen einen Blick auf pflanzliche Vielfalt, regionalen und saisonalen Einkauf sowie eine smarte Speiseplangestaltung.</description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/260908_Veranstaltungspr%C3%A4sentation_Kapa.pdf" length="1045390" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fröbel-Küchen haben in den letzten Jahren bereits einiges erreicht: sie fördern pflanzenbasierte Ernährung, konnten ihren Bioanteil steigern und haben bereits viele ihrer Einrichtungen DGE-zertifiziert. Auf Grundlage ihres bundesweiten Ernährungskonzepts und Leitfadens zur nachhaltigen Kitaernährung beraten sie ihre Kita-Küchen bei der Umsetzung nachhaltiger und gesundheitsförderlicher Maßnahmen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele berichtete Robert Kapa in der Online-Veranstaltung aus seinen Erfahrungen und zeigte, wie die Umstellung hin zu einer klimagesunden Menügestaltung funktionieren kann.</p>
<p><strong>Die Grundlagen</strong></p>
<p>Die Grundlagen für die gesundheitsförderliche und klimafreundliche Speiseplanung liegen unter anderem in</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e50e1065f1960d1ef6334980b43d7c411">pflanzlicher Vielfalt</li><li data-list-item-id="e6f8a9890502b5db9abf652ac12e6aa7d">saisonalem, regionalem und möglichst ökologischem Einkauf</li><li data-list-item-id="edf564e33760e0d401c2204b5584d72dd">guter Essensqualität und Akzeptanz</li><li data-list-item-id="ea46a5e31eefd3b5b06eb6399e67319eb">der Orientierung an den DGE-Empfehlungen</li><li data-list-item-id="e2b17790af0373c5f422289e7f51b1ada">und der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung durch sinnvolle Planung.</li></ul><p>Zu Beginn der Speiseplanung lohnt es sich, sich darüber bewusst zu werden, welche Lebensmittel überhaupt klimafreundlich sind und welche nicht. Butter hat zum Beispiel einen viermal so großen CO<sub>2</sub>-Fußabdruck wie Rapsöl, Grünkern verursacht 30x weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen als Rindfleisch. Für diese Betrachtung eignen sich kostenfreie Online-Rechner oder die KlimaTeller-App. So lassen sich Rezepturen gezielt klimafreundlich optimieren – in den Rechnern wird sichtbar, welche Lebensmittel besonders klimaintensiv sind.</p>
<p>Zur ganzheitlichen Betrachtung einer klimaoptimierten Rezeptierung und Speiseplanung gehört für Robert Kapa dabei ganz klar die Rezepttreue. In Veränderungsprozessen sei sie besonders wichtig, um ermitteln zu können, wie viel von welchen Zutaten eingesetzt wurde, um Kosten zu kontrollieren und zu dokumentieren, was nicht gegessen wurde. Zusätzlich sorgen feste Rezepturen für Prozesssicherheit, alle Küchenkräfte können die Speisen gleichermaßen zubereiten. Auch bei Personalwechsel bleibt so das Wissen und die Qualität erhalten.</p>
<p><strong>Smarte Speiseplangestaltung</strong></p>
<p>Um einen Speiseplan smart zu gestalten, sollten möglichst viele Gerichte und Zutaten aufeinander aufbauen. So können viele Komponenten mehrfach und in unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt werden: Aus der Linsenbolognese wird am nächsten Tag ein Aufstrich für das Frühstück. Grundkomponenten lassen sich gezielt für verschiedene Gerichte einsetzen – aus einer saisonalen Sellerieknolle entstehen dann im Laufe der Woche drei verschiedene Speisen.&nbsp;</p>
<p>Dafür braucht es eine gute Lagerwirtschaft und neue Routinen im Einkauf und in der Planung. Gerade weil im Biogroßhandel oft nur große Gebinde erhältlich sind, geht es um die Frage, wie aus wenig (im besten Fall) saisonalen Produkten möglichst viel Vielfalt im Speiseplan entstehen kann. Die Kartoffel als vielseitig einsetzbare regionale Sättigungsbeilage mit vielen Nährstoffen lohnt es sich nach Robert Kapa fast immer auf den Teller zu holen. Eine solche Speiseplangestaltung kann dann dabei helfen, Zeit, Ressourcen und Lebensmittel einzusparen und Arbeitsabläufe in der Küche effizienter zu gestalten. Das Messen von Lebensmittelabfällen als Schritt der Stand-Ist Analyse ist mühselig, lohnt sich aber. So lässt sich überprüfen, ob zu viel produziert oder serviert wird und der Speiseplan kann angepasst werden.&nbsp;</p>
<p>Wichtig sei es außerdem, die Gestaltung der Mahlzeiten stärker aus der Perspektive der Kinder zu denken. Gemüse könne häufig als einzelne, wenig gewürzte Beilage angeboten werden. Er plädiert dafür, die Möhre auch Möhre sein zu lassen, sodass die Kinder selbst herausfinden, ob sie diese mögen oder nicht. Ein vielfältiges Rohkostangebot kann mit wenig zusätzlichem Arbeitsaufwand verbunden sein und gleichzeitig einen wichtigen Bildungsanteil darstellen. Die Fröbel-Küchen setzen dabei zwar auf Evergreens wie Gurke und Paprika, aber ergänzt <i>mit Kraut und Rüben</i> in den Speiseplänen in den Wintermonaten. Hülsenfrüchte gibt es einmal wöchentlich in Form von Bratlingen oder Backlingen, um den DGE-Empfehlungen zu entsprechen.&nbsp;</p>
<p><strong>Kommunikation und Akzeptanz</strong></p>
<p>Eine Umstellung in den Speiseplänen muss in jedem Fall sowohl mit den Kindern, Eltern und Pädagog*innen kommunikativ begleitet werden. Praktische Ernährungsbildung hilft genau dabei: Grünkern kann beispielsweise mit den Kindern gemeinsam aufgequollen und verarbeitet werden. Ebenso kann das Messen der Lebensmittelreste in einer Projektwoche mit den Kindern eingebunden werden, um das Thema pädagogisch aufzuarbeiten.</p>
<p>Auch den Eltern und pädagogischen Kräften sollte erklärt werden was warum verändert wird. Im gesamten Veränderungsprozess ist es enorm wichtig, alle beteiligten Gruppen mitzunehmen und zu beteiligen, so Robert Kapa. Eine gute Qualität des Essens schafft dabei Offenheit und Akzeptanz.</p>
<p>Klimagesunde Gemeinschaftsverpflegung bringt viele Vorteile mit sich, wenn sie ganzheitlich gedacht und umgesetzt wird: von regionaler und saisonaler Beschaffung mit smarter Speiseplangestaltung und der Reduktion von Lebensmittelabfällen. Die Veränderungsprozesse bei Fröbel zeigen dies ganz deutlich. Alle weiteren Informationen der spannenden Veranstaltung finden Sie in der Veranstaltungspräsentation.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16866</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:35:00 +0200</pubDate>
					<title>Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung für die Expert*innenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt“ veröffentlicht</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bericht-zur-kinder-und-jugendbeteiligung-fuer-die-expertinnenkommission-kinder-und-jugendschutz-in-der-digitalen-welt-veroeffentlicht/</link>
					<description>Die Expert*innenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat im Juni ihre Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Wesentlicher Bestandteil: die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen. </description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/AGJ-Zwischenruf_Handlungsempfehlungen_Kinder_Jugendschutz_digital.pdf" length="300700" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses brachten Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Forderungen zum digitalen Aufwachsen ein. Die Ergebnisse liegen nun in einem eigenen Bericht vor.</p>
<p>In sieben Workshops diskutierten junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren konkrete Alltagssituationen, entwickelten Lösungsvorschläge und tauschten sich unmittelbar mit Mitgliedern der Expert*innenkommission aus. Aus dem Beteiligungsprozess sind 70 Forderungen in den vier Themenfeldern <strong>Medienkompetenz</strong>, <strong>Kinderschutz und Sicherheit</strong>, <strong>Wohlergehen und mentale Gesundheit</strong> sowie <strong>Künstliche Intelligenz</strong> hervorgegangen.</p>
<p>Den Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung finden Sie&nbsp;<a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/293956/ef4d62aa751cf496fef2a57054130789/20260907-ergebnisse-jube-expertenkommission-kinder-und-jugendmedienschutz-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Ein aktueller Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) zum Thema ist dieser Fachinfo beigefügt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Schulische Bildung</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Jugendpartizipation</category>
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
							<category>Bildung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16867</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
					<title>PISA-Lehre: Teilhabepaket muss ganz oben auf die Agenda</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/pisa-lehre-teilhabepaket-muss-ganz-oben-auf-die-agenda/</link>
					<description>Anlässlich der aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Sofortmaßnahmen zur Verringerung sozialer Ungleichheiten und zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut. Die Studie zeigt: Nie zuvor hing der Bildungserfolg in Deutschland so stark vom Elternhaus ab wie heute.</description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Kosten_der_Einschulung_2026.pdf" length="311313" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir können es uns nicht leisten, dass Kinder aus einkommensarmen Haushalten schon in der Kindheit abgehängt werden. Deshalb brauchen wir jetzt eine deutliche Anhebung der Teilhabeleistungen und mehr Familien, die davon profitieren können“, sagte Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Von 100 Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien schafften es der Studie zufolge nur zwei in den Spitzenbereich der Kompetenzen. Unter Gleichaltrigen aus privilegierten Elternhäusern gelang das immerhin 25, also zehnmal so vielen. Kaum ein Land schneidet hier schlechter ab als Deutschland: Mehr als neun von zehn untersuchten Staaten gelingt es besser, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft der Familien zu lösen.</p>
<p>Besonders alarmierend: Während sich die herkunftsbedingten Unterschiede international zuletzt eher verringerten, wuchsen sie in Deutschland seit 2015 wieder. „Die Bekämpfung von Familienarmut und die Förderung von Bildung und Entwicklung von Kindesbeinen an muss ganz oben auf die politische Agenda rücken“, forderte Rock.</p>
<p>Wie schwer schon der Schulstart für einkommensarme Familien wiegt, zeigt eine aktuelle Auswertung des Paritätischen. Grundlage sind zahlreiche Materiallisten für die erste Klasse. Das Ergebnis: Allein für Schulranzen, Federmäppchen, Sportzeug und ähnliche Grundausstattung kommen selbst bei preisgünstigen Angeboten knapp 475 Euro zusammen. Rechnet man Bücher, Arbeitshefte und die Füllung der Schultüte hinzu, sind schnell über 550, mitunter mehr als 600 Euro fällig. Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen zudem, dass die Preise für Schreibwaren und Zeichenmaterialien seit 2020 um etwa 27,5 Prozent gestiegen sind, deutlich stärker als die allgemeine Teuerung im selben Zeitraum.</p>
<p>Dem stehen die Leistungen zum Schulstart aus dem Bildungs- und Teilhabepaket gegenüber: insgesamt 195 Euro pro Jahr, ausgezahlt in zwei Raten zum Schuljahresbeginn und zum Halbjahr. „Das deckt nicht einmal die Hälfte der tatsächlichen Kosten“, kritisierte Rock. Der Paritätische fordert deshalb eine deutliche Anhebung der Teilhabeleistungen sowie eine Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten, damit auch Familien im unteren Einkommensbereich, die bislang durch das Raster fallen, unterstützt werden.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Schulische Bildung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16865</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:30:41 +0200</pubDate>
					<title>Gedenken an die Patient*innenmorde und Zwangssterilisationen im Nationalsozialismus</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/gedenken-an-die-patientinnenmorde-und-zwangssterilisationen-im-nationalsozialismus/</link>
					<description>Schätzungsweise 300 000 Menschen mit Beeinträchtigung oder psychischer Erkrankung wurden im Zuge der nationalsozialistischen &quot;Euthanasie&quot;-Morde getötet. Etwa 400 000 Menschen wurden auf Grundlage des &quot;Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses&quot; ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert. Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung diskutierten am 4. September rund 100 Personen die Frage, was angesichts aktueller Entwicklungen aus der Geschichte gelernt werden kann.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gegenwart wirkt für viele bedrohlich: Politisch verschieben sich Machtverhältnisse teilweise drastisch, Kriege rücken näher und es erscheint realistischer, selbst davon betroffen zu sein. Darüber hinaus konzentrieren sich politische Diskussionen auf umfassende Sparmaßnahmen im Sozialen. Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen werden gesellschaftlich und medial zunehmend stigmatisiert. Antidemokratische rechtsextremistische Kräfte werden stärker.&nbsp;</p>
<p>Begegnen können wir diesen Entwicklungen nur mit Solidarität, das wurde im Gespräch zwischen Podiumsgästen und Publikum schnell deutlich. Historisch richteten sich Ausgrenzung und Vernichtung gegen sehr verschiedene Gruppen von Menschen. Auch heute zeigt sich: Diskriminierung und Gewalt richtet sich gegen Menschen mit Behinderungen, aber auch gegen queere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und weitere marginalisierte Gruppen. Es ist wichtig, den Anfeindungen gemeinsam entgegen zu treten.</p>
<p>Es gibt viele Gründe, sich ohnmächtig zu fühlen. Ein Ergebnis des Gesprächs: Auch “Mikroaktivismus” hilft. Gespräche mit der Familie, mit Kolleg*innen und Freund*innen sind “kleine” und unmittelbare Möglichkeiten, für Inklusion und den Wert von Vielfalt einzustehen und aktiv zu werden. Besonders herausfordernd ist das in Gesprächen mit Menschen, die demokratische Institutionen und Werte ablehnen. Hier eine Balance zu finden, deutlich gegen menschenfeindliche Perspektiven einzustehen und gleichzeitig einen Raum zu schaffen, in dem gesprochen und zugehört werden kann, ist oft schwierig.&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres Ergebnis der Veranstaltung: Die Auseinandersetzung kann nicht nur auf der persönlichen Ebene stattfinden. Zum einen sollte sich der Blick immer auch auf die Strukturen richten, die eine wertende Differenzierung zwischen Menschen ermöglichen. Zum anderen, das betonte Martina Heland-Graef, 1. Vorsitzende der Ruth Fricke Stiftung, trägt die hohe gesellschaftliche Wertschätzung von Leistungsfähigkeit dazu bei, dass nicht alle Menschen gleichermaßen Gehör finden. Für demokratische Prozesse sei das problematisch, darauf verwies Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Demokratie und Inklusion seien zwei Seiten einer Medaille. Eine Demokratie könne nur dann funktionieren, wenn alle die Chance haben, sich zu beteiligen.&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss an die Veranstaltung gedachten die Teilnehmenden am "Gedenkort für die Opfer der NS-"Euthanasie"-Morde" in der Tiergartenstraße 4 den Opfern. Zu den Biografien der Opfer finden sich Informationen auf der Internetseite <a href="https://gedenkort-t4.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">Gedenkort T4</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
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					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 07:45:20 +0200</pubDate>
					<title>Hitzesommer 2026 – fachliche Spannungsfelder und Forderungen aus sozialen Einrichtungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/hitzesommer-2026-fachliche-spannungsfelder-und-forderungen-aus-sozialen-einrichtungen/</link>
					<description>Die Hitzewellen dieses Sommers haben die Folgen der Klimakrise deutlich spürbar gemacht: mehr als 15.000 hitzebedingte Todesfälle, starke gesundheitliche Probleme für vorerkrankte Personen, Verstärkung von Konflikten, Ausfall von Infrastruktur, eine hohe Belastung für Menschen in Sozial- und Gesundheitsberufen. Der Paritätische hat auf Grundlage einer bundesweiten, verbändeübergreifenden Umfrage verschiedene fachliche Spannungsfelder aus der Praxis sozialer Organisationen sowie ihre konkreten Vorschläge und Forderungen erfasst.  </description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/260907_Auswertung_Paritaetische_Hitzeumfrage_2026_%E2%80%93_fachliche_Spannungsfelder.pdf" length="178451" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h2>Sozialen Einrichtungen an ihren Belastungsgrenzen</h2>
<p>Anhaltende und extreme Hitze bringt soziale Einrichtungen an ihre Belastungsgrenzen: Gebäude heizen sich stark auf und lassen sich nicht mehr abkühlen, Infrastrukturen, wie Server, überhitzen, Mitarbeitende fallen hitzebedingt aus (besonders wenn sie eigene Vorerkrankungen haben), Konflikte nehmen zu, der Pflege- und Betreuungsbedarf der verschiedenen Zielgruppen steigt. Nicht alle soziale Einrichtungen verfügen bislang über ein Hitzeschutzkonzept, in dem die Vorbereitungen auf den Sommer, konkrete Maßnahmen während des Sommers und extremer Hitzeperioden festgehalten sind. Doch besonders die extreme Hitzewelle im Juni 2026 zeigte nach der Paritätischen Umfrage auch: Bestehende Hitzeschutzkonzepte reichen für extreme Hitze nicht aus, um ein Aufheizen der Gebäude zu verhindern. Ohne baulichen und technischen Maßnahmen werden soziale Angebote in schlecht gedämmten Häusern zukünftig während extremer Hitzewellen, auf die wir uns einstellen müssen, wohl nicht mehr aufrechterhalten werden können. Und was passiert dann?&nbsp; &nbsp;</p>
<h2>Widersprüchliche Vorgaben führen zu Entscheidungskonflikten</h2>
<p>Hitzeschutz, Lärmschutz, UV-Schutz, Brandschutz, Arbeitsschutz – soziale Einrichtungen sehen sich mit einer Vielzahl an Vorgaben konfrontiert, die während Hitzewellen zu teils massiven Entscheidungskonflikten führen: Kinder in der Kita dürfen laut Schutzkonzept und Vorgaben bei hohen UV-Werten nicht in den Garten, können aber eigentlich auch nicht bei über 30 Grad Raumtemperatur im Gebäude betreut werden. Brandschutztüren müssen immer geschlossen bleiben, doch wie kann dann eine Durchlüftung der Einrichtung durchgeführt werden? Arbeitgeber*innen sind für den Schutz der Mitarbeitenden verantwortlich und müssen ab 30 Grad Raumtemperatur wirksame Schutzmaßnahmen umsetzen, ab 35 Grad können Räume nicht mehr genutzt werden. Was aber bedeutet konsequenter Arbeitsschutz für stationäre Einrichtungen in der Pflege, Eingliederungshilfe oder Kinder- und Jugendhilfe, in denen rund um die Uhr Menschen arbeiten müssen? Ab welchem Szenario ist es nicht mehr verantwortbar, die Angebote aufrecht zu erhalten und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Was brauchen Verantwortliche in sozialen Einrichtungen, um derart folgenreiche Entscheidungen zu treffen?&nbsp;</p>
<h2>Fachliche Spannungsfelder und offene Fragen&nbsp;</h2>
<p>Die extreme Hitze hat nicht nur widersprüchliche rechtliche Vorgaben hervorgebracht, sondern auch verschiedene fachliche Spannungsfelder aufgemacht, mit denen Fachkräfte in der Praxis umgehen mussten. Einige Beispiele sind:&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e3f3a3cb8bb0b3df0b3aedb38682481d5">Wie ist mit der Situation umzugehen, wenn eine Betreuung aufgrund extremer Hitze in der Einrichtung nicht mehr verantwortbar ist, die Kinder bei einer vorzeitigen Abholung jedoch in ein möglicherweise ebenfalls stark hitzebelastetes häusliches Umfeld entlassen werden?</li><li data-list-item-id="e56aaf97376bdf42a191d6c68d6491367">Wie kann der Wunsch von betreuten oder pflegebedürftigen Menschen nach Selbstbestimmung berücksichtigt werden, wenn aus fachlicher Sicht aufgrund der Hitze Schutzmaßnahmen erforderlich sind, etwa der Verzicht auf Aktivitäten im Freien oder eine Verlagerung in kühlere Räume?</li><li data-list-item-id="ed8ebb1d479f003a962909f793c319e10">Wie können Hitzeschutzmaßnahmen umgesetzt werden, wenn Menschen sehr unterschiedlich auf Hitze reagieren und beispielsweise Menschen mit Behinderungen, Pflegebedarf, Demenz oder psychischen Erkrankungen individuelle Anforderungen haben?&nbsp;</li><li data-list-item-id="e190a6fdf8c1e505efd87c04e82a0bf57">Wie kann eine Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen aussehen, wenn die extremen Hitzewellen an einem Wochenende stattfinden und Termine und Angebote ausschließlich an Werktagen geplant sind?&nbsp;</li><li data-list-item-id="ea425673e729464d090b06ac599674c4f">Wie ist mit dem Ziel der Energieeinsparung und CO<sub>2</sub>-Reduktion umzugehen, wenn zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes eine stärkere Kühlung erforderlich ist und dadurch der Energieverbrauch steigt?</li></ul><h2>Vorschläge und Forderungen aus sozialen Einrichtungen&nbsp;</h2>
<p>Die knapp 2.900 Einrichtungen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben eine Vielzahl an konkreten Lösungsvorschlägen und politischen Forderungen aufgezeigt.&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ef14ad0960cee2fbc2d86dd9980613f27"><strong>Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen</strong> wie z. B. Anerkennung extremer Hitzewellen als Krisenfall mit entsprechenden Ausnahmeregelungen, Aufnahme verbindlicher Hitzeregelungen in Betreuungsverträgen mit Kommunen und anderen Kostenträger, Festlegung von Ausweichorten für soziale Einrichtungen im kommunalen Hitzeaktionsplan.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ec4da0fdfc8a71c78a9db6d5ef731d669"><strong>Fachliche Konzepte und Qualifizierung</strong> wie z. B. Entwicklung eines Leitfadens zum Umgang mit Hitze, insbesondere zur Abwägung zwischen Fürsorge für Mitarbeitende und Sicherstellung der Betreuung.</li><li data-list-item-id="ef8e35ebd7545e99fe4dc703c33bf45da"><strong>Erweiterung der Angebote und Personaleinsatz</strong>, wie z. B.<strong>&nbsp;</strong>zusätzliches Personal in Einrichtungen, die als „kühle Orte“ genutzt werden können, Möglichkeit eines Aufschlags auf Fachleistungsstunden sowie einer vorübergehenden Erhöhung der Fachleistungsstunden bei erhöhtem Betreuungsbedarf.</li><li data-list-item-id="e01a950fe891e491359d37c04a633da4c"><strong>Bauliche und räumliche Maßnahmen</strong>, z. B. Berücksichtigung von Hitzeschutz bei Neubauten, Förderung von Klimaanlagen in Kombination mit PV-Anlagen, klimaangepasste Gestaltung der Umgebung durch Entsiegelung und mehr Schattenplätze.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e77ea9d39c649c339fbbbc32df4804973"><strong>Finanzielle und digitale Unterstützung,&nbsp;</strong>z. B. durch die Möglichkeit zu Pauschalabrechnung in Krisensituationen, Refinanzierung von baulichen Hitzeschutzmaßnahmen für soziale Einrichtungen durch die öffentliche Hand.&nbsp;</li></ul><h2>Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle&nbsp;</h2>
<p>Auch wenn die Temperaturen jetzt wieder angenehmer sind, sollten wir alle den Herbst und Winter nutzen, um die aufgeworfenen Fragen zu diskutieren und gemeinsam erste Antworten zu finden. Nur so können wir uns besser auf den nächsten Sommer vorbereiten, Todesfälle und Leid reduzieren und die soziale Infrastruktur auch während Hitzeperioden aufrechthalten.&nbsp;</p>
<p>Die ausführliche Auswertung unserer Umfrage finden Sie im Anhang dieser Fachinfo.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Wohnungslosenhilfe</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Suchthilfe</category>
						
							<category>Altenhilfe und Pflege</category>
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Rettungswesen und Katastrophenschutz</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16861</guid>
					<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Sozialstaatsbündnis zur Haushaltswoche: Wer am Sozialen spart, schwächt das Rückgrat unserer Demokratie</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/sozialstaatsbuendnis-wer-am-sozialen-spart-schwaecht-das-rueckgrat-unserer-demokratie/</link>
					<description>Die im Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossenen 14 Organisationen appellieren anlässlich der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag, zentrale sozialpolitische Aufgaben im Bundeshaushalt für 2027 auskömmlich zu finanzieren.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="lead">Pressemeldung des Sozialstaatsbündnisses anlässlich der anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt im Deutschen Bundestag:</p>
<p class="lead">"Der Sozialstaat ist ein zentraler Pfeiler unseres Gemeinwesens und unserer Demokratie. Von seinen vielfältigen Leistungen und Funktionen profitieren wir alle: Alte und Junge, Kranke und Gesunde, Arbeitslose und Beschäftigte, Menschen mit und Menschen ohne Beeinträchtigung. Er ist Garant für sozialen Frieden in einer Phase tiefgreifender Veränderungen und Transformationen. Er schafft soziale Sicherheit in unsicheren Zeiten.</p>
<p class="lead">Wir sind tief besorgt, dass die vorgesehenen Kürzungen etwa bei den Bundeszuschüssen zur Rentenversicherung und zur Krankenversicherung, beim Wohngeld und beim Elterngeld unsere sozialen Sicherungssysteme in unsicheren Zeiten schwächen, in denen wir den starken Sozialstaat als Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes besonders brauchen. Zudem halten wir es für falsch, in einer Wirtschaftskrise mit steigenden Arbeitslosenzahlen Personal bei der Bundesagentur für Arbeit abzubauen, um Geld einzusparen. Mögliche Einsparungen beim Klimaschutz betrachten wir mit Sorge. Klimaschutz gehört zu den Aufgaben eines vorsorgenden Sozialstaates.</p>
<p class="lead">Dabei braucht es einen übergreifenden Blick. Die Finanzierung des Bundeshaushalts darf nicht isoliert von den parallelen Reformen in Rente, Gesundheit, Pflege, Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe betrachtet werden. Steuerentlastungen für Privathaushalte verpuffen angesichts deutlicher Mehrbelastungen infolge geringerer Sozialleistungen und höherer Zuzahlungen.</p>
<p class="lead">Verhindert werden muss der Eindruck, dass angesichts stark steigender Ausgaben für Verteidigung nicht ausreichend Geld für die notwendigen sozialen Leistungen zur Verfügung stünde. Ein gut ausgebauter Sozialstaat ist unverzichtbar und wir können ihn uns auch in Zukunft leisten. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt. Die Ressourcen sind vorhanden. Sie sind lediglich falsch verteilt. Anstatt einer postulierten einnahmenorientierten Ausgabenpolitik braucht es eine bedarfsorientierte Einnahmenpolitik. Die Finanzierung des Sozialstaates muss auf breite Schultern gestellt werden. Wer mehr hat, kann auch mehr beitragen.&nbsp;</p>
<p class="lead">Wir brauchen starke, verlässliche und solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme und eine gerechte und auskömmliche Finanzierung des Gemeinwesens. Hierzu müssen sehr hohe Einkommen, Erbschaften und Vermögen stärker und gerechter besteuert werden. Kleine und mittlere Einkommen gehören entlastet."</p>
<p class="lead">&nbsp;</p>
<p class="lead">Mitzeichnung:</p>
<p class="lead">Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V.<br>AWO Bundesverband e.V.<br>Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)<br>Deutscher Caritasverband e. V.<br>Deutscher Gewerkschaftsbund DGBkurz fürDeutscher Gewerkschaftsbund<br>Deutscher Mieterbund<br>Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.<br>Diakonie Deutschland Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.<br>IG Metall<br>Sozialverband Deutschland (SoVDkurz fürSozialverband Deutschland)<br>Sozialverband VdK Deutschland<br>Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di<br>Volkssolidarität Bundesverband e. V.<br>Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Bündnisaktivitäten</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16863</guid>
					<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:40:59 +0200</pubDate>
					<title>Die Presseschau vom 7. September 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-vom-7-september-2026/</link>
					<description>Sozialkürzungen und der Paritätische Kitabericht waren unter anderem die Themen, mit denen der Paritätische Gesamtverband in der Presse war.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/politik/sozialstaat-verbaende-warnen-vor-einschnitten-bei-wohngeld-elterngeld-rente-a-fb6bd7d0-46cb-41ae-836b-67c905424cca?sara_ref=re-so-app-sh" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände werfen Regierung Sparen auf Kosten der Schwächsten vor</a></p>
<p>Zeit: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/haushaltsberatungen-bundestag-bundeshaushalt-2027-soziale-kuerzungen-lars-klingbeil-gxe" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände warnen vor Einschnitten</a></p>
<p>ntv: <a href="https://www.n-tv.de/politik/Verbaende-halten-Sozial-Einschnitte-im-Etat-fuer-demokratiegefaehrdend-id31273878.html" target="_blank" rel="noreferrer">Verbände halten Sozial-Einschnitte im Etat für demokratiegefährdend</a></p>
<p>Deutsches Ärzteblatt: <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/sozialstaatsbundnis-und-opposition-kritisieren-soziale-schieflage-im-bundeshaushalt-ff52fce6-e028-4809-99b6-45465f5aca0e" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialstaatsbündnis und Opposition kritisieren soziale Schieflage im Bundeshaushalt</a></p>
<p>Süddeutsche Zeitung: <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/klimapolitik-hitze-friedrich-merz-kanzler-tatenlos-li.3541153?reduced=true" target="_blank" rel="noreferrer">Ist mir heißegal </a>(€)</p>
<p>Tagesschau: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/buendnis-fuer-demokratie-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Bündnis will Opfer rechtsextremer Angriffe unterstützen</a></p>
<p>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/panorama/bildung/kita-krise-warum-es-trotz-sinkender-kinderzahlen-weiter-probleme-gibt-a-95c82c8a-b0a1-4a51-a84e-4d0e52b082aa" target="_blank" rel="noreferrer">Die Kinderzahlen sinken, Kitas haben trotzdem weiter Probleme</a></p>
<p>Stern: <a href="https://www.stern.de/news/paritaetischer--sinkende-kinderzahlen-loesen-kita-probleme-nicht-38195608.html" target="_blank" rel="noreferrer">Paritätischer: Sinkende Kinderzahlen lösen Kita-Probleme nicht</a></p>
<p>Tagesspiegel: <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/dpa-zwei-drittel-der-kitas-beklagen-personalmangel-16007405.html" target="_blank" rel="noreferrer">Zwei Drittel der Kitas beklagen Personalmangel</a></p>
<p>Zeit: <a href="https://www.zeit.de/bildung/2026-09/kita-bericht-paritaetischer-personalschluessel-fachkraeftemangel-ostdeutschland-gxe" target="_blank" rel="noreferrer">Zwei Drittel aller Kitas haben nicht genug Personal</a></p>
<p>Zeit: <a href="https://www.zeit.de/bildung/2026-09/kindertagesstaetten-kita-bericht-fachkraefte-gesetz-kabinett" target="_blank" rel="noreferrer">Wie Prien die Kitas verbessern will. Und woran sie scheitern könnte</a></p>
<p>Neues Deutschland: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202212.kitas-kita-qualitaetssgesetz-weniger-kinder-neues-gesetz-gleiche-krise.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Qualitätsgesetz: Weniger Kinder, neues Gesetz, gleiche Krise</a></p>
<p>Buten un Binnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/audios/kita-start-bremen-rackles-kitaplaetze-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Wie freie Kita-Plätze in Bremen besetzt werden sollen</a></p>
<p>Weser Kurier: <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/studie-des-paritaetischen-hohe-ausfallquote-in-bremer-kitas-doc87fxety6n6xtp7mbkvn" target="_blank" rel="noreferrer">Mehrmals im Monat Notdienst: Hohe Ausfallquote in Bremer Kitas</a></p>
<p>Weser Kurier: <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/studie-des-paritaetischen-hohe-ausfallquote-in-bremer-kitas-doc87fxety6n6xtp7mbkvn" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>BR24: <a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/tests-fuer-alle-vierjaehrigen-was-mit-dem-kita-gesetz-kommen-soll,VU3UQ0K" target="_blank" rel="noreferrer">Tests für alle Vierjährigen: Was mit dem Kita-Gesetz kommen soll</a></p>
<p>Gießener Allgemeine: <a href="https://www.giessener-allgemeine.de/politik/kita-gesetz-im-kabinett-sprachtests-und-fruehe-foerderung-zr-94470727.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Mindener Tagblatt: <a href="https://www.mt.de/weltnews/nachrichten/nachrichten-aktuell/Kita-Gesetz-im-Kabinett-Sprachtests-und-fruehe-Foerderung-24409173.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Radio Kiepenkerl: <a href="https://www.radiokiepenkerl.de/artikel/kreis-reaktion-auf-kita-bericht-2744940" target="_blank" rel="noreferrer">KREIS: Reaktion auf Kita-Bericht</a></p>
<p>Evangelische Zeitung: <a href="https://evangelische-zeitung.de/mehr-gezielte-foerderung-fuer-benachteiligte-kita-kinder-geplant/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr gezielte Förderung für benachteiligte Kita-Kinder geplant</a></p>
<p>Table.Briefings: <a href="https://table.media/bildung/news/kita-krise-angespannte-personalsituation-trotz-freier-kita-plaetze" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Krise: Angespannte Personalsituation trotz freier Kita-Plätze</a></p>
<p>Sonntagsblatt: <a href="https://sonntagsblatt.de/artikel/epd/paritaetischer-personalmangel-kitas-ist-vielerorts-dauerzustand" target="_blank" rel="noreferrer">Paritätischer: Personalmangel in Kitas ist vielerorts "Dauerzustand"</a></p>
<p>News4Teachers: <a href="https://www.news4teachers.de/2026/09/kita-bericht-2026-personalmangel-bremst-sprachfoerderung-und-erschwert-den-uebergang-in-die-grundschule/" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Bericht 2026: Personalmangel bremst Sprachförderung – und erschwert den Übergang in die Grundschule</a></p>
<p>Onvista: <a href="https://www.onvista.de/news/2026/09-02-umfrage-zwei-drittel-der-kitas-bemaengeln-personalmangel-0-10-26548870" target="_blank" rel="noreferrer">Umfrage: Zwei Drittel der Kitas bemängeln Personalmangel</a></p>
<p>Radio Mainwelle: <a href="https://www.mainwelle.de/amp/prien-kita-gesetz-als-gamechanger-fuer-fruehe-bildung-2409627/" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Radio Köln: <a href="https://www.radiokoeln.de/dpa/kita-gesetz-im-kabinett-sprachtests-und-fruehe-foerderung-2744094" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Neues Deutschland: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202197.gesundheitspolitik-alarmstufe-rot-bei-der-pflege.html" target="_blank" rel="noreferrer">Alarmstufe Rot bei der Pflege</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16862</guid>
					<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:28:47 +0200</pubDate>
					<title>Widerstände in Veränderungsprozessen verstehen und auflösen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/widerstaende-in-veraenderungsprozessen-verstehen-und-aufloesen/</link>
					<description>Keine Veränderung ohne Widerstand. In einer interaktiven Online-Veranstaltung mit Fabienne Djadi von futuraexperts am 07. Oktober 2026 von 14 bis 16 Uhr geht es darum, Widerstände in Veränderungsprozessen besser zu verstehen und konstruktiv einzubinden. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_chance-word-letters-desk_e17bb79c5f.jpg" length="1306075" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<h2><span>Veränderungsprozesse in sozialen Organisationen&nbsp;</span></h2>
<p>Die Rahmenbedingungen für soziale Organisationen werden aufgrund der politischen Verhältnisse, Verschärfung sozialer Bedarfe und verschiedenen Anforderungen von Stakeholdern zunehmend schwierig. Immer mehr Organisationen sehen auch die Notwendigkeit, verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Angebote und Strukturen zu verankern. Um mit den verschiedenen Herausforderungen umzugehen, sind auch strukturelle Veränderungen in den Organisationen notwendig. Ein bewusster Organisationsentwicklungsprozess kann dabei unterstützen, Themen wie Klimaanpassung, Reduktion der betrieblichen Treibhausgasemissionen oder auch den Umgang mit Fachkräftemangel strukturiert anzugehen und so die Organisation zukunftssicher aufzustellen. Im Rahmen des Projekts <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/sozialpolitik-europa-klima/klimaschutz-umweltschutz-und-klimaanpassung/wirksam-gemeinsam-nachhaltigkeit-gestalten/" target="_blank">„WIRksam – Gemeinsam Nachhaltigkeit gestalten“</a> steht deshalb in einer kostenlosen <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/nachhaltige-organisationsentwicklung-nachhaltigkeit-wirksam-in-organisationen-verankern/" target="_blank">Onlineveranstaltung</a> am <strong>24. September 2026 von 10 bis 12 Uhr </strong>das Thema nachhaltige Organisationsentwicklung im Mittelpunkt.&nbsp;&nbsp;</p>
<h2>Keine Veränderung ohne Widerstand</h2>
<p>Menschen gehen unterschiedlich mit Veränderungen um. Einige sehen darin die Möglichkeit, sich zu entwickeln und Neues auszuprobieren, andere stehen Veränderungsprozessen eher skeptisch gegenüber. Die grundlegende Frage ist: Welche Perspektive haben wir auf Widerstände und wie gehen wir damit um? Widerstände sind keine bloßen Störungen, sondern Hinweise darauf, wo Unsicherheit, Überforderung, Zielkonflikte oder fehlende Beteiligung entstehen. Sie können auch ein Zeichen dafür sein, dass Dinge gut laufen und Mitarbeitende gerne daran festhalten möchten.&nbsp;</p>
<h2>Online-Veranstaltung „Widerstände in Veränderungsprozessen verstehen und auflösen“</h2>
<p>In einer weiteren digitalen Veranstaltung des WIRksam-Projekts am <strong>07. Oktober 2026 von 14 bis 16 Uhr</strong> dreht sich deshalb alles um das Thema Widerstände. Dabei geht es nicht um die Frage, wie Widerstand „wegmoderiert“ werden kann. Stattdessen betrachten wir gemeinsam mit Fabienne Djadi von futuraexperts Widerstand als Chance. Wir reflektieren typische Widerstandsformen und betrachten konkrete Handlungsansätze, wie beispielsweise die Formulierung eines starken Warums. Ziel ist es, Widerstand nicht als persönliches Problem einzelner Mitarbeitenden zu betrachten, sondern als organisationsbezogenes Signal. Fabienne Djadi zeigt uns, wie klare Kommunikation, ein starkes Warum und ein realistisches Vorgehen Veränderungsprozesse tragfähiger machen und Widerstände aufgelöst werden können. Über <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/umgang-mit-widerstaenden-in-veraenderungsprozessen-widerstaende-verstehen-und-aufloesen/" target="_blank">diesen Link</a> können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Qualität und Management</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16860</guid>
					<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 11:09:37 +0200</pubDate>
					<title>Neuer Förderaufruf in der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ für Anschlussprojekte</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neuer-foerderaufruf-in-der-foerderrichtlinie-klimaanpassung-in-sozialen-einrichtungen-fuer-anschlussprojekte/</link>
					<description>Vom 01.10.2026 bis 30.11.2026 können wieder Anträge gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die soziale Einrichtung bereits eine AnpaSo-Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung erhalten hat.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wird gefördert?</strong>&nbsp;</p>
<p>Im Förderaufruf 2026 können Förderanträge in den folgenden Förderschwerpunkten eingereicht werden:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ec712e9e52d095d9b43e42e7ac4d0b352"><span><u>Förderschwerpunkt 2.1:</u> Umsetzung von Maßnahmen auf der Grundlage von Konzepten, die den Anforderungen aus FSP 1 entsprechen</span></li><li data-list-item-id="e132aa8816ab1d9bbd18f75e74e397d20"><span><u>Förderschwerpunkt 2.2:</u> Umsetzung als Fortführungsmaßnahme auf Grundlage einer Förderung im Rahmen des FSP 1 „Beratung und Erstellung von Konzepten zur Anpassung an den Klimawandel“ der Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen in der Fassung vom 30. Oktober 2020 (BAnz AT 21.12.2020 B4)</span></li></ul><p>Im Förderaufruf 2026 können nur <strong>Förderanträge für Anschlussprojekte</strong> gestellt werden. <strong>Voraussetzung für die Förderung ist, dass die soziale Einrichtung bereits eine Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung in einem der bisherigen Förderaufrufe der AnpaSo (2020, 2023, 2024) erhalten hat.</strong></p>
<p><u>Dazu sendet die Projektträgerin ZUG den antragsberechtigten Organisationen vor Öffnung des Förderaufrufs Hinweise zur Antragstellung und einen Direktlink zum Förderportal des Bundes easy-Online per E-Mail zu.</u></p>
<p><strong>Wer wird gefördert?&nbsp;</strong></p>
<p>Gemeinnützige oder öffentlich-rechtlich organisierte soziale Einrichtungen und deren Trägerschaften,</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e203130f6c40d5a28c3ef96d0670445ad"><span>die <u>vulnerable Personengruppen</u> betreuen (ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderungen, psychisch beeinträchtigte Menschen, stationär untergebrachte Patient*innen, wohnungslose Menschen, geflüchtete Menschen, Kinder, Jugendliche sowie aufgrund ihres sozialen Status benachteiligte Menschen) und</span></li><li data-list-item-id="eed37c78fcf711bbe7df5504635d1f17f"><span>die bereits von den <u>Auswirkungen der Klimakrise betroffen</u> sind.</span></li></ul><p><strong>Hier finden Sie weitere Informationen:</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ed3b5a04a89b2399ff7133a74b26d75d6"><span>Alle <u>Informationen</u> zur Förderung und zur Antragstellung finden Sie auf der AnpaSo-</span><a href="https://www.z-u-g.org/anpaso/foerderaufruf-2026/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Webseite</span></a><span> der Projektträgerin ZUG.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e39c636991ba1e4e8e45cd0b7dfd24e91"><span>Sie erreichen die ZUG per E-Mail unter </span><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cprcuqBb/w/i0qti" data-mailto-vector="2"><span>anpaso(at)z-u-g.org</span></a><span> oder telefonisch über die Beratungshotline unter 030 726 18 0605. Die Sprechzeiten finden Sie auf der AnpaSo-</span><a href="https://www.z-u-g.org/anpaso/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Webseite</span></a><span>.</span></li></ul><p><strong>Informationsveranstaltung:</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="eb575951cded4eadf9fcbbc1a9a870ab7"><span>Am 06.10.2026 oder 05.11.2026 lädt die ZUG zu <u>AnpaSo-Informationsveranstaltungen zum Förderaufruf 2026</u> ein. Alle Informationen dazu finden Sie auf der AnpaSo-</span><a href="https://www.z-u-g.org/anpaso/foerderaufruf-2026/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Webseite</span></a><span>.</span></li></ul>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16859</guid>
					<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:14:25 +0200</pubDate>
					<title>Veranstaltungstipp: DRK-Fachtagung Nachhaltigkeit – Heute im Einsatz für Morgen (online)</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veranstaltungstipp-drk-fachtagung-nachhaltigkeit-heute-im-einsatz-fuer-morgen-online/</link>
					<description>Das DRK lädt zur Fachtagung Nachhaltigkeit am Dienstag, den 17. November 2026 ein. Diese Plattform soll dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit zu erörtern und das Netzwerk untereinander zu erweitern. Nicht-Mitglieder des DRK können kostenlos online teilnehmen. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Programm/Ablauf</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ef2ce406f6c0cc202ed4b002897d54d41"><p class="text-justify"><strong>09.30 – 09.40 Uhr &nbsp;</strong>Begrüßung durch DRK-Vorstand / Präsidium <i>(Präsenz &amp; online)</i><br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e40942ba76f4924a62fbbcab0bf852235"><p class="text-justify"><strong>09:40 – 10:20 Uhr &nbsp;</strong>Keynote |Sozialwirtschaft im Klimawandel – Verantwortung, Chancen, Handlungsdruck <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Dr. Brigitte Knopf</strong>, Gründerin und Direktorin von Zukunft KlimaSozial, ehem. stellvertretende Vorsitzende des von der Bundesregierung berufenen Expertenrats für Klimafragen<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="ec5d050a70ff7349dd4f8d33472592d37"><p class="text-justify"><strong>10:20 – 11:00 Uhr &nbsp;</strong>Nachhaltigkeit als Kreditbedingung: Vom Zusatzkriterium zum Teil der Risikosteuerung von Banken <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Enrico Meier</strong>, Direktor Markt SozialBank und Präsident DRK Kreisverband Börde e.V.<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e85f7baf4bf5f0a720ada3d8331edbf31"><p class="text-justify"><strong>11:30 – 12:30 Uhr &nbsp;</strong>Auf dem Weg zu einem klimaneutralem Gebäudebestand in der Sozialwirtschaft – Handlungsspielräume zwischen aktuellen regulatorischen Anforderungen und zukünftigen politischen Vorgaben <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Tanja Kenkmann</strong>, Senior Researcher, Bereich Energie &amp; Klimaschutz, Öko-Institut e.V.<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e78da0606f184e0e4e53bba06bd3e0d32"><p class="text-justify"><strong>Parallel dazu 11:30 – 12:30 Uhr &nbsp;</strong>Lieferketten &amp; Beschaffung: Im Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Anforderungen, Nachhaltigkeit und Preisdruck <i>(Präsenz)</i><br><strong>Magdalena Sicard</strong>, Compliance-Beauftragte DRK Generalsekretariat <i>und</i><br><strong>Tobias Martin</strong>, Geschäftsführer DRK-Service GmbH<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e125240432101aa4ef580bcefa789f6bd"><p class="text-justify"><strong>13:30 – 14:40 Uhr &nbsp;</strong>Photovoltaik auf sozialen Einrichtungen: Eine Einführung im Angesicht neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Henrik Miebach</strong>, Referent Erneuerbare Energien Strom/ Projekt Klimaschutz in der Sozialwirtschaft <i>und</i><br><strong>Jörg Rettig</strong>, Referent Erneuerbare Energien - Strom/Solar, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e03d33d5ef7ffa14b7424c35139176ce5"><p class="text-justify"><strong>Parallel dazu 13:30 – 14.40 Uhr &nbsp;</strong>Planung und Refinanzierung energetischer Sanierung bei sozialen Trägern - Praxisbeispiele aus einem Kooperationsprojekt mit der Universität Kassel <i>(Präsenz)</i><br><strong>Dr. Ron-Hendrik Hechelmann</strong>, Universität Kassel, Fachgebiet upp<br>Praxisbeispiele: <strong>Fabian Sachs</strong>, Präsident DRK Kreisverband Oberlahn <i>und</i> &nbsp;<strong>Maximilian Türk</strong>, Katastrophenschutz- beauftragter, BRK-Kreisverband Kulmbach<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e9f73fba454434b88d65dffe12de26022"><p class="text-justify"><strong>14:45 – 15:45 Uhr &nbsp;</strong>E-Mobilität in ambulanten sozialen Diensten: Vom Umtausch der Fahrzeugflotte und Aufbau des Ladenetzes über Reichweitendiskussion bis Fahrtrainings <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Tim Meierhoff</strong>, Vorstandsvorsitzender DRK-Kreisverband Uelzen e.V.<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="eb066750b2cf5a8615a6b2731a7c3d2c8"><p class="text-justify"><strong>Parallel dazu 14:45 – 15:45 Uhr </strong>Workshop: Priorisierung im heterogenen Gebäudebestand: Wo anfangen mit energetischer Sanierung bei begrenzten Mitteln? <i>(Präsenz)</i><br><strong>Dr. Ron-Hendrik Hechelmann</strong> Universität Kassel, Fachgebiet upp<br><strong>Fabian Sachs</strong>, Präsident DRK-Kreisverband Oberlahn<br><strong>Maximilian Türk</strong>, Katastrophenschutz beauftragter, BRK-Kreisverband Kulmbach<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e97e9d218c09a98a8ccf2696f8dc63cbe"><p class="text-justify"><strong>16:00 – 16:30 Uhr &nbsp;</strong>Überblick und Ausblick über die aktuelle Förderlandschaft für soziale Träger &amp; politisches Update <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Katja Plume</strong>, Referentin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, DRK-Generalsekretariat<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e14f93b4a834b97aa854720f652f7ccae"><p class="text-justify"><strong>16:30 – 16:45 Uhr </strong>Verabschiedung &amp; Ausblick <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Lucy Schweingruber</strong>, Leitung Stabsstelle Nachhaltigkeit, DRK-Generalsekretariat</p></li></ul><p class="text-justify">Hier geht es zur Anmeldung: <a href="https://drk-wohlfahrt.de/veranstaltungen/details/drk-fachtagung-nachhaltigkeit-heute-im-einsatz-fuer-morgen-hybrid.html" target="_blank" rel="noreferrer">drk-wohlfahrt.de/veranstaltungen/details/drk-fachtagung-nachhaltigkeit-heute-im-einsatz-fuer-morgen-hybrid.html</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16857</guid>
					<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 10:02:23 +0200</pubDate>
					<title>Neue Rechtsexpertise: Beratung und Schutz für Kinder und Jugendliche nach dem Gewalthilfegesetz im Verhältnis zum SGB VIII</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neue-rechtsexpertise-beratung-und-schutz-fuer-kinder-und-jugendliche-nach-dem-gewalthilfegesetz-im-verhaeltnis-zum-sgb-viii/</link>
					<description>Neue DIJuF-Rechtsexpertise im Auftrag von FHK klärt zentrale Rechtsfragen zum Schutz von Kindern nach dem neuen Gewalthilfegesetz. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/arbeitsfelder/rechtsanspruch-auf-schutz/gewalthilfegesetz" target="_blank" rel="noreferrer">Gewalthilfegesetz</a> (GewHG) schafft ab 2032 einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Doch wie greift dieser Anspruch mit dem bestehenden Kinder- und Jugendhilferecht zusammen? Genau dieser Frage geht eine neue Rechtsexpertise nach, die im Auftrag von Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) beim Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) entstanden ist.</p>
<p>Dr. Janna Beckmann und Katharina Lohse haben darin die zentralen Schnittstellen zwischen GewHG und SGB VIII sorgfältig aufgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e97bdb7e8258b04d4364435f1bed2c597">Welche eigenen Ansprüche haben Kinder und Jugendliche nach dem Gewalthilfegesetz?</li><li data-list-item-id="eddb217fb39c22786aa778927883946d8">Wann muss das Jugendamt einbezogen werden?</li><li data-list-item-id="e2f3735a11a7fc7ea83d96d9e4659b16e">Wie wirkt die Vorrangregelung des § 9 Abs. 1 GewHG im Zusammenspiel mit § 10 Abs. 7 SGB VIII?</li><li data-list-item-id="e7b5c506d8ab821035a569996c35f43a1">Wann brauchen Einrichtungen ein Kinderschutzkonzept und eine Betriebserlaubnis?</li><li data-list-item-id="ed00ba03a30b7cf2edbb06799555f53fd">Welche sorgerechtlichen Fragen stellen sich, wenn Kinder Schutz und Beratung in Anspruch nehmen?</li><li data-list-item-id="e6089d0637f203238b0cf1aac3575ec4f">Welche Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe können Einrichtungen nach dem Gewalthilfegesetz übernehmen?</li></ul><p>Besonders wertvoll ist, dass die Expertise die Grundsätze von Gewaltschutz und Kinderschutz nebeneinanderstellt und die neu entstandenen Berührungspunkte zwischen beiden Rechtsbereichen konkret erklärt. Sie beantwortet praxisrelevante Fragen – etwa, wann Leistungen nach dem SGB VIII Vorrang haben oder unter welchen Bedingungen Minderjährige auch ohne Zustimmung eines oder beider Elternteile beraten werden können. Zudem macht sie Vorschläge, wie bestehende Unklarheiten im Gewalthilfegesetz aufbereitet werden könnten.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung dieser Rechtsexpertise soll Fachkräften in der Praxis eine verlässliche Orientierung bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes an die Hand gegeben werden. Insbesondere an den komplexen Schnittstellen zwischen Gewaltschutz und Kinder- und Jugendhilfe braucht es Rechtssicherheit, damit Kinder und Jugendliche den Schutz erhalten, der ihnen zusteht – unabhängig davon, über welchen rechtlichen Zugangsweg dies geschieht.</p>
<p>Zum Download gelangen Sie <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/redakteure/Publikationen/Rechtsinformationen/2026-07-30_DIJuF_Rechtsexpertise_GewHG_barrierefrei_final.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.&nbsp;</p>
<p>Quelle: Frauenhauskoordinierung e.V., <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/rechtsexpertise-kinder-jugendliche-gewalthilfegesetz-sgb-viii" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/rechtsexpertise-kinder-jugendliche-gewalthilfegesetz-sgb-viii</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16858</guid>
					<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:57:50 +0200</pubDate>
					<title>Digitale Mittagspause: Familien- und Kinderarmut in Deutschland.  Online - Diskussion mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/digitale-mittagspause-familien-und-kinderarmut-in-deutschland-online-diskussion-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-1/</link>
					<description>Der Paritätische Gesamtverband lädt für den 17. September herzlich zu einer digitalen Diskussionsveranstaltung mit Abgeodneten des Deutschen Bundestags zum Thema Familienarmut in Deutschland ein. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der jüngste Armutsberichts des Paritätischen hat dokumentiert: Familien und Kinder sind besonders von Armut betroffen. Insbesondere Alleinerziehende und kinderreiche Familien haben es finanziell besonders schwer. Vor diesem Hintergrund und anstehenden politischen Weichenstellungen – von Änderungen infolge der Sozialstaatskommission bis hin zu Reformen beim Unterhaltsvorschuss - möchten wir mit Bundestagsabgeordneten aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Familien und Armut - Ursachen, Folgen und politische Handlungsoptionen - ins Gespräch kommen. Die Abgeordneten sind gebeten in kurzen Statements ihre jeweilige Analyse des Problems vorzutragen und ihre Einschätzungen zu anstehenden Reformvorhaben der Bundesregierung zur Diskussion zu stellen.&nbsp;</p>
<p>17. September, 13 bis 14 Uhr, online&nbsp;</p>
<p><strong>Programm</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e43580ff7d76679ebfa63e82c57365e89">Begrüßung durch die Geschäftsführung des Paritätischen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef0caa4da9c8c2c1e021fa29505f2d138">Kurzinput zu Befunden des Paritätischen Armutsberichts&nbsp;</li><li data-list-item-id="e808606520e398304738845ca8b70c414">Kurze Statements der Bundestagsabgeordneten&nbsp;</li><li data-list-item-id="e3cb041c766f2a44c8162ef24d019bc6c">Gemeinsame Diskussion</li></ul><p><strong>Teilnehmende Politiker*innen&nbsp;</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ee193501abda00e2a954a3345f89d97c8">Jan Dieren, SPD&nbsp;</li></ul><p>Mitglied des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e1f2b5ed432ce300521fc6f148daba981">Misbah Khan, Bündnis 90 / Die Grünen<span>&nbsp;</span></li></ul><p>Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e3755b52d7c316e57debc8394de972b60">Mandy Eißing, Die Linke&nbsp;</li></ul><p>Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die Veranstaltung führt die Geschäftsführerin des Paritätischen, Katja Kipping.</p>
<p>Informieren. Diskutieren. Veränderung anstoßen. Machen Sie mit! </p>
<p>Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen konstruktiven Austausch.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier können Sie sich zu der Veranstaltung anmelden:&nbsp;</p>
<p><br><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digitale-mittagspause-familien-und-kinderarmut-in-deutschland-online-diskussion-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestags/" target="_blank">www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digitale-mittagspause-familien-und-kinderarmut-in-deutschland-online-diskussion-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestags/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Armut</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16856</guid>
					<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:02:53 +0200</pubDate>
					<title>50 Jahre Frauenhäuser in Deutschland: Jetzt zum FHK-Barcamp anmelden! </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/50-jahre-frauenhaeuser-in-deutschland-jetzt-zum-fhk-barcamp-anmelden/</link>
					<description>Am 1. November 1976 wurde das erste Frauenhaus in Deutschland offiziell eröffnet. 50 Jahre Frauenhäuser in Deutschland sind ein Anlass, zurückzublicken, gemeinsam zu feiern und nach vorn zu schauen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/FHK_Logo_JPG.jpg" length="175357" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Frauenhauskoordinierung (FHK) lädt am 2. November 2026 anlässlich des Jubiläums aktuelle und ehemalige Frauenhausmitarbeiter*innen, deren Träger bzw. Verbände Mitglied bei FHK sind, zu einem Tag des Austauschs, der Begegnung und der fachlichen Diskussion ein. Mitglieder von FHK sind der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, der Paritätische Gesamtverband, die Diakonie Deutschland und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein sowie weitere Träger von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen.</p>
<p>Gemeinsam wollen wir als Paritätischer mit FHK auf 50 Jahre Frauenhausarbeit zurückblicken, Erfahrungen teilen und aktuelle Herausforderungen diskutieren. Im Barcamp-Format steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Hier werden Einblicke in die tägliche Arbeit gegeben, Herausforderungen und bewährte Ansätze diskutiert und gemeinsam darauf geschaut, was die Frauenhausarbeit über die vergangenen 50 Jahre geprägt hat.</p>
<h3>Was Sie erwartet:&nbsp;</h3><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ea41c42bb73fe94725c63fe0b1c85de4c">Digitales Grußwort der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien (angefragt)</li><li data-list-item-id="e3163b81adec49b11b82b1c15172e3105">Ein gemeinsamer Auftakt mit Rückblick auf 50 Jahre Frauenhausbewegung</li><li data-list-item-id="ea8ef64c4f39baec67018cdc7afb7fde7">Gespräche mit Zeitzeug*innen und Wegbegleiter*innen</li><li data-list-item-id="ef4eb4fdbd52115c4874e54bb4d6e0439">Interaktive Sessions zu aktuellen fachlichen und gesellschaftspolitischen Themen</li><li data-list-item-id="ef79b0c1ad07e2aa314d9095d9cac253a">Raum für eigene Themen und Impulse der Teilnehmenden</li><li data-list-item-id="e55b6ab0d8679f7bd753f23ef0d7a26fb">Austausch und Vernetzung mit aktuellen und ehemaligen Frauenhausmitarbeiterinnen</li><li data-list-item-id="eec5fb90ce2b83761b4935fc6b232e3a5">Gemeinsame Reflexion über die Zukunft von Schutz, Beratung und Unterstützung</li><li data-list-item-id="eb3f5df10f53118d9a1bb25ae34c9dd6c">Ausstellung zur Frauenhausgeschichte in Kooperation mit dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv</li><li data-list-item-id="ed64cebf68af43f8b75d90bfa97da9684">Optional am Nachmittag: Filmvorführung „Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen“ von 1977 mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin Cristina Perincioli</li><li data-list-item-id="e605f931ccb2206a7a50ffe7ac014bb24">Für Essen und Trinken ist gesorgt!</li><li data-list-item-id="e62e7ec3b0f830991d9c1c569b126916e">Die Räumlichkeiten sind barrierefrei. Die Veranstaltung wird bei Bedarf in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.</li></ul><h3>Wer kann sich anmelden?&nbsp;</h3><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e9cc1ab43a0a3189e72518b5dde5f55c0">aktuelle oder ehemalige Frauenhausmitarbeiter*innen von Häusern der FHK-Mitgliedsorganisationen oder FHK-Einzelmitgliedern</li><li data-list-item-id="edbb9238f94dbcd45973ffa5ef2f63029">Landesreferent*innen der Wohlfahrtsverbände</li></ul><h3>Was ist ein Barcamp?</h3>
<p>Ein Barcamp ist ein offenes und partizipatives Veranstaltungsformat, bei dem das Programm nicht vollständig vorab festgelegt wird. Stattdessen gestalten die Teilnehmenden die Inhalte und Sessions aktiv mit. Einige Inputs und Themen sind bereits vorbereitet bzw. organisiert, während weitere Beiträge und Diskussionen vor Ort gemeinsam entstehen können. Im Mittelpunkt stehen der Austausch, die Diskussion und das gemeinsame Lernen auf Augenhöhe – die Teilnehmenden sind dabei zugleich Publikum und Mitgestaltende.</p>
<p>Zur Anmeldung gelangen Sie <a href="https://pretix.eu/fhk/50jahrefh/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.&nbsp;</p>
<p>Quelle: Frauenhauskoordinierung e.V., <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/barcamp-50-jahre-fh" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/barcamp-50-jahre-fh</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16855</guid>
					<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:18:19 +0200</pubDate>
					<title>Welttag der Suizidprävention – 10. September 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/welttag-der-suizidpraevention-10-september-2026/</link>
					<description>Am 10. September macht der Welttag der Suizidprävention auf die hohe Zahl von Suiziden und auf die Möglichkeiten ihrer Verhinderung aufmerksam. Der Aktionstag klärt auf, unterstützt Betroffene und ermutigt zum Reden. Zugleich ist er ein Tag des Gedenkens und bietet Raum, gemeinsam zu trauern, Erinnerungen zu teilen und Hoffnung zu spenden. Jedes Jahr rufen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zum gemeinsamen Handeln auf. Mit Aktionen, Veranstaltungen und Gedenkmomenten setzen sie ein starkes Zeichen für das Leben und die Solidarität.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/KampagneWelttagSuizidpraevention-Zeitung-Banner.png" length="89390" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Suizidprävention wichtig ist</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="efcce0da32cf484f7e01bc1aba5a8661a">Im Jahr 2024 starben 10.372 Menschen in Deutschland durch Suizid, mehr als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zusammen.</li><li data-list-item-id="e22a9fac44ef6abd0b8681a8b6c5f7f4e">Bei Jugendlichen ist Suizid die häufigste Todesursache.</li><li data-list-item-id="e6497fb9fc8657dcfa212ddc90ad91377">Männer haben ein deutlich höheres Risiko, durch Suizid zu versterben, als Frauen. Rund 70 % der Suizide entfallen auf Männer.</li><li data-list-item-id="e74bd1a66a64d382963933f90d176333c">In Deutschland gibt es weit über 100.000 Suizidversuche im Jahr, das entspricht etwa einem Versuch alle fünf Minuten.</li><li data-list-item-id="e21fc57430b9c70ef7f1387629d12f2e7">Von jedem Suizid und Suizidversuch sind mehr als 10 An- und Zugehörige betroffen.</li></ul><p>Diese Zahlen verdeutlichen die hohe Bedeutung der Suizidprävention. Ein großer Teil der Suizide gilt als vermeidbar. Suizidprävention kann dazu beitragen, Suizide zu verhindern und Menschen in suizidalen Krisen frühzeitig zu erreichen. Suizid wird in der Öffentlichkeit häufig noch als individuelles Schicksal betrachtet, nicht als gesellschaftliche Herausforderung.&nbsp;</p>
<p>Umso wichtiger ist es, über Suizidgedanken zu sprechen und Hilfsangebote bekannt und zugänglich zu machen.</p>
<p><strong>&nbsp;„Deine Geschichte ist nicht zu Ende"&nbsp;</strong></p>
<p>Anlässlich des Weltsuizidpräventionstags am 10. September 2026 sensibilisiert die Kampagne „Deine Geschichte ist nicht zu Ende“ für Suizidprävention im Alltag, ermutigt Menschen zum Hinschauen, Zuhören und Ansprechen und macht auf regionale und bundesweite Hilfsangebote aufmerksam. Sie richtet sich an Menschen mit Suizidgedanken ebenso wie an Menschen, die in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld mit dem Thema Suizidalität in Berührung kommen.</p>
<p>Dazu stehen kostenlose Kampagnenmaterialien zum Download bereit. Darunter sind Plakate, Social-Media-Posts, Radio- und Podcast-Beiträge sowie Interviews für Printmedien. Die Materialien können für eigene Aktionen, Veranstaltungen und Informationsangebote genutzt werden.</p>
<hr>
<p>Informationen zur Kampagne „Deine Geschichte ist nicht zu Ende” und die Materialien zum Download finden Sie unter <a href="https://kampagne.welttag-suizidpraevention.de/" target="_blank" rel="noreferrer">kampagne.welttag-suizidpraevention.de</a></p>
<p>Informationen zum Welttag der Suizidprävention und eine Übersicht der Veranstaltungen in Deutschland finden Sie unter: <a href="https://www.welttag-suizidpraevention.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.welttag-suizidpraevention.de</a>.</p>
<p><a href="https://www.suizidpraevention.de/hilfe" target="_blank" rel="noreferrer">Hilfsangebote und Unterstützung bei Suizidgedanken: NaSPro</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16853</guid>
					<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Kita-Bericht 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kita-bericht-2026/</link>
					<description>Mit 3.267 erfassten Einrichtungen basiert der Kita-Bericht 2026 auf der bislang größten Datenlage des Paritätischen Gesamtverbandes zur Situation in Kindertageseinrichtungen. Die Ergebnisse zeigen ein System, das vom hohen Engagement der Fachkräfte getragen wird, gleichzeitig aber zunehmend unter strukturellem Druck steht. Über nahezu alle Themenfelder hinweg wird deutlich, dass die Anforderungen an Kitas schneller wachsen als die verfügbaren personellen, finanziellen und organisatorischen Ressourcen.</description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Kitabericht_Parit%C3%A4tischer_Gesamtverband_2026.pdf" length="3035500" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h3>Besondere Bedarfe von Einrichtungen</h3>
<p>Die sozialen Ausgangsbedingungen der Einrichtungen unterscheiden sich erheblich. Migration, Mehrsprachigkeit und Armut gehören in vielen Kitas zum Alltag. 79,8 Prozent der Einrichtungen betreuen Kinder geflüchteter Eltern und nur 7,2 Prozent ausschließlich Kinder, die in der Familie vorrangig Deutsch sprechen. Gleichzeitig betreut knapp jede fünfte Einrichtung einen hohen Anteil von Kindern aus Familien mit Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).</p>
<p>Besonders auffällig ist die Konzentration hoher Unterstützungsbedarfe in sozial belasteten Sozialräumen. Dort liegt der Anteil von Kindern mit Eingliederungshilfe nahezu fünfmal höher als in wenig belasteten Sozialräumen. Gleichzeitig steigt die Zahl von Kindern mit therapeutischem Förderbedarf und ungedeckten Unterstützungsbedarfen deutlich an. Zusätzlich berichten 15,7 Prozent der Leitungen in offenen Antworten ausdrücklich von herausforderndem Verhalten, Verhaltensauffälligkeiten oder Aggressionen bei Kindern. Viele Einrichtungen sehen sich zunehmend mit Bedarfen konfrontiert, die sie mit den vorhandenen Ressourcen nicht ausreichend bewältigen können.</p>
<h3>Bedarfsgerechte Teilhabe&nbsp;</h3>
<p>Deutschland verfügt über so viele freie Betreuungsplätze wie nie zuvor: bundesweit bleiben über 550.000 Plätze ungenutzt. Dabei zeigen sich große regionale Unterschiede: In Ostdeutschland bleiben Plätze vor allem wegen sinkender Kinderzahlen frei. In vielen westdeutschen Regionen verhindert dagegen der Fachkräftemangel die Nutzung vorhandener Kapazitäten.</p>
<p>Gleichzeitig berichten 51,5 Prozent der Einrichtungen, dass Familien in den vier Wochen vor der Befragung mindestens einmal gebeten wurden, Kinder wegen Personalmangels nicht zu bringen oder früher abzuholen. In sozial belasteten Quartieren und Großstädten treten diese Einschränkungen besonders häufig auf.</p>
<h3>Fachkraft-Kind-Schlüssel&nbsp;</h3>
<p>Die Personalsituation bleibt angespannt. Hochgerechnet waren rund 49.000 Stellen aufgrund fehlender Fachkräfte unbesetzt. Weitere 58.000 Stellen fielen durch längere Abwesenheiten aus. Insgesamt waren rechnerisch etwa 107.000 Personalstellen zum Umfragezeitpunkt unbesetzt. Gleichzeitig halten 65,3 Prozent der Befragten den bestehenden Personalschlüssel für nicht ausreichend, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.</p>
<p>Besonders problematisch ist, dass 63,6 Prozent der Teilnehmenden einen Mangel an inklusionsspezifisch qualifiziertem Personal sehen, nur 30,5 Prozent der Einrichtungen über Funktionsstellen für Spezialisierungen wie Inklusion oder Sprachbildung verfügen und 62,1 Prozent von regelmäßigen Überstunden berichten.</p>
<h3>Fachkräftegewinnung und -sicherung&nbsp;</h3>
<p>Im Durchschnitt verlassen innerhalb eines Jahres 2,4 Fachkräfte eine Einrichtung, während lediglich 2,2 neue Mitarbeitende eingestellt werden können. Mehr als ein Drittel der Einrichtungen verliert insgesamt Personal.</p>
<p>Auch die Bewerbungslage bleibt angespannt. 15 Prozent der Einrichtungen erhalten keine geeignete Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen. Die Mehrheit erhält durchschnittlich nur ein bis zwei geeignete Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle.</p>
<p>Positiv bewertet wird die praxisintegrierte Ausbildung (PiA): 55,7 Prozent der Einrichtungen würden gern zusätzliche PiA-Auszubildende beschäftigen. Zudem gibt es einen großen Bedarf an personeller Unterstützung für verschiedene nicht-pädagogische Tätigkeiten, insbesondere in der Verwaltung.</p>
<h3>Stärkung der Leitung&nbsp;</h3>
<p>Leitungskräfte übernehmen heute eine Vielzahl von Aufgaben, verfügen aber häufig nicht über die notwendigen Rahmenbedingungen: 77,6 Prozent springen regelmäßig im Gruppendienst ein, und 88,8 Prozent geben an, dass Verwaltungsaufgaben überwiegend von der Leitung erledigt werden. Demzufolge ist es nicht überraschend, dass 85,3 Prozent angeben, dass keine ausreichende Zeit für konzeptionelle Weiterentwicklung bleibt.</p>
<h3>Gesundheit und kindliche Entwicklung&nbsp;</h3>
<p>Im Schwerpunktkapitel Gesundheit zeigen sich erhebliche Belastungen. Ein großer Handlungsbedarf betrifft die Infrastruktur: 61,5 Prozent sehen einen Bedarf beim Hitzeschutz, 57,2 Prozent bei Sanierung und Instandhaltung und 50,8 Prozent beim Lärmschutz.</p>
<p>Zugleich berichten 89,5 Prozent der Einrichtungen von einer starken psychischen Belastung der Fachkräfte. In 43,5 Prozent der Kitas hat innerhalb eines Jahres mindestens eine Fachkraft die Einrichtung aufgrund psychischer Belastung verlassen. Mehr als die Hälfte der Einrichtungen (52,5 Prozent) gibt an, dass die Beziehung zwischen Kindern und pädagogischen Bezugspersonen unter der Personalsituation leidet.</p>
<h3>Sprachliche Bildung&nbsp;</h3>
<p>Sprachförderung ist ein zentrales Handlungsfeld, kann jedoch häufig nicht im notwendigen Umfang umgesetzt werden. Rund ein Viertel der Einrichtungen betreut einen hohen Anteil von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf beim Spracherwerb. 65,4 Prozent geben an, den sprachlichen Förderbedarf nicht ausreichend decken zu können. Zwar verfügen über 80 Prozent über geeignete Beobachtungs- und Förderinstrumente, es fehlt jedoch an Zeit und Personal. Als wirksamste Maßnahmen werden alltagsintegrierte Sprachförderung und Fortbildungen bewertet.</p>
<h3>Gestaltung des Übergangs in die Schule&nbsp;</h3>
<p>Der Übergang in die Schule wird zunehmend komplexer. Nur 9,1 Prozent der Kitas arbeiten mit lediglich einer aufnehmenden Grundschule zusammen. Die Mehrheit muss Übergänge in mehrere Schulen koordinieren.</p>
<p>Nur 35,5 Prozent der Einrichtungen bewerten die Verständigung mit den Grundschulen als ausreichend. Dabei gilt: Je mehr Schulen beteiligt sind, desto schwieriger wird die Kooperation.</p>
<p>Aus Sicht der Leitungen sind Selbstvertrauen (91,5 Prozent), Sprachentwicklung (87,1 Prozent) und Konzentrationsfähigkeit (72,6 Prozent) die wichtigsten Grundlagen für einen erfolgreichen Schulstart.</p>
<h3>Zusammenarbeit mit Eltern und Digitalisierung&nbsp;</h3>
<p>Die Zusammenarbeit mit Eltern gelingt überwiegend gut. 95,6 Prozent berichten von einem regelmäßigen Austausch mit Eltern. Gleichzeitig nehmen Unterschiede in Erziehungsvorstellungen zu: 56,9 Prozent berichten von häufigen Differenzen zwischen Eltern und Fachkräften. Besonders problematisch ist die Situation bei Sprachbarrieren. Professionelles Dolmetschen bei Elternabenden findet nur in 8,8 Prozent der Einrichtungen statt. In vielen Fällen werden Angehörige, andere Eltern oder sogar Kinder als Übersetzende eingesetzt.</p>
<p>Die Digitalisierung stagniert. Digitale Medien werden in Kitas nur selten regelmäßig in der Interaktion mit Kindern eingesetzt, und über den Zeitraum von 2021 bis 2025 ist keine relevante Entwicklung erkennbar. Auch die Einschätzung, ob Kinder in der Kita den selbstständigen Umgang mit digitalen Medien lernen, bleibt über den Zeitraum von 2021 bis 2025 sehr verhalten. Nur 19,6 Prozent der Einrichtungen vermitteln Kindern einen selbstständigen Umgang mit digitalen Medien.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16854</guid>
					<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Kita-Bericht 2026 – Weniger Kinder heißt nicht weniger Kita-Krise</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kita-bericht-2026-weniger-kinder-heisst-nicht-weniger-kita-krise/</link>
					<description>Der neue Kita-Bericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt: Sinkende Kinderzahlen lösen die strukturellen Probleme der Kindertagesbetreuung nicht, sie verschärfen sie regional sogar. Besonders Kinder in sozial belasteten Familien geraten zunehmend ins Hintertreffen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/_processed_/a/d/csm_Kitabericht_Parit%C3%A4tischer_Gesamtverband_2026_ea31f31d8e.png" length="3035500" type="application/pdf" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 3.267 erfassten Einrichtungen ist der <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kita-bericht-2026/" target="_blank">Kita-Bericht 2026 </a>die bislang größte Datenbasis des Paritätischen Gesamtverbandes zur Situation in deutschen Kindertageseinrichtungen. Sein zentrales Ergebnis widerspricht einer Erzählung, die sich derzeit in vielen Debatten festsetzt. Weil Kinderzahlen sinken und bundesweit mehr als 550.000 Kitaplätze ungenutzt bleiben, gilt der Fachkräftemangel manchen bereits als Problem von gestern. Der Bericht zeigt, dass diese Hoffnung trügt. Personalmangel ist vielerorts zum Dauerzustand geworden: Bundesweit fehlen rechnerisch rund 107.000 pädagogische Mitarbeitende, während zwei Drittel der Einrichtungen den vorhandenen Personalschlüssel für unzureichend halten.</p>
<p>Der Rückgang der Kinderzahlen in den ostdeutschen Bundesländern hat bereits massive Auswirkungen auf die Kita-Teams: In Sachsen schrumpfen 50,6 Prozent der Teams, weil mehr Fachkräfte gehen, als neue hinzukommen. Ähnlich angespannt ist die Lage in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig steigt der Anteil der Fachkräfte die angeben, dass den Bedürfnissen der Kinder mit dem vorgegebenen Personalschlüssel nicht entsprochen werden kann und liegt mit 65,3 Prozent auf einem neuen Rekordwert.&nbsp;</p>
<p>„Wer glaubt, weniger Kinder bedeute automatisch weniger Druck auf die Kitas, irrt“, erklärte Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Wo eine Kita schließt, verschwindet eine Infrastruktur, die übermorgen wieder gebraucht werden könnte. Für Familien bedeutet das oft längere Wege und weniger Zeit füreinander.“</p>
<p>Der Personalmangel und -ausfall wirkt sich spürbar auf den Alltag von Familien aus: 51,5 % der Kitas mussten in den vier Wochen vor der Befragung die Betreuung zeitweise einschränken. In mehr als jeder vierten Kita (28,2 %) waren Betreuungseinschränkungen wegen Personalmangels innerhalb von nur vier Wochen sogar mehrfach erforderlich.&nbsp;</p>
<p>Diese höhere Belastung schlägt unmittelbar auf das Personal durch. Die psychische Belastung von Fachkräften hat ein alarmierendes Niveau erreicht: Fast 90 Prozent der Einrichtungen berichten von einer starken psychischen Beanspruchung des Personals, und in 43,5 Prozent der Kitas hat innerhalb eines Jahres mindestens eine Fachkraft die Einrichtung aus psychischen Gründen verlassen.</p>
<p>Und ausgerechnet die Kinder, die von guter frühkindlicher Bildung am stärksten profitieren würden, treffen vielerorts auf die größten Personalengpässe und die höchsten Belastungen im System. So zeigt der Kita-Bericht 2026, dass Einrichtungen mit vielen Kindern aus sozial benachteiligten Familien besonders häufig berichten, dass der vorhandene Personalschlüssel nicht ausreicht, um den Sprachförderbedarf zu decken. Gleichzeitig gibt es dort häufiger Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache und erhöhtem Sprachförderbedarf.&nbsp;</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband fordert deshalb einen Sozialindex in der Kita-Finanzierung. Ressourcen sollen sich künftig nicht allein an der Zahl der betreuten Kinder bemessen, sondern gezielt nach Belastungslagen wie Armut, Migration und Inklusionsbedarf verteilt werden. „Jetzt ist nicht die Zeit für Personalabbau. Sondern es ist Zeit, Bildungsgerechtigkeit endlich umzusetzen“; so Joachim Rock.&nbsp;<br><br><a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kita-bericht-2026/" target="_blank">Der Kita-Bericht 2026 kann hier kostenlos heruntergeladen werden.</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16852</guid>
					<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:54:19 +0200</pubDate>
					<title>Für ein Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz – Forderungspapier der verbandlichen Zentralstellen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/fuer-ein-freiwilligendienste-staerkungsgesetz-forderungspapier-der-verbandlichen-zentralstellen/</link>
					<description>Angesichts der aktuellen Debatte über eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht und die damit verbundene Wiedereinführung eines modifizierten Zivildienstes stellt sich die Frage, welchen Stellenwert die Freiwilligendienste künftig einnehmen sollen. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem für dieses Jahr geplanten Bundesgesellschaftsdienstegesetz soll das Verhältnis zwischen einem neuen Zivildienst und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) geregelt werden. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass die Jugendfreiwilligendienste (FSJ, FÖJ und IJFD) aus dem Blick geraten – obwohl sie zivilgesellschaftlich fest verankert sind, eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz genießen und einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher fordern die verbandlichen Zentralstellen in einem Positionspapier ein Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz (FWD-Stärkungsgesetz), als notwendige Ergänzung zum geplanten&nbsp;Bundesgesellschaftsdienstegesetz. Denn nicht nur der Bundesfreiwilligendienst, sondern auch die Jugendfreiwilligendienste müssen verlässlich abgesichert und weiterentwickelt werden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kernanliegen des Papiers ist eine&nbsp;kohärente Stärkung aller Freiwilligendienste. Ein FWD-Stärkungsgesetz soll dabei Planungssicherheit schaffen, den Ausbau von Plätzen ermöglichen, die Qualität der pädagogischen Begleitung sichern sowie die Attraktivität der Dienste erhöhen.&nbsp;Die Forderungen richten sich dabei sowohl an den Bund als auch an die Länder.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zudem ist ein FWD-Stärkungsgesetz ein wichtiges Signal für Chancengerechtigkeit und die Anerkennung freiwilligen Engagements. Unabhängig davon, für welchen Dienst sich Menschen entscheiden, müssen vergleichbare Möglichkeiten und faire Rahmenbedingungen gewährleistet sein. Es darf nicht dazu kommen, dass einzelne Zielgruppen durch die unterschiedliche Ausgestaltung der Dienste benachteiligt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratisches Engagement stärken will, muss alle Formen des freiwilligen Engagements und der Freiwilligendienste gleichermaßen in den Blick nehmen und zukunftsfest ausgestalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vollständige Positionierung finden Sie auf der&nbsp;<a href="https://bak-fsj.de/2026/08/fuer-ein-freiwilligendienste-staerkungsgesetz-forderungspapier/" target="_blank" rel="noreferrer">Website</a> des BAK FSJ.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Freiwilligendienste</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16851</guid>
					<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 10:19:45 +0200</pubDate>
					<title>Inforeihe Migration &amp; Flucht am 17.09.2026: Mehr als vier Wände - Neue Wege der kommunalen Unterbringung Geflüchteter</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/inforeihe-migration-flucht-am-17092026-mehr-als-vier-waende-neue-wege-der-kommunalen-unterbringung-gefluechteter/</link>
					<description>Wie kann die kommunale Unterbringung Geflüchteter nachhaltig, flexibel und menschenwürdig gestaltet werden? Die Inforeihe gibt Einblicke in innovative Unterbringungskonzepte und zeigt praxisnahe Ansätze, die über kurzfristige Lösungen hinausgehen.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">In der vierten Ausgabe unserer Online-Veranstaltungsreihe <strong>Inforeihe Migration &amp; Flucht</strong> erhalten wir Einblick in das Projekt „Mehr als vier Wände" der Universität Hildesheim und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.</p>
<p class="text-justify"><strong>Zum Inhalt:</strong></p>
<p class="text-justify">Container und Turnhallen sind als Unterbringungsform selten eine gute Lösung - weder für Kommunen noch für die betroffenen Menschen. Wie kann Unterbringung stattdessen nachhaltig, flexibel und menschenwürdig gestaltet werden?</p>
<p class="text-justify">Hier setzt das Projekt „Mehr als vier Wände" an: In einem bundesweiten Verbund entwickelt und erprobt ein interdisziplinäres Team der Universität Hildesheim und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gemeinsam mit ausgewählten Kommunen neue Unterbringungskonzepte. Durch die enge Zusammenarbeit entstehen praxisnahe Lösungen, die nicht nur kurzfristige Herausforderungen beantworten, sondern langfristig belastbar und anpassungsfähig bleiben – etwa durch gemeinschaftliches Wohnen, bauliche Umnutzung oder neue Verwaltungsprozesse.</p>
<p class="text-justify">Sonja Reinhold, LL.M. vom Center for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) wird erste Einblicke&nbsp;aus den Pilotvorhaben präsentieren. Sie wird darüber sprechen, was die Kommunen aktuell im Bereich Unterbringung umtreibt und diskutieren, welche Rahmenbedingungen es für eine gelingende und nachhaltige Unterbringung braucht.</p>
<p><strong>Zur Anmeldung:</strong></p>
<p>Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum <strong>16.09.2026</strong> über folgenden Link an: <a href="https://eveeno.com/111959351" target="_blank" rel="noreferrer">https://eveeno.com/111959351</a></p>
<p class="text-justify"><strong>Die Inforeihe Migration &amp; Flucht:</strong></p>
<p>Die Inforeihe „Migration und Flucht“ schafft Raum für den Austausch zu aktuellen migrations- und flüchtlingspolitischen Fragen. Den Auftakt der ein- bis zweistündigen digitalen Fachgespräche bildet jeweils ein Impuls von Expert*innen, der anschließend mit den Teilnehmenden diskutiert wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website: <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/inforeihe-migration-flucht" target="_blank" title="https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/inforeihe-migration-flucht">Inforeihe Migration &amp; Flucht - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege</a>. Hier haben Sie ebenfalls die Möglichkeit sich für den E-Mailverteiler anzumelden und vergangene Ausgaben der Inforeihe einzusehen.</p>
<p><i>Die Inforeihe wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms für die Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge gefördert.</i></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Flüchtlingshilfe/-politik</category>
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
							<category>Migrantenselbstorganisation</category>
						
							<category>Bundesprogramme Migration</category>
						
							<category>Projekte Migration</category>
						
							<category>Bundesprogramme Flucht</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16850</guid>
					<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 16:16:21 +0200</pubDate>
					<title>Die Presseschau vom 31. August 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-vom-2/</link>
					<description>Der Auftritt unserer Geschäftsführerin Katja Kipping bei &quot;Sarah Tacke&quot;, Wohnungslosigkeit im Alter und Hitzetote waren die Themen, mit denen der Paritätische Gesamtverband in der letzten Woche in den Medien war.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Sarah Tacke: <a href="https://www.zdfheute.de/wirtschaft/tacke-ploss-kipping-grundsicherung-beschaeftigung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Grundsicherung: Bürokratiemonster oder Armutsfalle?</a></p>
<p>FAZ: <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/talkshow/tv-kritik-sarah-tacke-zu-grundsicherung-und-buergergeld-accg-201166487.html" target="_blank" rel="noreferrer">Warum nicht einmal über Positivbeispiele reden?</a></p>
<p>WELT: <a href="https://www.welt.de/vermischtes/article6a9100f0518a586e1855ac3c/sarah-tacke-der-sozialstaat-muss-auch-erwirtschaftet-werden-das-blenden-sie-voellig-aus.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Der Sozialstaat muss auch erwirtschaftet werden, das blenden Sie völlig aus“</a></p>
<p>Frankfurter Rundschau: <a href="https://www.fr.de/panorama/aus-geht-gar-nicht-preis-fuer-siebtklaessler-klassenfahrt-loest-diskussionen-94460689.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Geht gar nicht“: Preis für Siebtklässler-Klassenfahrt löst Diskussionen aus</a></p>
<p>Merkur: <a href="https://www.merkur.de/politik/hartes-urteil-zur-grundsicherung-wird-uns-teuer-zu-stehen-bekommen-ex-linken-chefin-katja-kipping-faellt-zr-94463538.html#google_vignette" target="_blank" rel="noreferrer">„Wird uns teuer zu stehen bekommen“: Ex-Linken-Chefin Katja Kipping fällt hartes Urteil zur Grundsicherung</a></p>
<p>Berliner Morgenpost: <a href="https://www.morgenpost.de/kultur/tv-streaming/article412985936/sarah-tacke-entlarvt-das-buergergeld-versprechen-der-union.html" target="_blank" rel="noreferrer">Sarah Tacke entlarvt das Bürgergeld-Versprechen der Union</a></p>
<p>Newstime: <a href="https://newstime.joyn.de/themen/politik/kipping-sarah-tacke-grundsicherung-kritik-177137" target="_blank" rel="noreferrer">Ex-Linken-Chefin Katja Kipping nimmt bei Tacke Grundsicherung auseinander: "Viel zu holen ist da nicht"</a></p>
<p>Mittelbayrische: <a href="https://www.mittelbayerische.de/lokales/landkreis-regensburg/zu-brisantem-thema-regensburger-landraetin-tanja-schweiger-tritt-in-zdf-sendung-auf-21857183" target="_blank" rel="noreferrer">Zu brisantem Thema: Regensburger Landrätin Tanja Schweiger tritt in ZDF-Sendung auf</a></p>
<p>Süddeutsche: <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/sozialpolitik-mehr-aeltere-ohne-wohnung-li.3537643" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr Ältere ohne Wohnung</a></p>
<p>Evangelisch.de: <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/258497/26-08-2026/wohnungsnot-im-alter-nimmt-zu" target="_blank" rel="noreferrer">Wohnungsnot im Alter nimmt zu</a></p>
<p>Web.de: <a href="https://web.de/magazine/politik/inland/aeltere-menschen-wohnungslos-42652810" target="_blank" rel="noreferrer">Immer mehr ältere Menschen sind wohnungslos</a></p>
<p>Kobinet:<a href="https://kobinet-nachrichten.org/2026/08/27/paritaetischer-warnt-vor-wohngeldkuerzung-bei-steigender-wohnungslosigkeit/" target="_blank" rel="noreferrer"> Paritätischer warnt vor Wohngeldkürzung bei steigender Wohnungslosigkeit</a></p>
<p>Magdeburger News: <a href="https://www.magdeburger-news.de/?c=20260826113818" target="_blank" rel="noreferrer">Der Paritätische - Wohnungslosigkeit - Alarmsignal für drohende Wohngeldkürzung</a></p>
<p>Behörden Spiegel: <a href="https://www.behoerden-spiegel.de/2026/08/26/abkuehlung-fuer-krankenhaeuser/" target="_blank" rel="noreferrer">Abkühlung für Krankenhäuser</a></p>
<p>mdr: E<a href="https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/hitze-gestorben-rekord-2026-rki-,hitzetote-142.html" target="_blank" rel="noreferrer">twa 15.800 Menschen 2026 wegen Hitze gestorben</a></p>
<p>Evangelische Zeitung: <a href="https://evangelische-zeitung.de/zahl-der-hitzetoten-erreicht-zehn-jahre-hoechststand/" target="_blank" rel="noreferrer">Zahl der Hitzetoten erreicht Zehn-Jahre-Höchststand</a></p>
<p>Evangelische Zeitung: <a href="https://evangelische-zeitung.de/fast-16-000-hitzetote-verbaende-werfen-der-regierung-untaetigkeit-vor/" target="_blank" rel="noreferrer">Fast 16.000 Hitzetote: Verbände werfen der Regierung Untätigkeit vor</a></p>
<p>Kobinet: <a href="https://kobinet-nachrichten.org/2026/08/27/paritaetischer-gesamtverband-fordert-konkrete-hitzeschutzmassnahmen/" target="_blank" rel="noreferrer">Paritätischer Gesamtverband fordert konkrete Hitzeschutzmaßnahmen</a></p>
<p>Süddeutsche:<a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/inklusion-teilhabe-behinderung-reformen-eingliederungshilfe-e889536/?reduced=true" target="_blank" rel="noreferrer"> Was der Staat für Menschen mit Behinderung leisten will</a></p>
<p>Evangelisch: <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/258488/26-08-2026/forderungen-nach-hoeherer-erbschafts-und-schenkungssteuer" target="_blank" rel="noreferrer">Forderungen nach höherer Erbschafts- und Schenkungssteuer</a></p>
<p>Augsburger Allgemeine: <a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/wohngeld-kuerzungen-warum-besonders-viele-kinder-betroffen-sind-14-114855918" target="_blank" rel="noreferrer">Wohngeld-Kürzungen treffen viele Familien mit Kindern – Kinderschutzbund warnt vor dramatischen Folgen</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16849</guid>
					<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 08:33:00 +0200</pubDate>
					<title>Aufruf zur Schaffung von Praxisplätzen für ein duales Studium in sozialen Einrichtungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/aufruf-zur-schaffung-von-praxisplaetzen-fuer-ein-duales-studium-in-sozialen-einrichtungen/</link>
					<description>Anlässlich des bevorstehenden Semesterbeginns in Fachhochschulen wirbt der Paritätische Vorstand bei sozialen Einrichtungen und Organisationen dafür, Praxisplätze anzubieten. Schließlich sind diese notwendig für ein praxisnahes, duales Studium der Sozialen Arbeit und für die Gewinnung von Fachkräften.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Arbeit lässt sich vernünftig nicht allein am Schreibtisch erlernen. Vielmehr sollte von Beginn an wissenschaftlich-theoretisches Lernen mit zielorientiertem Praxislernen verknüpft werden.</p>
<p>Bildungseinrichtungen und Hochschulen, die auf eine praxisnahe Ausbildung orientieren, berichten jedoch, dass es für junge Menschen, die dual studieren möchten, zunehmend schwieriger wird, Ausbildungsträger zu finden. Damit wird die Gewinnung von zukünftigen Fachkräften in diesem Bereich erschwert. Das ist bedauerlich, da die gesellschaftlichen Entwicklungen, wie die multiplen Krisen und die soziale Verunsicherung, den Bedarf an Sozialer Arbeit verstärken.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Einrichtungen, die in Kooperation mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen Praxisplätze anbieten, leisten einen wichtigen Beitrag für die soziale Landschaft.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Zudem ist solch eine Kooperation auch für die Einrichtungen selbst mit Vorteilen verbunden. So binden sie beispielsweise frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte und erhalten Mitarbeitende mit aktuellem Fachwissen, methodischer Kompetenz und hoher Motivation.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband wirbt deshalb bei sozialen Organisationen sowie bei Trägern von sozialen Einrichtungen und Diensten dafür, Praxisplätze für das duale Studium anzubieten.&nbsp;</p>
<p>Allen Studierenden, die dual studieren wollen, sowie allen sozialen Organisationen und Trägern, die Nachwuchskräfte suchen, ist zu wünschen, dass eine stimmige Verbindung gelingt. Ein breites Angebot von dualen Praxisplätzen kann dabei helfen, dass zusammenfindet, was zusammengehört.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Wohnungslosenhilfe</category>
						
							<category>Bundesprogramme Soziale Arbeit</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
							<category>Bildung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16848</guid>
					<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:15:00 +0200</pubDate>
					<title>Veröffentlichung der Broschüre „Inklusive Organisationsentwicklung in den Freiwilligendiensten“</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veroeffentlichung-der-broschuere-inklusive-organisationsentwicklung-in-den-freiwilligendiensten/</link>
					<description>Wie können Freiwilligendienste inklusiver, diversitätssensibler und für alle Interessierten zugänglich gestaltet werden?
Mit der neuen Broschüre „Inklusive Organisationsentwicklung in den Freiwilligendiensten“ möchten wir Akteur*innen auf allen Ebenen der Freiwilligendienststrukturen dabei unterstützen, sich diesen Fragen praxisnah zu widmen.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/broschuere_inklusive-organisationsentwicklung_2026.pdf" length="7913052" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><strong>Inklusion und Diversität nachhaltig in den Freiwilligendiensten verankern</strong></p>
<p class="text-justify">Die Koordinierungsstelle für Inklusion und Diversität in den Freiwilligendiensten hatte das Ziel, eine intersektionale Perspektive in den Freiwilligendiensten zu stärken und Träger, Einsatzstellen sowie Fachkräfte für die Themen Diversität, Inklusion und Diskriminierung zu sensibilisieren. Das Projekt wurde von 2022 bis Ende August 2026 durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.</p>
<p class="text-justify">Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der Frage, wie die erreichten Impulse nachhaltig in den Strukturen der Freiwilligendienste verankert werden können. Dabei wurde insbesondere in den Blick genommen, wie Inklusion und Diversität langfristig in Organisationen, Arbeitsprozessen und Qualitätsstrukturen gesichert und weiterentwickelt werden können.</p>
<p class="text-justify">Die Broschüre bietet einen verständlichen Einstieg in die Themen Inklusion, Diversität und diskriminierungssensible Organisationsentwicklung. Sie vermittelt grundlegende Begriffe und Zusammenhänge und verbindet diese mit konkreten Werkzeugen, Checklisten und ersten Handlungsschritten für die Praxis. Anschauliche Beispiele zeigen, wie inklusive und diversitätssensible Prozesse im Organisationsalltag angestoßen und Schritt für Schritt weiterentwickelt werden können.</p>
<p class="text-justify">Darüber hinaus gibt die Broschüre Impulse dafür, Inklusion nachhaltig in Strukturen, Leitbildern und Qualitätsprozessen zu verankern. Sie versteht sich dabei ausdrücklich nicht als fertige Lösung oder als einheitliches Konzept für alle Organisationen. Vielmehr soll sie als praktische Unterstützung und Einladung dienen, die eigene Organisation gemeinsam zu reflektieren und weiterzuentwickeln.</p>
<p class="text-justify"><strong>Ein praxisnaher Begleiter für die Organisationsentwicklung</strong></p>
<p class="text-justify">Inklusive Organisationsentwicklung ist ein fortlaufender Prozess, der unterschiedliche Perspektiven einbezieht und die Bereitschaft voraussetzt, bestehende Strukturen und Routinen kritisch zu hinterfragen. Die Broschüre möchte Organisationen dabei unterstützen, erste Schritte zu gehen, bestehende Aktivitäten weiterzuentwickeln und Inklusion langfristig als Bestandteil der Organisationskultur zu verankern.</p>
<p class="text-justify">Wir freuen uns, die Broschüre nun veröffentlichen zu können. Wir hoffen, dass sie viele Organisationen und Akteur*innen in den Freiwilligendiensten inspiriert, konkrete Veränderungsprozesse anzustoßen, und sie auf ihrem Weg zu mehr Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Vielfalt begleitet.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Freiwilligendienste</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16847</guid>
					<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 13:51:12 +0200</pubDate>
					<title>Wie verankert ist Nachhaltigkeit schon in der Sozialwirtschaft? </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/wie-verankert-ist-nachhaltigkeit-schon-in-der-sozialwirtschaft/</link>
					<description>Eine quantitative Online-Befragung der pädagogischen Hochschule Heidelberg befasst sich mit den Fragen wie weit Nachhaltigkeit und Klimaschutz tatsächlich in der Praxis sozialer Organisationen angekommen sind und welche konkreten Maßnahmen bereits umgesetzt werden.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/woman-hands-holding-credit-card-using-computer-laptop.jpg" length="9808344" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<h2>Ziel der Befragung</h2>
<p>Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaanpassung spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der Sozialwirtschaft. Es gibt mittlerweile in vielen Organisationen Ziele und Absichtserklärungen dazu. Aber werden tatsächlich Maßnahmen umgesetzt und welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in der täglichen Praxis? Ziel der Befragung ist es, hierzu eine erste Bestandsaufnahme zu machen. Insgesamt sollen bundesweit rund 400 Organisationen erreicht werden&nbsp;</p>
<h2>Jetzt teilnehmen und Aufforstungsprojekte unterstützen!&nbsp;<span>&nbsp;</span></h2>
<p>Die Umfrage richtet sich insbesondere an Geschäftsführungen, Vorstände und Nachhaltigkeitsbeauftragte bzw. an Personen, die einen guten Gesamtüberblick über ihre Organisation und deren Nachhaltigkeitsaktivitäten haben.</p>
<p>Die Befragung ist anonym und dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Für jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen wird 1 Euro an ein Aufforstungsprojekt in Deutschland gespendet.</p>
<h2>Link zur Befragung:</h2>
<p><a href="https://phheidelberg.limequery.com/262775?lang=de" target="_blank" rel="noreferrer">https://phheidelberg.limequery.com/262775?lang=de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16846</guid>
					<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:22:00 +0200</pubDate>
					<title>BAGFW Online-Fachgespräch Primärversorgung am 30.9.2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bagfw-online-fachgespraech-zur-primaerversorgung-am-3092026/</link>
					<description>Am 30. September 2026 lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) zu einem Online-Fachgespräch &quot;Primärversorgung: Interprofessionelle Teams ans Steuer – von Best Practice zur Regelversorgung an&quot; ein.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/Online_Programm_Prim%C3%A4rversorgung_VA_30_September_2026_final.pdf" length="244969" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aufbau eines Primärversorgungssystems steht ganz oben auf der gesundheitspolitischen Agenda. Wie kann eine wohnortnahe, niedrigschwellige sowie inter- und multiprofessionelle Primärversorgung konkret aussehen – und was braucht es, damit gelungene Modelle aus der Praxis zur Regelversorgung werden?</p>
<p>Vor diesem Hintergrund lädt die BAGFW zu einem Online-Fachgespräch ein. Gemeinsam mit Fachleuten aus Versorgungspraxis, Gesundheitspolitik und Verbänden werden Best-Practice-Beispiele inter- und multiprofessioneller Primärversorgungsteams in den Blick genommen. Es werden Erfolgsfaktoren und deren Übertragbarkeit auf andere Regionen und Kontexte erörtert. Außerdem stellt sich die Frage, wie die Freie Wohlfahrtspflege ihre Expertise und Netzwerke in der Primärversorgung stärken kann.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Datum: &nbsp; &nbsp; &nbsp;Mittwoch, 30. September 2026</strong></p>
<p><strong>Uhrzeit: &nbsp; &nbsp; 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Format: &nbsp; &nbsp; Online-Videokonferenz, die Teilnahme ist kostenfrei</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.bagfw.de/veranstaltungen/detail/30092026-primaerversorgung-interprofessionelle-teams-ans-steuer-von-best-practice-zur-regelversorgung" target="_blank" rel="noreferrer">Homepage der BAGFW</a> und im beigefügten Programm.</p>
<p>Eine Anmeldung ist ab sofort bis zum 22.09.2026 möglich. Bitte nutzen Sie ausschließlich das <a href="https://www.bagfw.de/veranstaltungen/veranstaltungen-ohne-rg-anmeldungen/anmeldung-3092026-va-primaerversorgung#c21872" target="_blank" rel="noreferrer">Anmeldeformular</a>.</p>
<p>Für inhaltsbezogene Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Elisa Lorenz, <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ocknvqiguwpfjgkvBrctkvcgv0qt" data-mailto-vector="2">gesundheit@paritaet.org</a>.</p>
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							<category>Altenhilfe und Pflege</category>
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16845</guid>
					<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 17:18:44 +0200</pubDate>
					<title>Hitzetote – Vorsorge-Verweigerung endlich beenden!</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/hitzetote-vorsorge-verweigerung-endlich-beenden/</link>
					<description>Presse-Statement von Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes, anlässlich der heute veröffentlichten RKI-Zahlen zu Hitzetoten und der Ergebnisse der Kabinettsklausur</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/header_pressemitteilung_Webseite.png" length="575628" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>„Heute hat das Robert Koch-Institut die neue Zahl der Hitzetoten veröffentlicht: 15.800 bis zum 16. August.&nbsp;Das ist bereits jetzt mehr, als je in einem kompletten Jahr gezählt wurde. Diese Menschen sind Opfer einer Vorsorge, die über Jahre verweigert wurde. Ihnen hilft keine Debatte mehr. Der nächste Sommer kommt aber bestimmt, und für den entscheidet sich schon heute, wie viele Menschen ihn überleben.&nbsp;</p>
<p>Nachhaltige Kühltechnik, Dämmung und Begrünung zaubert niemand über Nacht aus dem Hut. Wer jetzt nicht saniert und baut, steht im nächsten Jahr wieder vor derselben traurigen Bilanz. Besonders Pflegeeinrichtungen, Kitas und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen brauchen dringend Investitionsförderung für Hitzeschutz, denn dort leben die Menschen, die am wenigsten selbst für ihren Schutz sorgen können. Ihre Gebäude müssen energetisch saniert, hitzefest gemacht und an die Folgen der Klimakrise angepasst werden. Dafür brauchen soziale Einrichtungen endlich eine verlässliche Investitionsförderung.&nbsp;</p>
<p>Und es darf nicht vom Wohnort oder von der Finanzkraft der jeweiligen Kommune abhängen, ob Menschen vor den Folgen von Hitze geschützt werden. Die angekündigte Wiederöffnung und Ausweitung der AnpaSo-Richtlinie ist ein richtiger erster Schritt, reicht für sich allein aber nicht aus.&nbsp;</p>
<p>Bei ihrer Kabinettsklausur hat die Bundesregierung zwar über die Folgen des Hitzesommers beraten, konkrete Beschlüsse für einen besseren Hitzeschutz aber nicht gefasst. Auch die von der SPD und mehren Landesumweltminister*innen geforderte Verankerung von Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz wurde nicht vorangebracht. Statt einer verlässlichen gemeinsamen Finanzierung setzt die Regierung auf die bessere Verzahnung bestehender Programme und verweist auf Länder und Kommunen. Nach diesem Sommer braucht es mehr als Prüfaufträge und bessere Koordinierung. Es braucht jetzt konkrete politische Entscheidungen und verbindliche Investitionen.</p>
<p>Wer jahrzehntelang verweigerte Vorsorge nicht nachholt, verweigert sie ein weiteres Mal. Diese Regierung muss die Zahl von heute in eine konkrete Politik übersetzen: eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern für Klimaschutz und Klimaanpassung im Grundgesetz, eine spürbar gestärkte AnpaSo-Förderung und ein eigenes Programm für die energetische Sanierung sozialer Gebäude.“</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16844</guid>
					<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:42:23 +0200</pubDate>
					<title>Der elektronische Widerruf nach § 356a BGB</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/der-elektronische-widerruf-nach-356a-bgb/</link>
					<description>§ 356a BGB regelt die Pflicht für Unternehmen, bei online abgeschlossenen Verträgen eine elektronische Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton“) anzubieten. Verbraucher*innen soll dadurch ermöglicht werden, Verträge über die jeweilige Website oder App unkompliziert zu widerrufen.
Diese Regelung setzt die Vorgaben der EU-Richtlinie 2023/2673 um.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/BT-Drs._21-1856.pdf" length="772405" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h3><span>Was ist ein Widerruf?&nbsp;</span></h3>
<p>Das Widerrufsrecht im Rahmen von Verbraucher*innenverträgen ist das Recht von Verbraucher*innen sich innerhalb einer vorgegebenen Frist von bereits geschlossenen Verträgen zu lösen. Es ist grundsätzlich nicht erforderlich, hierfür einen Grund anzugeben. Die Widerrufsfrist beträgt nach §&nbsp;355 Abs.&nbsp;2 BGB 14 Tage, sofern keine andere Frist bestimmt ist.</p>
<h3><span>Für wen gilt die neue Regelung?&nbsp;</span></h3>
<p>Die durch §&nbsp;365a BGB neu eingefügte Regelung gilt für das sogenannte B2C-Geschäft, das heißt für Verträge, die zwischen Unternehmen und Verbraucher*innen geschlossen werden. Betroffen von der Regelung sind Fernabsatzverträge, die über eine Online-Benutzeroberfläche (wie Websites oder Apps) geschlossen werden. In Frage kommen Verträge über Waren, Dienstleistungen und Finanzdienstleistungen, so dass auch Verträge von gemeinnützigen Trägern mit Privatpersonen erfasst sein können.</p>
<h3><span>Was beinhaltet die neue Regelung?</span></h3>
<p>Der Widerruf soll genauso einfach wie der Vertragsschluss möglich sein. Daher ist nun vorgeschrieben, dass für online abgeschlossene Verträge auf der jeweiligen Online-Benutzeroberfläche auch die Möglichkeit vorhanden sein muss, das Widerrufsrecht zu nutzen – bspw. durch das Anklicken eines entsprechenden Buttons.</p>
<p>Vorgeschrieben ist weiter, dass diese Funktion hervorgehoben platziert und leicht zugänglich ist. Sie muss gut lesbar mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ähnlich lautenden Formulierung beschrieben sein und für die gesamte Dauer der Widerrufsfrist auf der Online-Benutzeroberfläche verfügbar sein.</p>
<p>Die Widerrufsfunktion muss es den Verbraucher*innen ermöglichen, dass sie ihre Widerrufserklärung ohne Weiteres an das jeweilige Unternehmen übermitteln können. Es besteht die Möglichkeit hierfür Hyperlinks zu nutzen. Ein vorheriges Einloggen, eine vorherige Registrierung oder eine Authentifizierung soll regelmäßig nicht verlangt werden. Dies kann auch durch ein pauschales Bereithalten der Widerrufsfunktion auf der (Haupt-)Internetseite erfolgen. Hier muss es für die Verbraucher*innen die Möglichkeit geben, die erforderlichen Angaben einzugeben oder zu bestätigen und ggf. auch den Vertrag oder Teil-Vertrag, der widerrufen werden soll, auswählen zu können.</p>
<p>Sofern der jeweilige Vertrag ausschließlich im Login-Bereich eines Kundenkontos geschlossen werden kann, kann es im Einzelfall ausreichend sein, wenn auch ausschließlich in diesem Bereich die Widerrufsfunktion verfügbar ist.</p>
<p>Über den Widerruf haben die Verbraucher*innen unverzüglich eine Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger zu erhalten. Hier sollte der jeweilige gemeinnützige Träger darauf achten, dass durch den Wortlaut der Bestätigung nicht bereits der Eindruck vermittelt wird, dass eine inhaltliche Überprüfung des Widerrufs stattgefunden hat, sondern lediglich der Eingang des Widerrufs bestätigt wird.</p>
<p>Die Widerrufsinformationen sind ebenfalls entsprechend anzupassen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16843</guid>
					<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:33:16 +0200</pubDate>
					<title>Wohnungslosigkeit – Alarmsignal für drohende Wohngeldkürzung </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/wohnungslosigkeit-alarmsignal-fuer-drohende-wohngeldkuerzung/</link>
					<description>Presse-Statement von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, zu den aktuellen Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) und den geplanten Wohngeldkürzungen:</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/header_pressemitteilung_Webseite.png" length="575628" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>„Die neuen Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sind eindeutig: Die Wohnungslosigkeit wächst, und immer mehr ältere Menschen sind betroffen. Das allein ist schon ein Alarmsignal. Ausgerechnet jetzt will die Bundesregierung das Wohngeld kürzen. Für Menschen, die ohnehin kaum noch über die Runden kommen, wird das zur echten Bedrohung.</p>
<p>Gerade ältere Menschen sind in erhöhtem Maß auf Grundsicherung und Wohngeld angewiesen, weil kleine Renten mit steigenden Mieten und Wohnungskosten nicht mithalten können. Die angekündigte Wohngeldkürzung wird die Situation zusätzlich verschärfen und trifft gerade ältere Menschen und Familien besonders hart. Der Nationale Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit enthält das Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden. Wir werden die Bundesregierung daran messen, ob sie dieses Versprechen ernst nimmt oder mit der Wohngeldkürzung in die entgegengesetzte Richtung steuert.</p>
<p>Angesichts der wachsenden Sorge vor Altersarmut fordern wir die Bundesregierung auf, den Betroffenen schnell Sicherheit zu geben und die geplanten Kürzungen zurückzunehmen.“</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Wohnungslosenhilfe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16841</guid>
					<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 11:46:00 +0200</pubDate>
					<title>Einkaufsvorteile: neuer Partner &quot;Diingu&quot; </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/inkaufsvorteile-neuer-partner-diingu/</link>
					<description>Lernen mit E-Learning Kursen zu sozialpädagogischen Berufen</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/rv-online/2026_08_Fachinfo_Bild_Diingu.png" length="1178068" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Lern- und Jobplattform</strong></p>
<p><strong>Sie kennen das: </strong>Fortbildungsbudgets schrumpfen und Nachweispflichten wachsen. Ihre Leitungskräfte verlieren Stunden an die Organisation von Schulungen. Und offene Stellen bleiben zu lange unbesetzt. Genau dafür gibt es Diingu. Die Lern- und Jobplattform nutzen bereits über 150 Träger bundesweit, darunter DRK, Johanniter, AWO, Diakonie und ASB.</p>
<p><strong>1. Lernen mit E-Learning Kursen zu sozialpädagogischen Berufen</strong></p>
<p>Praxisnahe E-Learning-Kurse mit Fallbeispielen und Zertifikaten stehen jederzeit, überall und auf jedem Gerät bereit. Entwickelt wurden sie mit über 50 wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren sowie der LMU München und der Universität Regensburg.</p>
<p>Weiterbildung für mehrere hundert Mitarbeitende ist in wenigen Minuten organisiert. Nachweise für Kostenträger und Qualitätsmanagement entstehen automatisch. Ein KI-Lernbegleiter beantwortet Rückfragen und erklärt Fachbegriffe, sodass Ihre Leitungskräfte das nicht mehr auffangen müssen.</p>
<p><strong>Unsere Fortbildungsbereiche, die laufend um weitere soziale Berufe erweitert werden:</strong></p><ul style="margin-left:-6px;" class="list-normal"><li data-list-item-id="ef5275c3b748d8f53bba70e19658d4d3b">Schulbegleitung</li><li data-list-item-id="ebaeb336e407b7c50bbc1daeb34c1cfbc">Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</li><li data-list-item-id="e6364cd5ba8e8b391f350feeca2206034">Kita-Begleitung</li><li data-list-item-id="e8558c8283171d14addafc752908e4da0">Offene Ganztagsschule (OGS)</li><li data-list-item-id="e3133f025b8eb09b27426b28594fb6960">Assistenz im Wohn- und Sozialraum (Betreutes Wohnen / Wohngruppen)</li><li data-list-item-id="ee1075335189ed612e64f9f09925eedc9">Pflegekinderhilfe</li><li data-list-item-id="ef158c5759d32d087e4f627d195925265">Führen und Leiten in sozialen Einrichtungen (Für Leitungskräfte)</li><li data-list-item-id="ee3998f0ff86d7865501cd01cdea493f9">Eigene Schulungsunterlagen hochladen, in E-Learning-Kurse umwandeln und dem Team bereitstellen.</li></ul><p><strong>Ihr Vorteil: </strong>Keine Reisekosten, keine Dozentenhonorare, weniger Verwaltungsaufwand. Ausfallzeiten füllen Sie mit Fortbildung und sparen so Kosten für zusätzliche Schulungszeiten.&nbsp;</p>
<p><strong>2. Fachkräfte finden auf Jobplattform für soziale Branche</strong></p>
<p>Über das Stellenportal suchen Sie direkt in Ihrer Region nach Fachkräften, Studierenden und Quereinsteigenden, die sich privat über Diingu weiterbilden und einen Job im sozialen Bereich suchen. Im Bewerbungsprofil sehen Sie sofort absolvierte Kurse, Zertifikate und Lernfortschritt.&nbsp;</p>
<p><strong>Ihr Vorteil: </strong>Ihre neuen Mitarbeitenden sind motivierter, weil sie sich eigenständig über Diingu vorqualifiziert haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitglieder des Paritätischen erhalten dank des Rahmenvertrags Sonderpreise. Die Rabatte finden Sie nach einloggen im <a href="https://www.der-paritaetische.de/leistungen-angebote-und-veranstaltungen/ihr-verband-ihre-einkaufsvorteile/login/#spacer" target="_blank">Mitgliederbereich</a> in unserem <a href="/leistungen-angebote/ihr-verband-ihre-einkaufsvorteile/einkaufsportal/alle-partner/d/diingu/" target="_blank">Einkaufsportal.</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Einkaufsvorteile</category>
						
					
					
				</item>
			
		
	</channel>
</rss>
