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		<title>Der Paritätische - Alle Meldungen</title>
		<link>https://www.der-paritaetische.de/</link>
		<description></description>
		<language>de-de</language>
		
			<copyright>Der Paritätische</copyright>
		
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 13:48:41 +0100</pubDate>
		<lastBuildDate>Sat, 14 Mar 2026 13:48:41 +0100</lastBuildDate>
		
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				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16575</guid>
					<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:34:30 +0100</pubDate>
					<title>Jetzt Fragen einreichen: DigiBasics „Datenschutz und KI“</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/jetzt-fragen-einreichen-digibasics-datenschutz-und-ki/</link>
					<description>Am 19. März 2026 findet die erste DigiBasics-Veranstaltung statt. Zum Thema &quot;KI und Datenschutz&quot; können Sie Ihre Fragen bereits vorab einstellen.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz ist inzwischen in der Arbeitspraxis der Sozialen Arbeit angekommen. Während einige Einrichtungen bereits erste Richtlinien entwickelt oder Pilotprojekte gestartet haben, stehen in anderen noch Regelungen und Entscheidungen zum Einsatz von KI noch aus. Oft wird auch dort KI bereits genutzt.</p>
<p>In unserer Veranstaltung <strong>„DigiBasics: Datenschutz und KI“</strong> geben wir einen kompakten Überblick:<br> Was muss man über KI im Arbeitsalltag wissen? Wie kann sie verantwortungsvoll und datenschutzgerecht eingesetzt werden? Und welche Entscheidungen und Regelungen sollten Organisationen jetzt treffen?</p>
<p><strong>Ab sofort können Sie Ihre Fragen vorab einreichen!</strong><br> Nutzen Sie die Gelegenheit, konkrete Fälle oder Unsicherheiten aus Ihrer Praxis mitzubringen. Auf diesem&nbsp;<a href="https://256546.seu2.cleverreach.com/c/114347923/[USER_ID_SECURE]" target="_blank" rel="noreferrer">Padlet</a> können Sie bereits jetzt Ihre Fragen zum Thema stellen.</p>
<p><strong>DigiBasics als Einstieg ins Thema</strong></p>
<p>Das neue Format DigiBasics ist als niedrigschwelliges Format konzipiert, welches eine erste&nbsp;<strong>Orientierung</strong>&nbsp;gibt.&nbsp;Es wird einen<strong>&nbsp;</strong>90 minütigen Impulsvortrag, sowie nach einer Mittagspause 60 Minuten Zeit für Fragen und Antworten von Datenschutzexperte Sascha Beer geben.&nbsp;</p>
<p>Was sie erwarten können:</p><ul class="list-normal"> 	<li>kurze, verständliche Online‑Sessions</li> 	<li>praxisnahe Einführung in jeweils <em>ein</em> Grundlagen-Thema</li> 	<li>Raum für Fragen aus dem Arbeitsalltag</li> 	<li>keine Vorbereitung notwendig</li> </ul><p><strong>Sie sind noch nicht angemeldet?</strong></p>
<p>Alle DigiBasics-Veranstaltungen finden online statt. Sie können sich <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-datenschutz-und-ki/" target="_blank">hier</a> anmelden.</p>
<p>Nach der Anmeldung bekommen Sie eine Email mit der Bitte die Teilnahme zu bestätigen. Nachdem Sie das gemacht haben, erhalten Sie eine weitere Email mit dem Meeting-Link und der Teilnahmebestätigung</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-datenschutz-und-ki/" absolute='1' title="Anmeldung zur Veranstaltung &quot;KI und Datenschutz&quot;">Anmeldung zur Veranstaltung &quot;KI und Datenschutz&quot;</relatedLink>
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-datenschutz-und-ki/" absolute='1' title="Padlet für Ihre Fragen zum Thema">Padlet für Ihre Fragen zum Thema</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16572</guid>
					<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:17:46 +0100</pubDate>
					<title>Neuer DAWI-Freistellungsbeschluss</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neuer-dawi-freistellungsbeschluss/</link>
					<description>Mit dem Beschluss (EU) 2025/2630, der am 08.01.2026 in Kraft getreten ist, gelten neue Regeln für die Finanzierung von Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (DAWI). Dieser neue DAWI-Freistellungsbeschluss ersetzt den bisherigen Freistellungsbeschluss (EU) 2012/21.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Beschluss__EU__2025-2630.pdf" length="12060630" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Der Freistellungsbeschluss regelt die Voraussetzungen, unter denen staatliche Beihilfen in Form von Ausgleichszahlungen für die Erbringung von DAWI von der Anmeldepflicht nach Art.&nbsp;108 Abs.&nbsp;3 AEUV befreit sind, EG 8 Beschluss (EU) 2025/2630. Durch den neuen Beschluss wurde u. a. der Schwellenwert für Ausgleichszahlungen angehoben, der Anwendungsbereich erweitert, der Unternehmensbegriff definiert und die Kontroll- und Transparenzregelungen verändert.</p>
<p class="text-justify">Die Einzelheiten können Sie dem beigefügten pdf-Dokument entnehmen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
							<category>Zuwendungsrecht</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16570</guid>
					<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 16:03:02 +0100</pubDate>
					<title>Zugang schafft Zukunft: Apps für alle </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/zugang-schafft-zukunft-apps-fuer-alle/</link>
					<description>Einladung zur Abschlussveranstaltung des Projekts: „Digitale Teilhabe stärken: Modellprojekt für barrierefreie Apps in der Selbsthilfe”. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns die zentralen Ergebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse des Projekts zu betrachten und deren praktische Anwendung zu diskutieren.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Programm_Abschlussveranstaltung_Update.pdf" length="320115" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Datum</strong>: 15. April 2026<br> <strong>Uhrzeit</strong>: 10 bis 16 Uhr<br> <strong>Ort:</strong> Festsaal der Berliner Stadtmission, Lehrter Straße 68 in 10557 Berlin</p>
<p>Das Projekt unterstützt interessierte Selbsthilfeakteure bei ihren Digitalisierungsbemühungen, durch die Entwicklung einer eigenen, DSGVO-konformen und möglichst barrierefreien App. Ziel ist es, Kommunikation niedrigschwellig zu gestalten und die digitale Teilhabe sowie das Empowerment von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen zu stärken.</p>
<p><strong>Das Programm finden Sie in der hinterlegten Datei.</strong></p>
<p>Zur direkten Anmeldung können Sie auch diesen Link nutzen:&nbsp;<a href="https://eveeno.com/205606485" target="_blank" rel="noreferrer">Jetzt anmelden</a></p>
<p>Die Einladung richtet sich an die beteiligten Personen und Organisationen im Projekt, interessierte Personen aus Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Gesamtverbandes und weitere Interessierte. Da das Projekt bis zum 15.05.2026 weitergeführt wird, haben Paritätische Mitgliedsorganisationen auch nach der Veranstaltung die Gelegenheit, eigene App-Ideen zu entwickeln und umzusetzen.</p>
<p>Weitere Informationen zum Projekt „Digitale Teilhabe stärken: Modellprojekt für barrierefreie Apps in der Selbsthilfe" finden Sie auf&nbsp;der&nbsp;<a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/gesundheit-teilhabe-und-pflege/selbsthilfe-im-paritaetischen/digitale-teilhabe-staerken-modellprojekt-fuer-barrierefreie-apps-in-der-selbsthilfe/apps-in-der-selbsthilfe-uebersicht/page/1/" target="_blank">Projektwebsite</a>.</p>
<p>Für Rückfragen melden Sie sich gerne unter der E-Mail-Adresse: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,uj/crrBrctkvcgv0qti" data-mailto-vector="2">sh-app(at)paritaet.org</a> oder unter der Telefonnummer 030 24636-336.</p>
<p><strong>Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit Ihnen.</strong></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Selbsthilfe-Apps</category>
						
							<category>Aktionswoche Selbsthilfe</category>
						
							<category>Suchthilfe</category>
						
							<category>Altenhilfe und Pflege</category>
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16566</guid>
					<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 09:45:00 +0100</pubDate>
					<title>Große Unterstützung für einen starken und gerechten Sozialstaat</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/grosse-unterstuetzung-fuer-einen-starken-und-gerechten-sozialstaat/</link>
					<description>14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit zusammen über 20 Millionen Mitgliedern, Beschäftigten, ehrenamtlich Aktiven und Ratsuchenden haben ein Bündnis für einen starken Sozialstaat gegründet. Eine repräsentative Umfrage in ihrem Auftrag zeigt: Eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung unterstützt eine starke soziale Sicherung, deren gerechte Finanzierung - und hält eine bessere Ausstattung sozialer Einrichtungen für nötig.</description>
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					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/Mission_Statement_Sozialstaatsb%C3%BCndnis.pdf" length="294366" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bündnis aus Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Gewerkschaften sowie Umwelt- und Mieterverbänden will der zunehmend einseitigen politischen Debatte entgegentreten, in der der Sozialstaat häufig vor allem als Kostenfaktor oder als finanziell nicht tragfähig dargestellt wird. Stattdessen betonen die beteiligten Verbände die zentrale Bedeutung sozialer Sicherungssysteme für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die wirtschaftliche Teilhabe und für die demokratische Stabilität.</p>
<p><strong>Große Unterstützung für den Sozialstaat in der Bevölkerung</strong></p>
<p>Zur Einschätzung der öffentlichen Meinung hat das Bündnis das Meinungsforschungsinstitut YouGov mit einer repräsentativen Umfrage beauftragt. Die Ergebnisse zeigen eine sehr große Unterstützung für einen leistungsfähigen Sozialstaat in der Bevölkerung. So sind 79 Prozent der Befragten der Ansicht, dass ein <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Umfrage_Sozialstaatsb%C3%BCndnis_1-zusammenhalt.jpg">starker Sozialstaat den gesellschaftlichen Zusammenhalt</a> stärkt. 73 Prozent sprechen sich dafür aus, Menschen mit <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Umfrage_Sozialstaatsb%C3%BCndnis_2-finanzierung-vermoegen.jpg">sehr hohen Vermögen stärker an seiner Finanzierung</a> zu beteiligen.</p>
<p>Besonders deutlich ist die Zustimmung beim Thema Pflege: 95 Prozent der Befragten halten eine <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Umfrage_Sozialstaatsb%C3%BCndnis_3_pflege.jpg">menschenwürdige stationäre und ambulante Versorgung</a>,&nbsp;die niemanden finanziell überfordert,&nbsp;für notwendig, Auch bei der Altersvorsorge zeigt sich eine große <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Umfrage_Sozialstaatsb%C3%BCndnis_4_rentenbeitraege.jpg">Unterstützung der gesetzlichen Rente</a>: Mehr als die Hälfte der Befragten wäre bereit, höhere Beiträge zu zahlen, wenn dadurch die eigene Rente steigt. Beim Zugang zu medizinischer Versorgung plädieren 77 Prozent für eine <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Umfrage_Sozialstaatsb%C3%BCndnis_5-facharzttermine.jpg">strikte Gleichbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten</a> bei Facharztterminen.</p>
<p><strong>Breite Mehrheit: Soziale Einrichtungen besser ausstatten</strong></p>
<p>Auch für eine bessere <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Umfrage_Sozialstaatsb%C3%BCndnis_6-soziale-einrichtungen.jpg">personelle und finanzielle Ausstattung sozialer Einrichtungen</a> gibt es große Unterstützung. Mehr als Zweidrittel der Befragten halten diese aktuell für nicht ausreichend. Die Mehrheit zeigt sich dabei unabhängig von der Parteipräferenz, über alle Altersgruppen hinweg sowie in Stadt und Land. Wer ländlich wohnt, sieht die Lage bei sozialen Einrichtungen noch etwas kritischer: 75 Prozent sind hier der Ansicht, dass die personelle Ausstattung derzeit nicht ausreicht.</p>
<p><strong>Appell an die Politik: Den Sozialstaat besser machen</strong></p>
<p>Die Organisationen rufen die Bundesregierung auf den, Sozialstaat im Sinne der Bevölkerung weiterzuentwickeln (siehe Aufruf). Die mehr als 20 Millionen Menschen, die mit den Organisationen als Mitglieder, Beschäftigte, Ehrenamtliche und Ratsuchende verbunden sind, erleben täglich, wie Solidarität entsteht und welch riesigen Potentiale in einem gerechten und leistungsfähigen Sozialstaat für das Zusammenleben stecken.</p>
<p><strong>Beteiligte Organisationen</strong></p>
<p>Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V.</p>
<p>Arbeiterwohlfahrt</p>
<p>Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</p>
<p>Deutscher Caritasverband</p>
<p>Deutscher Gewerkschaftsbund</p>
<p>Deutscher Mieterbund</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband</p>
<p>Diakonie Deutschland</p>
<p>IG Metall</p>
<p>Sozialverband Deutschland</p>
<p>SoVD Sozialverband</p>
<p>VdK Deutschland</p>
<p>Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)</p>
<p>Volkssolidarität</p>
<p>Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Bündnisaktivitäten</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
							<category>Armut</category>
						
							<category>Alterssicherung</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16569</guid>
					<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 09:45:00 +0100</pubDate>
					<title>20 Millionen Stimmen fordern einen gerechten Sozialstaat</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/20millionen-stimmen-fordern-einen-gerechten-sozialstaat/</link>
					<description>Der Paritätischer Gesamtverband ist eine von 14 Organisationen im neuen Sozialstaatbündnis, das die Schieflage in der politischen Debatte kritisiert. Umfrage belegt: Breite Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich einen leistungsfähigen Sozialstaat.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinsam über 20 Millionen Mitgliedern haben ein Bündnis für einen starken und zukunftssicheren Sozialstaat gegründet. Das Sozialstaatsbündnis kritisiert die zunehmende Schieflage in der politischen Debatte, in der der Sozialstaat wiederholt als unfinanzierbar oder als reiner Kostenfaktor dargestellt wird. Die Initiative setzt dem eine positive, faktenbasierte Perspektive entgegen: Der Sozialstaat ist nicht nur finanzierbar, sondern essentiell für sozialen Frieden, wirtschaftliche Teilhabe und demokratische Stabilität.</p>
<p>Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes:&nbsp;„Die übergroße Mehrheit ist sich bewusst: Den demographischen Wandel und den ökologischen Umbau bewältigen wir nur mit einem starken Sozialstaat, der niemanden zurücklässt. Für gute Pflege, eine verlässliche Rente, &nbsp;leistungsfähige familienunterstützende Dienste und deren solidarische Finanzierung gibt es breite gesellschaftliche Unterstützung. Besonders hohe Einkommen und Vermögen müssen dazu künftig einen deutlich größeren Beitrag leisten.“</p>
<p>Das Bündnis hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov mit einer Umfrage beauftragt, um herauszufinden, wie die Menschen in Deutschland zu den Themen Sozialstaat, Rente, Pflege, Arbeitszeitgesetz, Facharzttermine und Wohnen stehen.</p>
<p>Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt die breite Unterstützung für einen starken Sozialstaat: 79 Prozent der Befragten sagen, dass ein leistungsfähiger Sozialstaat den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Eine deutliche Mehrheit von 73 Prozent spricht sich dafür aus, Menschen mit sehr hohen Vermögen stärker als bisher zu seiner Finanzierung heranzuziehen. Nahezu einhellig ist die Meinung beim Thema Pflege: 95 Prozent halten eine menschenwürdige stationäre und ambulante Versorgung für notwendig, die niemanden finanziell überfordert. Trotz anhaltender Debatten und Desinformationskampagnen wäre mehr als die Hälfte der Befragten bereit, höhere Beiträge zu zahlen, wenn dadurch die eigene Rente steigt. Auch bei der Vergabe von Facharztterminen plädiert eine klare Mehrheit von 77 Prozent für eine strikte Gleichbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten.</p>
<p>Das Sozialstaatsbündnis fordert von der Bundesregierung, mehr für die ökologische Transformation zu leisten und dringend notwendige Schritte sozial gerecht zu gestalten – mit fairer Lastenverteilung und sicheren Übergängen für Beschäftigte und Regionen.</p>
<p><strong>Warum dieses Bündnis jetzt?</strong></p>
<p>Das Bündnis beobachtet eine besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in öffentliche Institutionen, demokratische Parteien und den Sozialstaat. Diese Entwicklung wird durch Stimmen verstärkt, die den Sozialstaat einseitig als Belastung darstellen, statt seine Rolle für soziale Sicherheit, wirtschaftliche Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorzuheben. Dazu wollen die Organisationen des Bündnisses gemeinsam den Druck auf die Politik erhöhen.&nbsp;</p>
<p>Die unterzeichnenden Verbände vertreten gemeinsam mehr als 20 Millionen Mitglieder, Beschäftigte, ehrenamtlich Aktive und Ratsuchende. Sie erleben jeden Tag, wie Solidarität entsteht und welche riesigen Potenziale in einem gerechten und leistungsfähigen Sozialstaat stecken. Die Verbände sind davon überzeugt, dass es sich lohnt, für eine Politik zu kämpfen, die den Sozialstaat stärkt und von der alle Menschen in Deutschland profitieren.</p>
<p><strong>Ziele des Bündnisses</strong></p>
<p>Das Sozialstaat-Bündnis verfolgt fünf zentrale Ziele:</p><ol> 	<li><strong>Starke, solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme:</strong><br> 	&nbsp;Ein guter Sozialstaat braucht eine solidarische und verlässliche Finanzierung guter Renten, Gesundheitssysteme und Pflege. Hochvermögende sollen ihren Beitrag stärker leisten, kleine und mittlere Einkommen entlastet werden.</li> 	<li><strong>Handlungsfähiger Sozialstaat in Bund, Land und Kommune:</strong><br> 	&nbsp;Leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge – von Bildung über Gesundheit bis Wohnraum – stärkt das Vertrauen in Staat und Gesellschaft.</li> 	<li><strong>Gute Arbeit und soziale Absicherung:</strong><br> 	&nbsp;Tarifbindung stärken, faire Mindestlöhne sichern und Arbeitsbedingungen ausbauen sowie Arbeitsmarktpolitik, die Beschäftigte bei Wandel und Übergängen unterstützt.</li> 	<li><strong>Armut wirksam bekämpfen und Teilhabe fördern:</strong><br> 	&nbsp;Soziale Ungleichheit verringern, Inklusion vorantreiben und den Zugang zu Bildung für alle ermöglichen.</li> 	<li><strong>Klimaschutz mit sozialer Sicherheit verbinden:</strong><br> 	&nbsp;Ökologische Transformation muss sozial gerecht gestaltet werden – mit fairer Lastenverteilung und sicheren Übergängen für Beschäftigte und Regionen.</li> </ol><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mitglieder der Allianz</strong></p>
<p>Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland</p>
<p>Arbeiterwohlfahrt</p>
<p>Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</p>
<p>Deutscher Caritasverband</p>
<p>Deutscher Gewerkschaftsbund</p>
<p>Deutscher Mieterbund</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband</p>
<p>Diakonie Deutschland</p>
<p>IG Metall</p>
<p>Sozialverband Deutschland SoVD</p>
<p>Sozialverband VdK Deutschland</p>
<p>Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)</p>
<p>Volkssolidarität</p>
<p>Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweise zur Methodik: Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov-Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum vom 20. bis 23.02.2026 insgesamt 2315 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politischem Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Bündnisaktivitäten</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/grosse-unterstuetzung-fuer-einen-starken-und-gerechten-sozialstaat/" absolute='1' title="Fach-Information zum Bündnis und zur Umfrage">Fach-Information zum Bündnis und zur Umfrage</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16568</guid>
					<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 15:32:45 +0100</pubDate>
					<title>Die Presseschau vom 9. März 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-vom-9-maerz-2026/</link>
					<description>Das Heizungsgesetz und die Grundsicherung waren die Themen, mit denen der Paritätische Gesamtverband in der vergangenen Woche in den Medien war.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>taz:&nbsp;<a href="https://taz.de/Reform-des-Heizungsgesetzes/!6159422/" target="_blank" rel="noreferrer">Umwelt- und Sozialverbände kündigen Widerstand an</a></p>
<p>Tagesspiegel:&nbsp;<a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-ums-heizungsgesetz-banaszak-wirft-spahn-und-reiche-ein-obsessives-verhaltnis-zu-habeck-vor-15289309.html" target="_blank" rel="noreferrer">Grüne und Verbraucherschützer warnen – Spahn und Reiche weisen Kritik zurück</a></p>
<p>Augsburger Allgemeine:&nbsp;<a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/heizungsgesetz-der-widerstand-waechst-das-gesetz-wackelt-08-03-113636361" target="_blank" rel="noreferrer">Der Widerstand gegen das neue Heizungsgesetz wächst</a></p>
<p>Die Rheinpfalz:&nbsp;<a href="https://www.rheinpfalz.de/politik_artikel,-weiter-%C3%A4rger-ums-heizungsgesetz-_arid,5867474.html" target="_blank" rel="noreferrer">Weiter Ärger ums Heizungsgesetz</a></p>
<p>Tabula Rasa:&nbsp;<a href="https://www.tabularasamagazin.de/kritik-am-gebaeudemodernisierungsgesetz-soziale-risiken-und-offene-fragen-zur-kostenentwicklung/" target="_blank" rel="noreferrer">Kritik am Gebäudemodernisierungsgesetz: Soziale Risiken und offene Fragen zur Kostenentwicklung</a></p>
<p>Frankfurter Rundschau:&nbsp;<a href="https://www.fr.de/wirtschaft/trotz-massiver-kritik-bundestag-beschliesst-die-neue-grundsicherung-94203738.html" target="_blank" rel="noreferrer">Trotz massiver Kritik: Bundestag beschließt die neue Grundsicherung</a></p>
<p>Frankfurter Rundschau:&nbsp;<a href="https://www.fr.de/wirtschaft/buergergeld-wird-abgeschafft-heftige-kritik-an-neuer-grundsicherung-rueckschritt-beim-sozialstaat-zr-94203668.html" target="_blank" rel="noreferrer">Merz-Regierung schafft Bürgergeld ab: Heftige Kritik an neuer Grundsicherung – „System aus Misstrauen“</a></p>
<p>BR24:&nbsp;<a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/grundsicherung-kommt-gerechter-oder-existenzgefaehrdend-br24-um-16-uhr,VCz8hJv" target="_blank" rel="noreferrer">Grundsicherung kommt: Gerechter oder existenzgefährdend?</a></p>
<p>RND:&nbsp;<a href="https://www.rnd.de/politik/buergergeldreform-2026-haertere-sanktionen-und-neues-schonvermoegen-fuer-leistungsbezieher-2Q7T6TEGJNEQHFC462EHJ2I7DM.html" target="_blank" rel="noreferrer">Härtere Sanktionen und gedeckelte Wohnkosten: Bundestag beschließt neue Grundsicherun</a>g</p>
<p>Kobinet:&nbsp;<a href="https://kobinet-nachrichten.org/2026/03/05/neue-zumutungen-bei-der-grundsicherung-koennen-fast-jeden-treffen/" target="_blank" rel="noreferrer">Neue Zumutungen bei der Grundsicherung können fast jeden treffen</a></p>
<p>Table.Media:&nbsp;<a href="https://table.media/berlin/news/pflegereform-buendnis-appelliert-an-parteivorsitzende" target="_blank" rel="noreferrer">Pflegereform: Bündnis appelliert an Parteivorsitzende</a></p>
<p>Deutsches Ärtzeblatt:&nbsp;<a href="https://www.aerzteblatt.de/news/bundnis-dringt-auf-solidarische-pflegevollversicherung-f8c86475-566a-47ec-a698-26d38bc70171" target="_blank" rel="noreferrer">Bündnis dringt auf solidarische Pflegevollversicherung</a></p>
<p>NTV:&nbsp;<a href="https://www.n-tv.de/der_tag/Verbaende-fordern-25-Euro-Sozialticket-und-mehr-Oekostrom-id30423855.html" target="_blank" rel="noreferrer">Verbände fordern 25-Euro-Sozialticket und mehr Ökostrom</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16567</guid>
					<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:50:00 +0100</pubDate>
					<title>Kinderschutz-Zentren laden mit DJI und DGSF zum Fachkongress nach Leipzig</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kinderschutz-zentren-laden-mit-dji-und-dgsf-zum-fachkongress-nach-leipzig/</link>
					<description>KOOPERATION ZWISCHEN ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT – KINDER- UND JUGENDHILFE &amp; GESUNDHEITSWESEN IM KINDERSCHUTZ: Am 25. + 26. Juni 2026 laden die Kinderschutz-Zentren gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) und der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zum Fachkongress nach Leipzig ein.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/2026_Programm_final-_Fachkongress_Leipzig.pdf" length="2661948" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die gemeinsame Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie, des Deutschen Jugendinstituts und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren will aktuelle Entwicklungen und fachpolitische Weiterentwicklungsbedarfe thematisieren.</p>
<p>Gemeinsam mit Fachexpert*innen aus verschiedenen Berufssystemen sollen Anspruch und Wirklichkeit näher aneinandergerückt, die Erfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie professionellen Akteur*innen eingeordnet, der Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft gestärkt und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitswesen/Medizin praxisnah, problemfokussiert und lösungsorientiert unterstützt werden.</p>
<p>Anmeldungen sind möglich unter <a href="https://www.kinderschutz-zentren.org/weiterbildungen/fachkongresse/leipzig2026" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.kinderschutz-zentren.org/weiterbildungen/fachkongresse/leipzig2026</a>.</p>
<p>Nähere Informationen finden sich im beigefügten Flyer.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16565</guid>
					<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:29:15 +0100</pubDate>
					<title>Für klimagesunde und leckere Verpflegung begeistern und mit Widerständen umgehen: Klimakommunikation in sozialen Einrichtungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/fuer-klimagesunde-und-leckere-verpflegung-begeistern-und-mit-widerstaenden-umgehen-klimakommunikation-in-sozialen-einrichtungen/</link>
					<description>Im Rahmen des Projektes Nachhaltig satt findet am 19. März von 14 bis 15.30 Uhr ein digitaler Workshop zu gelingender Klimakommunikation statt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Keyvisual_kelle_wei%C3%9Fer_Rand.jpg" length="765511" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<h3>Ernst nehmen, motivieren und beteiligen</h3>
<p>Über Klimaschutz zu sprechen ist manchmal gar nicht so einfach. Besonders emotional wird es häufig beim Thema Essen. Warum ist dieses Thema so emotional besetzt? Wie nehme ich das gesamte Team meiner Einrichtung bei Klimaschutzvorhaben mit und spreche verschiedene Zielgruppen bei Veränderungsprozessen an? Wie kann ich Sorgen ernst nehmen und Widerstände abbauen? Wie kann ich mit Kommunikation motivieren und sensibilisieren?</p>
<h3>Kommunikation als erster Schritt zum Klimaschutz</h3>
<p>Im Projekt <a href="http://www.nachhaltig-satt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Nachhaltig satt</a> ist es uns wichtig, von Anfang an alle zu beteiligen: das Team, die Kinder, Jugendlichen und Eltern. Wie das gut gelingen kann und wie argumentativ mit Widerständen umgegangen werden kann, soll in einem digitalen Workshop am 19. März 2026 von 14 bis 15.30 Uhr diskutiert werden.</p>
<p><a href="https://www.klimafakten.de/akademie/netzwerktrainerinnen/mathias-hamann" target="_blank" rel="noreferrer">Matthias Hamann</a> ist Referent bei Klimafakten.de und wird uns einen Überblick geben, wie Klimakommunikation gelingen kann. Er wird berichten, wie in den Einrichtungen Diskussionen zu nachhaltigen Ernährungsthemen wertschätzend und empathisch geführt werden können. Die Erkenntnisse aus Grundlagen zur Klimakommunikation werden wir anschließend praxisnah in Kommunikationsübungen ausprobieren und anwenden. Es wird außerdem genug Zeit geben, alle unsere Fragen aus der Praxis zu beantworten.</p>
<h3>Anmeldung zum Workshop</h3>
<p>Alle am Thema Interessierten sind herzlich zum Workshop eingeladen und können sich über <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/fuer-klimagesunde-und-leckere-verpflegung-begeistern-und-mit-widerstaenden-umgehen-klimakommunikation-in-sozialen-einrichtungen/" target="_blank">diesen Link</a> anmelden. Die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung werden nach der Anmeldung versendet.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenfrei.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16563</guid>
					<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:28:12 +0100</pubDate>
					<title>Fraktionsspitzen haben Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/eckpunkte-gmg/</link>
					<description>Am 24. Februar 2026 haben die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD Eckpunkte für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt. Das GMG soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen, das im öffentlichen Diskurs unter dem politisch geprägten Begriff „Heizungsgesetz&quot; bekannt wurde. Bis Ostern 2026 soll bereits ein Kabinettsentwurf vorliegen, damit das neue Gesetz zum 1. Juli 2026 in Kraft treten kann.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/tbit-heating-949081_1920.jpg" length="394076" type="image/jpeg" />
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/2026_02_24_Eckpunkte_Geb%C3%A4udemodernisierungsgesetz.pdf" length="164556" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die zentralen Regelungen der Eckpunkte</strong></h3>
<p><strong>Heizungswahl:</strong> Die bisherige Pflicht, beim Einbau neuer Heizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen, wird gestrichen. Künftig dürfen Gas- und Ölheizungen wieder uneingeschränkt eingebaut werden. Betriebsverbote für alte fossile Kessel entfallen ebenfalls.</p>
<p><strong>„Bio-Treppe":</strong> Als Ersatz für die 65%-Vorgabe wird eine schrittweise steigende Quote für CO<sub>2</sub>-neutrale Brennstoffe eingeführt. Ab 2029 müssen neue fossile Heizungen einen Bio-Anteil von 10 Prozent nutzen; der Anteil soll bis 2040 weiter steigen. Zusätzlich werden Energieversorger ab 2028 über eine Grüngasquote verpflichtet (Einstieg: bis zu 1 Prozent "grüne" Gase).</p>
<p><strong>EPBD-Umsetzung:</strong> Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), die bis zum 29. Mai 2026 in deutsches Recht überführt werden muss, soll „1:1 bei maximaler Nutzung der Flexibilitätsspielräume" umgesetzt werden. Das bedeutet: keine gebäudeindividuellen Sanierungspflichten für Wohngebäude, keine Verschärfung bestehender Effizienzanforderungen.</p>
<p><strong>Förderung:</strong> Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) soll mindestens bis 2029 fortgeführt werden. Details zur Förderung sind jedoch noch nicht bekannt.</p>
<p><strong>Mieterschutz:</strong> Das Eckpunktepapier kündigt einen „Schutz vor überhöhten Nebenkosten durch den Neueinbau unwirtschaftlicher Heizungen" an. Konkrete Instrumente oder rechtliche Ausgestaltungen werden jedoch nicht benannt.</p>
<h3><strong>Bewertung aus Sicht des Paritätischen</strong></h3>
<p>Die Eckpunkte senden ein problematisches Signal: Verbraucher*innen werden mit ihrer Investitionsentscheidung komplett allein gelassen und die Klimaziele für 2030 und sogar 2040 geflissentlich ignoriert. Die Koalition setzt auf Marktlogik statt verlässliches Ordnungsrecht.</p>
<p><strong>Klimaschutzlücke wächst.</strong> Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts zeigt, dass die geplanten Änderungen – insbesondere der Wegfall der 65%-Vorgabe – die bestehende CO<sub>2</sub>-Lücke im Gebäudesektor bis 2040 um weitere 108 bis 172 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente aufwachsen lassen. Höhere Klimaschäden bedeuten höhere Folgekosten. Diese treffen einkommensschwache Haushalte zuerst. Das Gesetz soll 2030 evaluiert und ggf. nachgesteuert werden. Damit wird die Verantwortung für die Erreichung der Klimaziele in die nächste Legislatur verschoben.</p>
<p><strong>Mieterschutz bleibt Absichtserklärung.</strong> Mieter*innen haben keinen Einfluss auf die Wahl der Heizungsanlage in ihrer Wohnung. Das Eckpunktepapier kündigt zwar Schutz vor überhöhten Nebenkosten an, nennt aber keine konkreten Instrumente. Damit verbleibt eine klaffende Lücke beim Mieterschutz.</p>
<p><strong>Fossiler Lock-in.</strong> Neue Gas- und Ölheizungen haben eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Wer heute eine fossile Heizung einbaut, zahlt in den kommenden Jahren steigende CO<sub>2</sub>-Preise, Gasnetzgebühren und Biogasaufschläge. Mit den neuen Eckpunkten haben Vermieter*innen keine Anreize, eine klimafreundliche Heizung einzubauen. Die Kosten der Fehlinvestition tragen die Mieter*innen. Außerdem werden die Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen aus autokratischen Regimen und geopolitisch unsicheren Regionen zementiert.</p>
<h3>Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes</h3><blockquote><p>Union und SPD einigen sich auf das Gebäudemodernisierungsgesetz und verkaufen es als ‚Befreiung‘ vom Heizungsgesetz. In Wahrheit zünden sie eine soziale Zeitbombe. Die angebliche ‚Technologieoffenheit‘ ist ein Geschenk für die Gaslobby, aber eine Kostenfalle für viele Privathaushalte.</p></blockquote>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
							<category>Wohnen</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/gebaeudemodernisierungsgesetz-geschenk-fuer-die-gaslobby-kostenfalle-fuer-die-menschen/" absolute='1' title="Pressestatement von Katja Kipping zu den Eckpunkten des Gebäudemodernisierungsgesetzes">Pressestatement von Katja Kipping zu den Eckpunkten des Gebäudemodernisierungsgesetzes</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16560</guid>
					<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 13:42:35 +0100</pubDate>
					<title>Bundestag beschließt Grundsicherungsreform im SGB II</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bundestag-beschliesst-grundsicherungsreform-im-sgb-ii/</link>
					<description>Der Bundestag hat die Reform des Bürgergeldes beschlossen. Fortschritte, die mit dem Bürgergeld eingeführt wurden, werden zurückgenommen und Leistungsberechtigten drohen Verschlechterungen. Der Bundesrat muss das Gesetz noch billigen. </description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Arbeitsmarktpolitik/doc/Synopse.pdf" length="743740" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem „Dreizehnten Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“ hat der Bundestag gestern die Abwicklung des Bürgergeldes beschlossen. Anstelle des bisherigen Bürgergeldes wird das „Grundsicherungsgeld“ eingeführt. Damit verbunden sind u. a. schärfere Sanktionen, die Wiedereinführung eines Vermittlungsvorrangs und Verschärfungen bei der Übernahme der Wohnkosten.</p>
<p>Die Regierungsfraktionen brachten im Gesetzgebungsverfahren einen Änderungsantrag ein. Damit wurde u. a. geändert, dass Eltern ab dem vollendeten 14. Lebensmonat des Kindes (im Gesetzentwurf ursprünglich ab dem vollendeten zwölften Lebensmonat; geltende Rechtslage bisher: Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes) verpflichtet sind, eine Arbeit aufzunehmen, wenn die Betreuung des Kindes gewährleistet ist. Die Ausgaben der Jobcenter für Förderungen nach § 16f SGB II („Freie Förderung“) werden auf 10 Prozent der Eingliederungsmittel begrenzt, wobei sich diese aus den in § 1 der jährlichen Eingliederungsmittel-Verordnung resultierenden Verteilschlüsseln und dem im Bundeshaushalt veranschlagten Ansatz für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit berechnen. Zudem werden in der Förderung nach § 16f SGB II als eine weitere Zielgruppe erwerbsfähige Leistungsberechtigte ergänzt, bei denen im Beratungsgespräch Bedarfe an gesundheitsfördernden Maßnahmen oder Rehabilitationsbedarfe festgestellt wurden. Durch den Änderungsantrag wurde zudem ergänzt, dass in der Karenzzeit im Einzelfall höhere Aufwendungen für die Unterkunft anerkannt werden können, wenn sie unabweisbar sind oder in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern anfallen.</p>
<p>Mit dem „Dreizehnten Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“ wurden auch Änderungen im SGB III zur Förderung junger Menschen beschlossen. Dies hat der Paritätische Gesamtverband in seinen Stellungnahmen umfassend kommentiert.</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband war zu der öffentlichen Anhörung im Bundestag am 23. Februar 2026 eingeladen. Die Stellungnahme dazu <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/oeffentliche-anhoerung-im-bundestag-zur-neuen-grundsicherung-im-sgb-ii/" target="_blank">findet sich hier.</a></p>
<p>Es handelt sich nicht um ein zustimmungspflichtiges Gesetz. Der Bundesrat muss das Gesetz jedoch noch billigen. Ab 1. Juli 2026 soll es dann schrittweise in Kraft treten.</p>
<p>Bezugnehmend auf das sog. „Herrenberg-Urteil“ wurde mit dem Gesetz zudem eine Verlängerung der Übergangsregelung für Lehrtätigkeiten beschlossen. Der Paritätische Gesamtverband hatte hierzu in einer <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/herrenberg-urteil-verlaengerung-der-uebergangsregelung-fuer-lehrtaetigkeiten/" target="_blank">gesonderten Fachinformation</a> am 27. Februar 2026 berichtet. Paritätische Mitglieder können diese Fachinformation über ihre Landesverbände oder über den Gesamtverband beziehen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Bürgergeld</category>
						
							<category>Arbeitsmarktpolitik</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/grundsicherung-neue-zumutungen-koennen-fast-jeden-treffen/" absolute='1' title="Aktuelle Pressemeldung des Paritätischen Gesamtverbandes anlässlich des Beschlusses des Bundestages ">Aktuelle Pressemeldung des Paritätischen Gesamtverbandes anlässlich des Beschlusses des Bundestages </relatedLink>
						
							<relatedLink href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-grundsicherung-1150460" absolute='1' title="Weitere Informationen zur Reform auf den Seiten des Deutschen Bundestages ">Weitere Informationen zur Reform auf den Seiten des Deutschen Bundestages </relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16559</guid>
					<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 10:53:36 +0100</pubDate>
					<title>Positionspapier: Vorrang für Kindeswohl und Gewaltschutz in Sorge- und Umgangsrechtstreitigkeiten bei häuslicher Gewalt </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/positionspapier-vorrang-fuer-kindeswohl-und-gewaltschutz-in-sorge-und-umgangsrechtstreitigkeiten-bei-haeuslicher-gewalt/</link>
					<description>Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat am 5. Dezember 2025 ein Positionspapier mit dem Titel &quot;Vorrang für Kindeswohl und Gewaltschutz in Sorge- und Umgangsrechtstreitigkeiten bei häuslicher Gewalt&quot; verabschiedet.  </description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/260102-BeschlussVRat-EntfremdungskonstruktKindeswohl.pdf" length="63174" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>In Sorge- und Umgangsrechtsstreitigkeiten wird teilweise in den Familiengerichten und in den Jugendämtern die Anzeige häuslicher Gewalt von Frauen gegen diese verwandt. Dies basiert auf der Annahme der sogenannten Bindungsintoleranz, welche wissenschaftlich als unzutreffend eingestuft ist. Das Entfremdungs-Konstrukt wird von frauenfeindlichen Netzwerken gezielt unter Gutachterstellen, Familiengerichten und Jugendämtern verbreitet. Die Anwendung kann dazu führen, dass Frauen häusliche Gewalt und damit einhergehende Kindeswohlgefährdung vor Gericht verschweigen, um das eigene Sorgerecht nicht zu gefährden. Der Paritätische fordert, dass Gewaltschutz gesetzlich im Sorge- und Umgangsrecht verankert wird und hat sich mit Blick auf Entfremdungsannahme bzw. Annahme der Bindungsintoleranz auf Grundsätze verständigt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16558</guid>
					<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 07:37:33 +0100</pubDate>
					<title>Forderungspapier von bff, ZIF und dem Paritätischen zum Internationalen Frauentag/feministischen Kampftag 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/forderungspapier-von-bff-zif-und-dem-paritaetischen-zum-internationalen-frauentag-feministischen-kampftag-2026/</link>
					<description>Anlässlich des Internationalen Frauentags/feministischen Kampftags 2026 haben bff, ZIF und der Paritätische Gesamtverband Forderungen veröffentlicht. Ihr gemeinsames Anliegen lautet: Schutz und Beratung stärken – Gewalthilfegesetz umsetzen.  </description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/260304_Forderungspapier_bff-Parit%C3%A4t-ZIF_8.M%C3%A4rz.pdf" length="103648" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<h3>Umsetzung des Gewalthilfegesetzes</h3>
<p>Die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes betrifft nicht nur Zahlen, Strukturen oder Geldflüsse, sondern sie ist entscheidend für das Leben, die Gesundheit, die Sicherheit und die Zukunft von Frauen und Kindern. Hierfür sind Landesausführungsgesetze und -richtlinien vonnöten, die einen konkreten, gleichwertigen und zielgerichteten Ausbau sowohl des Hilfesystems mit seinen Fachberatungsstellen als auch der Schutzangebote in Form von Frauenhausplätzen ermöglichen.</p>
<h3>Bestehende Strukturen stärken, neue Strukturen aufbauen</h3>
<p>Die vom Bund bereitgestellten Gelder müssen ausdrücklich dafür verwendet werden, bestehende Strukturen zu stärken sowie zusätzliche Strukturen aufzubauen. Sie dürfen keinesfalls dazu genutzt werden, bereits bestehende oder neu entstehende Finanzierungslücken – beispielsweise durch einen Rückzug der Kommunen – zu kompensieren.</p>
<h3>Die gemeinsamen Forderungen im Überblick:&nbsp;</h3>
<p>1.&nbsp; Der Zugang zu Schutz und Unterstützung bei Gewalt muss für alle Frauen, Kinder und Jugendliche jederzeit zuverlässig gewährleistet sein.</p>
<p>2.&nbsp; Es braucht einen deutlichen, zügigen und nachhaltigen Ausbau der gesamten Unterstützungsstrukturen.</p>
<p>3.&nbsp; Schutz- und Beratungsangebote müssen konsequent am tatsächlichen Bedarf der Betroffenen ausgerichtet sein.</p>
<p>4. Die Standards der Träger sind anzuerkennen: Was es an Personal und Räumen für Schutz und Beratung braucht, wissen die Träger der Einrichtungen am besten.</p>
<p>5. Prävention, Kooperation und Vernetzung sind abzusichern. Sie sind der Schlüssel zur Verhinderung von Gewalt. Sie kosten, lohnen sich aber.</p>
<p>6. Die feministische Täterarbeit bei häuslicher Gewalt ist zu stärken.</p>
<p>7. Wir fordern die einzelfallunabhängige Finanzierung aller Unterstützungs-, Schutz- und Hilfestrukturen. Bürokratie ist zu reduzieren. Eigenanteile der Träger lehnen wir ab.</p>
<p>8. Die anonyme Inanspruchnahme von Schutz und Beratung&nbsp;muss immer möglich sein.</p>
<p>9. Die Partizipation nichtstaatlicher Organisationen ist zu fördern.</p>
<p>10. Ein kontinuierliches Monitoring der Prozesse muss initiiert werden.</p>
<p>Die Langfassung bzw. Erläuterungen zu den gemeinsamen Forderungen finden Sie anbei zum Download.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16557</guid>
					<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:34:48 +0100</pubDate>
					<title>Veranstaltung Freiwilliger Nachhaltigkeitsbericht in der Sozialwirtschaft - Branchenspezifische Hinweise der BAGFW</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veranstaltung-freiwilliger-nachhaltigkeitsbericht-in-der-sozialwirtschaft-branchenspezifische-hinweise-der-bagfw/</link>
					<description>Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und das Projekt WIRksam des Paritätischen Gesamtverbands stellen in einer Onlineveranstaltung am 29. April 2026 gemeinsam mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) entwickelte branchenspezifische Hinweise zur Erarbeitung eines freiwilligen Nachhaltigkeitsberichts nach VSME für die Sozialwirtschaft vor.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/close-up-environment-sign-collection.jpg" length="664968" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<h3>Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME für die Sozialwirtschaft</h3>
<p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und das Projekt WIRksam des Paritätischen Gesamtverbands laden am 29. April 2026 von 10:00–11:30 Uhr zur Onlineveranstaltung zum Thema „Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME für die Sozialwirtschaft“ ein.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex haben die Wohlfahrtsverbände erarbeitet, wie der VSME-Standard praxisnah auf die Sozialwirtschaft übertragen werden kann. Ergebnis ist eine kostenfreie Arbeitshilfe, die Träger, Einrichtungen und Dienste bei der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME unterstützt und branchenspezifische Besonderheiten berücksichtigt. Gemeinsam mit den BAGFW-Hinweisen, die direkt auf der DNK-Plattform integriert sind, soll die im April 2026 veröffentlichte Arbeitshilfe die Anwendbarkeit des VSME für soziale Organisationen erleichtern.&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung bietet einen fachlichen Impuls zur aktuellen Nachhaltigkeitsregulierung, einen Rückblick auf den Projektprozess sowie eine Einführung in die Arbeitshilfe. Abschließend besteht Raum für Austausch und Fragen.</p>
<p>Über diesen <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/freiwilliger-nachhaltigkeitsbericht-in-der-sozialwirtschaft-branchenspezifische-hinweise-der-bagfw/" target="_blank">Link </a>können Sie sich kostenfrei zur Veranstaltung anmelden.&nbsp;</p>
<h3 class="Paragraph SCXW175505425 BCX8">Ablauf</h3>
<p class="Paragraph SCXW175505425 BCX8"><strong class="BCX8 SCXW175505425 TextRun" data-contrast="auto">10:00–10:10 | Begrüßung &amp; Einordnung:</strong>&nbsp;Begrüßung durch Vertreter*innen der BAGFW,&nbsp;Einordnung des Projekts und Ziel der Veranstaltung&nbsp;– Lisa Dörfler (Paritätischer Gesamtverband)&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW175505425 BCX8"><strong class="BCX8 SCXW175505425 TextRun" data-contrast="auto">10:10–10:45&nbsp;|&nbsp;Vorstellung des VSME-Moduls des DNK:&nbsp;</strong>Vorstellung der VSME-Berichtspunkte, des kostenfreien DNK-Tools und Unterstützungsmöglichkeiten durch den DNK<strong class="BCX8 SCXW175505425 TextRun" data-contrast="auto">&nbsp;</strong>- Isabelle&nbsp;Krahe&nbsp;(DNK)&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW175505425 BCX8"><strong class="BCX8 SCXW175505425 TextRun" data-contrast="auto">10:45–11:00 | Projekt-Rückblick:&nbsp;</strong>Ausgangspunkt, Motivation und zentrale Erkenntnisse der BAGFW Verbändebeteiligung am DNK-Prozess&nbsp;- Alexander Schmalfuß (AWO Bundesverband)&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW175505425 BCX8"><strong class="BCX8 SCXW175505425 TextRun" data-contrast="auto">11:00–11:20&nbsp;| Vorstellung des Leitfadens:</strong>&nbsp;Zielgruppe, Aufbau und Logik der&nbsp;Arbeitshilfe,&nbsp;Zusammenspiel mit dem DNK-VSME-Tool,&nbsp;Hinweise zur Anwendung in Trägern, Einrichtungen und Diensten&nbsp;– Silke&nbsp;Nyvlt&nbsp;(plant&nbsp;values)&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW175505425 BCX8"><strong class="BCX8 SCXW175505425 TextRun" data-contrast="auto">11:20–11:30&nbsp;| Austausch,&nbsp;Fragen&nbsp;&amp; Ausblick:</strong>&nbsp;Rückfragen zur&nbsp;Arbeitshilfe&nbsp;und Projekt,&nbsp;Einordnung aus Sicht der Verbände,&nbsp;Diskussion offener Punkte und Bedarfe aus der Praxis&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Qualität und Management</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16556</guid>
					<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:25:19 +0100</pubDate>
					<title>Bündnis Gesamtprogramm Sprache retten fordert die sofortige Aufhebung des Zulassungsstopps zu den Integrationskursen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/buendnis-gesamtprogramm-sprache-retten-fordert-die-sofortige-aufhebung-des-zulassungsstopps-zu-den-integrationskursen/</link>
					<description>Nach dem Beschluss des Bundesinnenministers Dobdrindt, die Zulassungen zu den Integrationskursen nach § 44 Abs. 4 AufenthG bis auf Weiteres auszusetzen, bleiben allein im laufenden Haushaltsjahr ca. 130.000 Lernwillige ohne Zugang zu einem Sprachkurs. Viele Kursträger fürchten um ihre Existenz und rund 20.000 Lehrkräfte um ihre Beschäftigung. Der Paritätische appelliert gemeinsam mit vielen weiteren Partner*innen im Bündnis &quot;Gesamtprogramm Sprache retten&quot; an den Innenminister, den Zulassungsstopp zu den Integrationskursen umgehend wieder aufzuheben. Schaden abwenden! Lernsperre aufheben! Deutschkenntnisse fördern! Wir fordern einen uneingeschränkten Zugang zu den Integrationskursen für alle geflüchtete und zugewanderte Menschen!</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Buendnisappell_Zulassungsstopp_aufheben.pdf" length="388001" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Den vollständigen Appell entnehmen Sie bitte beigefügtem Dokument zum Download.</p>
<p>Weitere Informationen zum Bündnis "Gesamtprogramm Sprache retten" finden Sie hier:&nbsp;<a href="https://gesamtprogramm-sprache-retten.jetzt/" target="_blank" rel="noreferrer">https://gesamtprogramm-sprache-retten.jetzt/</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
							<category>Antidiskriminierung (Recht)</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
							<category>Arbeitsmarktpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16554</guid>
					<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:36:01 +0100</pubDate>
					<title>Referentenentwurf zur Änderung des Mietrechts: Paritätischer Gesamtverband begrüßt wichtige Reformansätze – aber mahnt nötige Nachschärfungen an.</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/referentenentwurf-zur-aenderung-des-mietrechts-paritaetischer-gesamtverband-begruesst-wichtige-reformansaetze-aber-mahnt-noetige-nachschaerfungen-an/</link>
					<description>Der Paritätische Gesamtverband hat zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) für ein „Gesetz zur Änderung des Rechts der Wohn- und Geschäftsraummiete“ Stellung genommen. Ziel des Gesetzes ist es, bestehende Schutzlücken im Mietrecht zu schließen und Umgehungsstrategien etwa bei Kurzzeitvermietung, möbliertem Wohnen und Indexmieten einzudämmen.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/260304-SN_Mietrecht_Paritaet.pdf" length="278265" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Paritätische begrüßt die grundsätzliche Zielrichtung des Entwurfs. Angesichts stark steigender Wohnkosten und zunehmender Verdrängungsrisiken sei eine Stärkung des Mieterschutzes dringend notwendig. Die aktuelle Paritätische Wohnarmutsstudie „Mieten fressen Einkommen“ (2026) zeigt, dass 5,4 Millionen Menschen in Deutschland allein aufgrund ihrer Wohnkosten an oder unter der Armutsgrenze leben. Wohnen ist damit ein zentraler Treiber von Armut. Entsprechend müsse der rechtliche Rahmen sicherstellen, dass Mieter*innen wirksam vor übermäßigen Mietsteigerungen, rechtlichen Grauzonen und Wohnungsverlust geschützt werden.</p>
<p>Gleichzeitig sieht der Verband in mehreren Punkten des Referentenentwurfs Nachbesserungsbedarf, um neue soziale Schieflagen zu vermeiden und den Mieter*innenschutz wirksam auszugestalten.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Kurzzeitvermietung: Begrenzung sinnvoll – Umgehungen verhindern</li> </ul><p>Der Gesetzentwurf sieht vor, die Ausnahme vom Mieterschutz bei Vermietung „zum vorübergehenden Gebrauch“ klarer zu definieren und auf maximal sechs Monate zu begrenzen. Der Paritätische bewertet diese Präzisierung grundsätzlich positiv, da das Segment „Wohnen auf Zeit“ zunehmend genutzt werde, um Mieterschutzregeln zu umgehen. Allerdings müsse verhindert werden, dass Vermieter*innen durch aufeinanderfolgende Kurzzeitverträge („Kettenmietverträge“) dauerhaft reguläre Mieterschutzregeln umgehen. Der Verband fordert daher eine klare gesetzliche Anti-Umgehungsregel sowie präzisere Kriterien für den „besonderen Bedarf“.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Möbliertes Wohnen: Transparenz stärken und Zuschläge begrenzen</li> </ul><p>Positiv bewertet der Paritätische die geplante Auskunftspflicht über Möblierungszuschläge vor Vertragsschluss, da sie die Durchsetzung der Mietpreisbremse im möblierten Segment erleichtert. Kritisch sieht der Verband jedoch die im Entwurf vorgesehene Regel, wonach ein Möblierungszuschlag „in der Regel“ bis zu fünf Prozent der Nettokaltmiete betragen kann. Diese Kopplung an die Miethöhe könne systematisch zu überhöhten Zuschlägen führen. Stattdessen schlägt der Paritätische die auch vom Bundesrat vorgeschlagene zeitwertbasierte Berechnung vor, bei der sich der Zuschlag am tatsächlichen Wert der Möbel orientiert.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Indexmieten: Begrenzung notwendig – aber bundesweit</li> </ul><p>Der Entwurf sieht vor, Indexmieterhöhungen in angespannten Wohnungsmärkten auf 3,5 Prozent pro Jahr zu begrenzen. Der Paritätische unterstützt diese Kappung grundsätzlich, da Indexmietverträge in Inflationsphasen erhebliche Belastungen für Haushalte darstellen können. Aus Sicht des Verbandes sollte diese Begrenzung jedoch bundesweit gelten und nicht von Landesverordnungen abhängen. Zudem müsse verhindert werden, dass Vermieter*innen mehrere Jahre angesammelte Indexsteigerungen später gebündelt geltend machen.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Kündigungsschutz: Schonfristregelung erweitern</li> </ul><p>Ein zentraler Fortschritt des Entwurfs ist aus Sicht des Paritätischen die geplante Ausweitung der Schonfristzahlung auf ordentliche Kündigungen wegen Mietrückständen. Damit könnten Mieter*innen ihre Wohnung auch dann behalten, wenn sie Mietschulden nachträglich vollständig begleichen. Kritisch bewertet der Verband jedoch die geplante Begrenzung der Schonfrist auf nur eine Anwendung pro Mietverhältnis. Zahlungsschwierigkeiten entstünden häufig mehrfach, etwa durch verzögerte Sozialleistungen, Krankheit oder unregelmäßige Beschäftigung. Eine starre Einmaligkeitsregelung könne daher den Schutz vor Wohnungslosigkeit unterlaufen.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Modernisierung: Ausweitung des vereinfachten Verfahrens problematisch</li> </ul><p>Besonders kritisch sieht der Paritätische die geplante Anhebung der Wertgrenze im vereinfachten Verfahren für Modernisierungsumlagen von 10.000 auf 20.000 Euro. Dieses Verfahren reduziert mehrere Schutzmechanismen für Mieter*innen, etwa den wirtschaftlichen Härteeinwand. Eine Verdoppelung der Schwelle könnte dazu führen, dass deutlich mehr Modernisierungsmaßnahmen ohne umfassende Prüfung der sozialen Folgen auf die Miete umgelegt werden. Für einkommensschwache Haushalte könnten daraus spürbare Mietsteigerungen entstehen.</p><ul class="list-normal"> 	<li>Mietminderung: Risiken für Mieter*innen</li> </ul><p>Der Entwurf sieht außerdem vor, das Recht auf Mietminderung bei bestimmten Modernisierungsmaßnahmen für drei Monate auszuschließen. Der Paritätische warnt, dass dadurch das Risiko baubedingter Belastungen einseitig auf Mieter*innen verlagert werde. Gleichzeitig drohten neue Streitigkeiten darüber, welche Beeinträchtigungen genau von der Regelung erfasst sind.</p>
<p><strong>Fazit: Wichtige Reformansätze – aber Nachschärfungen nötig</strong></p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband erkennt im Referentenentwurf mehrere wichtige Reformansätze, etwa mehr Transparenz bei möbliertem Wohnen, eine stärkere Regulierung von Kurzzeitvermietungen und Verbesserungen beim Kündigungsschutz. Damit das Gesetz seine sozialpolitische Zielsetzung tatsächlich erreicht, sind aus Sicht des Verbandes jedoch entscheidende Nachbesserungen erforderlich. Mieter*innenschutz dürfe nicht von regionalen Gebietsausweisungen abhängen, dürfe nicht durch zu restriktive Regelungen relativiert werden und dürfe auch im Kontext von Modernisierungen nicht geschwächt werden. Gerade in Zeiten steigender Wohnkosten und hoher Wohnungslosigkeit in Deutschland sei ein verlässlicher rechtlicher Rahmen für bezahlbares Wohnen zentral, um Armut, Verdrängung und Wohnungslosigkeit wirksam vorzubeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Wohnen</category>
						
							<category>Armut</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16553</guid>
					<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 14:24:47 +0100</pubDate>
					<title>Grundsicherung: Neue Zumutungen können fast jeden treffen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/grundsicherung-neue-zumutungen-koennen-fast-jeden-treffen/</link>
					<description>Pressestatement von Katja Kipping</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="Paragraph SCXW207084858 BCX8">Aus Anlass der&nbsp;anstehenden&nbsp;Verabschiedung des 13. SGB-II-Änderungsgesetzes im Bundestag, mit dem das Bürgergeld durch die neue Grundsicherung ersetzt&nbsp;werden&nbsp;soll,&nbsp;äußert sich Katja Kipping, Geschäftsführerin beim Paritätischen Gesamtverband, wie folgt:&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW207084858 BCX8">„CDU/CSU und SPD haben sich entschieden, die sozialen Daumenschrauben anzuziehen. Mit der Abschaffung des Bürgergeldes werden die Regeln für Arbeitsuchende massiv verschärft: Die Karenzzeit für Vermögen fällt weg, die Freibeträge fürs Schonvermögen werden reduziert.&nbsp;Die Wohnkosten werden bereits ab dem ersten Tag der Bedürftigkeit gedeckelt.&nbsp;Sanktionen können künftig bis zum Komplettentzug gehen, einschließlich der&nbsp;kompletten&nbsp;Streichung von Wohnkosten. Und eine sture Auslegung des Vermittlungsvorrangs geht zu Lasten von Qualifikation und Weiterbildung.&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW207084858 BCX8">Die neuen Regeln bringen niemanden in Arbeit. Sie verschärfen nur Existenzängste und soziale Not. Sie schaden, ohne zu helfen.&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW207084858 BCX8">Eine Trennung,&nbsp;ein krankes Kind,&nbsp;ein Sportunfall, eine betriebsbedingte Kündigung – viele sind nur einen Schicksalsschlag&nbsp;von der&nbsp;Grundsicherung&nbsp;entfernt. Die neuen Zumutungen können fast jeden treffen. Und für viele wird es ein böses Erwachen geben.&nbsp;</p>
<p class="Paragraph SCXW207084858 BCX8">Aus der Praxis wissen wir, was wirklich hilft: ausreichend finanzierte Integrationsmaßnahmen wie die Teilhabe am Arbeitsmarkt nach §16i SGB II, individuelle Beratung, passgenaue Qualifizierung. Doch davon ist im neuen Gesetz keine Rede. Stattdessen setzt die Koalition auf Druck und Kürzungen. Das schafft keine Jobs, sondern nur Verzweiflung."</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16552</guid>
					<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:48:13 +0100</pubDate>
					<title>Einkaufsvorteile: neuer Partner &quot;GREENZERO&quot;</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/einkaufsvorteile-neuer-partner-greenzero/</link>
					<description>Mit der GREENZERO GmbH steht Ihnen ab sofort ein spezialisierter Partner für Energieeffizienz, Klimaanpassung und strategische Klimaneutralität zur Seite. GREENZERO begleitet Träger, Verbände und Einrichtungen ganzheitlich – mit dem Ziel, Betriebskosten zu senken, Fördermittel optimal zu nutzen und Klimaschutzmaßnahmen wirtschaftlich tragfähig umzusetzen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/rv-online/Greenzero_Bild_Fachinfo_2026.png" length="2363767" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade für soziale Organisationen, die mit begrenzten Budgets arbeiten und gleichzeitig hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit erfüllen müssen, bietet die Zusammenarbeit konkrete Mehrwerte.</p>
<p><strong>Energieberatung für soziale Einrichtungen</strong><br> Ob Kita, Pflegeeinrichtung, Beratungsstelle oder Verwaltungsgebäude: GREENZERO unterstützt bei der energetischen Bewertung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien.<br> Zum Leistungsangebot gehören unter anderem:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Telefonische Erstberatungen zu Sanierungsoptionen, Heizungstausch und energieeffizientem Nutzungsverhalten</li> 	<li>Informationsveranstaltungen und Workshops für Leitungen, Hausmeisterdienste oder Mitarbeitende</li> 	<li>Energieberatungen für Wohn- und Nichtwohngebäude inklusive individueller Sanierungsfahrpläne</li> 	<li>Technische Konzeptstudien zur zukünftigen Energieversorgung – auch für mehrere Standorte oder kleinere Quartiere</li> </ul><p>Ziel ist es, Energieverbräuche transparent zu machen, Einsparpotenziale zu identifizieren und Investitionen strukturiert zu planen.</p>
<p><strong>Fördermittelberatung und -management</strong><br> Viele energetische Maßnahmen sind förderfähig – jedoch ist die Antragstellung häufig komplex und zeitintensiv. GREENZERO unterstützt soziale Einrichtungen bei der:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Recherche passender Förderprogramme</li> 	<li>Aufbereitung und Einreichung der Antragsunterlagen</li> 	<li>Begleitung bis zur Bewilligung und Umsetzung</li> </ul><p>So werden Investitionen in Gebäude, Technik und Klimaschutzmaßnahmen finanziell abgesichert und zusätzliche Mittel erschlossen.</p>
<p><strong>Klimaanpassung und Resilienz</strong><br> Soziale Einrichtungen tragen Verantwortung für besonders schutzbedürftige Menschen. Daher gewinnt die Anpassung an klimatische Veränderungen – etwa Hitzeperioden oder Starkregen – zunehmend an Bedeutung.<br> GREENZERO entwickelt praxisorientierte Klimaanpassungskonzepte, begleitet Einrichtungen im Rahmen entsprechender Förderrichtlinien und führt Sensibilisierungs-Workshops zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltbildung durch.</p>
<p><strong>Klimaschutzstrategie und CO₂-Bilanzierung</strong><br> Für Träger und Organisationen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategie systematisch weiterentwickeln möchten, bietet GREENZERO:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Entwicklung individueller Klimaneutralitätspläne mit klarer Maßnahmen- und Zeitplanung</li> 	<li>Erstellung von Treibhausgasbilanzen (Scope 1–3) für Einrichtungen oder Gesamtträger</li> 	<li>Unternehmens- und Produktökobilanzen</li> 	<li>Unterstützung bei freiwilligen Klimaschutzbeiträgen und Ausgleichsmaßnahmen</li> </ul><p>Dies schafft Transparenz gegenüber Fördermittelgebern, Aufsichtsorganen, Spendern und der Öffentlichkeit.</p>
<p><strong>Ihr Mehrwert als Mitglied</strong><br> Soziale Einrichtungen profitieren von einem Partner, der die besonderen Rahmenbedingungen der Branche berücksichtigt: knappe Ressourcen, komplexe Förderlandschaft und hohe gesellschaftliche Verantwortung.<br> Mit GREENZERO erhalten Sie praxisnahe Beratung, strukturierte Umsetzungskonzepte und Unterstützung bei der langfristigen Sicherung Ihrer Einrichtungen – ökologisch wie wirtschaftlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mitglieder des Paritätischen erhalten dank des Rahmenvertrags Sonderpreise. Die Rabatte finden Sie nach einloggen im <a href="https://www.der-paritaetische.de/leistungen-angebote-und-veranstaltungen/ihr-verband-ihre-einkaufsvorteile/login/#spacer" target="_blank">Mitgliederbereich</a> in unserem <a href="/leistungen-angebote/ihr-verband-ihre-einkaufsvorteile/einkaufsportal/alle-partner/g/greenzero/">Einkaufsportal.</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Einkaufsvorteile</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16548</guid>
					<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
					<title>Sprachförderung in Kitas: „Wir brauchen vor allem mehr Zeit...”</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/sprachfoerderung-in-kitas-wir-brauchen-vor-allem-mehr-zeit/</link>
					<description>Bundesweite Umfrage: Mehrsprachigkeit ist kein Randphänomen, sondern Alltag in nahezu allen Einrichtungen. Zwei Drittel der Einrichtungen können Förderbedarf nicht decken</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/broschuere_kita_evaluation_schulvorbereitung_2026.pdf" length="1721977" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Paritätische Gesamtverband&nbsp; fordert mehr Zeit für die gezielte Unterstützung von Kindern und spezifische Fortbildungen. Eine bundesweite Umfrage unter mehr als 3.200 Kitas zeigt: Viele Einrichtungen kennen die Bedarfe der Kinder – aber ihnen fehlt die Zeit, um Kinder gezielt zu unterstützen.</p>
<p>Über 92 Prozent der Kindertageseinrichtungen betreuen Kinder, die zu Hause vorrangig eine andere Sprache als Deutsch sprechen. Mehrsprachigkeit ist damit kein Randphänomen, sondern Alltag in nahezu allen Einrichtungen. Doch nur 36 Prozent geben an, dass sie diese sprachliche Vielfalt auch gezielt fördern können. Weniger als die Hälfte der Einrichtungen traut sich überhaupt zu, die Sprachentwicklung mehrsprachig aufwachsender Kinder kompetent einzuschätzen.</p>
<p>„Kinder bringen mit ihrer Mehrsprachigkeit eine enorme Ressource mit, doch leider ist das System der Kindertagesbetreuung noch zu wenig darauf eingestellt. Dabei hilft ein guter Erstspracherwerb nachweislich auch beim Erlernen der deutschen Sprache", erklärte Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Die Umfrage zeige deutlich, dass nicht mangelnde Diagnostik das Problem sei, sondern strukturelle Überlastung. Zwei Drittel der Einrichtungen geben an, den sprachlichen Förderbedarf mit dem vorhandenen Personalschlüssel nicht umsetzen zu können. Dieser Wert habe sich seit 2021 deutlich verschlechtert.</p>
<p>Die Fachkräfte setzen auf alltagsintegrierte Sprachförderung, Fortbildungen und eine stärkere Zusammenarbeit mit den Eltern. „Die Erfassung des Sprachstandes ist bereits heute gängige Praxis. Viele Fachkräfte kennen die Unterstützungsbedarfe der Kinder. Aber oft fehlt die Zeit, um allen Kindern gerecht zu werden", kritisierte Rock.</p>
<p>Der Paritätische fordert eine dauerhafte Bundesbeteiligung an den Kosten für gute sprachliche Bildung in Kitas. Einrichtungen mit vielen Kindern, die von Benachteiligung bedroht sind, benötigten deutlich mehr zeitliche Ressourcen und Funktionsstellen für sprachliche Bildung. Zudem müssten Materialien und Konzepte bereitgestellt werden, die Mehrsprachigkeit systematisch in den Kita-Alltag integrieren. Dafür brauche es bessere Voraussetzungen, dass Fachkräfte ihre Arbeit machen können, fordert der Paritätische.</p>
<p>Die Umfrage zeigt zudem massive Probleme beim Übergang in die Grundschule. Nur 35 Prozent der Kitas berichten von einer ausreichenden Verständigung mit den aufnehmenden Schulen. Besonders in Großstädten müssen Einrichtungen mit bis zu zehn verschiedenen Grundschulen zusammenarbeiten, was die Abstimmung zusätzlich erschwert.</p>
<p>An der Umfrage haben von Mai bis Juni 2025 mehr als 3.200 Kindertageseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet teilgenommen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16551</guid>
					<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
					<title>Sprachliche Förderung und Schulvorbereitung in  Kindertageseinrichtungen  </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/sprachliche-foerderung-und-schulvorbereitung-in-kindertageseinrichtungen/</link>
					<description>Empirische Befunde einer  bundesweiten Umfrage
Neue Daten zeigen Stärken und Schwächen der sprachlichen Förderung und Schulvorbereitung in Kindertageseinrichtungen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/img/TITEL_broschuere_kita_evaluation_schulvorbereitung_2026.png" length="961867" type="image/png" />
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/broschuere_kita_evaluation_schulvorbereitung_2026.pdf" length="1721977" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht zum Thema „Sprachliche Förderung und Schulvorbereitung in Kindertageseinrichtungen“ neue Erkenntnisse aus einer bundesweiten Umfrage unter Kindertageseinrichtungen. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen auf der einen Seite, dass Sprachförderung in den meisten Kindertageseinrichtungen fest verankert ist und als zentrale Aufgabe wahrgenommen wird, insbesondere mit Blick auf den Übergang in die Schule. Kita-Leitungen schätzen die methodischen Kompetenzen der Mitarbeitenden weit überwiegend positiv ein, und auch Beobachtungsverfahren für die kindliche Entwicklung sind sehr weit verbreitet. Zudem zeigen ergänzend Daten des Deutschen Jugendinstituts, dass verschiedene Aspekte der Sprachbildung in der Ausbildung von pädagogischen Fachkräften zunehmend Raum einnehmen.</p>
<p>Auf der anderen Seite zeigen die Ergebnisse, dass es vielerorts an gezielter Unterstützung für die sprachliche Entwicklung von Kindern fehlt: Zwei Drittel der Einrichtungen geben an, dass sie den sprachlichen Förderbedarf der Kinder mit dem vorhandenen Personalschlüssel nicht abdecken können. Dieser Wert ist gegenüber dem Vergleichsjahr 2021 deutlich erhöht und weist auf eine zunehmende Belastung von Fachkräften hin. Für eine bessere sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen braucht es daher neben ausreichenden zeitlichen Ressourcen für individuelle Förderung von Kindern auch verstärkt Funktionsstellen für die sprachliche Bildung und mehr Unterstützung von Fachkräften in Form von Fortbildungsprogrammen und Fachberatung. Das gilt insbesondere für Kindertageseinrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Unterstützungsbedarf bei der sprachlichen Bildung.</p>
<p>An der Umfrage haben von Mai bis Juni 2025 mehr als 3.200 Kindertageseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet teilgenommen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16550</guid>
					<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:26:10 +0100</pubDate>
					<title>Online-Veranstaltung „Katastrophenvorsorge in sozialen Einrichtungen: Der Schutz vulnerabler Gruppen im kommunalen Katastrophenschutz“</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/online-veranstaltung-katastrophenvorsorge-in-sozialen-einrichtungen-der-schutz-vulnerabler-gruppen-im-kommunalen-katastrophenschutz/</link>
					<description>Die Vorsorge für den Katastrophenfall und der Schutz vulnerabler Gruppen ist für soziale Einrichtungen eine immer wichtiger werdende Aufgabe der notwendigen Anpassung an den Klimawandel. In Anbetracht der durch die Klimaerwärmung zunehmenden Gefahren durch sich verändernde Umweltbedingungen und Extremwettereignisse bestehen erhebliche Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen in sozialen Einrichtungen, die teilweise mit ausreichend Ankündigung und teilweise sehr plötzlich eintreten können. Welche Maßnahmen der Vorsorge können soziale Einrichtungen für sich selbst und zum Schutz ihrer Klient*innen und Mitarbeiter*innen in Anbetracht der Klimarisiken vorbereiten und umsetzen? Welche Akteur*innen sind verantwortlich für den Katastrophenschutz und im Katastrophenfall in der Lage, auch die vulnerabelsten Menschen zu schützen?</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/KlimaAnpassung_Logo_final_3.jpg" length="833910" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Paritätische Gesamtverband lädt&nbsp;am 14. April 2026 von 14-16 Uhr herzlich ein zu einer Online-Veranstaltung mit dem Titel:</p>
<p>„Katastrophenvorsorge in sozialen Einrichtungen: der Schutz vulnerabler Gruppen im kommunalen Katastrophenschutz“</p>
<p>In der zweistündigen online-Fortbildung werden Expert*innen aus der Wissenschaft und Praxis einen Überblick zu den Akteur*innen und Verantwortlichkeiten des Katastrophenschutzes in Deutschland geben und notwendige Vorsorgemaßnahmen für soziale Einrichtungen benennen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Vernetzung der Akteur*innen als Vorsorgemaßnahme außerhalb von Krisenzeiten gelegt, um den Schutz vulnerabler Gruppen im Katastrophenfall bestmöglich gewährleisten zu können.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Referent*innen:</strong><br> Frau Ronja Winkhardt-Enz, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge wird die Akteur*innenlandschaft und die Funktionsweisen des Katastrophenschutzes in Deutschland beschreiben und Forschungserkenntnisse zur Stärkung der Resilienz und zum besseren Schutz vulnerabler Gruppen in verschiedenen Katastrophenszenarien vorstellen.</p>
<p>Herr Lawrence Schätzle, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik (difu) e. V., wird Erkenntnisse aus dem PanReflex-Forschungsprojekt darbieten und die Auswirkungen von Dauer-Krisen auf die kommunalen Verantwortlichkeiten und die Implikationen für den Schutz vulnerabler Gruppen vorstellen.&nbsp;</p>
<p>Herr Daniel Hofmann, Rettungsingenieur und ehrenamtliche Führungskraft im Katastrophenschutz beim Arbeiter-Samariter-Bund in NRW, wird Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes darbieten und praktische Hinweise zum konkreten Schutz vulnerabler Menschen geben.<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong><br> Leitungs- und Fachkräfte aus sozialen Einrichtungen, kommunale Klimaanpassungsmanager*innen und Beauftragte für Klimaanpassung, Interessierte aus dem Paritätischen Netzwerk und darüber hinaus.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenfrei.<br> Den Zoom-Link erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung.</p>
<p>Jetzt <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/einladung-zur-online-veranstaltung-katastrophenvorsorge-in-sozialen-einrichtungen-der-schutz-vulnerabler-gruppen-im-kommunalen-katastrophenschutz/" target="_blank">anmelden</a> und die Katastrophenvorsorge stärken!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16549</guid>
					<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 15:17:31 +0100</pubDate>
					<title>Die Presseschau 3. März 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-3-maerz-2026/</link>
					<description>Das Heizungsgesetz und die Bürgergeldreform waren die Themen, mit denen der Paritätische Gesamtverband in der vergangenen Woche in den Medien war.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="id-StoryElement-headline">Phoenix:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/live/W5vm9NY26Ug" target="_blank" rel="noreferrer">Änderung des "Heizungsgesetzes": Reaktionen des deut. Naturschutzrings, vzbv und DNR | 25.02.26 (Video)</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Klimanews:&nbsp;<a href="https://rss.com/podcasts/klimanews/2586053/" target="_blank" rel="noreferrer">Dürre in Somalia, Schock im Heizungskeller – mit Katja Kipping (Podcast)</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">taz:&nbsp;<a href="https://taz.de/Reform-des-Heizungsgesetzes/!6157775/" target="_blank" rel="noreferrer">Regierung entkernt Habecks Wärmewende</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Tagesspiegel:&nbsp;<a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-ums-heizungsgesetz-banaszak-wirft-spahn-und-reiche-ein-obsessives-verhaltnis-zu-habeck-vor-15289309.html" target="_blank" rel="noreferrer">Grüne und Verbraucherschützer warnen – Spahn und Reiche weisen Kritik zurück</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Frankfurter Rundschau:&nbsp;<a href="https://www.fr.de/politik/mieter-drohen-bei-heizkosten-zur-kasse-gebeten-zu-werden-94187126.html" target="_blank" rel="noreferrer">Mieter drohen bei Heizkosten zur Kasse gebeten zu werden</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Frankfurter Rundschau:&nbsp;<a href="https://www.fr.de/verbraucher/neues-heizungsgesetz-der-merz-regierung-warnung-an-mieterinnen-mieter-hat-es-in-sich-94186308.html" target="_blank" rel="noreferrer">Merz-Regierung reformiert Heizungsgesetz – Warnung an Mieterinnen und Mieter hat es in sich</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Merkur:&nbsp;<a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/kostenfalle-der-merz-regierung-das-neue-heizungsgesetz-steht-in-der-kritik-zr-94186651.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Kostenfalle“ der Merz-Regierung – Das neue Heizungsgesetz steht in der Kritik</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Merkur:&nbsp;<a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/heizungsgesetz-unter-beschuss-expertin-warnt-verbraucher-entlastung-heute-kostenfalle-morgen-94188949.html" target="_blank" rel="noreferrer">Heizungsgesetz-Reform: Experten warnen Mieter – „Kann kurzfristig günstiger erscheinen“</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Web.de:&nbsp;<a href="https://web.de/magazine/politik/inland/heizungsgesetz-befreiungsschlag-soziale-zeitbombe-41938338" target="_blank" rel="noreferrer">Einigung zum Heizungsgesetz: Befreiungsschlag oder "soziale Zeitbombe"?</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Hannover Entdecken:&nbsp;<a href="https://www.hannover-entdecken.de/jetzt-kommt-der-heiz-hammer-wirklich-die-fossil-lobby-schlaegt-zurueck/" target="_blank" rel="noreferrer">Jetzt kommt der „Heiz-Hammer“ wirklich – die Fossil-Lobby schlägt zurück</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">taz:&nbsp;<a href="https://taz.de/Geplante-Abschaffung-des-Buergergelds/!6157135/" target="_blank" rel="noreferrer">In der SPD kaum Solidarität mit den Armen</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Frankfurter Rundschau: <a href="https://www.fr.de/wirtschaft/buergergeld-hoehe-was-bekommen-beziehende-unter-merz-zr-94181814.html" target="_blank" rel="noreferrer">Wie viel Euro bekommen Bürgergeld-Beziehende unter der Merz-Regierung?</a></p>
<p class="id-StoryElement-headline">Evangelisch:&nbsp;<a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/253062/23-02-2026/buergergeld-reform-fachleute-kritisieren-regelverschaerfungen" target="_blank" rel="noreferrer">Bürgergeld-Reform: Fachleute kritisieren Regelverschärfungen</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16547</guid>
					<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 13:48:18 +0100</pubDate>
					<title>Frauentag 2026: Am 8. März ist feministischer Kampftag!</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/frauentag-2026-am-8-maerz-ist-feministischer-kampftag/</link>
					<description>Wie man ihn auch nennt: Am 8. März ist feministischer Kampftag bzw. Frauentag. Zentrale Forderungen für den Tag sind in dem frauenpolitischen Grundsatzpapier des Paritätischen zusammengestellt. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<h3>Frauenpolitisches Grundsatzpapier</h3>
<p>Der Paritätische möchte mit dem aktuellen <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/frauenpolitisches-grundsatzpapier-des-paritaetischen-gesamtverbandes/" target="_blank">frauenpolitischen Grundsatzpapier</a> einen Beitrag leisten, dass Frauenpolitik und Frauenrechte in Zeiten des Erstarkens frauen- und gleichstellungsfeindlicher Kräfte sichtbar bleiben. Schwerpunkte des frauenpolitischen Grundsatzpapieres sind deshalb u. a. die Bereiche soziale Gerechtigkeit, sexuelle sowie reproduktive Rechte und eine geschlechtergerechte Gesundheitspolitik, Schutz vor Gewalt, Pflege sowie Teilhabe und Diversität.&nbsp;</p>
<h3>Gewaltschutz zentral für den Paritätischen</h3>
<p>Neben dem frauenpolitischen Grundsatzpapier ist für den Paritätischen mit seinen rund 140 Frauenhäusern und 200 Frauenberatungsstellen das Thema Gewaltschutz zentral in seinem frauenpolitischen Engagement. 2026 steht für den Verband die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in den Bundesländern im Fokus. Gemeinsam mit der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser und dem Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat der Verband deshalb eine <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/tag-gegen-gewalt-an-frauen-bff-zif-und-der-paritaetische-legen-vor-lesehilfe-und-kommentierung-zum-gewalthilfegesetz/" target="_blank">Lesehilfe</a> zum Gewalthilfegesetz formuliert.&nbsp;</p>
<h3>Sexuelle und reproduktive Rechte: Paritätischer unterstützt #MyVoiceMyChoice&nbsp;</h3>
<p>Auch nachdem die öffentliche Diskussion um eine Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs unter der aktuellen Bundesregierung etwas leiser wurde, sind sexuelle und reproduktive Rechte für den Paritätischen zentral. Deshalb setzt sich der Verband auch für die Initiative #MyVoiceMyChoice ein.&nbsp;Am 4. Februar 2026 ging ein offener Brief zu dem Thema an die EU-Kommission. Über 170 zivilgesellschafliche Organisationen aus allen EU-Mitgliedstaaten, darunter der Paritätische Gesamtverband und pro familia, haben den <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/offener-brief-der-zivilgesellschaft-an-die-europaeische-kommission-zur-unterstuetzung-von-my-voice-my-choice/" target="_blank">Brief</a> gezeichnet.&nbsp;In dem Brief wurde die Europäische Kommission aufgefordert,&nbsp;sich für Maßnahmen der EU zugunsten sicherer und legaler Schwangerschaftsabbrüche auszusprechen. Auch als Reaktion auf den Brief&nbsp;bestätigte die Kommission Ende Februar, dass EU-Mittel verwendet werden können, um den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen zu gewährleisten – insbesondere für Frauen in prekären Situationen, unabhängig davon, woher sie in Europa kommen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16546</guid>
					<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:44:08 +0100</pubDate>
					<title>Junge Stimmen im Paritätischen: Jetzt zur Jugendkonferenz anmelden!</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/junge-stimmen-im-paritaetischen-jetzt-zur-jugendkonferenz-anmelden/</link>
					<description>Der Paritätische lädt junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren zu einer Jugendkonferenz ein. Vom 12. bis 14. Juni 2026 sollen in Dessau aus den Teilnehmenden &quot;Junge Stimmen&quot; gewählt werden, die in den kommenden zwei Jahren im und mit dem Paritätischen wirken können.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen uns gemeinsam mit jungen Menschen noch besser für ihre Anliegen einsetzen. Denn zu häufig werden die Stimmen junger Menschen nicht gehört. Wir ändern das!<br> Wir laden junge Menschen ein, mit uns gemeinsam zu gestalten, sich direkt in die Arbeit des Paritätischen einzubringen und so ihre Stimmen besser zu Gehör bringen zu können. Das wollen wir in einer Jugendkonferenz vom 12. bis zum 14. Juni 2026 in Dessau tun.<br> Dort sollen 60 Menschen <em>(mit Bezügen zu Paritätischen Einrichtungen, Angeboten, Mitgliedsorganisationen)</em> zwischen 14 und 25 Jahren aus ganz Deutschland für ein Wochenende zusammenkommen. Es gibt spannende Workshops, Diskussionen und ein interessantes Begleitprogramm.&nbsp;Und aus ihrer Mitte wählen sie eine Gruppe junger Menschen, die in den nächsten zwei Jahren im und mit dem Paritätischen wirken kann.</p>
<p>Anmeldeschluss ist am 14. April d. J.<br> Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen. Die Veranstaltung ist barrierearm. Wir versuchen, alle Bedarfe zu berücksichtigen.<br> Auf einem Vorbereitungstreffen am 17. März d. J. beantworten wir Fragen von interessierten Teilnehmer*innen, Fach- und Unterstützungskräfte und/oder Sorgeberechtigten.</p>
<p>Hier gibt es alle Informationen zu den Jungen Stimmen und der Jugendkonferenz:<br> <a href="http://www.jugendbeteiligung-paritaet.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.jugendbeteiligung-paritaet.de</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Wohnungslosenhilfe</category>
						
							<category>Freiwilligendienste</category>
						
							<category>Bundesprogramme Soziale Arbeit</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Schulische Bildung</category>
						
							<category>Gesundheit und Migration</category>
						
							<category>Suchthilfe</category>
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
							<category>Migrantenselbstorganisation</category>
						
							<category>Bundesprogramme Migration</category>
						
							<category>Bundesprogramme Flucht</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/themen/soziale-arbeit/junge-stimmen-im-paritaetischen/" absolute='1' title="Junge Stimmen im Paritätischen">Junge Stimmen im Paritätischen</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16545</guid>
					<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 15:42:38 +0100</pubDate>
					<title>&quot;Herrenberg-Urteil&quot; - Verlängerung der Übergangsregelung für Lehrtätigkeiten </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/herrenberg-urteil-verlaengerung-der-uebergangsregelung-fuer-lehrtaetigkeiten/</link>
					<description>Die Koalition plant, einen Änderungsantrag im Rahmen eines Omnibusgesetzes in den Bundestag einzubringen, mit dem die Übergangsregelung für Lehrtätigkeiten (§ 127 Viertes Sozialgesetzbuch) um ein Jahr und damit bis 31. Dezember 2027 verlängert werden soll. Unsere aktuelle Fachinformation geht hierauf näher ein. 
Sie beleuchtet außerdem die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrkräften, wenn Bildungsträger die &quot;Herrenberg-Kriterien&quot; nicht erfüllen können, insbesondere verschiedene Formen der abhängigen Beschäftigung, aber auch Kombinationsmodelle und den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften.
Paritätische Mitglieder können die Fachinformation über ihre Landesverbände oder über den Gesamtverband beziehen. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
							<category>AVB/Personalwesen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16544</guid>
					<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 12:50:20 +0100</pubDate>
					<title>Neue EU-Regeln für „politische Werbung“</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neue-eu-regeln-fuer-politische-werbung/</link>
					<description>Es gibt eine neue EU-Verordnung über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung (Verordnung (EU) 2024/900). Sie ist bereits seit dem 10.10.2025 in Kraft. Die Vorschriften der EU-Verordnung gelten direkt und unmittelbar und bedürfen keiner gesonderten Umsetzung in das deutsche Recht. 
Gleichwohl liegt zurzeit ein nationaler Gesetzesentwurf zur Konkretisierung der Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 vor. Das deutsche Gesetz legt unter anderem die zuständigen Behörden fest und sieht einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die EU-Verordnung vor.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/BT-Drs._21_4089.pdf" length="64360415" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<h3 class="text-justify">Anwendungsbereich der Verordnung</h3>
<p class="text-justify">Die Verordnung gilt für politische Werbung, die in der Europäischen Union verbreitet wird oder sich an Unionsbürger*innen richtet, Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900.</p>
<p class="text-justify"><strong>Politische Werbung</strong> umfasst die Ausarbeitung, Platzierung, Förderung, Veröffentlichung, Zustellung oder Verbreitung einer Botschaft mithilfe eines beliebigen Mittels, die in der Regel gegen Entgelt oder im Rahmen interner Tätigkeiten oder als Teil einer politischen Werbekampagne erfolgt.</p><ul class="list-normal"> 	<li class="text-justify">Die Veröffentlichung bzw. Verbreitung kann über ein <strong>beliebiges Mittel </strong>erfolgen, das heißt es können unter anderem Offline-Medien wie Zeitungen, Fernsehen, Radio, Plakate, Banner, Reklametafeln, Werbeartikel genutzt werden, die Werbung kann an oder in Transportmitteln und Haltestellen angebracht sein oder auf Online-Plattformen und Websites geschaltet werden (Mitteilung der Kommission, Leitlinien zur Unterstützung der Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung, S. 14).</li> 	<li class="text-justify">Der Begriff <strong>"gegen Entgelt”</strong> ist im EU-Recht weit gefasst und meint neben Geld-Zahlungen auch Sachleistungen, wie Reiseleistungen, die Unterbringung oder den Zugang zu Veranstaltungen und Orten, für die eine Bezahlung erforderlich ist (Mitteilung der Kommission, Leitlinien zur Unterstützung der Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung, S. 17).</li> </ul><p class="text-justify">Es gibt zwei Fallgestaltungen politischer Werbung. Besonders wichtig für die Arbeit gemeinnütziger Organisationen ist die zweite Fallgestaltung:</p><ul class="list-normal"> 	<li class="text-justify">Die Botschaft erfolgt von oder für einen politischen Akteur, Art.&nbsp;3 Nr. 2 lit.&nbsp;a) VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900&nbsp;<em>oder</em></li> 	<li class="text-justify">die Botschaft ist geeignet und darauf ausgerichtet, das Ergebnis einer Wahl, eines Referendums, eines Abstimmungsverhaltens oder eines Rechtssetzungs- oder Regulierungsprozesses zu beeinflussen, Art.&nbsp;3 Nr. 2 lit.&nbsp;b) VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900.</li> </ul><p class="text-justify">Unter die zweite Fallgestaltung können u. a. auch Organisationen, die wohltätige Zwecke verfolgen, fallen, sofern sie wirtschaftliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit politischer Werbung ausüben (Mitteilung der Kommission, Leitlinien zur Unterstützung der Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung, S. 4, 5).</p><div class="table-responsive"><table border="1" class="table"> 	<tbody> 		<tr> 			<td><p class="text-justify"><strong>Wann ist eine Botschaft geeignet und darauf ausgerichtet das Ergebnis einer Wahl, eines Referendums oder ein Abstimmungsverhalten oder ein Rechtssetzungs- oder Regulierungsprozess zu beeinflussen? </strong></p> 			<p class="text-justify">Die Botschaft muss von Beginn an sowohl darauf ausgerichtet als auch dafür geeignet sein, das Ergebnis zu verändern. Dies ist anhand objektiver Kriterien zu bestimmen. Dabei berücksichtigt werden können u. a. der Sponsor der Botschaft, die verwendete Sprache, der Kontext einschließlich des Verbreitungszeitraums, die verwendeten Mittel, die Zielgruppe und das Ziel der Botschaft (Mitteilung der Kommission, Leitlinien zur Unterstützung der Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung, S. 22 ff.; Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900).</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table></div><h3>Welche Pflichten gibt es?</h3>
<p class="text-justify">Welche Pflichten jeweils bestehen, hängt unter anderem davon ab, ob die politische Werbung <strong>im Rahmen interner Tätigkeiten</strong> oder <strong>gegen Entgelt</strong> erfolgt.</p>
<p class="text-justify"><strong>Erfolgt die Ausarbeitung, Platzierung, Förderung, Veröffentlichung, Zustellung oder Verbreitung einer Botschaft mithilfe eines beliebigen Mittels im Rahmen interner Tätigkeiten und damit ohne die Hinzunahme externer Dienstleistungen, gelten grundsätzlich nur die Targeting-Vorschriften des Kapitel III der EU-Verordnung, Erwägungsgrund 24 der VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900.</strong></p>
<p class="text-justify">Erfolgt die Ausarbeitung, Platzierung, Förderung, Veröffentlichung, Zustellung oder Verbreitung einer Botschaft mithilfe eines beliebigen Mittels hingegen <strong>gegen Entgelt</strong> sind nicht nur die Targeting-Vorschriften zu beachten, sondern daneben auch die Transparenz- und Sorgfaltspflichten des Kapitel II der EU-Verordnung.</p>
<p class="text-justify"><strong>1. Transparenz- und Sorgfaltspflichten</strong></p>
<p class="text-justify">Zunächst sind politische Werbedienstleistungen als solche zu identifizieren. Die Sponsoren, Anbieter politischer Werbedienstleistungen und deren Herausgeber treffen sodann Pflichten zur Abgabe, Sammlung, Weitergabe und Veröffentlichung von Informationen, die es den Unionsbürger*innen ermöglichen sollen, politische Werbung als solche zu erkennen und einordnen zu können. Der Inhalt der Werbung soll durch die Verordnung nicht geregelt werden.</p><ul class="list-normal"> 	<li class="text-justify"><em>Sponsoren</em> sind diejenigen, in deren Auftrag oder Namen eine politische Anzeige ausgearbeitet, platziert, gefördert, veröffentlicht, zugestellt oder verbreitet wird, Art.&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 lit.&nbsp;10 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900 (z. B. Politische Parteien, Kandidat*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen).</li> 	<li class="text-justify"><em>Anbieter politischer Werbedienstleistungen</em> sind diejenigen, die eine politische Werbedienstleistung erbringen, sofern es sich dabei um keine reine Nebendienstleistung handelt, Art.&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 lit.&nbsp;6 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900 (z. B. Werbeagenturen und Beratungsunternehmen).</li> 	<li class="text-justify"><em>Herausgeber politischer Werbung</em> sind Anbieter politischer Werbedienstleistungen, die die politische Werbung über ein beliebiges Medium veröffentlichen, zustellen oder verbreiten, Art.&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 lit.&nbsp;6 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900 (z. B Rundfunk- und Printmedien, Social-Media-Plattformen).</li> </ul><p class="text-justify">Jede politische Anzeige ist zusammen mit den in der Verordnung festgelegten Informationen bereitzustellen, Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900 (Kennzeichnungs- und Transparenzanforderungen). Die in Art.&nbsp;11 und 12 genannten Informationen sind dabei vollständig und in einer klaren, hervorgehobenen und eindeutigen Weise darzustellen bzw. leicht und unmittelbar abrufbar zu gestalten.</p>
<p class="text-justify"><strong>2. Targeting-Vorschriften</strong></p>
<p class="text-justify">Die Verordnung schränkt weiter auch die Möglichkeit von Targeting- und Anzeigeschaltungsverfahren in Zusammenhang mit politischer Werbung ein. Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit politischer Werbung ist nur noch unter bestimmten Bedingungen erlaubt, Art.&nbsp;18 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900. Die Einschränkungen gelten teilweise jedoch nicht für Verbände und gemeinnützige Einrichtungen, wenn es sich um Mitteilungen (z. B. in Form eines Newsletters), die in einer Verbindung zu der jeweiligen politischen Tätigkeit des Verbands oder der Einrichtung stehen und sich an ihre Mitglieder oder ehemalige Mitglieder oder Abonnent*innen richtet und sich dabei auf die von ihnen bereitgestellten personenbezogenen Daten stützt und keine Verarbeitung personenbezogener Daten für eine zielgenaue Auswahl oder anderweitige Eingrenzung der Empfänger*innen und der jeweiligen Nachricht erfolgt, Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900.</p>
<p class="text-justify">Weitere Vorgaben sind unter anderem, dass der Einsatz von Targeting- und Anzeigeschaltungsverfahren, der im Zusammenhang mit politischer Werbung erfolgt, anhand einer abgestimmten internen Politik erfolgt, die öffentlich zugänglich zu machen und zu protokollieren ist, Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 lit. a) und b) VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900. Weiter ist der Einsatz dieser Verfahren entsprechend zu kennzeichnen, Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 lit.&nbsp;c) VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900.</p>
<p class="text-justify"><strong>3. Einschränkung des Einflusses aus dem EU-Ausland</strong></p>
<p class="text-justify">In den letzten drei Monaten vor einer Wahl oder einem Referendum auf Unionsebene oder auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union gelten besonders strenge Regelungen für politische Werbung, durch sie soll der Einfluss aus dem EU-Ausland begrenzt werden, Art. 5 Abs.&nbsp;2 VO&nbsp;(EU)&nbsp;2024/900. Erlaubt sind nur politische Werbedienstleistungen eines Sponsors oder eines für ihn handelnden Dienstleisters, der/die Unionsbürger*in ist, einen ständigen Wohnsitz in der Union und das aktive Wahlrecht der jeweiligen Wahl hat oder eine Niederlassung in der Union hat oder nicht im Eigentum oder unter der Kontrolle einer drittstaatsangehörigen natürlichen oder juristischen Person steht.</p>
<h3 class="text-justify">Ausblick</h3>
<p class="text-justify">Der Regierungsentwurf für das deutsche Gesetz zur Konkretisierung der Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 sieht unter anderem folgende Regelungen vor:</p><ul class="list-normal"> 	<li class="text-justify">Auskunfts- und Nachweispflichten für Sponsoren und Anbieter politischer Werbedienstleistungen.</li> 	<li class="text-justify">Durchsetzungs- und Prüfungsbefugnisse der zuständigen Behörden, um die Einhaltung der Vorgaben der EU-Verordnung zu kontrollieren.</li> 	<li class="text-justify">Bußgeldvorschriften, nach denen fahrlässige oder vorsätzliche Verstöße gegen die EU-Verordnung als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können.</li> </ul><p class="text-justify">Darüber hinaus plant die Europäische Kommission die Einrichtung eines europäischen Archivs für politische Online-Anzeigen, in dem diese zentral gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. In einem <a href="https://political-advertising.ec.europa.eu/election/list" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Portal</a> sollen alle Termine und Daten zu Wahlen und Referenden in Europa abrufbar sein.</p>
<h3 class="text-justify">Weiterführende Informationen</h3><ul class="list-normal"> 	<li class="text-justify">Auf einer <a href="https://political-advertising.ec.europa.eu/political-advertising" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Europäischen Union</a> ist der vollständige Wortlaut der Verordnung zu finden, sowie eine Durchführungsverordnung inklusive Muster für Kennzeichnungen und Transparenzbekanntmachungen politischer Anzeigen und Leitlinien zur Unterstützung der Durchführung der Verordnung.</li> 	<li class="text-justify">Die Bundenetzagentur hat eine <a href="https://www.dsc.bund.de/DSC/DE/Aktuelles/Downloads/TTPWVerordnung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Handreichung</a> zu diesem Thema herausgegeben.</li> </ul>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16541</guid>
					<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:15:00 +0100</pubDate>
					<title>Gebäudemodernisierungsgesetz: Geschenk für die Gaslobby, Kostenfalle für die Menschen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/gebaeudemodernisierungsgesetz-geschenk-fuer-die-gaslobby-kostenfalle-fuer-die-menschen/</link>
					<description>Pressestatement von Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes, zu den Eckpunkten der Regierungsfraktionen zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG)</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes:&nbsp;</strong></p>
<p>„Union und SPD einigen sich auf das Gebäudemodernisierungsgesetz und verkaufen es als ‚Befreiung‘ vom Heizungsgesetz. In Wahrheit zünden sie eine soziale Zeitbombe. Die angebliche ‚Technologieoffenheit‘ ist ein Geschenk für die Gaslobby, aber eine Kostenfalle für für viele Privathaushalte. Die Tatsache, das Gas- und Ölheizungen weiter eingebaut werden dürfen, ist keine Freiheit, sondern eine Falle. Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland leben zur Miete. Sie entscheiden nicht, womit ihre Wohnung beheizt wird. Aber sie zahlen die Rechnung, wenn in den nächsten Jahren die CO2-Preise steigen.</p>
<p>Der versprochene Schutz vor steigenden Nebenkosten ist nichts als eine Nebelkerze, eine Absichtserklärung ohne Instrument, also ohne Zähne und ohne Wirkung. Handfest ist bei diesem Gesetz nur eines: das Entgegenkommen gegenüber der Gaswirtschaft.</p>
<p>Ein Gesetz zur Modernisierung, das weder Klima noch Geldbeutel schützt, verdient seinen Namen nicht.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
							<category>Wohnen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16536</guid>
					<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:29:00 +0100</pubDate>
					<title>Umfrage: Soziale Angebote gefährdet</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/umfrage-soziale-angebote-gefaehrdet/</link>
					<description>Eine aktuelle Umfrage der Wohlfahrtsverbände zeigt: Finanzielle Engpässe gefährden soziale Angebote, freiwilliges Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Einrichtungen mussten Leistungen bereits einschränken – eine stabile Finanzierung wird dringend benötigt.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/260201_Auswertung-BAGFW-Umfrage-finanzielle-Lage.pdf" length="164169" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die soziale Infrastruktur in Deutschland steht zunehmend unter Druck. Eine aktuelle Umfrage unter Einrichtungen und Diensten der Freien Wohlfahrtspflege verdeutlicht, dass sich die finanzielle Situation im sozialen Sektor weiter verschärft. Steigende Kosten und gekürzte Mittel führen dazu, dass soziale Angebote eingeschränkt oder vollständig eingestellt werden müssen – mit erheblichen Auswirkungen auf Menschen in schwierigen Lebenslagen und auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p>
<p>Mehr als 80 Prozent der befragten Einrichtungen erwarten, dass sie künftig Leistungen reduzieren müssen. Rund 28 Prozent gehen sogar davon aus, dass Angebote vollständig wegfallen könnten. Die Entwicklung ist bereits sichtbar: In den vergangenen zwei Jahren mussten zwei Drittel der Einrichtungen Angebote einschränken oder einstellen, 20 Prozent sogar dauerhaft schließen. Damit setzt sich ein besorgniserregender Trend fort, nachdem bereits 2024 ein deutlicher Rückgang verzeichnet worden war.</p>
<p>Auch regional zeigt sich ein alarmierendes Bild: Über 60 Prozent der Einrichtungen bewerten die soziale Versorgung in ihrer Region als unzureichend. Dies betrifft sowohl niedrigschwellige Unterstützungsangebote als auch spezialisierte Dienste, die für die Bewältigung sozialer Herausforderungen unverzichtbar sind.</p>
<p>Besonders gravierend ist, dass mit dem Wegfall von Angeboten auch das freiwillige Engagement gefährdet ist. Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen damit, dass sinkende Angebotsstrukturen auch weniger Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement bedeuten.</p>
<p>Ohne stabile soziale Infrastruktur verlieren nicht nur Menschen in belastenden Situationen wichtige Anlaufstellen, sondern auch Orte, an denen Solidarität, Vertrauen und gesellschaftliche Teilhabe entstehen. Bei der Vorbereitung des Haushalts 2027 muss für die Bundesregierung daher die Absicherung sozialer Dienste Priorität haben.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16542</guid>
					<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:50:25 +0100</pubDate>
					<title>Eil-Appell: Grüngasquote im Wärmesektor stoppen!</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/appell-gruengasquote-stoppen/</link>
					<description>Internen Informationen zufolge sollen noch am 24. Februar die Eckpunkte für ein reformiertes Gebäudeenergiegesetz veröffentlicht werden. Die Vorgabe, neu eingebaute Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien zu betreiben, soll kippen. Stattdessen wird von einer Grüngasquote berichtet. Dies ist aus Klimaschutz- sowie Verbraucher*innensicht verheerend!
Gemeinsam mit unserem Kollegialverband Caritas sowie Umweltverbänden warnen wir vor den Belastungen durch eine solche Grüngasquote.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/julian-hochgesang-ihx1LdtnGXw-unsplash.jpg" length="848179" type="image/jpeg" />
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/260224-Eilappell-Gruengasquote.pdf" length="326381" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Scheinlösung statt echter Transformation</strong></h3>
<p>Eine pauschale Quote für sog. „grüne Gase“, also Bio-Methan oder Wasserstoff bremst die Wärmewende, gefährdet Zukunftsbranchen und schafft rechtliche Unsicherheiten.</p>
<p>Die Einführung einer Grüngasquote birgt eine ganze Reihe an Gefahren für Verbraucher*innen und das Klima. Einige davon sind:</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Kostenfalle:</strong> Besonders Haushalte mit geringen Einkommen und Mietende tragen die Last der steigenden Kosten durch teure „grüne“ Gase. Während andere sich durch den Einbau einer Wärmepumpe freikaufen können, verteilen sich die hohen Gaskosten auf weniger Schultern.</li> 	<li><strong>Kein Beitrag für die Klimaziele:</strong> „grüne“ Gase sind nicht ausreichend vorhanden und können daher nicht die nötige Emissionsminderung bewirken.</li> 	<li><strong>Fossile Sackgasse:</strong> Die bevorstehende Quote verfestigt Gasinfrastrukturen, statt Planungssicherheit für klimaneutrale Technologien zu schaffen.</li> 	<li><strong>Scheinlösung statt Systemwechsel:</strong> Die Beimischung geringer Anteile grüner Gase verlängert die Betriebsdauer fossiler Gasheizungen und verzögert den Umstieg auf Wärmepumpen und erneuerbare Wärmenetze.</li> 	<li><strong>Verstärkte Importabhängigkeit:</strong> zur Erfüllung der Quote müssten „grüne“ Gase importiert werden. Das schafft neue Abhängigkeiten und schwächt die Resilienz Deutschlands.</li> </ul><h3><strong>Wärmewende sozial gerecht vollenden</strong></h3>
<p>Emissionen müssen dauerhaft und verlässlich sinken, Energie muss bezahlbar sein und Investitionen brauchen klare, verbindliche Leitplanken. Eine Grüngasquote erfüllt keines dieser Kriterien. Damit schwächt sie die soziale Tragfähigkeit der Wärmewende!</p>
<p>Die Gesetzgebung muss endlich den verlässlichen Rahmen für die Wärmewende setzen, anstatt Zugeständnisse an die fossile Lobby zu machen!</p>
<p><strong>Wir appellieren an die Verhandler*innen: Setzen Sie auf Effizienz, Elektrifizierung und erneuerbare Wärme – nicht auf einen grünen Anstrich fossiler Strukturen.</strong></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Bündnisaktivitäten</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16540</guid>
					<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:14:00 +0100</pubDate>
					<title>Paritätischer unterzeichnet Offenen Brief gegen Generalverdacht bei Vaterschaftsanerkennungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/paritaetischer-unterzeichnet-offenen-brief-gegen-generalverdacht-bei-vaterschaftsanerkennungen/</link>
					<description>Der Deutsche Bundestag berät derzeit den Gesetzentwurf „zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch der Paritätische Gesamtverband, warnen vor unverhältnismäßigen Eingriffen in familiäre Rechte und vor erheblichen Risiken für das Kindeswohl. Sie kritisieren einen pauschalen Generalverdacht gegenüber binationalen Familien und fordern eine kindeswohlorientierte Regelung.</description>
					
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Offener_Brief_allgemeine_Fassung.pdf" length="1289970" type="application/pdf" />
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Missbraeuchliche_Vaterschaft.html" target="_blank" rel="noreferrer">Gesetzentwurf „zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“</a> sieht vor, dass bei einem sogenannten „aufenthaltsrechtlichen Gefälle“ zwischen den Beteiligten die Wirksamkeit einer Vaterschaftsanerkennung künftig von der Zustimmung der Ausländerbehörde abhängt. Dieses Zustimmungserfordernis soll entfallen, wenn die leibliche Vaterschaft feststeht, sowie in weiteren Fallkonstellationen, in denen ein missbräuchliches Vorgehen nachweislich ausgeschlossen ist.</p>
<p>Der Paritätische hat sich im Rahmen der Verbändebeteiligung bereits <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/stellungnahme-des-paritaetischen-zum-referentenentwurf-eines-gesetzes-zur-besseren-verhinderung-missbraeuchlicher-anerkennungen-der-vaterschaft/" target="_blank">kritisch zum Referentenentwurf geäußert</a>. Die vorgesehene Regelung wirft erhebliche rechtliche und fachliche Bedenken auf. Sie stellt eine große Gruppe von Eltern – insbesondere mit Migrationsgeschichte und unterschiedlichem Aufenthaltsstatus – unter Generalverdacht und institutionalisiert ein erhebliches Misstrauen. Zugleich schafft sie zusätzliche bürokratische Hürden und gefährdet das Recht des Kindes auf eine zeitnahe rechtliche Zuordnung zu beiden Elternteilen.</p>
<p>Anlässlich der ersten Lesung im Bundestag am 25. Februar 2026 wenden sich die unterzeichnenden Organisationen in einem gemeinsamen Offenen Brief an die zuständigen Ausschüsse. Sie warnen vor den Folgen des Gesetzentwurfs für Kinder und Familien und appellieren an den Gesetzgeber, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen. Stattdessen sollte eine Regelung geschaffen werden, die das Kindeswohl vorrangig verankert, sozial-familiäre Elternschaft stärkt, vielfältige Familienformen anerkennt und bürokratische Hürden im Familien- und Abstammungsrecht abbaut.</p>
<p>Den Offenen Brief finden Sie unter "Dokumente zum Download".</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Flüchtlingshilfe/-politik</category>
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16539</guid>
					<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 20:13:00 +0100</pubDate>
					<title>Save the Dates - Termine für die KI-Pilot-Werkstatt von März bis Oktober jetzt vormerken</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/save-the-dates-alle-termine-fuer-die-ki-pilot-werkstatt-von-maerz-bis-oktober/</link>
					<description>Die KI‑Pilot‑Werkstatt startet durch. Hier finden Sie die geplanten Termine für die monatlichen Treffen von März bis Oktober 2026. Alle Interessierten sind eingeladen, die Reihe im Kalender zu reservieren und mitzudenken. Im Seitenmenu finden Sie die ics-Datei mit allen Terminen zum Download und Import in Ihren Kalender.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Die KI‑Pilot‑Werkstatt ist ein lernorientiertes, flexibles und praxisnahes Entwicklungsformat, das KI‑Projekte im Paritätischen nicht nur begleitet, sondern im Verband gemeinsam weiterentwickelt. Individuelle Bedarfe, agile Methoden und gemeinsames Lernen stehen im Mittelpunkt.</p>
<p>Die Werkstatt deckt ein breites Spektrum praxisrelevanter KI‑Themen ab. Dazu gehören u. a.:</p><ul class="list-normal"> 	<li>KI‑Produktentwicklung &amp; agile Methoden</li> 	<li>Datenschutz, Compliance und KI‑Ethik</li> 	<li>Risikobewertung und Governance</li> 	<li>Dienstleisterwahl, Leistungsmodelle und IT‑Projektmanagement</li> 	<li>Refinanzierungs- und Skalierungsperspektiven</li> 	<li>Erfahrungen anderer Organisationen</li> </ul><p>Jedes Treffen hat ein eigenes Schwerpunktthema, das sich <strong>flexibel an die Bedarfe des laufenden Pilotprojekts</strong> und die Fragen der Teilnehmenden anpasst. Themenwechsel sind daher ausdrücklich Teil des Prozesses.<br> <br> In der KI‑Pilot‑Werkstatt arbeiten wir mit <strong>praxisnahen Methoden</strong>, die schnelles Lernen und iterative Entwicklung ermöglichen. Dazu gehören strukturierende Formate wie <strong>Canvas‑Arbeit</strong>, <strong>Feature‑Impact‑Mapping</strong>, <strong>Use‑Case‑Analyse</strong>, Risiko‑Checks sowie kurze <strong>agile Lernzyklen</strong> mit Reflexion und Feedback. Die Teilnehmenden entwickeln so Schritt für Schritt ein besseres Verständnis für Anforderungen, Daten, Rollen und Wirkungen von KI – immer eng am tatsächlichen Projektverlauf orientiert.<br> <br> Die Teilnahme von Personen, die parallel eigene KI‑Anwendungen entwickeln, ist ausdrücklich erwünscht.</p>
<h3>Programm/Ablauf<br> &nbsp;</h3>
<p><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/ki-pilot-werkstatt-methoden-der-ki-produktentwicklung/" target="_blank">25. Februar 2026, 10-11:30 Uhr: Methoden der KI-Produktentwicklung</a></p>
<p>24. März 2026, 10-12 Uhr: Vorstellung des Pilot-Projekts</p>
<p>21. April 2026, 10-12 Uhr: tba</p>
<p>19. Mai&nbsp;2026, 10-12 Uhr: tba</p>
<p>23. Juni 2026, 10-12 Uhr: tba</p>
<p>14. Juli 2026, 10-12 Uhr: tba</p>
<p>25. August 2026, 10-12 Uhr: tba</p>
<p>22. September 2026, 10-12 Uhr: tba</p>
<p>27. Oktober 2026, 10-12 Uhr<br> <br> Die Termine von 24. März bis 27. Oktober 2026 können Sie gesammelt mit der ics-Datei im Seitenmenu herunterladen. Für den 25. Februar 2026 melden Sie sich <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/ki-pilot-werkstatt-methoden-der-ki-produktentwicklung/" target="_blank">hier</a> an.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
				</item>
			
		
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