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		<title>Der Paritätische - Alle Meldungen</title>
		<link>https://www.der-paritaetische.de/</link>
		<description></description>
		<language>de-de</language>
		
			<copyright>Der Paritätische</copyright>
		
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 02:09:16 +0200</pubDate>
		<lastBuildDate>Sun, 20 Sep 2026 02:09:16 +0200</lastBuildDate>
		
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				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16885</guid>
					<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 13:23:48 +0200</pubDate>
					<title>Neue Regeln für Nachhaltigkeitskommunikation: Was die EmpCo-Richtlinie für Wohlfahrtsverbände bedeutet</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neue-regeln-fuer-nachhaltigkeitskommunikation-was-die-empco-richtlinie-fuer-wohlfahrtsverbaende-bedeutet/</link>
					<description>„Nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ – solche Begriffe gehören bislang selbstverständlich zur Nachhaltigkeitskommunikation. Mit der EmpCo-Richtlinie ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen: Ab dem 27. September 2026 gelten neue Vorgaben für bestimmte Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Kommunikation mit Verbraucher*innen. Was ist künftig erlaubt, welche Aussagen werden problematisch und was müssen gemeinnützige Organisationen beachten? Ein Rückblick auf die Onlineveranstaltung mit Dr. Meike Gebhard gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und die „Big 5“ der EmpCo-Regulierung.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<h1>EmpCo: Neue Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation</h1>
<p>Rückblick auf die Onlineveranstaltung mit Dr. Meike Gebhard am 10. September 2026</p>
<p>Mit der EmpCo-Richtlinie gelten neue Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Kommunikation mit Verbraucher*innen. Ziel der Richtlinie ist es, Verbraucher*innen besser vor irreführenden Umweltversprechen zu schützen und Greenwashing einzudämmen.</p>
<p>Die „Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel“ (kurz: EmpCo-Richtlinie) konkretisiert und verschärft das deutsche Gesetz gegen den unlauteren<br>Wettbewerb (UWG), das Greenwashing schon heute als Irreführung wertet. Die neuen Regelungen sind ab 27. September 2026 anzuwenden.</p>
<h2>Die „Big 5“ der EmpCo-Regulierung</h2>
<h3>1. Allgemeine Umweltaussagen</h3>
<p>Allgemeine Umweltaussagen wie „grün“, „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ werden künftig stärker eingeschränkt. Entsprechende Aussagen dürfen nicht ohne Weiteres verwendet werden. Die Richtlinie sieht insbesondere ein Verbot allgemeiner Umweltaussagen vor, wenn die Aussage nicht durch eine anerkannte hervorragende Umweltleistung belegt werden kann.</p>
<p>Für die Praxis bedeutet das: Je allgemeiner eine Aussage formuliert ist, desto wichtiger ist die Frage, worauf sie sich konkret bezieht und wie sie belegt werden kann.</p>
<h3>2. Nicht abgesicherte Nachhaltigkeitssiegel</h3>
<p>Nicht jedes selbst entwickelte Nachhaltigkeitslabel darf als Nachweis für besondere Umweltleistungen eingesetzt werden.</p>
<p>Verboten sind unter bestimmten Voraussetzungen Nachhaltigkeitssiegel, die nicht auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder nicht von öffentlichen Stellen festgesetzt wurden. Damit soll verhindert werden, dass eigene Labels den Eindruck einer unabhängigen oder staatlichen Prüfung vermitteln, obwohl eine solche nicht stattgefunden hat.</p>
<h3>3. Aussagen zur Klimaneutralität eines Produkts</h3>
<p>Die EmpCo-Regelungen schränken bestimmte produktbezogene Klimaversprechen ein. Dazu gehören beispielsweise Aussagen wie „klimaneutral“, „CO₂-neutral“ oder „klimapositiv“, wenn sie darauf beruhen, dass Treibhausgasemissionen außerhalb der Wertschöpfungskette durch Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden.</p>
<p>Für die Kommunikation bedeutet dies: Klimabezogene Aussagen müssen besonders genau daraufhin geprüft werden, welche konkrete Umweltleistung tatsächlich erreicht wird und wodurch sie zustande kommt.</p>
<h3>4. Umweltvorteile eines Teils auf das gesamte Produkt übertragen</h3>
<p>Umweltaussagen dürfen nicht so formuliert werden, dass ein Umweltvorteil eines bestimmten Aspekts, Bestandteils oder Teils eines Produkts den Eindruck erweckt, das gesamte Produkt habe diese positive Umwelteigenschaft.</p>
<p>Ein Beispiel: Ist lediglich ein Bestandteil eines Produkts besonders umweltfreundlich, darf daraus nicht ohne Weiteres eine allgemeine Aussage über die Umweltfreundlichkeit des gesamten Produkts abgeleitet werden.</p>
<h3>5. Aussagen über zukünftige Umweltleistungen</h3>
<p>Auch Aussagen über zukünftige Umweltleistungen werden stärker reguliert. Wer beispielsweise eine künftige Umweltleistung oder ein Umweltziel bewirbt, muss diese Aussage mit einem klaren und überprüfbaren Umsetzungsplan verbinden.</p>
<p>Der Plan muss unter anderem messbare und zeitlich festgelegte Ziele sowie konkrete und nachvollziehbare Verpflichtungen enthalten. Die Umsetzung muss zudem regelmäßig durch einen unabhängigen externen Sachverständigen überprüft werden. Die entsprechenden Erkenntnisse müssen Verbraucher*innen zugänglich gemacht werden.</p>
<p>Damit wird der Unterschied zwischen einem konkreten, überprüfbaren Klimaziel und einem bloßen Zukunftsversprechen wichtiger.</p>
<h2>Was bedeutet das für die Wohlfahrtspflege?</h2>
<p>Für gemeinnützige Organisationen lohnt es sich daher, die eigene Kommunikation mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsbezügen kritisch zu prüfen. Dabei können unter anderem folgende Fragen helfen:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e485fc1a84748a2b877f764aeb1b835d5">Welche Umwelt- und Nachhaltigkeitsbegriffe verwenden wir?</li><li data-list-item-id="ed796e30677310e94f4d5a358f9204c86">Worauf genau beziehen sich unsere Aussagen?</li><li data-list-item-id="e9fa47ed7e121ef816a9cb43cf4aab9c5">Können wir die Aussagen mit belastbaren Nachweisen belegen?</li><li data-list-item-id="e32aed2769ab99b30d881edca5c325abb">Verwenden wir eigene Nachhaltigkeitssiegel oder Labels?</li><li data-list-item-id="efce1f9dbf506b2e198e273020a961f22">Machen wir Aussagen über Klimaneutralität oder Kompensation?</li><li data-list-item-id="e50d2f569e721fdc1509e075b2193902a">Bewerben wir zukünftige Umwelt- oder Klimaleistungen?</li><li data-list-item-id="e41a0768339100bf52192e0391f565742">Sind entsprechende Ziele, Maßnahmen und Fortschritte nachvollziehbar dokumentiert?</li></ul><h2>Mehr erfahren</h2>
<p>Wer sich genauer mit den neuen Regelungen und ihren Auswirkungen auf die Wohlfahrtspflege beschäftigen möchte, kann die Aufzeichnung der Onlineveranstaltung vom 10. September 2026 mit Dr. Meike Gebhard, Geschäftsführerin der SAIM GmbH, anhören.</p>
<p>Dr. Gebhard gibt darin einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen der EmpCo-Regulierung, erläutert die „Big 5“ und zeigt auf, worauf Organisationen bei ihrer Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation künftig achten sollten.</p>
<p>Hier geht es zur Aufzeichnung: <a href="https://cloud.paritaet.org/s/zWR79THZjNjbkyS" target="_blank" rel="noreferrer">EmpCo-Directive: Green und Social Claims richtig kommunizieren_Webinar</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
							<category>Europa</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16878</guid>
					<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Inforeihe Migration &amp; Flucht am 06.10.2026: Veröffentlichung der Evaluation zur Implementierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veroeffentlichung-der-evaluation-zur-implementierung-der-behoerdenunabhaengigen-asylverfahrensberatung/</link>
					<description>Das BAMF-Forschungszentrum hat im Auftrag des Bundesministeriums des Innern die &quot;Evaluation zur Implementierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung&quot; durchgeführt. Im Rahmen der Inforeihe wird erläutert, wie die Evaluation konzipiert und durchgeführt wurde, welche methodischen Ansätze dabei zum Einsatz kamen und wie die erhobenen Erkenntnisse ausgewertet und gesichert wurden. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">In der fünften Ausgabe unserer Online-Veranstaltungsreihe <strong>Inforeihe Migration &amp; Flucht</strong> wird die <strong>"Veröffentlichung der Evaluation zur Implementierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung" </strong>thematisiert.</p>
<p class="text-justify"><strong>Zum Inhalt:</strong></p>
<p class="text-justify">Die "Evaluation zur Implementierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung" untersucht die Umsetzung, Wahrnehmung und Wirkung des Beratungsangebots. Im Rahmen der Veranstaltung erläutert Johannes Weber vom Forschungszentrum des BAMF, wie die Evaluation konzipiert und durchgeführt wurde, welche methodischen Ansätze dabei zum Einsatz kamen und wie die erhobenen Erkenntnisse ausgewertet und gesichert wurden. Im Mittelpunkt stehen dabei der Entstehungsprozess der Evaluation, die zugrunde liegenden Fragestellungen sowie die Einordnung und Absicherung der Ergebnisse.</p>
<p class="text-justify">Johannes Weber vom Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist Volkswirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsfeldes III "Migration und Integration: Dauerbeobachtung und Berichtsreihen". Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte umfassen quantitative Analysen zu Integrationsprozessen in ländlichen Räumen sowie zur Binnenmobilität von Geflüchteten.</p>
<p class="text-justify"><strong>Zur Anmeldung:</strong></p>
<p class="text-justify">Sie können sich für die Veranstaltung bis zum <strong>05.10.2026</strong> unter folgendem Link anmelden: <a href="https://eveeno.com/242332499" target="_blank" rel="noreferrer">https://eveeno.com/242332499</a>&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><strong>Die Inforeihe Migration &amp; Flucht:</strong></p>
<p class="text-justify">Die Inforeihe „Migration und Flucht“ schafft Raum für den Austausch zu aktuellen migrations- und flüchtlingspolitischen Fragen. Den Auftakt der ein- bis zweistündigen digitalen Fachgespräche bildet jeweils ein Impuls von Expert*innen, der anschließend mit den Teilnehmenden diskutiert wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website: <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/inforeihe-migration-flucht" target="_blank" title="https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/inforeihe-migration-flucht">Inforeihe Migration &amp; Flucht - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege</a>. Hier haben Sie ebenfalls die Möglichkeit sich für den E-Mailverteiler anzumelden und vergangene Ausgaben der Inforeihe einzusehen.</p>
<p class="text-justify"><i>Die Inforeihe wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms für die Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge gefördert.</i></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Flüchtlingshilfe/-politik</category>
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
							<category>Migrantenselbstorganisation</category>
						
							<category>Bundesprogramme Migration</category>
						
							<category>Projekte Migration</category>
						
							<category>Bundesprogramme Flucht</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16884</guid>
					<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 16:36:03 +0200</pubDate>
					<title>Der Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/der-einsatz-von-ehrenamtlichen-aus-arbeits-sozialversicherungs-und-steuerrechtlicher-sicht-3/</link>
					<description>5. aktualisierte Auflage 2026

Rund 27 Millionen Bürger*innen über 14 Jahren engagieren sich in Deutschland freiwillig in Verbänden, Initiativen, Gruppen und öffentlichen Einrichtungen.

Freiwilliges Engagement wird traditionell mit Unentgeltlichkeit gleichgesetzt. Allerdings ist in den letzten Jahren die Zahl derjenigen Möglichkeiten des freiwilligen Engagements, die als Anerkennung eine Vergütung in Geld vorsehen, deutlich angestiegen.
</description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/broschuere_ehrenamt_AUFL-5_2026.pdf" length="2340559" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den traditionellen Formen des monetarisierten Engagements wie z. B. Ehrenämter in öffentlichen Funktionen (z. B. Schöff*innen, Wahlhelfer*innen) oder dem Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr steigt die Bedeutung finanzieller Vergütungen an Ehrenamtliche in allen Bereichen der sozialen Arbeit. So wird freiwilliges Engagement durch die Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26a EStG oder durch verschiedene Landes- und Bundesprogramme (z. B. Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilligendienst aller Generationen) durch Gewährung finanzieller Vorteile und Vergütungen gefördert. Auch in der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe spielen Vergütungen in Form der sogenannten Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG) eine große Rolle.</p>
<p>Geldzahlungen können zwar eine motivierende Wirkung haben und für Menschen aus einkommensschwachen Verhältnissen freiwilliges Engagement erst ermöglichen, sie werfen aber auch die Frage auf, ob aus rechtlicher Sicht nicht tatsächlich ein reguläres Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Zu den in dieser Hinsicht besonders problematischen Vergütungsformen zählen u. a. pauschale Aufwandsentschädigungen, geringfügige Bezahlungen und Honorare. Die Grenzziehung gestaltet sich in der Praxis schwierig, weil die Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuergesetze den Begriff des Ehrenamtlichen nicht verwenden, sondern lediglich bestimmte Tätigkeiten bzw. Vergütungen steuer- oder beitragsrechtlich privilegieren.</p>
<p>Ziel dieser Arbeitshilfe ist es, die unterschiedlichen Formen der Zahlung an Ehrenamtliche darzustellen und diese unter Berücksichtigung arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Aspekte näher zu beleuchten; hierbei ist insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit gegenüber sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtigen (geringfügigen) Beschäftigungsverhältnissen abzugrenzen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
							<category>Vereinsrecht</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16883</guid>
					<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 16:20:31 +0200</pubDate>
					<title>Unser Positions-Papier zur Mobilitäts-Wende gibt es jetzt in Leichter Sprache</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/mobilitaets-wende-in-leichter-sprache/</link>
					<description>Der Paritätische hat ein Papier geschrieben.
Ein Papier mit einer wichtigen Position.
Eine Position ist eine Meinung.
Das Papier heißt: Positions-Papier.

Das Positions-Papier gibt es jetzt auch in Leichter Sprache.
Leichte Sprache hat kurze Sätze.
Und einfache Wörter.
So können mehr Menschen den Text lesen und verstehen.</description>
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                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Klima/doc/Mobilit%C3%A4ts-Wende_Leichte_Sprache.pdf" length="1008481" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h3><span><strong>Warum ist uns das wichtig?</strong></span></h3>
<p>Wir wollen: Alle Menschen können mitmachen.<br>Das nennt man Teilhabe.</p>
<p>Für Teilhabe ist auch Barriere-Freiheit wichtig.<br>Barriere-Freiheit bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.</p>
<p>Barriere-Freiheit ist uns überall wichtig.<br>Zum Beispiel beim Busfahren.<br>Und beim Lesen von Texten.<br>Darum gibt es das Papier jetzt auch in Leichter Sprache.</p>
<h3><span><strong>Worum geht es in dem Papier?</strong></span></h3>
<p>Es geht um die Mobilitäts-Wende.<br>Mobilität bedeutet: sich bewegen und von einem Ort zum anderen kommen.<br>Die Mobilitäts-Wende bedeutet: Wir wollen uns anders fortbewegen.<br>Zum Beispiel öfter mit Bus und Bahn.<br>Und weniger mit dem Auto.<br>Das ist gut für das Klima.</p>
<h3><span><strong>Im Papier geht es um drei Themen:</strong></span></h3><ol><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e315724f3033576c4cb1d4aaffdcf0ff2"><span><strong>Mobilität muss bezahlbar sein:</strong></span></li></ol><p>Manche Menschen haben wenig Geld.&nbsp;</p>
<p>Für sie ist Bus-Fahren oder Bahn-Fahren oft zu teuer.&nbsp;</p>
<p>Das nennt man Mobilitäts-Armut.</p>
<p>Wir fordern: ein Ticket für 25 Euro im ganzen Land.</p>
<p>Und Hilfe bei der Mobilität für Menschen mit wenig Geld.</p>
<p>&nbsp;</p><ol><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ed17f035f9a6ec9e8fa4fe7c34edd3920"><span><strong>Barriere-Freiheit:</strong></span></li></ol><p>Busse und Bahnen müssen für alle nutzbar sein.&nbsp;</p>
<p>Auch für Menschen mit Behinderung.&nbsp;</p>
<p>Manche Menschen brauchen aber ihr Auto.&nbsp;</p>
<p>Für sie muss Autofahren weiter möglich sein.</p>
<p>&nbsp;</p><ol><li data-list-item-id="e03a5ec76b9e4cc2579fbdc9631c11db4"><span><strong>Gut fürs Klima:</strong>&nbsp;</span></li></ol><p>Verkehr schadet dem Klima.</p>
<p>Der Paritätische will:&nbsp;</p>
<p>So viel Mobilität wie möglich.&nbsp;</p>
<p>Aber so wenig Verkehr wie nötig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Papier gibt auch Tipps.<br>Tipps für soziale Einrichtungen.<br>Zum Beispiel: Wie sie klima-freundlicher werden können.</p>
<p>Das ganze Papier in Leichter Sprache finden Sie auf der rechten Seite von dieser Meldung.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Leichte Sprache</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16882</guid>
					<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 15:45:00 +0200</pubDate>
					<title>Sozialmissbrauch – Täter stoppen, nicht die Opfer bestrafen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/sozialmissbrauch/</link>
					<description>Presse-Statement von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, anlässlich des von der Bundesregierung vorgelegten Zehn-Punkte-Plans gegen Sozialmissbrauch</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>„Wer die Notlage von Menschen ausnutzt, sich an Schrottimmobilien bereichert und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und Sozialleistungsmissbrauch zum Geschäftsmodell macht, muss mit allen rechtlichen Mitteln zur Verantwortung gezogen werden. Die Opfer solcher kriminellen Netzwerke dürfen aber nicht zu den Leidtragenden des Aktionsplans werden.&nbsp;</p>
<p>Wir müssen organisierte Kriminalität bekämpfen, ohne Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder sozialen Lage unter Generalverdacht zu stellen. Verschärfungen der Anspruchsvoraussetzungen, die gerade die Menschen in Not treffen, lehnen wir deshalb ab.&nbsp;</p>
<p>Der wirksamste Schutz vor Ausbeutung besteht darin, Menschen unabhängig zu machen: durch Zugang zu Sprache, Bildung, Beratung, guter Arbeit und sozialer Teilhabe. Dass die Bundesregierung ausgerechnet bei den Integrationskursen erhebliche Kürzungen plant, widerspricht diesem Ziel. Wer kriminellen Netzwerken ihre Geschäftsgrundlage entziehen will, muss nicht nur die Täter konsequent verfolgen, sondern auch diejenigen stärken, deren Notlage von ihnen ausgenutzt wird.“</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Einkaufsvorteile</category>
						
							<category>Bürgergeld / vormals Hartz IV</category>
						
							<category>Bürgergeld</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16881</guid>
					<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 10:40:20 +0200</pubDate>
					<title>Einladung zur kollegialen Fallberatung der KI-Pilot-Werkstatt</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/einladung-zur-kollegialen-fallberatung-der-ki-pilot-werkstatt/</link>
					<description>Die Einführung von Künstlicher Intelligenz in Organisationen wirft viele praktische Fragen auf. In der neunten KI-Pilot-Werkstatt möchten wir deshalb den Blick über die laufenden Pilotprojekte hinaus auf die gesamte Werkstatt-Community richten und gemeinsam an konkreten Herausforderungen arbeiten.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals setzen wir das Format der kollegialen Fallberatung ein. Teilnehmende haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen und Herausforderungen aus ihrer Organisation einzubringen. Gemeinsam analysieren wir die Situation, stellen Verständnisfragen und entwickeln praxisnahe Lösungsansätze sowie neue Perspektiven.</p>
<p>Die fallgebende Person entscheidet dabei selbst, welche Anregungen und Impulse sie für die weitere Arbeit nutzen möchte. Das Format lebt vom offenen Austausch, den Erfahrungen der Teilnehmenden und dem gemeinsamen Lernen voneinander.</p>
<p>Wir laden alle Mitgliedsorganisationen herzlich ein, sich mit eigenen Fällen einzubringen oder die Beratung durch ihre Erfahrungen und Ideen zu bereichern.&nbsp;<br><br><strong>Termin: 22. September 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Ort: online (Zoom-Link wird nach Anmeldung automatisch per Email zugestellt)</strong><br><br><strong>Anmeldung zur kollegialen Fallberatung: </strong><a href="https://eveeno.com/186950503" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>hier</strong></a></p>
<p>Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und zahlreiche praktische Impulse für die Einführung von KI in der Freien Wohlfahrtspflege.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16880</guid>
					<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 09:55:00 +0200</pubDate>
					<title>Bühne frei für Geschichten, die das Leben mit Armut schreibt</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/buehne-frei-fuer-geschichten-die-das-leben-mit-armut-schreibt/</link>
					<description>Gemeinsame Presseinladung von Diakonie und Paritätischen zum Armutsgipfel am 30.09. und 01.10. 2026 in Berlin</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Veranstaltungen/programm_gipfel-buehne_komplett_NEU_1.pdf" length="411759" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Armut in Deutschland ist real und sie bedeutet mehr als zu wenig Geld. Sie geht an die Würde und das Selbstwertgefühl und grenzt aus. Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind, erleben immer wieder Abwertung, Beleidigungen und Respektlosigkeit. Diese Erfahrungen mit Armut sollen beim <strong>Gipfel gegen Ungleichheit am 30. September und 1. Oktober</strong> in Berlin-Kreuzberg sichtbar und hörbar werden. Menschen mit Armutserfahrung treffen dort auf Menschen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden – auf diejenigen, die soziale Politik gestalten, zu Ungleichheit forschen, Unterstützung organisieren und sich gegen Armut engagieren.</p>
<p>Veranstalter sind die Diakonie Deutschland, der Paritätischer Gesamtverband und die Nationale Armutskonferenz.&nbsp;</p>
<p>Die Presse ist herzlich eingeladen, an den verschiedenen Veranstaltungen dieses Gipfels teilzunehmen, wie z. B.</p><ul style="margin-left:55px;" class="list-normal"><li data-list-item-id="ed51813c1b3070024ecddf96deeda6cd7">dem Grand Opening am 30.09. von 13 bis 14:30 Uhr mit dem Grußwort der Bundesministerin Bärbel Bas oder</li><li data-list-item-id="ee436d3cb964cf29c08c054819046331b">der Eröffnung des 2. Tages am 01.10. ab 9 Uhr mit der Keynote der Publizistin Carolin Emcke</li></ul><p>Das gesamte Programm finden Sie <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Veranstaltungen/programm_gipfel-buehne_komplett_NEU_1.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Bühne frei gegen Ungleichheit&nbsp;</strong></p>
<p>Ein besonderer Höhepunkt ist die Abendveranstaltung <strong>„Bühne frei gegen Ungleichheit“</strong> <strong>am 30. September ab 18.30 Uhr. </strong>Beim Legislativem Theater kommen Menschen mit Armutserfahrung auf der Bühne mit Abgeordneten und dem Publikum ins Gespräch. Bei dieser Theaterform geht es um Geschichten, die das Leben mit Armut schreibt.&nbsp;</p>
<p>Menschen mit Armutserfahrung sind dabei nicht nur die Schauspielenden auf der Bühne, sondern mit ihren Erlebnissen kollektive Autor*innen der Szenen, die sie vorab in Workshops erarbeitet haben. Geladene Bundestagsabgeordnete werden auf die Bühne geholt und befragt: Welche Gesetze müssen sich wie ändern, damit die Geschichte ein positiveres Ende nimmt? Die&nbsp;Szenen sind somit weit mehr als passiver Kunstgenuss oder das Erleben von Betroffenheit. Aus Theater entsteht ein Dialog darüber, was sich verändern muss. Dazu treten <strong>Marc-Uwe Kling und Bernadette La Hengst gemeinsam mit dem Chor der Statistik</strong> auf.&nbsp;</p>
<p>Dieser Gipfel gegen Ungleichheit findet in einer Zeit der Stimmungsmache gegen arme und erwerbslose Menschen statt. Statt Empathie erleben Menschen mit Armutserfahrung im öffentlichen Diskurs viele Schuldzuweisungen. Diakonie, Paritätischer und Nationale Armutskonferenz verbinden mit dieser Veranstaltung die Botschaft: Im Umgang mit Armut braucht es Partizipation und Empathie statt Stimmungsmache.&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der großen Nachfrage sind für die Abendveranstaltung alle Plätze bereits ausgebucht. Für die Presse ist ein Kontigent vorreserviert. Interessierte Medien wenden sich deshalb bitte mit Reservierungswünschen vorab an <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tgfcmvkqpBrctkvcgv0qti" data-mailto-vector="2">redaktion(at)paritaet.org</a></p>
<p><strong>Für den Rider: (Hintergrund:)</strong></p>
<p>Diakonie und Parität verfügen über Empirie und Expertise zum Thema Armut. Die Diakonie Deutschland unterstützt seit vielen Jahren die Nationale Armutskonferenz und das Treffen von Menschen mit Armutserfahrungen. Der Paritätische veröffentlicht seit über 30 Jahren den Paritätischen Armutsbericht sowie vertiefende Studien zu armutspolitischen Facetten wie Wohnarmut, Pflege und Armut oder materieller Entbehrung bei Bürgergeld-Beziehenden. Beide Verbände haben in der Vergangenheit Armutskongresse und Armutskonferenzen durchgeführt. Beide Verbände engagieren sich im politischen Raum für die Überwindung von Armut. Unter ihrem Dach gibt es zudem eine Vielzahl von Angeboten, die Menschen mit Armutserfahrungen bei der gesellschaftlichen Teilhabe unterstützten wie z. B. unabhängige Sozialberatungen oder soziale Treffpunkte. Mit der Nationalen Armutskonferenz ist das bundesweite Netzwerk zum Thema aus Sozial- und Fachverbänden, Gewerkschaften und der Selbstorganisation von Menschen mit Armutserfahrung mit dieser Veranstaltung verbunden.</p>
<p><strong>Wir freuen uns, Sie beim Gipfel gegen Ungleichheit begrüßen zu können.</strong></p>
<p><strong>Doppelsendungen bitte wir zu entschuldigen.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Armut</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16877</guid>
					<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 14:16:35 +0200</pubDate>
					<title>FHK-Kampagne zu Kindern in Frauenhäusern startet zum Weltkindertag</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/fhk-kampagne-zu-kindern-in-frauenhaeusern-startet-zum-weltkindertag/</link>
					<description>Anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2026 startet Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) die Kampagne „Kleine Schultern – Schweres Gepäck“. Sie macht erlebbar, wie es Kindern geht, wenn häusliche Gewalt den Familienalltag bestimmt und wie Frauenhäuser ihnen wieder Sicherheit schenken. Grund ist der oft übersehene Fakt, dass jährlich rund 16.000 Kinder gemeinsam mit ihren Müttern in einem der etwa 400 Frauen- und Kinderschutzhäuser in Deutschland Zuflucht suchen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Bilder_HP_Aktion_2.png" length="380250" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der <a href="https://www.frauenhauskinder.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Kampagne „Kleine Schultern – Schweres Gepäck“</a> steht ein <a href="https://www.frauenhauskinder.de/#c2859" target="_blank" rel="noreferrer">Video</a>, in dem sieben Kinderbereichsmitarbeiterinnen aus Frauenhäusern von ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erzählen. Grundlage ist ein Gedicht von Claudia Schmidtfrerick, Kinderfachkraft im Frauenhaus Rheine. Es beschreibt, wie sehr die Fachkräfte den Kindern Halt geben: durch gemeinsames Spielen, aber auch durch offene Gespräche über das Erlebte, denn das Thema Gewalt ist im Frauenhaus kein Tabu.</p>
<p>Für diese Arbeit fehlen vielen Frauenhäusern jedoch ausreichend Personal und Finanzierung: Spielmaterialien, Freizeitangebote oder feste Ansprechpersonen für Kinder müssen häufig über zusätzliche Spenden finanziert werden. FHK und die teilnehmenden Frauenhäuser fordern deshalb mehr strukturelle Unterstützung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Frauenhäusern – damit aus einem akuten Schutzort ein Ort wird, an dem Kinder wirklich zur Ruhe kommen und neues Vertrauen aufbauen können.</p>
<p>Alle Informationen und Materialien zur Aktion sind unter <a href="http://www.frauenhauskinder.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.frauenhauskinder.de</a> zu finden.</p>
<p>Quelle: Frauenhauskoordinierung e. V.&nbsp;</p>
<p><i>Frauenhauskoordinierung e. V. (FHK) wurde 2001 in Frankfurt am Main auf Initiative der Wohlfahrtsverbände gegründet, um sich im Auftrag der Mitglieder für den Abbau von Gewalt gegen Frauen und für die Verbesserung der Hilfen für betroffene Frauen und deren Kinder einzusetzen. FHK koordiniert, vernetzt und unterstützt das Hilfesystem, fördert die fachliche Zusammenarbeit und bündelt Praxiserfahrungen, um sie in politische Entscheidungsprozesse sowie in fachpolitische Diskurse zu transportieren.</i></p>
<p><i>Mitglieder von FHK sind der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, der Paritätische Gesamtverband, die Diakonie Deutschland und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein sowie weitere Träger von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen.</i></p>
<p><i>Mit zusammen über 280 Frauenhäusern und mehr als 285 Fachberatungsstellen fördern und sichern die Mitglieder das Hilfe- und Unterstützungssystem für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, sowie für ihre Kinder.</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16876</guid>
					<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 10:15:00 +0200</pubDate>
					<title>Die BAGFW positioniert sich zum Regierungsentwurf zum 1. KJHSRG</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-bagfw-positioniert-sich-zum-regierungsentwurf-zum-1-kinder-und-jugendhilfe-strukturreformgesetz/</link>
					<description>Das Bundeskabinett hat am 12.08.2026 einen Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (Erstes Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz – 1. KJHSRG) verabschiedet.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/_2026_08_Kab-E_KJHSRG.pdf" length="1607328" type="application/pdf" />
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/BAGFW-Positionspapier_zum_1.KJHSRG.pdf" length="143532" type="application/pdf" />
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/0441-1-26_Empfehlung_Aussch%C3%BCsse_f%C3%BCr_Bundesrat_1_KJHSRG.pdf" length="434162" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h2>Positionierung der BAGFW</h2>
<p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) begrüßt grundsätzlich das Ziel, die Kinder- und Jugendhilfe zukunftsfest weiterzuentwickeln. Zugleich werden im vorliegenden Regierungsentwurf die zentralen Punkte kritisch gesehen. Aus Sicht der BAGFW besteht insbesondere die Gefahr, dass notwendige Weiterentwicklungen und die bedarfsgerechte Unterstützung junger Menschen hinter fiskalischen Erwägungen zurücktreten.</p>
<p>Die BAGFW hat daher eine Position zum Regierungsentwurf vorgelegt, in der zu den wesentlichen Regelungen Stellung genommen und den aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege bestehenden Änderungsbedarf für das weitere Verfahren benannt.</p>
<p>Das zentrale Anliegen ist: <strong>Die Bedarfe junger Menschen dürfen nicht einer Sparlogik zum Opfer fallen.</strong> Eine leistungsfähige Kinder- und Jugendhilfe ist eine unverzichtbare soziale Infrastruktur und eine wesentliche Voraussetzung für das gelingende Aufwachsen junger Menschen.</p>
<h2>Empfehlungen der Bundesratsausschüsse</h2>
<p>Zudem wurden nun die Empfehlungen der Bundesratsausschüsse mit folgenden Hauptpunkten veröffentlicht:</p>
<p>1. Forderung: Keine Abkehr von der inklusiven Gesamtzuständigkeit</p>
<p>2. Vorrang von Infrastrukturangeboten vor individuellen Hilfen zur Erziehung wird abgelehnt&nbsp;</p>
<p>3. Erwartete Einsparungen sind nicht ausreichend belegt – gleichzeitig drohen erhebliche Mehrkosten</p>
<p>Die Position der BAGFW als auch die Empfehlungen der Bundesratsausschüsse finden Sie im Downloadbereich dieser Nachricht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Antidiskriminierung (Recht)</category>
						
							<category>Jugendpartizipation</category>
						
							<category>Antidiskriminierung (Thema)</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bildung</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16875</guid>
					<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 17:26:44 +0200</pubDate>
					<title>Der Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/der-einsatz-von-ehrenamtlichen-aus-arbeits-sozialversicherungs-und-steuerrechtlicher-sicht-2/</link>
					<description>5. aktualisierte Auflage 2026
Rund 27 Millionen Bürger*innen über 14 Jahren engagieren sich in Deutschland freiwillig in Verbänden, Initiativen, Gruppen und öffentlichen Einrichtungen.
Freiwilliges Engagement wird traditionell mit Unentgeltlichkeit gleichgesetzt. Allerdings ist in den letzten Jahren die Zahl derjenigen Möglichkeiten des freiwilligen Engagements, die als Anerkennung eine Vergütung in Geld vorsehen, deutlich angestiegen.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/broschuere_din-A4_ehrenamt-2026_AUFL-5_2026-final.pdf" length="2355275" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den traditionellen Formen des monetarisierten Engagements wie z. B. Ehrenämter in öffentlichen Funktionen (z. B. Schöff*innen, Wahlhelfer*innen) oder dem Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr steigt die Bedeutung finanzieller Vergütungen an Ehrenamtliche in allen Bereichen der sozialen Arbeit. So wird freiwilliges Engagement durch die Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26a EStG oder durch verschiedene Landes- und Bundesprogramme (z. B. Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilligendienst aller Generationen) durch Gewährung finanzieller Vorteile und Vergütungen gefördert. Auch in der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe spielen Vergütungen in Form der sogenannten Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG) eine große Rolle.</p>
<p>Geldzahlungen können zwar eine motivierende Wirkung haben und für Menschen aus einkommensschwachen Verhältnissen freiwilliges Engagement erst ermöglichen, sie werfen aber auch die Frage auf, ob aus rechtlicher Sicht nicht tatsächlich ein reguläres Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Zu den in dieser Hinsicht besonders problematischen Vergütungsformen zählen u. a. pauschale Aufwandsentschädigungen, geringfügige Bezahlungen und Honorare. Die Grenzziehung gestaltet sich in der Praxis schwierig, weil die Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuergesetze den Begriff des Ehrenamtlichen nicht verwenden, sondern lediglich bestimmte Tätigkeiten bzw. Vergütungen steuer- oder beitragsrechtlich privilegieren.</p>
<p>Ziel dieser Arbeitshilfe ist es, die unterschiedlichen Formen der Zahlung an Ehrenamtliche darzustellen und diese unter Berücksichtigung arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Aspekte näher zu beleuchten; hierbei ist insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit gegenüber sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtigen (geringfügigen) Beschäftigungsverhältnissen abzugrenzen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Freiwilligendienste</category>
						
							<category>Straffälligenhilfe</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Altenhilfe und Pflege</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Rettungswesen und Katastrophenschutz</category>
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
							<category>Vereinsrecht</category>
						
							<category>Kampagnenupdates: Gemeinnützigkeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16874</guid>
					<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 16:00:05 +0200</pubDate>
					<title>Änderung der Teihabeberatungsverordnung tritt Anfang Oktober in Kraft</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/aenderung-der-teihabeberatungsverordnung-tritt-anfang-oktober-in-kraft/</link>
					<description>Im Rahmen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung soll künftig die Möglichkeit zur Rechtsberatung sowie die Vertretung im Widerspruchs- und Klageverfahren im Einzelfall eröffnet werden. Darüber hinaus zielt die geänderte Verordnung u.a. darauf, die Konzentration vieler Beratungsangebote bei nur einem Träger zu verhindern.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher untersagt §2 Abs. 4 EUTBV den Beratungsstellen die rechtliche Prüfung von Einzelfällen sowie die Begleitung in Widerspruchs- und Klageverfahren. In der Beratungspraxis führte das zu Problemen, da sich Ratsuchende häufig genau dies wünschten. Künftig soll es den EUTB®-Angeboten im Rahmen der allgemeinen gesetzlichen Regelungen selbst überlassen bleiben, ob und in welchem Umfang sie Rechtsdienstleistungen anbieten. §2 Abs. 4 EUTBV wird mit Änderung der Verordnung gestrichen.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus wird eine Obergrenze von bundesweit 15 VZÄ je Träger eingeführt. So soll verhindert werden, dass sich die Beratungsangebote bundesweit bei wenigen Trägern konzentrieren. In der Begründung zum Referentenentwurf wird anerkannt, dass insbesondere Vereine der Selbsthilfe gegenüber größeren Trägern, die Mehrausgaben für Personal- und Sachausgaben durch höhere Eigenanteile auffangen können, strukturell im Nachteil sind. Dem soll nun mit einer Begrenzung der Möglichkeit, VZÄ zu beantragen, begegnet werden. Leider ist nicht analog eine stärkere finanzielle Unterstützung kleinerer Träger vorgesehen.</p>
<p>Mit der Änderung der Verordnung sollen schließlich einige Regelungslücken geschlossen bzw. Klarheit geschaffen werden. So ist z.B. künftig eindeutig definiert, wie bei der Beurteilung der Leistungserbringereigenschaft eines Antragsstellers zu verfahren ist. Leistungserbringer sind in der Regel von der Antragsstellung einer Zuschussfinanzierung ausgeschlossen. In § 1 Absatz 3 EUTBV wird mit der Änderung ausdrücklich geregelt, dass es für die Beurteilung einer Leistungserbringereigenschaft auf den Zeitraum der beantragten Zuschussfinanzierung ankommt. Darüber hinaus wird in § 6 EUTBV klargestellt, dass nur Fortbildungen der Beratenden zuschussfähig sind, keine Weiterbildungen. Die Öffentlichkeitsarbeit der EUTB® soll künftig im Sinne der Verwaltungsvereinfachung für die Träger der Beratungsangebote über eine Pauschale anstelle einer anlassbezogenen Beantragung finanziert werden. Darüber hinaus wird mit Änderung der Verordnung die Deckungsfähigkeit verschiedener Ausgabenpositionen erweitert. Eine weitere Klarstellung betrifft die Möglichkeit von Änderungen des Antrags auf Zuschüsse im Rahmen des Antragsverfahrens.</p>
<p>Die Änderung der Verordnung <a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/247/VO" target="_blank" rel="noreferrer">wurde am 4. September 26 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht</a> und tritt zum 1. Oktober 2026 in Kraft. Der <a href="https://bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/zweite-verordnung-zur-aenderung-teilhabeberatungsverordnung.html" target="_blank" rel="noreferrer">Referententwurf ist auf der Website des BMAS abrufbar</a>. Er enthält weitergehende Begründungen zu den einzelnen Änderungen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16873</guid>
					<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 12:44:23 +0200</pubDate>
					<title>Das Forum der Migrant*innen im Paritätischen (FdM) fordert Erhalt der unabhängigen Asylverfahrensberatung</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/fdm-fordert-erhalt-der-unabhaengigen-asylverfahrensberatung/</link>
					<description>Das Forum der Migrant*innen im Paritätischen (FdM) warnt vor den geplanten Kürzungen bei der unabhängigen Asylverfahrensberatung (uAVB). Eine Kürzung der Bundesförderung um 80 Prozent würde das bewährte Beratungsangebot faktisch beenden und den Zugang zu einem fairen Asylverfahren erheblich schwächen.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Migration/FdM/Stellungnahme_FdM_eAVB_Sep.2026.pdf" length="94337" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Das Forum der Migrant*innen im Paritätischen (FdM) setzt sich in einer aktuellen Stellungnahme für den dauerhaften Erhalt der unabhängigen Asylverfahrensberatung (uAVB) ein.</p>
<p>Die unabhängige Asylverfahrensberatung informiert Schutzsuchende unabhängig, vertraulich und ergebnisoffen über das Asylverfahren, ihre Rechte und Pflichten und unterstützt sie bei der Vorbereitung auf ihre Anhörung. Sie trägt damit sowohl zum Schutz der Rechte von Schutzsuchenden als auch zu fairen und rechtsstaatlichen Asylverfahren bei.</p>
<p>Die geplante Kürzung der Bundesförderung um 80 Prozent würde nach Einschätzung des FdM dieses Beratungsangebot faktisch beenden. Die Sprecher*innen des FdM fordern daher die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, die notwendigen Mittel bereitzustellen und die unabhängige Asylverfahrensberatung dauerhaft zu sichern.</p>
<p>Die vollständige Stellungnahme finden Sie als PDF im Anhang.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Flüchtlingshilfe/-politik</category>
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
							<category>Bundesprogramme Migration</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16872</guid>
					<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 10:52:08 +0200</pubDate>
					<title>Die Presseschau vom 14. September 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-vom-14-september-2026/</link>
					<description>Soziale Einschnitte und Hitze in sozialen Einrichtungen waren die Themen, mit denen der Paritätische Gesamtverband vor allem in der vergangenen Woche in den Medien war.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Handelsblatt: <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/so-hoch-ist-die-armut-in-die-deutschland-2026/100147864.html" target="_blank" rel="noreferrer">So viele Menschen in Deutschland gelten als arm</a></p>
<p>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/politik/sozialstaat-verbaende-warnen-vor-einschnitten-bei-wohngeld-elterngeld-rente-a-fb6bd7d0-46cb-41ae-836b-67c905424cca" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände werfen Regierung Sparen auf Kosten der Schwächsten vor</a></p>
<p>Evangelische Zeitung: <a href="https://evangelische-zeitung.de/verbaende-warnen-einseitige-sparpolitik-gefaehrdet-zusammenhalt/" target="_blank" rel="noreferrer">Verbände warnen: Einseitige Sparpolitik gefährdet Zusammenhalt</a></p>
<p>tz: <a href="https://www.tz.de/na-pressemitteilungen/sozialstaatsbuendnis-wer-am-sozialen-spart-schwaecht-das-rueckgrat-unserer-demokratie-zr-94478063.html" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialstaatsbündnis: Wer am Sozialen spart, schwächt das Rückgrat unserer Demokratie</a></p>
<p>Deutsches Ärzteblatt: <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/sozialstaatsbundnis-und-opposition-kritisieren-soziale-schieflage-im-bundeshaushalt-ff52fce6-e028-4809-99b6-45465f5aca0e" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialstaatsbündnis und Opposition kritisieren soziale Schieflage im Bundeshaushalt</a></p>
<p>taz: <a href="https://taz.de/Klimawandel/!6210853/" target="_blank" rel="noreferrer">Breites Bündnis sieht Kindeswohl bedroht</a></p>
<p>RND: <a href="https://www.rnd.de/politik/kitas-und-pflegeheime-ziehen-hitze-bilanz-viele-einrichtungen-waren-kaum-vorbereitet-HMMBZFNKMNGJXBMMQPG2OVSYVE.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kitas und Pflegeheime ziehen Hitze-Bilanz: Viele Einrichtungen waren kaum vorbereitet</a> (€)</p>
<p>taz: <a href="https://taz.de/Kitas-und-Co-nach-dem-Hitzesommer/!6211697/" target="_blank" rel="noreferrer">Soziale Kälte wird heißes Thema</a></p>
<p>ntv: <a href="https://www.n-tv.de/ticker/Bildungserfolg-haengt-laut-Verband-staerker-vom-Elternhaus-ab-id31287174.html" target="_blank" rel="noreferrer">Bildungserfolg hängt laut Verband stärker vom Elternhaus ab</a></p>
<p>Kobinet: <a href="https://kobinet-nachrichten.org/2026/09/09/paritaetischer-fordert-anhebung-des-teilhabepakets-nach-pisa-studie/" target="_blank" rel="noreferrer">Paritätischer fordert Anhebung des Teilhabepakets nach PISA-Studie</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16871</guid>
					<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:38:51 +0200</pubDate>
					<title>Online-Veranstaltung Nachhaltigkeit praktisch gestalten: Einblicke aus der Kinder- und Jugendhilfe und Unterstützung für die Praxis</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/online-veranstaltung-nachhaltigkeit-praktisch-gestalten-einblicke-aus-der-kinder-und-jugendhilfe-und-unterstuetzung-fuer-die-praxis/</link>
					<description>Wie kann Nachhaltigkeit im Alltag der Jugendhilfe konkret gelebt und gemeinsam mit jungen Menschen gestaltet werden? Der Jugendhof Brandenburg zeigt praxisnah, wie Ressourcennutzung, Umweltbildung und pädagogische Arbeit verbunden werden können. Ergänzend stellt der Paritätische mit „WIRksam“ konkrete Unterstützungsangebote für Einrichtungen vor.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/PXL_20260505_101333467.jpg" length="5420300" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Nachhaltigkeit im Alltag einer Jugendhilfeeinrichtung konkret gelebt und gemeinsam mit jungen Menschen gestaltet werden? Der Jugendhof Brandenburg e.V., eine vollstationäre Jugendhilfeeinrichtung in Berge bei Nauen, zeigt, wie nachhaltige Ressourcennutzung zum festen Bestandteil des pädagogischen und alltäglichen Lebens werden kann.</p>
<p>Der Jugendhof Brandenburg e.V. wurde auf Grundlage einer nachhaltigen Ressourcennutzung gegründet. Dieser Gedanke prägt bis heute den Alltag der Einrichtung und wird gemeinsam mit den dort lebenden und arbeitenden Menschen umgesetzt. Johanna Dieckmann, Koordinatorin der Umweltbildungsstätte, und Melanie Fehr, Pädagogische Leiterin, geben Einblicke in die Praxis und zeigen, wie Jugendliche in die Gestaltung und Umsetzung von Nachhaltigkeit einbezogen werden.</p>
<p>Darüber hinaus stellen sie die Umweltbildungsstätte des Jugendhofs vor. Diese bietet Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung die Möglichkeit, auf dem Gelände der Einrichtung Natur zu erleben und sich in verschiedenen naturbezogenen Projekten mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.&nbsp;</p>
<p>Im zweiten Teil der Veranstaltung stellt Janina Yeung vom Paritätischen Gesamtverband das Projekt „WIRksam: Gemeinsam Nachhaltigkeit gestalten“ vor. Das Projekt unterstützt Organisationen dabei, Nachhaltigkeit strategisch und praktisch voranzubringen – unter anderem durch Erstberatungen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit.</p>
<p>Die Veranstaltung bietet damit sowohl einen konkreten Einblick in die Praxis als auch Informationen zu Unterstützungsangeboten für Einrichtungen, die selbst aktiv werden möchten.</p>
<p><strong>An der Veranstaltung wirken mit:</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e76b8bbb3630697de3b2298170480864c"><span>Johanna Dieckmann, Koordinatorin Umweltbildungsstätte, Jugendhof Brandenburg e.V.</span></li><li data-list-item-id="e691c2a102d78a49fb14f9a7ad2d4b1da"><span>Melanie Fehr, Pädagogische Leiterin</span></li><li data-list-item-id="ee1dc64ca2910d507e8f73fef2a48f6b0"><span>Janina Yeung, Referentin, Der Paritätische Gesamtverband</span></li></ul><p><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/nachhaltigkeit-praktisch-gestalten-einblicke-aus-der-kinder-und-jugendhilfe-und-unterstuetzung-fuer-die-praxis/" target="_blank"><strong>Hier geht es zur Anmeldung.</strong></a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16870</guid>
					<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 12:15:06 +0200</pubDate>
					<title>Veranstaltungshinweis: „Cyber Security &amp; NIS2“ – jetzt anmelden und Cybersicherheit stärken</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veranstaltungshinweis-cyber-security-nis2-jetzt-anmelden-und-cybersicherheit-staerken/</link>
					<description>Cyberangriffe stellen für soziale Organisationen ein wachsendes Risiko dar. Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Beratungsangebote verarbeiten täglich sensible personenbezogene Daten und sind zunehmend Ziel von Phishing-Angriffen, Ransomware und anderen Cyberbedrohungen. Gleichzeitig rücken mit der europäischen NIS2-Richtlinie neue Anforderungen an das Risikomanagement und die Sicherheit von IT-Systemen in den Fokus. Denn Cybersicherheit ist heute eine strategische Voraussetzung für die Handlungs- und Betriebsfähigkeit sozialer Organisationen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/logo_digibasics_3_1_.png" length="28409" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Vor diesem Hintergrund bietet die Veranstaltung <strong>„DigiBasics – Cyber Security &amp; NIS2“</strong> am <strong>30. September 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr</strong> einen praxisnahen Einstieg in das Thema Cybersicherheit. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Verantwortliche in sozialen Organisationen, die ihre Einrichtung besser vor digitalen Risiken schützen und sich über aktuelle regulatorische Entwicklungen informieren möchten.</p>
<p>In Kooperation mit der <strong>Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand</strong> sowie dem Projekt <strong>KMU.kompetent.sicher</strong> werden konkrete Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag vorgestellt. Anhand von Beispielen aus dem Sozial- und Wohlfahrtsbereich wird gezeigt, wie Risiken erkannt werden. Zehn praxisnahe Tipps helfen diese wirksam zu reduzieren.</p>
<p>Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über den aktuellen Stand der NIS2-Richtlinie. Dabei wird erläutert, welche Organisationen von den neuen Regelungen betroffen sein können, welche Anforderungen zu erwarten sind und welche Schritte bereits heute sinnvoll sind. Ergänzend werden kostenfreie Unterstützungsangebote vorgestellt, die Führungskräfte und Mitarbeitende beim Aufbau von Cybersicherheitskompetenzen unterstützen.</p>
<p>Die Veranstaltung bietet damit die Möglichkeit, grundlegendes Wissen zu Cybersicherheit aufzubauen, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und konkrete Maßnahmen für die eigene Organisation mitzunehmen. Gerade für soziale Träger, die mit sensiblen Daten arbeiten und gleichzeitig begrenzte Ressourcen für IT-Sicherheit zur Verfügung haben, gewinnt dieses Thema zunehmend an strategischer Bedeutung.</p>
<p>Nutzen Sie die Gelegenheit, sich praxisnah über aktuelle Cyberrisiken und die Auswirkungen der NIS2-Richtlinie zu informieren. Erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie direkt in Ihrer Organisation umsetzen können, um IT-Sicherheit nachhaltig zu verbessern und sensible Daten wirksam zu schützen. <strong>Melden Sie sich jetzt an.</strong></p>
<p><strong>Wann? 30. September 2026, 10-12 Uhr</strong><br><strong>Wo? Online (Link folgt nach Anmeldung)</strong></p>
<p><strong>Anmeldung: </strong><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-cyber-security-nis2/" target="_blank"><strong>hier</strong></a><strong>&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Datenschutz</category>
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digibasics-cyber-security-nis2/" absolute='1' title="Anmeldung">Anmeldung</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16869</guid>
					<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 10:59:37 +0200</pubDate>
					<title>Kindeswohl in der Klimakrise – achten, schützen, gewährleisten </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/kindeswohl-in-der-klimakrise-achten-schuetzen-gewaehrleisten/</link>
					<description>In einem Positionspapier fordert der Paritätische gemeinsam mit 80 weiteren Organisationen Bund, Länder und Kommunen auf, das Kindeswohl konsequent zum Maßstab der Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik zu machen. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/portrait-little-blonde-caucasian-girl-hat-with-sad-sight.jpg" length="3226550" type="image/jpeg" />
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/Kindeswohl_Klimakrise_Positionspapier-20260812.pdf" length="1894623" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h2>Kinder sind besonders von der Klimakrise betroffen&nbsp;</h2>
<p>Kinder sind aus verschiedener Hinsicht besonders von den Folgen der Klimakrise betroffen: Kinder befinden sich noch in ihrer Entwicklung, weshalb Hitze, Luftschadstoffe und längere Pollensaisons Kinder und Jugendlichen stärker schädigen als Erwachsene. Sie verfügen oft noch nicht über ausreichend Strategien, um mit Krisen und Katastrophen umzugehen. Klimabezogene Belastungen erhöhen deshalb Stress und Sorge sowie Angst-, Depressions- und Traumafolgesymptome. Kinder tragen am wenigsten Verantwortung für die Krise, sind aber besonders stark und lange von den Folgen betroffen. Strukturell benachteiligte Kinder und Jugendliche und solche mit Vorerkrankung trifft die Krise besonders hart. Klimaschutz ist deshalb auch eine Frage der Generationengerechtigkeit und sozialen Gerechtigkeit. Solange diese Folgen hingenommen werden, bleiben Verfassungsrecht und UN-Kinderrechtskonvention im Alltag von Kindern und Jugendlichen uneingelöst.&nbsp;&nbsp;</p>
<h2>Drei Kernforderungen</h2>
<p>Die drei Kernforderungen des Bündnisses sind deshalb:&nbsp;</p><ol><li data-list-item-id="e310314d164cd14acf11eb09d844c0f7c"><strong>Klimaschutz als Rechtspflicht einhalten und durchsetzen.&nbsp;</strong>Bund und Länder müssen die verfassungs- und völkerrechtlichen Vorgaben verbindlich umsetzen: Art. 20a GG, das Bundesklimaschutzgesetz sowie die UN-Kinderrechtskonvention. Das Kindeswohl ist bei allen klimarelevanten Entscheidungen vorrangig zu berücksichtigen.</li><li data-list-item-id="e7aa7b24fc71186f1e7680f7f453066db"><strong>Klimaanpassung an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausrichten.</strong> Bund und Länder müssen Kommunen rechtlich ermächtigen und finanziell befähigen, Hitze- und Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche vorrangig umzusetzen – von hitzeangepassten Jugendhilfen, Kitas und Schulen bis zu sicheren Schulwegen, begrünten Bewegungs- und Aufenthaltsorten, hitzeangepassten Spielplätzen und reduzierter Luftschadstoffbelastung.</li><li data-list-item-id="e42b8305a48bec956533e6c37d3db9da8"><strong>Echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sicherstellen.</strong> Das Beteiligungsrecht (Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention) ist im Grundgesetz zu verankern und durch verbindliche, ergebnisrelevante Formate auf allen Förderalebenen einzulösen.</li></ol><h2>Die Zeit zu handeln ist jetzt</h2>
<p>Fehlender Klima- und Umweltschutz führt zu immensen Kosten, belastet Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialsystem und kann letztendlich die Demokratie in Deutschland gefährden. Denn Klima- und Umweltschutz sind zugleich Gesundheitsschutz, ein Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und gelebtes Kinderrecht. Sie eröffnen die Chance auf gesunde, gerechte und zukunftsfähige Lebensräume, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet werden. Die Verantwortung dafür liegt bei den Erwachsenen – und die Zeit zu handeln, ist jetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Positionspapier und die ausführliche Fassung befindet sich im Anhang dieser Fachinfo.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16868</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:22:04 +0200</pubDate>
					<title>Rückblick: Klimagesunde Menügestaltung und Rezepturentwicklung in sozialen Einrichtungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/rueckblick-klimagesunde-menuegestaltung-und-rezepturentwicklung/</link>
					<description>Wie eine ganzheitlich gedachte, klimagesunde Menügestaltung in sozialen Einrichtungen aussehen kann, erläuterte Robert Kapa, Koch und Praxisberater Ernährung bei Fröbel, am 02. September in einem Online-Workshop. Wir warfen einen Blick auf pflanzliche Vielfalt, regionalen und saisonalen Einkauf sowie eine smarte Speiseplangestaltung.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Keyvisual_kelle_wei%C3%9Fer_Rand.jpg" length="765511" type="image/jpeg" />
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/260908_Veranstaltungspr%C3%A4sentation_Kapa.pdf" length="1045390" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fröbel-Küchen haben in den letzten Jahren bereits einiges erreicht: sie fördern pflanzenbasierte Ernährung, konnten ihren Bioanteil steigern und haben bereits viele ihrer Einrichtungen DGE-zertifiziert. Auf Grundlage ihres bundesweiten Ernährungskonzepts und Leitfadens zur nachhaltigen Kitaernährung beraten sie ihre Kita-Küchen bei der Umsetzung nachhaltiger und gesundheitsförderlicher Maßnahmen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele berichtete Robert Kapa in der Online-Veranstaltung aus seinen Erfahrungen und zeigte, wie die Umstellung hin zu einer klimagesunden Menügestaltung funktionieren kann.</p>
<p><strong>Die Grundlagen</strong></p>
<p>Die Grundlagen für die gesundheitsförderliche und klimafreundliche Speiseplanung liegen unter anderem in</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e50e1065f1960d1ef6334980b43d7c411">pflanzlicher Vielfalt</li><li data-list-item-id="e6f8a9890502b5db9abf652ac12e6aa7d">saisonalem, regionalem und möglichst ökologischem Einkauf</li><li data-list-item-id="edf564e33760e0d401c2204b5584d72dd">guter Essensqualität und Akzeptanz</li><li data-list-item-id="ea46a5e31eefd3b5b06eb6399e67319eb">der Orientierung an den DGE-Empfehlungen</li><li data-list-item-id="e2b17790af0373c5f422289e7f51b1ada">und der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung durch sinnvolle Planung.</li></ul><p>Zu Beginn der Speiseplanung lohnt es sich, sich darüber bewusst zu werden, welche Lebensmittel überhaupt klimafreundlich sind und welche nicht. Butter hat zum Beispiel einen viermal so großen CO<sub>2</sub>-Fußabdruck wie Rapsöl, Grünkern verursacht 30x weniger CO<sub>2</sub>-Emissionen als Rindfleisch. Für diese Betrachtung eignen sich kostenfreie Online-Rechner oder die KlimaTeller-App. So lassen sich Rezepturen gezielt klimafreundlich optimieren – in den Rechnern wird sichtbar, welche Lebensmittel besonders klimaintensiv sind.</p>
<p>Zur ganzheitlichen Betrachtung einer klimaoptimierten Rezeptierung und Speiseplanung gehört für Robert Kapa dabei ganz klar die Rezepttreue. In Veränderungsprozessen sei sie besonders wichtig, um ermitteln zu können, wie viel von welchen Zutaten eingesetzt wurde, um Kosten zu kontrollieren und zu dokumentieren, was nicht gegessen wurde. Zusätzlich sorgen feste Rezepturen für Prozesssicherheit, alle Küchenkräfte können die Speisen gleichermaßen zubereiten. Auch bei Personalwechsel bleibt so das Wissen und die Qualität erhalten.</p>
<p><strong>Smarte Speiseplangestaltung</strong></p>
<p>Um einen Speiseplan smart zu gestalten, sollten möglichst viele Gerichte und Zutaten aufeinander aufbauen. So können viele Komponenten mehrfach und in unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt werden: Aus der Linsenbolognese wird am nächsten Tag ein Aufstrich für das Frühstück. Grundkomponenten lassen sich gezielt für verschiedene Gerichte einsetzen – aus einer saisonalen Sellerieknolle entstehen dann im Laufe der Woche drei verschiedene Speisen.&nbsp;</p>
<p>Dafür braucht es eine gute Lagerwirtschaft und neue Routinen im Einkauf und in der Planung. Gerade weil im Biogroßhandel oft nur große Gebinde erhältlich sind, geht es um die Frage, wie aus wenig (im besten Fall) saisonalen Produkten möglichst viel Vielfalt im Speiseplan entstehen kann. Die Kartoffel als vielseitig einsetzbare regionale Sättigungsbeilage mit vielen Nährstoffen lohnt es sich nach Robert Kapa fast immer auf den Teller zu holen. Eine solche Speiseplangestaltung kann dann dabei helfen, Zeit, Ressourcen und Lebensmittel einzusparen und Arbeitsabläufe in der Küche effizienter zu gestalten. Das Messen von Lebensmittelabfällen als Schritt der Stand-Ist Analyse ist mühselig, lohnt sich aber. So lässt sich überprüfen, ob zu viel produziert oder serviert wird und der Speiseplan kann angepasst werden.&nbsp;</p>
<p>Wichtig sei es außerdem, die Gestaltung der Mahlzeiten stärker aus der Perspektive der Kinder zu denken. Gemüse könne häufig als einzelne, wenig gewürzte Beilage angeboten werden. Er plädiert dafür, die Möhre auch Möhre sein zu lassen, sodass die Kinder selbst herausfinden, ob sie diese mögen oder nicht. Ein vielfältiges Rohkostangebot kann mit wenig zusätzlichem Arbeitsaufwand verbunden sein und gleichzeitig einen wichtigen Bildungsanteil darstellen. Die Fröbel-Küchen setzen dabei zwar auf Evergreens wie Gurke und Paprika, aber ergänzt <i>mit Kraut und Rüben</i> in den Speiseplänen in den Wintermonaten. Hülsenfrüchte gibt es einmal wöchentlich in Form von Bratlingen oder Backlingen, um den DGE-Empfehlungen zu entsprechen.&nbsp;</p>
<p><strong>Kommunikation und Akzeptanz</strong></p>
<p>Eine Umstellung in den Speiseplänen muss in jedem Fall sowohl mit den Kindern, Eltern und Pädagog*innen kommunikativ begleitet werden. Praktische Ernährungsbildung hilft genau dabei: Grünkern kann beispielsweise mit den Kindern gemeinsam aufgequollen und verarbeitet werden. Ebenso kann das Messen der Lebensmittelreste in einer Projektwoche mit den Kindern eingebunden werden, um das Thema pädagogisch aufzuarbeiten.</p>
<p>Auch den Eltern und pädagogischen Kräften sollte erklärt werden was warum verändert wird. Im gesamten Veränderungsprozess ist es enorm wichtig, alle beteiligten Gruppen mitzunehmen und zu beteiligen, so Robert Kapa. Eine gute Qualität des Essens schafft dabei Offenheit und Akzeptanz.</p>
<p>Klimagesunde Gemeinschaftsverpflegung bringt viele Vorteile mit sich, wenn sie ganzheitlich gedacht und umgesetzt wird: von regionaler und saisonaler Beschaffung mit smarter Speiseplangestaltung und der Reduktion von Lebensmittelabfällen. Die Veränderungsprozesse bei Fröbel zeigen dies ganz deutlich. Alle weiteren Informationen der spannenden Veranstaltung finden Sie in der Veranstaltungspräsentation.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16866</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:35:00 +0200</pubDate>
					<title>Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung für die Expert*innenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt“ veröffentlicht</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bericht-zur-kinder-und-jugendbeteiligung-fuer-die-expertinnenkommission-kinder-und-jugendschutz-in-der-digitalen-welt-veroeffentlicht/</link>
					<description>Die Expert*innenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat im Juni ihre Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Wesentlicher Bestandteil: die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen. </description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/AGJ-Zwischenruf_Handlungsempfehlungen_Kinder_Jugendschutz_digital.pdf" length="300700" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses brachten Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Forderungen zum digitalen Aufwachsen ein. Die Ergebnisse liegen nun in einem eigenen Bericht vor.</p>
<p>In sieben Workshops diskutierten junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren konkrete Alltagssituationen, entwickelten Lösungsvorschläge und tauschten sich unmittelbar mit Mitgliedern der Expert*innenkommission aus. Aus dem Beteiligungsprozess sind 70 Forderungen in den vier Themenfeldern <strong>Medienkompetenz</strong>, <strong>Kinderschutz und Sicherheit</strong>, <strong>Wohlergehen und mentale Gesundheit</strong> sowie <strong>Künstliche Intelligenz</strong> hervorgegangen.</p>
<p>Den Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung finden Sie&nbsp;<a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/293956/ef4d62aa751cf496fef2a57054130789/20260907-ergebnisse-jube-expertenkommission-kinder-und-jugendmedienschutz-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Ein aktueller Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) zum Thema ist dieser Fachinfo beigefügt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Schulische Bildung</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Jugendpartizipation</category>
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
							<category>Bildung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16867</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
					<title>PISA-Lehre: Teilhabepaket muss ganz oben auf die Agenda</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/pisa-lehre-teilhabepaket-muss-ganz-oben-auf-die-agenda/</link>
					<description>Anlässlich der aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Sofortmaßnahmen zur Verringerung sozialer Ungleichheiten und zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut. Die Studie zeigt: Nie zuvor hing der Bildungserfolg in Deutschland so stark vom Elternhaus ab wie heute.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/header_pressemitteilung_neu.png" length="575628" type="image/png" />
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Kosten_der_Einschulung_2026.pdf" length="311313" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir können es uns nicht leisten, dass Kinder aus einkommensarmen Haushalten schon in der Kindheit abgehängt werden. Deshalb brauchen wir jetzt eine deutliche Anhebung der Teilhabeleistungen und mehr Familien, die davon profitieren können“, sagte Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Von 100 Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien schafften es der Studie zufolge nur zwei in den Spitzenbereich der Kompetenzen. Unter Gleichaltrigen aus privilegierten Elternhäusern gelang das immerhin 25, also zehnmal so vielen. Kaum ein Land schneidet hier schlechter ab als Deutschland: Mehr als neun von zehn untersuchten Staaten gelingt es besser, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft der Familien zu lösen.</p>
<p>Besonders alarmierend: Während sich die herkunftsbedingten Unterschiede international zuletzt eher verringerten, wuchsen sie in Deutschland seit 2015 wieder. „Die Bekämpfung von Familienarmut und die Förderung von Bildung und Entwicklung von Kindesbeinen an muss ganz oben auf die politische Agenda rücken“, forderte Rock.</p>
<p>Wie schwer schon der Schulstart für einkommensarme Familien wiegt, zeigt eine aktuelle Auswertung des Paritätischen. Grundlage sind zahlreiche Materiallisten für die erste Klasse. Das Ergebnis: Allein für Schulranzen, Federmäppchen, Sportzeug und ähnliche Grundausstattung kommen selbst bei preisgünstigen Angeboten knapp 475 Euro zusammen. Rechnet man Bücher, Arbeitshefte und die Füllung der Schultüte hinzu, sind schnell über 550, mitunter mehr als 600 Euro fällig. Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen zudem, dass die Preise für Schreibwaren und Zeichenmaterialien seit 2020 um etwa 27,5 Prozent gestiegen sind, deutlich stärker als die allgemeine Teuerung im selben Zeitraum.</p>
<p>Dem stehen die Leistungen zum Schulstart aus dem Bildungs- und Teilhabepaket gegenüber: insgesamt 195 Euro pro Jahr, ausgezahlt in zwei Raten zum Schuljahresbeginn und zum Halbjahr. „Das deckt nicht einmal die Hälfte der tatsächlichen Kosten“, kritisierte Rock. Der Paritätische fordert deshalb eine deutliche Anhebung der Teilhabeleistungen sowie eine Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten, damit auch Familien im unteren Einkommensbereich, die bislang durch das Raster fallen, unterstützt werden.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Schulische Bildung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16865</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 11:30:41 +0200</pubDate>
					<title>Gedenken an die Patient*innenmorde und Zwangssterilisationen im Nationalsozialismus</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/gedenken-an-die-patientinnenmorde-und-zwangssterilisationen-im-nationalsozialismus/</link>
					<description>Schätzungsweise 300 000 Menschen mit Beeinträchtigung oder psychischer Erkrankung wurden im Zuge der nationalsozialistischen &quot;Euthanasie&quot;-Morde getötet. Etwa 400 000 Menschen wurden auf Grundlage des &quot;Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses&quot; ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert. Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung diskutierten am 4. September rund 100 Personen die Frage, was angesichts aktueller Entwicklungen aus der Geschichte gelernt werden kann.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Kraenze2.jpg" length="238503" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gegenwart wirkt für viele bedrohlich: Politisch verschieben sich Machtverhältnisse teilweise drastisch, Kriege rücken näher und es erscheint realistischer, selbst davon betroffen zu sein. Darüber hinaus konzentrieren sich politische Diskussionen auf umfassende Sparmaßnahmen im Sozialen. Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen werden gesellschaftlich und medial zunehmend stigmatisiert. Antidemokratische rechtsextremistische Kräfte werden stärker.&nbsp;</p>
<p>Begegnen können wir diesen Entwicklungen nur mit Solidarität, das wurde im Gespräch zwischen Podiumsgästen und Publikum schnell deutlich. Historisch richteten sich Ausgrenzung und Vernichtung gegen sehr verschiedene Gruppen von Menschen. Auch heute zeigt sich: Diskriminierung und Gewalt richtet sich gegen Menschen mit Behinderungen, aber auch gegen queere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und weitere marginalisierte Gruppen. Es ist wichtig, den Anfeindungen gemeinsam entgegen zu treten.</p>
<p>Es gibt viele Gründe, sich ohnmächtig zu fühlen. Ein Ergebnis des Gesprächs: Auch “Mikroaktivismus” hilft. Gespräche mit der Familie, mit Kolleg*innen und Freund*innen sind “kleine” und unmittelbare Möglichkeiten, für Inklusion und den Wert von Vielfalt einzustehen und aktiv zu werden. Besonders herausfordernd ist das in Gesprächen mit Menschen, die demokratische Institutionen und Werte ablehnen. Hier eine Balance zu finden, deutlich gegen menschenfeindliche Perspektiven einzustehen und gleichzeitig einen Raum zu schaffen, in dem gesprochen und zugehört werden kann, ist oft schwierig.&nbsp;</p>
<p>Ein weiteres Ergebnis der Veranstaltung: Die Auseinandersetzung kann nicht nur auf der persönlichen Ebene stattfinden. Zum einen sollte sich der Blick immer auch auf die Strukturen richten, die eine wertende Differenzierung zwischen Menschen ermöglichen. Zum anderen, das betonte Martina Heland-Graef, 1. Vorsitzende der Ruth Fricke Stiftung, trägt die hohe gesellschaftliche Wertschätzung von Leistungsfähigkeit dazu bei, dass nicht alle Menschen gleichermaßen Gehör finden. Für demokratische Prozesse sei das problematisch, darauf verwies Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Demokratie und Inklusion seien zwei Seiten einer Medaille. Eine Demokratie könne nur dann funktionieren, wenn alle die Chance haben, sich zu beteiligen.&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss an die Veranstaltung gedachten die Teilnehmenden am "Gedenkort für die Opfer der NS-"Euthanasie"-Morde" in der Tiergartenstraße 4 den Opfern. Zu den Biografien der Opfer finden sich Informationen auf der Internetseite <a href="https://gedenkort-t4.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">Gedenkort T4</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16864</guid>
					<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 07:45:20 +0200</pubDate>
					<title>Hitzesommer 2026 – fachliche Spannungsfelder und Forderungen aus sozialen Einrichtungen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/hitzesommer-2026-fachliche-spannungsfelder-und-forderungen-aus-sozialen-einrichtungen/</link>
					<description>Die Hitzewellen dieses Sommers haben die Folgen der Klimakrise deutlich spürbar gemacht: mehr als 15.000 hitzebedingte Todesfälle, starke gesundheitliche Probleme für vorerkrankte Personen, Verstärkung von Konflikten, Ausfall von Infrastruktur, eine hohe Belastung für Menschen in Sozial- und Gesundheitsberufen. Der Paritätische hat auf Grundlage einer bundesweiten, verbändeübergreifenden Umfrage verschiedene fachliche Spannungsfelder aus der Praxis sozialer Organisationen sowie ihre konkreten Vorschläge und Forderungen erfasst.  </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/woman-stupes-towel-her-head.jpg" length="6891609" type="image/jpeg" />
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/260907_Auswertung_Paritaetische_Hitzeumfrage_2026_%E2%80%93_fachliche_Spannungsfelder.pdf" length="178451" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h2>Sozialen Einrichtungen an ihren Belastungsgrenzen</h2>
<p>Anhaltende und extreme Hitze bringt soziale Einrichtungen an ihre Belastungsgrenzen: Gebäude heizen sich stark auf und lassen sich nicht mehr abkühlen, Infrastrukturen, wie Server, überhitzen, Mitarbeitende fallen hitzebedingt aus (besonders wenn sie eigene Vorerkrankungen haben), Konflikte nehmen zu, der Pflege- und Betreuungsbedarf der verschiedenen Zielgruppen steigt. Nicht alle soziale Einrichtungen verfügen bislang über ein Hitzeschutzkonzept, in dem die Vorbereitungen auf den Sommer, konkrete Maßnahmen während des Sommers und extremer Hitzeperioden festgehalten sind. Doch besonders die extreme Hitzewelle im Juni 2026 zeigte nach der Paritätischen Umfrage auch: Bestehende Hitzeschutzkonzepte reichen für extreme Hitze nicht aus, um ein Aufheizen der Gebäude zu verhindern. Ohne baulichen und technischen Maßnahmen werden soziale Angebote in schlecht gedämmten Häusern zukünftig während extremer Hitzewellen, auf die wir uns einstellen müssen, wohl nicht mehr aufrechterhalten werden können. Und was passiert dann?&nbsp; &nbsp;</p>
<h2>Widersprüchliche Vorgaben führen zu Entscheidungskonflikten</h2>
<p>Hitzeschutz, Lärmschutz, UV-Schutz, Brandschutz, Arbeitsschutz – soziale Einrichtungen sehen sich mit einer Vielzahl an Vorgaben konfrontiert, die während Hitzewellen zu teils massiven Entscheidungskonflikten führen: Kinder in der Kita dürfen laut Schutzkonzept und Vorgaben bei hohen UV-Werten nicht in den Garten, können aber eigentlich auch nicht bei über 30 Grad Raumtemperatur im Gebäude betreut werden. Brandschutztüren müssen immer geschlossen bleiben, doch wie kann dann eine Durchlüftung der Einrichtung durchgeführt werden? Arbeitgeber*innen sind für den Schutz der Mitarbeitenden verantwortlich und müssen ab 30 Grad Raumtemperatur wirksame Schutzmaßnahmen umsetzen, ab 35 Grad können Räume nicht mehr genutzt werden. Was aber bedeutet konsequenter Arbeitsschutz für stationäre Einrichtungen in der Pflege, Eingliederungshilfe oder Kinder- und Jugendhilfe, in denen rund um die Uhr Menschen arbeiten müssen? Ab welchem Szenario ist es nicht mehr verantwortbar, die Angebote aufrecht zu erhalten und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Was brauchen Verantwortliche in sozialen Einrichtungen, um derart folgenreiche Entscheidungen zu treffen?&nbsp;</p>
<h2>Fachliche Spannungsfelder und offene Fragen&nbsp;</h2>
<p>Die extreme Hitze hat nicht nur widersprüchliche rechtliche Vorgaben hervorgebracht, sondern auch verschiedene fachliche Spannungsfelder aufgemacht, mit denen Fachkräfte in der Praxis umgehen mussten. Einige Beispiele sind:&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e3f3a3cb8bb0b3df0b3aedb38682481d5">Wie ist mit der Situation umzugehen, wenn eine Betreuung aufgrund extremer Hitze in der Einrichtung nicht mehr verantwortbar ist, die Kinder bei einer vorzeitigen Abholung jedoch in ein möglicherweise ebenfalls stark hitzebelastetes häusliches Umfeld entlassen werden?</li><li data-list-item-id="e56aaf97376bdf42a191d6c68d6491367">Wie kann der Wunsch von betreuten oder pflegebedürftigen Menschen nach Selbstbestimmung berücksichtigt werden, wenn aus fachlicher Sicht aufgrund der Hitze Schutzmaßnahmen erforderlich sind, etwa der Verzicht auf Aktivitäten im Freien oder eine Verlagerung in kühlere Räume?</li><li data-list-item-id="ed8ebb1d479f003a962909f793c319e10">Wie können Hitzeschutzmaßnahmen umgesetzt werden, wenn Menschen sehr unterschiedlich auf Hitze reagieren und beispielsweise Menschen mit Behinderungen, Pflegebedarf, Demenz oder psychischen Erkrankungen individuelle Anforderungen haben?&nbsp;</li><li data-list-item-id="e190a6fdf8c1e505efd87c04e82a0bf57">Wie kann eine Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen aussehen, wenn die extremen Hitzewellen an einem Wochenende stattfinden und Termine und Angebote ausschließlich an Werktagen geplant sind?&nbsp;</li><li data-list-item-id="ea425673e729464d090b06ac599674c4f">Wie ist mit dem Ziel der Energieeinsparung und CO<sub>2</sub>-Reduktion umzugehen, wenn zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes eine stärkere Kühlung erforderlich ist und dadurch der Energieverbrauch steigt?</li></ul><h2>Vorschläge und Forderungen aus sozialen Einrichtungen&nbsp;</h2>
<p>Die knapp 2.900 Einrichtungen, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben eine Vielzahl an konkreten Lösungsvorschlägen und politischen Forderungen aufgezeigt.&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ef14ad0960cee2fbc2d86dd9980613f27"><strong>Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen</strong> wie z. B. Anerkennung extremer Hitzewellen als Krisenfall mit entsprechenden Ausnahmeregelungen, Aufnahme verbindlicher Hitzeregelungen in Betreuungsverträgen mit Kommunen und anderen Kostenträger, Festlegung von Ausweichorten für soziale Einrichtungen im kommunalen Hitzeaktionsplan.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ec4da0fdfc8a71c78a9db6d5ef731d669"><strong>Fachliche Konzepte und Qualifizierung</strong> wie z. B. Entwicklung eines Leitfadens zum Umgang mit Hitze, insbesondere zur Abwägung zwischen Fürsorge für Mitarbeitende und Sicherstellung der Betreuung.</li><li data-list-item-id="ef8e35ebd7545e99fe4dc703c33bf45da"><strong>Erweiterung der Angebote und Personaleinsatz</strong>, wie z. B.<strong>&nbsp;</strong>zusätzliches Personal in Einrichtungen, die als „kühle Orte“ genutzt werden können, Möglichkeit eines Aufschlags auf Fachleistungsstunden sowie einer vorübergehenden Erhöhung der Fachleistungsstunden bei erhöhtem Betreuungsbedarf.</li><li data-list-item-id="e01a950fe891e491359d37c04a633da4c"><strong>Bauliche und räumliche Maßnahmen</strong>, z. B. Berücksichtigung von Hitzeschutz bei Neubauten, Förderung von Klimaanlagen in Kombination mit PV-Anlagen, klimaangepasste Gestaltung der Umgebung durch Entsiegelung und mehr Schattenplätze.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e77ea9d39c649c339fbbbc32df4804973"><strong>Finanzielle und digitale Unterstützung,&nbsp;</strong>z. B. durch die Möglichkeit zu Pauschalabrechnung in Krisensituationen, Refinanzierung von baulichen Hitzeschutzmaßnahmen für soziale Einrichtungen durch die öffentliche Hand.&nbsp;</li></ul><h2>Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle&nbsp;</h2>
<p>Auch wenn die Temperaturen jetzt wieder angenehmer sind, sollten wir alle den Herbst und Winter nutzen, um die aufgeworfenen Fragen zu diskutieren und gemeinsam erste Antworten zu finden. Nur so können wir uns besser auf den nächsten Sommer vorbereiten, Todesfälle und Leid reduzieren und die soziale Infrastruktur auch während Hitzeperioden aufrechthalten.&nbsp;</p>
<p>Die ausführliche Auswertung unserer Umfrage finden Sie im Anhang dieser Fachinfo.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Wohnungslosenhilfe</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Suchthilfe</category>
						
							<category>Altenhilfe und Pflege</category>
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Rettungswesen und Katastrophenschutz</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16861</guid>
					<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Sozialstaatsbündnis zur Haushaltswoche: Wer am Sozialen spart, schwächt das Rückgrat unserer Demokratie</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/sozialstaatsbuendnis-wer-am-sozialen-spart-schwaecht-das-rueckgrat-unserer-demokratie/</link>
					<description>Die im Sozialstaatsbündnis zusammengeschlossenen 14 Organisationen appellieren anlässlich der Haushaltswoche im Deutschen Bundestag, zentrale sozialpolitische Aufgaben im Bundeshaushalt für 2027 auskömmlich zu finanzieren.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="lead">Pressemeldung des Sozialstaatsbündnisses anlässlich der anstehenden Beratungen zum Bundeshaushalt im Deutschen Bundestag:</p>
<p class="lead">"Der Sozialstaat ist ein zentraler Pfeiler unseres Gemeinwesens und unserer Demokratie. Von seinen vielfältigen Leistungen und Funktionen profitieren wir alle: Alte und Junge, Kranke und Gesunde, Arbeitslose und Beschäftigte, Menschen mit und Menschen ohne Beeinträchtigung. Er ist Garant für sozialen Frieden in einer Phase tiefgreifender Veränderungen und Transformationen. Er schafft soziale Sicherheit in unsicheren Zeiten.</p>
<p class="lead">Wir sind tief besorgt, dass die vorgesehenen Kürzungen etwa bei den Bundeszuschüssen zur Rentenversicherung und zur Krankenversicherung, beim Wohngeld und beim Elterngeld unsere sozialen Sicherungssysteme in unsicheren Zeiten schwächen, in denen wir den starken Sozialstaat als Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltes besonders brauchen. Zudem halten wir es für falsch, in einer Wirtschaftskrise mit steigenden Arbeitslosenzahlen Personal bei der Bundesagentur für Arbeit abzubauen, um Geld einzusparen. Mögliche Einsparungen beim Klimaschutz betrachten wir mit Sorge. Klimaschutz gehört zu den Aufgaben eines vorsorgenden Sozialstaates.</p>
<p class="lead">Dabei braucht es einen übergreifenden Blick. Die Finanzierung des Bundeshaushalts darf nicht isoliert von den parallelen Reformen in Rente, Gesundheit, Pflege, Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe betrachtet werden. Steuerentlastungen für Privathaushalte verpuffen angesichts deutlicher Mehrbelastungen infolge geringerer Sozialleistungen und höherer Zuzahlungen.</p>
<p class="lead">Verhindert werden muss der Eindruck, dass angesichts stark steigender Ausgaben für Verteidigung nicht ausreichend Geld für die notwendigen sozialen Leistungen zur Verfügung stünde. Ein gut ausgebauter Sozialstaat ist unverzichtbar und wir können ihn uns auch in Zukunft leisten. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt. Die Ressourcen sind vorhanden. Sie sind lediglich falsch verteilt. Anstatt einer postulierten einnahmenorientierten Ausgabenpolitik braucht es eine bedarfsorientierte Einnahmenpolitik. Die Finanzierung des Sozialstaates muss auf breite Schultern gestellt werden. Wer mehr hat, kann auch mehr beitragen.&nbsp;</p>
<p class="lead">Wir brauchen starke, verlässliche und solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme und eine gerechte und auskömmliche Finanzierung des Gemeinwesens. Hierzu müssen sehr hohe Einkommen, Erbschaften und Vermögen stärker und gerechter besteuert werden. Kleine und mittlere Einkommen gehören entlastet."</p>
<p class="lead">&nbsp;</p>
<p class="lead">Mitzeichnung:</p>
<p class="lead">Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V.<br>AWO Bundesverband e.V.<br>Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)<br>Deutscher Caritasverband e. V.<br>Deutscher Gewerkschaftsbund DGBkurz fürDeutscher Gewerkschaftsbund<br>Deutscher Mieterbund<br>Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.<br>Diakonie Deutschland Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.<br>IG Metall<br>Sozialverband Deutschland (SoVDkurz fürSozialverband Deutschland)<br>Sozialverband VdK Deutschland<br>Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di<br>Volkssolidarität Bundesverband e. V.<br>Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Bündnisaktivitäten</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16863</guid>
					<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:40:59 +0200</pubDate>
					<title>Die Presseschau vom 7. September 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-vom-7-september-2026/</link>
					<description>Sozialkürzungen und der Paritätische Kitabericht waren unter anderem die Themen, mit denen der Paritätische Gesamtverband in der Presse war.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/politik/sozialstaat-verbaende-warnen-vor-einschnitten-bei-wohngeld-elterngeld-rente-a-fb6bd7d0-46cb-41ae-836b-67c905424cca?sara_ref=re-so-app-sh" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände werfen Regierung Sparen auf Kosten der Schwächsten vor</a></p>
<p>Zeit: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/haushaltsberatungen-bundestag-bundeshaushalt-2027-soziale-kuerzungen-lars-klingbeil-gxe" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände warnen vor Einschnitten</a></p>
<p>ntv: <a href="https://www.n-tv.de/politik/Verbaende-halten-Sozial-Einschnitte-im-Etat-fuer-demokratiegefaehrdend-id31273878.html" target="_blank" rel="noreferrer">Verbände halten Sozial-Einschnitte im Etat für demokratiegefährdend</a></p>
<p>Deutsches Ärzteblatt: <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/sozialstaatsbundnis-und-opposition-kritisieren-soziale-schieflage-im-bundeshaushalt-ff52fce6-e028-4809-99b6-45465f5aca0e" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialstaatsbündnis und Opposition kritisieren soziale Schieflage im Bundeshaushalt</a></p>
<p>Süddeutsche Zeitung: <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/klimapolitik-hitze-friedrich-merz-kanzler-tatenlos-li.3541153?reduced=true" target="_blank" rel="noreferrer">Ist mir heißegal </a>(€)</p>
<p>Tagesschau: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/buendnis-fuer-demokratie-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Bündnis will Opfer rechtsextremer Angriffe unterstützen</a></p>
<p>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/panorama/bildung/kita-krise-warum-es-trotz-sinkender-kinderzahlen-weiter-probleme-gibt-a-95c82c8a-b0a1-4a51-a84e-4d0e52b082aa" target="_blank" rel="noreferrer">Die Kinderzahlen sinken, Kitas haben trotzdem weiter Probleme</a></p>
<p>Stern: <a href="https://www.stern.de/news/paritaetischer--sinkende-kinderzahlen-loesen-kita-probleme-nicht-38195608.html" target="_blank" rel="noreferrer">Paritätischer: Sinkende Kinderzahlen lösen Kita-Probleme nicht</a></p>
<p>Tagesspiegel: <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/dpa-zwei-drittel-der-kitas-beklagen-personalmangel-16007405.html" target="_blank" rel="noreferrer">Zwei Drittel der Kitas beklagen Personalmangel</a></p>
<p>Zeit: <a href="https://www.zeit.de/bildung/2026-09/kita-bericht-paritaetischer-personalschluessel-fachkraeftemangel-ostdeutschland-gxe" target="_blank" rel="noreferrer">Zwei Drittel aller Kitas haben nicht genug Personal</a></p>
<p>Zeit: <a href="https://www.zeit.de/bildung/2026-09/kindertagesstaetten-kita-bericht-fachkraefte-gesetz-kabinett" target="_blank" rel="noreferrer">Wie Prien die Kitas verbessern will. Und woran sie scheitern könnte</a></p>
<p>Neues Deutschland: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202212.kitas-kita-qualitaetssgesetz-weniger-kinder-neues-gesetz-gleiche-krise.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Qualitätsgesetz: Weniger Kinder, neues Gesetz, gleiche Krise</a></p>
<p>Buten un Binnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/audios/kita-start-bremen-rackles-kitaplaetze-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Wie freie Kita-Plätze in Bremen besetzt werden sollen</a></p>
<p>Weser Kurier: <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/studie-des-paritaetischen-hohe-ausfallquote-in-bremer-kitas-doc87fxety6n6xtp7mbkvn" target="_blank" rel="noreferrer">Mehrmals im Monat Notdienst: Hohe Ausfallquote in Bremer Kitas</a></p>
<p>Weser Kurier: <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/studie-des-paritaetischen-hohe-ausfallquote-in-bremer-kitas-doc87fxety6n6xtp7mbkvn" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>BR24: <a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/tests-fuer-alle-vierjaehrigen-was-mit-dem-kita-gesetz-kommen-soll,VU3UQ0K" target="_blank" rel="noreferrer">Tests für alle Vierjährigen: Was mit dem Kita-Gesetz kommen soll</a></p>
<p>Gießener Allgemeine: <a href="https://www.giessener-allgemeine.de/politik/kita-gesetz-im-kabinett-sprachtests-und-fruehe-foerderung-zr-94470727.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Mindener Tagblatt: <a href="https://www.mt.de/weltnews/nachrichten/nachrichten-aktuell/Kita-Gesetz-im-Kabinett-Sprachtests-und-fruehe-Foerderung-24409173.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Radio Kiepenkerl: <a href="https://www.radiokiepenkerl.de/artikel/kreis-reaktion-auf-kita-bericht-2744940" target="_blank" rel="noreferrer">KREIS: Reaktion auf Kita-Bericht</a></p>
<p>Evangelische Zeitung: <a href="https://evangelische-zeitung.de/mehr-gezielte-foerderung-fuer-benachteiligte-kita-kinder-geplant/" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr gezielte Förderung für benachteiligte Kita-Kinder geplant</a></p>
<p>Table.Briefings: <a href="https://table.media/bildung/news/kita-krise-angespannte-personalsituation-trotz-freier-kita-plaetze" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Krise: Angespannte Personalsituation trotz freier Kita-Plätze</a></p>
<p>Sonntagsblatt: <a href="https://sonntagsblatt.de/artikel/epd/paritaetischer-personalmangel-kitas-ist-vielerorts-dauerzustand" target="_blank" rel="noreferrer">Paritätischer: Personalmangel in Kitas ist vielerorts "Dauerzustand"</a></p>
<p>News4Teachers: <a href="https://www.news4teachers.de/2026/09/kita-bericht-2026-personalmangel-bremst-sprachfoerderung-und-erschwert-den-uebergang-in-die-grundschule/" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Bericht 2026: Personalmangel bremst Sprachförderung – und erschwert den Übergang in die Grundschule</a></p>
<p>Onvista: <a href="https://www.onvista.de/news/2026/09-02-umfrage-zwei-drittel-der-kitas-bemaengeln-personalmangel-0-10-26548870" target="_blank" rel="noreferrer">Umfrage: Zwei Drittel der Kitas bemängeln Personalmangel</a></p>
<p>Radio Mainwelle: <a href="https://www.mainwelle.de/amp/prien-kita-gesetz-als-gamechanger-fuer-fruehe-bildung-2409627/" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Radio Köln: <a href="https://www.radiokoeln.de/dpa/kita-gesetz-im-kabinett-sprachtests-und-fruehe-foerderung-2744094" target="_blank" rel="noreferrer">Kita-Gesetz im Kabinett: Sprachtests und frühe Förderung</a></p>
<p>Neues Deutschland: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202197.gesundheitspolitik-alarmstufe-rot-bei-der-pflege.html" target="_blank" rel="noreferrer">Alarmstufe Rot bei der Pflege</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16862</guid>
					<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:28:47 +0200</pubDate>
					<title>Widerstände in Veränderungsprozessen verstehen und auflösen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/widerstaende-in-veraenderungsprozessen-verstehen-und-aufloesen/</link>
					<description>Keine Veränderung ohne Widerstand. In einer interaktiven Online-Veranstaltung mit Fabienne Djadi von futuraexperts am 07. Oktober 2026 von 14 bis 16 Uhr geht es darum, Widerstände in Veränderungsprozessen besser zu verstehen und konstruktiv einzubinden. </description>
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					<content:encoded><![CDATA[<h2><span>Veränderungsprozesse in sozialen Organisationen&nbsp;</span></h2>
<p>Die Rahmenbedingungen für soziale Organisationen werden aufgrund der politischen Verhältnisse, Verschärfung sozialer Bedarfe und verschiedenen Anforderungen von Stakeholdern zunehmend schwierig. Immer mehr Organisationen sehen auch die Notwendigkeit, verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Angebote und Strukturen zu verankern. Um mit den verschiedenen Herausforderungen umzugehen, sind auch strukturelle Veränderungen in den Organisationen notwendig. Ein bewusster Organisationsentwicklungsprozess kann dabei unterstützen, Themen wie Klimaanpassung, Reduktion der betrieblichen Treibhausgasemissionen oder auch den Umgang mit Fachkräftemangel strukturiert anzugehen und so die Organisation zukunftssicher aufzustellen. Im Rahmen des Projekts <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/sozialpolitik-europa-klima/klimaschutz-umweltschutz-und-klimaanpassung/wirksam-gemeinsam-nachhaltigkeit-gestalten/" target="_blank">„WIRksam – Gemeinsam Nachhaltigkeit gestalten“</a> steht deshalb in einer kostenlosen <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/nachhaltige-organisationsentwicklung-nachhaltigkeit-wirksam-in-organisationen-verankern/" target="_blank">Onlineveranstaltung</a> am <strong>24. September 2026 von 10 bis 12 Uhr </strong>das Thema nachhaltige Organisationsentwicklung im Mittelpunkt.&nbsp;&nbsp;</p>
<h2>Keine Veränderung ohne Widerstand</h2>
<p>Menschen gehen unterschiedlich mit Veränderungen um. Einige sehen darin die Möglichkeit, sich zu entwickeln und Neues auszuprobieren, andere stehen Veränderungsprozessen eher skeptisch gegenüber. Die grundlegende Frage ist: Welche Perspektive haben wir auf Widerstände und wie gehen wir damit um? Widerstände sind keine bloßen Störungen, sondern Hinweise darauf, wo Unsicherheit, Überforderung, Zielkonflikte oder fehlende Beteiligung entstehen. Sie können auch ein Zeichen dafür sein, dass Dinge gut laufen und Mitarbeitende gerne daran festhalten möchten.&nbsp;</p>
<h2>Online-Veranstaltung „Widerstände in Veränderungsprozessen verstehen und auflösen“</h2>
<p>In einer weiteren digitalen Veranstaltung des WIRksam-Projekts am <strong>07. Oktober 2026 von 14 bis 16 Uhr</strong> dreht sich deshalb alles um das Thema Widerstände. Dabei geht es nicht um die Frage, wie Widerstand „wegmoderiert“ werden kann. Stattdessen betrachten wir gemeinsam mit Fabienne Djadi von futuraexperts Widerstand als Chance. Wir reflektieren typische Widerstandsformen und betrachten konkrete Handlungsansätze, wie beispielsweise die Formulierung eines starken Warums. Ziel ist es, Widerstand nicht als persönliches Problem einzelner Mitarbeitenden zu betrachten, sondern als organisationsbezogenes Signal. Fabienne Djadi zeigt uns, wie klare Kommunikation, ein starkes Warum und ein realistisches Vorgehen Veränderungsprozesse tragfähiger machen und Widerstände aufgelöst werden können. Über <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/umgang-mit-widerstaenden-in-veraenderungsprozessen-widerstaende-verstehen-und-aufloesen/" target="_blank">diesen Link</a> können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Qualität und Management</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16860</guid>
					<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 11:09:37 +0200</pubDate>
					<title>Neuer Förderaufruf in der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ für Anschlussprojekte</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neuer-foerderaufruf-in-der-foerderrichtlinie-klimaanpassung-in-sozialen-einrichtungen-fuer-anschlussprojekte/</link>
					<description>Vom 01.10.2026 bis 30.11.2026 können wieder Anträge gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die soziale Einrichtung bereits eine AnpaSo-Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung erhalten hat.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wird gefördert?</strong>&nbsp;</p>
<p>Im Förderaufruf 2026 können Förderanträge in den folgenden Förderschwerpunkten eingereicht werden:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ec712e9e52d095d9b43e42e7ac4d0b352"><span><u>Förderschwerpunkt 2.1:</u> Umsetzung von Maßnahmen auf der Grundlage von Konzepten, die den Anforderungen aus FSP 1 entsprechen</span></li><li data-list-item-id="e132aa8816ab1d9bbd18f75e74e397d20"><span><u>Förderschwerpunkt 2.2:</u> Umsetzung als Fortführungsmaßnahme auf Grundlage einer Förderung im Rahmen des FSP 1 „Beratung und Erstellung von Konzepten zur Anpassung an den Klimawandel“ der Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen in der Fassung vom 30. Oktober 2020 (BAnz AT 21.12.2020 B4)</span></li></ul><p>Im Förderaufruf 2026 können nur <strong>Förderanträge für Anschlussprojekte</strong> gestellt werden. <strong>Voraussetzung für die Förderung ist, dass die soziale Einrichtung bereits eine Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung in einem der bisherigen Förderaufrufe der AnpaSo (2020, 2023, 2024) erhalten hat.</strong></p>
<p><u>Dazu sendet die Projektträgerin ZUG den antragsberechtigten Organisationen vor Öffnung des Förderaufrufs Hinweise zur Antragstellung und einen Direktlink zum Förderportal des Bundes easy-Online per E-Mail zu.</u></p>
<p><strong>Wer wird gefördert?&nbsp;</strong></p>
<p>Gemeinnützige oder öffentlich-rechtlich organisierte soziale Einrichtungen und deren Trägerschaften,</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e203130f6c40d5a28c3ef96d0670445ad"><span>die <u>vulnerable Personengruppen</u> betreuen (ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderungen, psychisch beeinträchtigte Menschen, stationär untergebrachte Patient*innen, wohnungslose Menschen, geflüchtete Menschen, Kinder, Jugendliche sowie aufgrund ihres sozialen Status benachteiligte Menschen) und</span></li><li data-list-item-id="eed37c78fcf711bbe7df5504635d1f17f"><span>die bereits von den <u>Auswirkungen der Klimakrise betroffen</u> sind.</span></li></ul><p><strong>Hier finden Sie weitere Informationen:</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ed3b5a04a89b2399ff7133a74b26d75d6"><span>Alle <u>Informationen</u> zur Förderung und zur Antragstellung finden Sie auf der AnpaSo-</span><a href="https://www.z-u-g.org/anpaso/foerderaufruf-2026/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Webseite</span></a><span> der Projektträgerin ZUG.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e39c636991ba1e4e8e45cd0b7dfd24e91"><span>Sie erreichen die ZUG per E-Mail unter </span><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cprcuqBb/w/i0qti" data-mailto-vector="2"><span>anpaso(at)z-u-g.org</span></a><span> oder telefonisch über die Beratungshotline unter 030 726 18 0605. Die Sprechzeiten finden Sie auf der AnpaSo-</span><a href="https://www.z-u-g.org/anpaso/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Webseite</span></a><span>.</span></li></ul><p><strong>Informationsveranstaltung:</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="eb575951cded4eadf9fcbbc1a9a870ab7"><span>Am 06.10.2026 oder 05.11.2026 lädt die ZUG zu <u>AnpaSo-Informationsveranstaltungen zum Förderaufruf 2026</u> ein. Alle Informationen dazu finden Sie auf der AnpaSo-</span><a href="https://www.z-u-g.org/anpaso/foerderaufruf-2026/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Webseite</span></a><span>.</span></li></ul>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16859</guid>
					<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:14:25 +0200</pubDate>
					<title>Veranstaltungstipp: DRK-Fachtagung Nachhaltigkeit – Heute im Einsatz für Morgen (online)</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/veranstaltungstipp-drk-fachtagung-nachhaltigkeit-heute-im-einsatz-fuer-morgen-online/</link>
					<description>Das DRK lädt zur Fachtagung Nachhaltigkeit am Dienstag, den 17. November 2026 ein. Diese Plattform soll dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit zu erörtern und das Netzwerk untereinander zu erweitern. Nicht-Mitglieder des DRK können kostenlos online teilnehmen. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Programm/Ablauf</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ef2ce406f6c0cc202ed4b002897d54d41"><p class="text-justify"><strong>09.30 – 09.40 Uhr &nbsp;</strong>Begrüßung durch DRK-Vorstand / Präsidium <i>(Präsenz &amp; online)</i><br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e40942ba76f4924a62fbbcab0bf852235"><p class="text-justify"><strong>09:40 – 10:20 Uhr &nbsp;</strong>Keynote |Sozialwirtschaft im Klimawandel – Verantwortung, Chancen, Handlungsdruck <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Dr. Brigitte Knopf</strong>, Gründerin und Direktorin von Zukunft KlimaSozial, ehem. stellvertretende Vorsitzende des von der Bundesregierung berufenen Expertenrats für Klimafragen<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="ec5d050a70ff7349dd4f8d33472592d37"><p class="text-justify"><strong>10:20 – 11:00 Uhr &nbsp;</strong>Nachhaltigkeit als Kreditbedingung: Vom Zusatzkriterium zum Teil der Risikosteuerung von Banken <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Enrico Meier</strong>, Direktor Markt SozialBank und Präsident DRK Kreisverband Börde e.V.<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e85f7baf4bf5f0a720ada3d8331edbf31"><p class="text-justify"><strong>11:30 – 12:30 Uhr &nbsp;</strong>Auf dem Weg zu einem klimaneutralem Gebäudebestand in der Sozialwirtschaft – Handlungsspielräume zwischen aktuellen regulatorischen Anforderungen und zukünftigen politischen Vorgaben <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Tanja Kenkmann</strong>, Senior Researcher, Bereich Energie &amp; Klimaschutz, Öko-Institut e.V.<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e78da0606f184e0e4e53bba06bd3e0d32"><p class="text-justify"><strong>Parallel dazu 11:30 – 12:30 Uhr &nbsp;</strong>Lieferketten &amp; Beschaffung: Im Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Anforderungen, Nachhaltigkeit und Preisdruck <i>(Präsenz)</i><br><strong>Magdalena Sicard</strong>, Compliance-Beauftragte DRK Generalsekretariat <i>und</i><br><strong>Tobias Martin</strong>, Geschäftsführer DRK-Service GmbH<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e125240432101aa4ef580bcefa789f6bd"><p class="text-justify"><strong>13:30 – 14:40 Uhr &nbsp;</strong>Photovoltaik auf sozialen Einrichtungen: Eine Einführung im Angesicht neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Henrik Miebach</strong>, Referent Erneuerbare Energien Strom/ Projekt Klimaschutz in der Sozialwirtschaft <i>und</i><br><strong>Jörg Rettig</strong>, Referent Erneuerbare Energien - Strom/Solar, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e03d33d5ef7ffa14b7424c35139176ce5"><p class="text-justify"><strong>Parallel dazu 13:30 – 14.40 Uhr &nbsp;</strong>Planung und Refinanzierung energetischer Sanierung bei sozialen Trägern - Praxisbeispiele aus einem Kooperationsprojekt mit der Universität Kassel <i>(Präsenz)</i><br><strong>Dr. Ron-Hendrik Hechelmann</strong>, Universität Kassel, Fachgebiet upp<br>Praxisbeispiele: <strong>Fabian Sachs</strong>, Präsident DRK Kreisverband Oberlahn <i>und</i> &nbsp;<strong>Maximilian Türk</strong>, Katastrophenschutz- beauftragter, BRK-Kreisverband Kulmbach<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e9f73fba454434b88d65dffe12de26022"><p class="text-justify"><strong>14:45 – 15:45 Uhr &nbsp;</strong>E-Mobilität in ambulanten sozialen Diensten: Vom Umtausch der Fahrzeugflotte und Aufbau des Ladenetzes über Reichweitendiskussion bis Fahrtrainings <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Tim Meierhoff</strong>, Vorstandsvorsitzender DRK-Kreisverband Uelzen e.V.<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="eb066750b2cf5a8615a6b2731a7c3d2c8"><p class="text-justify"><strong>Parallel dazu 14:45 – 15:45 Uhr </strong>Workshop: Priorisierung im heterogenen Gebäudebestand: Wo anfangen mit energetischer Sanierung bei begrenzten Mitteln? <i>(Präsenz)</i><br><strong>Dr. Ron-Hendrik Hechelmann</strong> Universität Kassel, Fachgebiet upp<br><strong>Fabian Sachs</strong>, Präsident DRK-Kreisverband Oberlahn<br><strong>Maximilian Türk</strong>, Katastrophenschutz beauftragter, BRK-Kreisverband Kulmbach<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e97e9d218c09a98a8ccf2696f8dc63cbe"><p class="text-justify"><strong>16:00 – 16:30 Uhr &nbsp;</strong>Überblick und Ausblick über die aktuelle Förderlandschaft für soziale Träger &amp; politisches Update <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Katja Plume</strong>, Referentin für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, DRK-Generalsekretariat<br>&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e14f93b4a834b97aa854720f652f7ccae"><p class="text-justify"><strong>16:30 – 16:45 Uhr </strong>Verabschiedung &amp; Ausblick <i>(Präsenz &amp; online)</i><br><strong>Lucy Schweingruber</strong>, Leitung Stabsstelle Nachhaltigkeit, DRK-Generalsekretariat</p></li></ul><p class="text-justify">Hier geht es zur Anmeldung: <a href="https://drk-wohlfahrt.de/veranstaltungen/details/drk-fachtagung-nachhaltigkeit-heute-im-einsatz-fuer-morgen-hybrid.html" target="_blank" rel="noreferrer">drk-wohlfahrt.de/veranstaltungen/details/drk-fachtagung-nachhaltigkeit-heute-im-einsatz-fuer-morgen-hybrid.html</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16857</guid>
					<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 10:02:23 +0200</pubDate>
					<title>Neue Rechtsexpertise: Beratung und Schutz für Kinder und Jugendliche nach dem Gewalthilfegesetz im Verhältnis zum SGB VIII</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/neue-rechtsexpertise-beratung-und-schutz-fuer-kinder-und-jugendliche-nach-dem-gewalthilfegesetz-im-verhaeltnis-zum-sgb-viii/</link>
					<description>Neue DIJuF-Rechtsexpertise im Auftrag von FHK klärt zentrale Rechtsfragen zum Schutz von Kindern nach dem neuen Gewalthilfegesetz. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/arbeitsfelder/rechtsanspruch-auf-schutz/gewalthilfegesetz" target="_blank" rel="noreferrer">Gewalthilfegesetz</a> (GewHG) schafft ab 2032 einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Doch wie greift dieser Anspruch mit dem bestehenden Kinder- und Jugendhilferecht zusammen? Genau dieser Frage geht eine neue Rechtsexpertise nach, die im Auftrag von Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) beim Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) entstanden ist.</p>
<p>Dr. Janna Beckmann und Katharina Lohse haben darin die zentralen Schnittstellen zwischen GewHG und SGB VIII sorgfältig aufgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e97bdb7e8258b04d4364435f1bed2c597">Welche eigenen Ansprüche haben Kinder und Jugendliche nach dem Gewalthilfegesetz?</li><li data-list-item-id="eddb217fb39c22786aa778927883946d8">Wann muss das Jugendamt einbezogen werden?</li><li data-list-item-id="e2f3735a11a7fc7ea83d96d9e4659b16e">Wie wirkt die Vorrangregelung des § 9 Abs. 1 GewHG im Zusammenspiel mit § 10 Abs. 7 SGB VIII?</li><li data-list-item-id="e7b5c506d8ab821035a569996c35f43a1">Wann brauchen Einrichtungen ein Kinderschutzkonzept und eine Betriebserlaubnis?</li><li data-list-item-id="ed00ba03a30b7cf2edbb06799555f53fd">Welche sorgerechtlichen Fragen stellen sich, wenn Kinder Schutz und Beratung in Anspruch nehmen?</li><li data-list-item-id="e6089d0637f203238b0cf1aac3575ec4f">Welche Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe können Einrichtungen nach dem Gewalthilfegesetz übernehmen?</li></ul><p>Besonders wertvoll ist, dass die Expertise die Grundsätze von Gewaltschutz und Kinderschutz nebeneinanderstellt und die neu entstandenen Berührungspunkte zwischen beiden Rechtsbereichen konkret erklärt. Sie beantwortet praxisrelevante Fragen – etwa, wann Leistungen nach dem SGB VIII Vorrang haben oder unter welchen Bedingungen Minderjährige auch ohne Zustimmung eines oder beider Elternteile beraten werden können. Zudem macht sie Vorschläge, wie bestehende Unklarheiten im Gewalthilfegesetz aufbereitet werden könnten.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung dieser Rechtsexpertise soll Fachkräften in der Praxis eine verlässliche Orientierung bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes an die Hand gegeben werden. Insbesondere an den komplexen Schnittstellen zwischen Gewaltschutz und Kinder- und Jugendhilfe braucht es Rechtssicherheit, damit Kinder und Jugendliche den Schutz erhalten, der ihnen zusteht – unabhängig davon, über welchen rechtlichen Zugangsweg dies geschieht.</p>
<p>Zum Download gelangen Sie <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/redakteure/Publikationen/Rechtsinformationen/2026-07-30_DIJuF_Rechtsexpertise_GewHG_barrierefrei_final.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.&nbsp;</p>
<p>Quelle: Frauenhauskoordinierung e.V., <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/rechtsexpertise-kinder-jugendliche-gewalthilfegesetz-sgb-viii" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/rechtsexpertise-kinder-jugendliche-gewalthilfegesetz-sgb-viii</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16858</guid>
					<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:57:50 +0200</pubDate>
					<title>Digitale Mittagspause: Familien- und Kinderarmut in Deutschland.  Online - Diskussion mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/digitale-mittagspause-familien-und-kinderarmut-in-deutschland-online-diskussion-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-1/</link>
					<description>Der Paritätische Gesamtverband lädt für den 17. September herzlich zu einer digitalen Diskussionsveranstaltung mit Abgeodneten des Deutschen Bundestags zum Thema Familienarmut in Deutschland ein. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der jüngste Armutsberichts des Paritätischen hat dokumentiert: Familien und Kinder sind besonders von Armut betroffen. Insbesondere Alleinerziehende und kinderreiche Familien haben es finanziell besonders schwer. Vor diesem Hintergrund und anstehenden politischen Weichenstellungen – von Änderungen infolge der Sozialstaatskommission bis hin zu Reformen beim Unterhaltsvorschuss - möchten wir mit Bundestagsabgeordneten aus verschiedenen Fraktionen zum Thema Familien und Armut - Ursachen, Folgen und politische Handlungsoptionen - ins Gespräch kommen. Die Abgeordneten sind gebeten in kurzen Statements ihre jeweilige Analyse des Problems vorzutragen und ihre Einschätzungen zu anstehenden Reformvorhaben der Bundesregierung zur Diskussion zu stellen.&nbsp;</p>
<p>17. September, 13 bis 14 Uhr, online&nbsp;</p>
<p><strong>Programm</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e43580ff7d76679ebfa63e82c57365e89">Begrüßung durch die Geschäftsführung des Paritätischen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef0caa4da9c8c2c1e021fa29505f2d138">Kurzinput zu Befunden des Paritätischen Armutsberichts&nbsp;</li><li data-list-item-id="e808606520e398304738845ca8b70c414">Kurze Statements der Bundestagsabgeordneten&nbsp;</li><li data-list-item-id="e3cb041c766f2a44c8162ef24d019bc6c">Gemeinsame Diskussion</li></ul><p><strong>Teilnehmende Politiker*innen&nbsp;</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ee193501abda00e2a954a3345f89d97c8">Jan Dieren, SPD&nbsp;</li></ul><p>Mitglied des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e1f2b5ed432ce300521fc6f148daba981">Misbah Khan, Bündnis 90 / Die Grünen<span>&nbsp;</span></li></ul><p>Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e3755b52d7c316e57debc8394de972b60">Mandy Eißing, Die Linke&nbsp;</li></ul><p>Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die Veranstaltung führt die Geschäftsführerin des Paritätischen, Katja Kipping.</p>
<p>Informieren. Diskutieren. Veränderung anstoßen. Machen Sie mit! </p>
<p>Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen konstruktiven Austausch.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier können Sie sich zu der Veranstaltung anmelden:&nbsp;</p>
<p><br><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digitale-mittagspause-familien-und-kinderarmut-in-deutschland-online-diskussion-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestags/" target="_blank">www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/digitale-mittagspause-familien-und-kinderarmut-in-deutschland-online-diskussion-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestags/</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Armut</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16856</guid>
					<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:02:53 +0200</pubDate>
					<title>50 Jahre Frauenhäuser in Deutschland: Jetzt zum FHK-Barcamp anmelden! </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/50-jahre-frauenhaeuser-in-deutschland-jetzt-zum-fhk-barcamp-anmelden/</link>
					<description>Am 1. November 1976 wurde das erste Frauenhaus in Deutschland offiziell eröffnet. 50 Jahre Frauenhäuser in Deutschland sind ein Anlass, zurückzublicken, gemeinsam zu feiern und nach vorn zu schauen.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/FHK_Logo_JPG.jpg" length="175357" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Frauenhauskoordinierung (FHK) lädt am 2. November 2026 anlässlich des Jubiläums aktuelle und ehemalige Frauenhausmitarbeiter*innen, deren Träger bzw. Verbände Mitglied bei FHK sind, zu einem Tag des Austauschs, der Begegnung und der fachlichen Diskussion ein. Mitglieder von FHK sind der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, der Paritätische Gesamtverband, die Diakonie Deutschland und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein sowie weitere Träger von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen.</p>
<p>Gemeinsam wollen wir als Paritätischer mit FHK auf 50 Jahre Frauenhausarbeit zurückblicken, Erfahrungen teilen und aktuelle Herausforderungen diskutieren. Im Barcamp-Format steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Hier werden Einblicke in die tägliche Arbeit gegeben, Herausforderungen und bewährte Ansätze diskutiert und gemeinsam darauf geschaut, was die Frauenhausarbeit über die vergangenen 50 Jahre geprägt hat.</p>
<h3>Was Sie erwartet:&nbsp;</h3><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="ea41c42bb73fe94725c63fe0b1c85de4c">Digitales Grußwort der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien (angefragt)</li><li data-list-item-id="e3163b81adec49b11b82b1c15172e3105">Ein gemeinsamer Auftakt mit Rückblick auf 50 Jahre Frauenhausbewegung</li><li data-list-item-id="ea8ef64c4f39baec67018cdc7afb7fde7">Gespräche mit Zeitzeug*innen und Wegbegleiter*innen</li><li data-list-item-id="ef4eb4fdbd52115c4874e54bb4d6e0439">Interaktive Sessions zu aktuellen fachlichen und gesellschaftspolitischen Themen</li><li data-list-item-id="ef79b0c1ad07e2aa314d9095d9cac253a">Raum für eigene Themen und Impulse der Teilnehmenden</li><li data-list-item-id="e55b6ab0d8679f7bd753f23ef0d7a26fb">Austausch und Vernetzung mit aktuellen und ehemaligen Frauenhausmitarbeiterinnen</li><li data-list-item-id="eec5fb90ce2b83761b4935fc6b232e3a5">Gemeinsame Reflexion über die Zukunft von Schutz, Beratung und Unterstützung</li><li data-list-item-id="eb3f5df10f53118d9a1bb25ae34c9dd6c">Ausstellung zur Frauenhausgeschichte in Kooperation mit dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv</li><li data-list-item-id="ed64cebf68af43f8b75d90bfa97da9684">Optional am Nachmittag: Filmvorführung „Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen“ von 1977 mit anschließendem Gespräch mit der Filmemacherin Cristina Perincioli</li><li data-list-item-id="e605f931ccb2206a7a50ffe7ac014bb24">Für Essen und Trinken ist gesorgt!</li><li data-list-item-id="e62e7ec3b0f830991d9c1c569b126916e">Die Räumlichkeiten sind barrierefrei. Die Veranstaltung wird bei Bedarf in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.</li></ul><h3>Wer kann sich anmelden?&nbsp;</h3><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="e9cc1ab43a0a3189e72518b5dde5f55c0">aktuelle oder ehemalige Frauenhausmitarbeiter*innen von Häusern der FHK-Mitgliedsorganisationen oder FHK-Einzelmitgliedern</li><li data-list-item-id="edbb9238f94dbcd45973ffa5ef2f63029">Landesreferent*innen der Wohlfahrtsverbände</li></ul><h3>Was ist ein Barcamp?</h3>
<p>Ein Barcamp ist ein offenes und partizipatives Veranstaltungsformat, bei dem das Programm nicht vollständig vorab festgelegt wird. Stattdessen gestalten die Teilnehmenden die Inhalte und Sessions aktiv mit. Einige Inputs und Themen sind bereits vorbereitet bzw. organisiert, während weitere Beiträge und Diskussionen vor Ort gemeinsam entstehen können. Im Mittelpunkt stehen der Austausch, die Diskussion und das gemeinsame Lernen auf Augenhöhe – die Teilnehmenden sind dabei zugleich Publikum und Mitgestaltende.</p>
<p>Zur Anmeldung gelangen Sie <a href="https://pretix.eu/fhk/50jahrefh/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.&nbsp;</p>
<p>Quelle: Frauenhauskoordinierung e.V., <a href="https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/barcamp-50-jahre-fh" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.frauenhauskoordinierung.de/aktuelles/detail/barcamp-50-jahre-fh</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16855</guid>
					<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:18:19 +0200</pubDate>
					<title>Welttag der Suizidprävention – 10. September 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/welttag-der-suizidpraevention-10-september-2026/</link>
					<description>Am 10. September macht der Welttag der Suizidprävention auf die hohe Zahl von Suiziden und auf die Möglichkeiten ihrer Verhinderung aufmerksam. Der Aktionstag klärt auf, unterstützt Betroffene und ermutigt zum Reden. Zugleich ist er ein Tag des Gedenkens und bietet Raum, gemeinsam zu trauern, Erinnerungen zu teilen und Hoffnung zu spenden. Jedes Jahr rufen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zum gemeinsamen Handeln auf. Mit Aktionen, Veranstaltungen und Gedenkmomenten setzen sie ein starkes Zeichen für das Leben und die Solidarität.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/KampagneWelttagSuizidpraevention-Zeitung-Banner.png" length="89390" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Suizidprävention wichtig ist</strong></p><ul class="list-normal"><li data-list-item-id="efcce0da32cf484f7e01bc1aba5a8661a">Im Jahr 2024 starben 10.372 Menschen in Deutschland durch Suizid, mehr als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zusammen.</li><li data-list-item-id="e22a9fac44ef6abd0b8681a8b6c5f7f4e">Bei Jugendlichen ist Suizid die häufigste Todesursache.</li><li data-list-item-id="e6497fb9fc8657dcfa212ddc90ad91377">Männer haben ein deutlich höheres Risiko, durch Suizid zu versterben, als Frauen. Rund 70 % der Suizide entfallen auf Männer.</li><li data-list-item-id="e74bd1a66a64d382963933f90d176333c">In Deutschland gibt es weit über 100.000 Suizidversuche im Jahr, das entspricht etwa einem Versuch alle fünf Minuten.</li><li data-list-item-id="e21fc57430b9c70ef7f1387629d12f2e7">Von jedem Suizid und Suizidversuch sind mehr als 10 An- und Zugehörige betroffen.</li></ul><p>Diese Zahlen verdeutlichen die hohe Bedeutung der Suizidprävention. Ein großer Teil der Suizide gilt als vermeidbar. Suizidprävention kann dazu beitragen, Suizide zu verhindern und Menschen in suizidalen Krisen frühzeitig zu erreichen. Suizid wird in der Öffentlichkeit häufig noch als individuelles Schicksal betrachtet, nicht als gesellschaftliche Herausforderung.&nbsp;</p>
<p>Umso wichtiger ist es, über Suizidgedanken zu sprechen und Hilfsangebote bekannt und zugänglich zu machen.</p>
<p><strong>&nbsp;„Deine Geschichte ist nicht zu Ende"&nbsp;</strong></p>
<p>Anlässlich des Weltsuizidpräventionstags am 10. September 2026 sensibilisiert die Kampagne „Deine Geschichte ist nicht zu Ende“ für Suizidprävention im Alltag, ermutigt Menschen zum Hinschauen, Zuhören und Ansprechen und macht auf regionale und bundesweite Hilfsangebote aufmerksam. Sie richtet sich an Menschen mit Suizidgedanken ebenso wie an Menschen, die in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld mit dem Thema Suizidalität in Berührung kommen.</p>
<p>Dazu stehen kostenlose Kampagnenmaterialien zum Download bereit. Darunter sind Plakate, Social-Media-Posts, Radio- und Podcast-Beiträge sowie Interviews für Printmedien. Die Materialien können für eigene Aktionen, Veranstaltungen und Informationsangebote genutzt werden.</p>
<hr>
<p>Informationen zur Kampagne „Deine Geschichte ist nicht zu Ende” und die Materialien zum Download finden Sie unter <a href="https://kampagne.welttag-suizidpraevention.de/" target="_blank" rel="noreferrer">kampagne.welttag-suizidpraevention.de</a></p>
<p>Informationen zum Welttag der Suizidprävention und eine Übersicht der Veranstaltungen in Deutschland finden Sie unter: <a href="https://www.welttag-suizidpraevention.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.welttag-suizidpraevention.de</a>.</p>
<p><a href="https://www.suizidpraevention.de/hilfe" target="_blank" rel="noreferrer">Hilfsangebote und Unterstützung bei Suizidgedanken: NaSPro</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
					
					
				</item>
			
		
	</channel>
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