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		<title>Der Paritätische - Alle Meldungen</title>
		<link>https://www.der-paritaetische.de/</link>
		<description></description>
		<language>de-de</language>
		
			<copyright>Der Paritätische</copyright>
		
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 08:59:29 +0200</pubDate>
		<lastBuildDate>Sat, 18 Apr 2026 08:59:29 +0200</lastBuildDate>
		
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					<guid isPermaLink="false">news-16639</guid>
					<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:50:57 +0200</pubDate>
					<title>Katastrophenvorsorge in sozialen Einrichtungen: der Schutz vulnerabler Gruppen im kommunalen Katastrophenschutz</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/katastrophenvorsorge-in-sozialen-einrichtungen-der-schutz-vulnerabler-gruppen-im-kommunalen-katastrophenschutz/</link>
					<description>Wie lassen sich besonders vulnerable Gruppen in sozialen Einrichtungen besser vor Katastrophen schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der zweistündigen Online-Veranstaltung „Katastrophenvorsorge in sozialen Einrichtungen: der Schutz vulnerabler Gruppen im kommunalen Katastrophenschutz“ am 14. April 2026.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorsorge für den Katastrophenfall und der Schutz vulnerabler Gruppen ist in der Verantwortlichkeit der kommunalen Katastrophenvorsorge und für die vor Ort operierenden sozialen Einrichtungen eine immer wichtiger werdende Aufgabe der notwendigen Anpassung an den Klimawandel.</p>
<p>Nach einer Einführung in die Strukturen und Akteurinnen des Bevölkerungsschutzes in Deutschland wurden zentrale Erkenntnisse aus der Ahrtal-Flut 2021 und der Covid-19-Pandemie vorgestellt. Darauf aufbauend diskutierten die Teilnehmenden praxisnahe Empfehlungen für die Katastrophenvorsorge in sozialen Einrichtungen sowie für kommunale Akteurinnen.</p>
<h3>Fokus auf Vorsorge statt Nachsorge: Verbesserte Risikowahrnehmung und Risikokommunikation notwendig</h3>
<p>In Anbetracht der durch die Klimaerwärmung zunehmenden Gefahren infolge sich verändernder Umweltbedingungen und Extremwettereignisse bestehen erhebliche Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen in sozialen Einrichtungen, die teilweise mit ausreichender Vorwarnzeit, teilweise jedoch sehr plötzlich eintreten können.&nbsp;</p>
<p>Frau Ronja Winkhardt-Enz, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e.V. stellte neben der Akteur*innenlandschaft, die gesetzliche Grundlage und die Funktionsweisen des Bevölkerungsschutzes in Deutschland vor. Aus den Erkenntnissen der untersuchten Ahrtal-Flut von 2021 wurden zwölf übergeordnete Lehren benannt, u.a. eine Stärkung der lokalen Risikowahrnehmung, die Förderung einer positiven Risikokultur sowie eine verbesserte Risikokommunikation. Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Vorsorgemaßnahmen, wie der Abschluss von Versicherungen und die Installation von Warnapps, können am effektivsten außerhalb von Krisenzeiten in einem positiven Umfeld sachlich und adressatengerecht kommuniziert werden.</p>
<p>Frau Winkhardt-Enz betonte, dass für Verantwortungsträger*innen standortbezogene Risikoanalysen nach dem All-Gefahren-Ansatz und das Vorsorgeprinzip <i>„Vor der Krise Köpfe kennen“</i> handlungsleitend sein sollten.&nbsp;&nbsp;</p>
<h3>Aus Krisen lernen – innovative Ansätze verstetigen</h3>
<p>Herr Lawrence Schätzle, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik (difu) e.V., hat ausgewählte Erkenntnisse aus dem PanReflex-Forschungsprojekt dargeboten. Während der Covid-19 Pandemie haben sich vielerorts innovative Ansätze zur besseren Bewältigung der Krise und zum verbesserten Schutz vulnerabler Gruppen bewährt. Die dargestellten innovativen Ansätze können von Verantwortungsträger*innen und Mitarbeiter*innen in ihren jeweiligen Kontexten ausprobiert und ggfs. übertragen werden. Die effektivsten Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen sind jene, die, dem Vorsorgeprinzip entsprechend, bereits vor dem Eintritt eines Krisenszenarios bedacht und mit klaren Aufgaben und Verantwortlichkeiten eingeführt worden sind.&nbsp;</p>
<h3>Praxisperspektive – aus Risikoanalysen Bedarfe ableiten</h3>
<p>Herr Daniel Hofmann, Rettungsingenieur und ehrenamtliche Führungskraft im Katastrophenschutz beim Arbeiter-Samariter-Bund in NRW, hat Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes vorgestellt und praktische Hinweise zur verbesserten Katastrophenvorsorge zum Schutz vulnerabler Menschen gegeben. Er räumte ein, dass insbesondere die pflegerische Versorgung von pflegebedürftigen Menschen bisher nicht zu den Kompetenzen der ehrenamtlichen Katastrophenschützer*innen gehört, jedoch die Krisenvorsorge seit 2022 für (teil)stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen gesetzlich verankert ist.&nbsp;</p>
<p>Um im Ernstfall die eigene Durchhaltefähigkeit bestmöglich aufrecht erhalten zu können, da die Hilfskräfte des Katastrophenschutzes anderswo noch dringender gebraucht werden könnten, ist eine Risikoanalyse nach dem All-Gefahren-Ansatz der effektivste Weg, sich über die eigenen dringenden Bedarfe in Notsituationen bewusst zu werden und Vorsorgemaßnahmen mit der Belegschaft abzuleiten und umzusetzen. Der Katastrophenschutz baue auf dein eigenen Vorkehrungen und Maßnahmen auf, betonte Herr Hofmann. Außerdem wurde eine systematische Vernetzung der Behörden mit Betreibern kritischer Infrastruktur (KRITIS) im Rahmen eines integrierten Risikomanagements für einen kontinuierlichen Austausch vor Eintritt eines Ereignisses empfohlen.&nbsp;</p>
<p>Herr Carl Wechselberg von der stationären Einrichtung der Eingliederungshilfe CampHill Alt-Schönow am südlichen Berliner Stadtrand rahmte die online-Veranstaltung mit einem spannenden Erfahrungsbericht vom Berliner Stromausfall zum Jahresanfang 2026 ein. Herr Wechselberg hob die schnelle und kompetente Hilfsbereitschaft der ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) hervor, betonte aber auch, dass die Hilfe durch glückliches und schnelles Handeln bei ihnen ankam, während andere Einrichtungen länger durchhalten mussten. Es wurden abschließend einige konkrete Lektionen und Maßnahmen als Lehre aus dem tagelangen Stromausfall gezogen und vorgestellt, u.a. Blackout-Boxen mit den wichtigsten Unterlagen, Gegenständen und Materialien zur Versorgung der Bewohner*innen.</p>
<p>Unter den folgenden Links befindet sich eine Auswahl der in der Online-Veranstaltung genannten Materialien zur weiteren Verwendung:</p><ul class="list-normal"><li>Orientierungshilfe des Paritätischen Gesamtverbands <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/orientierungshilfe-klimarisikoanalysen-fuer-soziale-einrichtungen/" target="_blank">Klimarisikoanalysen für soziale Einrichtungen</a></li><li>Handreichung der BAGFW <i>Vorbereitung auf die Bewältigung von Krisen und&nbsp;</i><br><i>Katastrophen:</i> Handreichung für <a href="https://www.bagfw.de/veroeffentlichungen/publikationen/detail/vorbereitung-auf-und-bewaeltigung-von-krisen-und-katastrophen" target="_blank" rel="noreferrer">stationäre Einrichtungen</a> und für <a href="https://www.bagfw.de/veroeffentlichungen/publikationen/detail/vorbereitung-auf-und-bewaeltigung-von-krisen-und-katastrophen-fuer-ambulante-pflegeeinrichtungen-und-tageseinrichtungen" target="_blank" rel="noreferrer">ambulante Einrichtungen</a></li><li><a href="https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/bevoelkerungsschutz/krisenkonzepte-in-der-pflege-1523386.php" target="_blank" rel="noreferrer">Krisenkonzepte in der Pflege</a> inkl. <a href="https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/service/bevoelkerungsschutz/berliner-muster-notfallhandbuch-pflege-v11.pdf?ts=1756127582" target="_blank" rel="noreferrer">Download-Link</a><i>für Berliner Muster-Notfallhandbuch für ambulante/(teil-)stationäre&nbsp;</i><br><i>Einrichtungen der Pflege</i> <span>(Bezirksamt Lichtenberg in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, 25.04.2024)</span></li><li><a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/bevoelkerungsschutz/BMI07326-kritis-leitfaden.html" target="_blank" rel="noreferrer">Schutz Kritischer Infrastrukturen – Risiko- und Krisenmanagement&nbsp;</a><br><a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/bevoelkerungsschutz/BMI07326-kritis-leitfaden.html" target="_blank" rel="noreferrer">Leitfaden für Unternehmen und Behörden</a><span> (Bundesministerium des Innern, 2011)</span></li><li><a href="https://www.panreflex.de/nano.cms/factsheets" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Factsheets</span></a><span> des Panreflex-Forschungsvorhaben</span></li><li>Notfallregister e.V. - Registrierung für Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen <a href="http://www.notfallregister.eu" target="_blank" rel="noreferrer"><u>www.notfallregister.eu</u></a><u>&nbsp;</u></li></ul>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Rettungswesen und Katastrophenschutz</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16638</guid>
					<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:59:30 +0200</pubDate>
					<title>Woche der Seelischen Gesundheit 2026: Jetzt Veranstaltung einreichen!</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/woche-der-seelischen-gesundheit-2026-jetzt-veranstaltung-einreichen/</link>
					<description>Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ steht vom 10. bis 20. Oktober das solidarische Miteinander im Fokus. Vor allem Betroffene von schweren psychischen Erkrankungen benötigen wirksame Unterstützung und gesellschaftliche Akzeptanz.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktionswoche macht deshalb auf die vielen unterschiedlichen und wichtigen psychosozialen Angebote und Projekte in ganz Deutschland aufmerksam.<br>&nbsp;<br>Alle Akteurinnen und Akteure sind aufgerufen, sich mit ihren Angeboten rund um seelische Gesundheit an der Aktionswoche zu beteiligen – live vor Ort und digital.</p>
<p>Selbsthilfe, Prävention oder Versorgung – etablierte Angebote ebenso wie junge Initiativen sind dazu aufgerufen, dabei zu sein. Ob Vortrag oder Workshop, Tag der offenen Tür, Podcast oder Infovideo – melden Sie jetzt Ihre Veranstaltung für den Online-Kalender der Aktionswoche 2026 an. Gemeinsam werden hilfreiche Angebote sichtbar gemacht – für ein Miteinander, das niemanden ausklammert! Ab sofort können Sie Ihre Veranstaltungen im Online-Kalender der Aktionswoche <a href="https://newslettertogo.com/wu1b6epj-cr58eh87-emzdzdkz-2fx" target="_blank" rel="noreferrer">anmelden</a>.&nbsp;<br>&nbsp;<br>Auf der <a href="https://newslettertogo.com/wu1b6epj-bul7lfxj-3tjl85wy-41t" target="_blank" rel="noreferrer">Website</a> finden Sie weiterführende Informationen zum diesjährigen Thema sowie das neue Motiv zum <a href="https://newslettertogo.com/wu1b6epj-bul7lfxj-7mmrx7uf-19au" target="_blank" rel="noreferrer">Download</a> für die Bewerbung Ihrer Veranstaltungen und Aktionen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16635</guid>
					<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:37:00 +0200</pubDate>
					<title>Paritätischer enthüllt internes Arbeitspapier: Drastische Kürzungspläne gefährden Leistungen für Menschen mit Behinderungen, Kinder und Familien</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/enthuellung-kahlschlag/</link>
					<description>Dem Paritätischen Gesamtverband liegt ein internes Arbeitspapier vor, das belegt: Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände diskutieren im Verborgenen drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen. Das 108-seitige Dokument, das heute vom Paritätischen veröffentlicht wird, stammt aus einer Arbeitsgruppe, die abseits der Öffentlichkeit harte Einschnitte für Menschen mit Behinderungen und für Kinder und Jugendliche diskutiert. Es enthält mehr als 70 Kürzungsvorschläge mit einem bezifferten Volumen von über 8,6 Milliarden Euro. Das tatsächliche Kürzungsvolumen liegt erheblich höher, da knapp zwei Drittel aller Vorschläge gar nicht mit Zahlen unterlegt sind.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf" length="3949239" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Paritätische zeigt sich angesichts der Kürzungspläne von Bund, Ländern und Kommunen entsetzt: Die Vorschläge zielen auf radikale Einschnitte bei sozialen Unterstützungsleistungen. Individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung sollen gestrichen, das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen eingeschränkt, die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe abgeschafft, der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zusammengestrichen werden. Manche Vorschläge widersprechen offen der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention.</p>
<p>„Was hier unter dem harmlosen Titel ‘Effizienter Ressourceneinsatz’ verhandelt wird, ist ein Angriff auf Errungenschaften, die elementar für soziale Teilhabe sind und die über Jahrzehnte erkämpft wurden. Dass solche grundlegenden Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen so radikal gekürzt werden sollen und die Debatte an den Menschen vorbei im Verborgenen geführt wird, ist gleichermaßen skandalös. Hier droht ein Kahlschlag bei Alltagshilfen, mit einschneidenden Folgen für Betroffene und ihre Familien", erklärte Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.</p>
<p>Der Paritätische veröffentlicht das Papier zusammen mit einer detaillierten fachpolitischen Einordnung und Bewertung von 25 exemplarisch ausgewählten Vorschlägen. „Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu wissen, dass aktuell diskutierte Vorschläge auf einen Kahlschlag in ganzen Leistungsbereichen zielen”, sagte Rock.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
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					<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:36:00 +0200</pubDate>
					<title>Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt: Neuer Flyer des Paritätischen erschienen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/gemeinsam-fuer-demokratie-und-vielfalt-neuer-flyer-des-paritaetischen-erschienen/</link>
					<description>Jetzt digital verfügbar und kostenfrei bestellbar: Unser neuer Demokratie-Flyer stärkt Engagierte, macht die Rolle der Freien Wohlfahrtspflege sichtbar und lädt zum gemeinsamen Handeln ein.</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem neuen Flyer „Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt“ setzt der Paritätische ein klares Zeichen: Dein Einsatz für Demokratie zählt und der Paritätische steht hinter Dir.</p>
<p>Der Flyer richtet sich an alle, die demokratische Werte im Alltag leben und stärken wollen. Ob haupt- oder ehrenamtlich engagiert, in Einrichtungen, Projekten oder Initiativen macht er Mut und gibt Rückenwind, gerade in herausfordernden Zeiten. Zudem macht er sichtbar, was in den vielfältigen Angeboten und Begegnungsorten des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen jeden Tag gelebt wird: In Kitas, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Frauenhäusern, Jugendzentren, Selbsthilfegruppen u.v.m. schaffen hunderttausende Menschen Orte des Miteinanders. All das ist aktive Demokratiestärkung, auch wenn es nicht immer so benannt wird.</p>
<p>Vielfältig einsetzbar: Im Arbeitsalltag, in Einrichtungen, bei Veranstaltungen, in Wahlkampfzeiten oder zur Ansprache neuer Zielgruppen kann er als Gesprächsanstoß dienen, zur Positionierung beitragen und das gemeinsame Werteverständnis stärken.</p>
<p><strong>Digital verfügbar und kostenfrei bestellbar</strong></p>
<p>Der Flyer ist digital auf unserer Website <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/bereichsuebergreifende-themen/vielfalt-ohne-alternative" target="_blank">Vielfalt ohne Alternative</a> verfügbar. Dort finden sich auch weitere Informationen, Materialien und Unterstützungsangebote rund um Demokratiestärkung und den Umgang mit menschen- und demokratiefeindlichen Herausforderungen.</p>
<p>Mitglieder können Druckexemplare kostenfrei per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,xkgnhcnvBrctkvcgv0qti" data-mailto-vector="2">vielfalt(at)paritaet.org</a> bestellen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Vielfalt ohne Alternative</category>
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Antidiskriminierung (Thema)</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16637</guid>
					<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Massive Kürzungsvorschläge bei Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/massive-kuerzungsvorschlaege-bei-kindern-jugendlichen-und-menschen-mit-behinderung/</link>
					<description>Ein aktuelles Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden enthüllt drastische Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf" length="3949239" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bislang internes Arbeitspapier enthält Vorschläge für erhebliche Kürzungen im Sozialbereich, insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe. Würden diese Kürzungen umgesetzt, wären Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen massiv betroffen.</p>
<p>Das Arbeitspapier enthält Vorschläge der kommunalen Spitzenverbände sowie von Ministerien aus Bund und Ländern. Sie umfasst Kürzungen von mindestens 8,6 Milliarden Euro, wobei viele vorgeschlagene Maßnahmen in ihrem finanziellen Umfang noch nicht ermittelt sind.&nbsp;</p>
<h1>Rolle rückwärts bei zentralen Errungenschaften</h1>
<p>Für die Errungenschaften bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen und in der Kinder- und Jugendhilfe würde die Umsetzung der Vorschläge eine Rolle rückwärts bedeuten. Sie zielen auf eine weitreichende Abschaffung von Individualansprüchen durch sogenanntes Pooling oder Vorrangregelungen von so genannten Infrastrukturleistungen ab. Das Wunsch- und Wahlrecht soll eingeschränkt oder abgeschafft werden. Leistungen sollen auf andere Schultern verteilt werden, auch auf die der Leistungsempfangenden selbst, etwa durch Anrechnung von Einkommen und Vermögen oder durch Eigenanteile bei Fahrtkosten. In ihrer Gesamtschau stehen die Vorschläge zu großen Teilen im Gegensatz zur UN-Behindertenrechtskonvention und zur Kinderechtskonvention.</p>
<p>Die Sparvorschläge der Kommunen zielen dabei fast ausschließlich auf Leistungskürzungen. Neue Finanzierungswege werden kaum erwogen, während Länder Einsparpotenzial vor allem bei Schnittstellen von Leistungsträgern sehen. Völlig fehlen Vorschläge zur Ursachenbekämpfung in der Kinder- und Jugendhilfe – etwa bei Armut, Gesundheitseinschränkungen oder Gewalt.</p>
<h1>Einseitige Perspektiven auf Kostenentwicklung</h1>
<p>Zudem zeigt sich ein einseitiger Blick auf die Kostenentwicklung. Wesentliche Gründe für die Entwicklung sind steigende Personalkosten, Inflation und eine wachsende Zahl an Leistungsberechtigten. Auf eine tatsächliche Verbesserung bzw. Ausweitung der Leistungen für Menschen mit Behinderungen lässt sich die Kostenentwicklung in der Eingliederungshilfe nur in geringerem Umfang zurückführen.</p>
<p>In der Kinder- und Jugendhilfe trugen insbesondere der Ausbau in der Kindertagesbetreuung im U3-Bereich, der Ü3-Plätzeausbau sowie qualitative Verbesserungen wie verbesserte Personal-Kind-Schlüssel oder die Ausweitung der Eingliederungshilfe zum Kostenanstieg bei. Die Erziehungshilfen weiteten sich durch den enormen Ausbau ambulanter Hilfen aus, verbesserten sich durch intensive Kinderschutzdebatten qualitativ und erschlossen neue Zielgruppen durch gestiegene Unterstützungsbedarfe von geflüchteten Minderjährigen. Hinzu kam die steigende Anzahl an Leistungsberechtigten mit seelischer Behinderung, insbesondere im schulischen Kontext.</p>
<p>Ein wesentlicher Faktor ist die allgemeine Preisentwicklung: Zwischen 2006 und 2023 wurden mindestens 43 Prozent des nominalen Ausgabenanstiegs der gesamten Kinder- und Jugendhilfe durch die Inflation ausgeglichen. Die Entwicklung der Kosten ist also aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen erklärbar, auf die politisch reagiert wurde: ausreichende und qualitative Kindertagesbetreuung mit Ausweitung auf Ganztagsbetreuung, besserer und intensiverer Kinderschutz, mehr ambulante statt intensiver stationärer Betreuungen und eine stärkere Personenzentrierung in der Leistungserbringung, die Aufnahme unbegleiteter geflüchteter Kinder und Jugendlicher insbesondere 2015/2016. Die Kürzungsvorschläge stellen den politischen Willen infrage, Kinder und Jugendliche gut aufwachsen zu lassen. Mit Blick auf den Anspruch von Menschen mit Behinderungen auf gleichberechtigte Teilhabe soll das Rad deutlich zurückgedreht werden.</p>
<h1>Fünf Beispiele für vorgeschlagene Kürzungen</h1>
<h2><i>Infrastrukturmaßnahmen statt Einzelfallhilfen</i></h2>
<p>Vorgeschlagen wird, Infrastrukturangebote wie Kitas oder Jugendsozialarbeit gegenüber individuellen Hilfen zu priorisieren. Das Einsparpotenzial wird mit 100 Millionen Euro angegeben. Dies lässt völlig offen, dass es dann dringend einen Ausbau von Infrastruktur (Kita, Betreuung in der Grundschule, Jugendsozialarbeit, Familienbildung etc.) bräuchte. Diese so genannten „Infrastrukturangebote“ sind nicht flächendeckend erreichbar und z.B. die Jugendsozialarbeit und Familienbildungsangebote prekär ausgestattet.</p>
<p>In der Praxis würde der Vorschlag z.B. heißen: Gibt es Unterstützungsbedarf in einer Familie, weil z.B. ein Elternteil psychisch krank ist und Alltag und Erziehung nicht gut bewältigen kann, dann gibt es keine ambulante Familienhilfe, sondern die Kita wird als Infrastrukturangebot in die Pflicht genommen, darauf hinzuwirken, dass das Kind rechtzeitig in die Kita kommt, genügend Essen zu Hause im Kühlschrank ist, die Hygiene und Gesundheit des Kindes eingehalten wird, Ämtergänge möglich sind etc. Dies ist bisher Aufgabe von ausgebildeten Sozialarbeiter*innen, die in die Familiensituation hineingehen und durch die ambulante Hilfe möglichst verhindern, dass es zu einer Kindeswohlgefährdung kommt und die Kinder sicher zu Hause aufwachsen können. Erzieher*innen der Kita können dies nicht leisten und sind dafür auch nicht ausgebildet. Es bräuchte also eine Kita-Sozialarbeit, die mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet ist. Diese gibt es aber in den meisten Kitas bisher nicht.</p>
<h2><i>Streichung von Integrationshilfe und Schulassistenz als Auftrag der Eingliederungshilfe</i></h2>
<p>Die Leistungen zur Teilhabe an Bildung nach § 112 SGB IX sollen gestrichen werden. Unterstützung in Schule und Hochschule soll ohne ergänzende Hilfe der Eingliederungshilfe vollständig von der Schule erbracht werden. Erhofft werden damit Einsparungen in Höhe von drei Milliarden Euro bei Ländern und Kommunen.</p>
<p>Die UN-Behindertenrechtskonvention garantiert allen Menschen mit Behinderungen das Recht auf inklusive, hochwertige Bildung, in Schule, Hochschule und Weiterbildung. Der individuelle Rechtsanspruch auf notwendige Unterstützung ist ein elementarer Bestandteil der Umsetzung dieses Rechts. Die Streichung von § 112 SGB IX führt zu einer Schlechterstellung von Kindern und Studierenden mit Beeinträchtigungen. Eine Assistenz als Schulangebot ohne Berücksichtigung des Einzelbedarfs führt zu struktureller Benachteiligung. Sie führt nicht zu Kostensenkung, sondern mittel- und langfristig zu Mehrkosten. Die Vorschläge verkennen zudem die unzureichenden Ressourcen in Bildungseinrichtungen. Die eingesparten drei Milliarden würden im Aufbau analoger Schulangebote aufgehen.</p>
<h2><i>Bundesmittel für Kindertagesbetreuung ohne Qualitätsbindung</i></h2>
<p>Vorgeschlagen werden Bundesmittel für Kindertagesbetreuung bei gleichzeitigem Verzicht auf ein Qualitätsentwicklungsgesetz des Bundes. Standards bezüglich Betreuungsumfang und Personalschlüssel sollen überprüft werden, ein „Schritt zu mehr Selbstverantwortung in den Familien" wird gefordert. Die Betriebserlaubnispflicht für Kitas soll entfallen. Damit werden Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Euro für Länder und Kommunen erwartet.</p>
<p>Die Forderung an den Bund, Geld zu geben und gleichzeitig den Ländern und Kommunen einen Freibrief zu erteilen, Standards zu überprüfen und die Betriebserlaubnis als wichtiges Kontrollinstrument für die Qualität der Betreuung abzuschaffen, ist problematisch. „Mehr Selbstverantwortung der Familien" bedeutet übersetzt: Betreuungszeit, Betreuungspersonal und Qualität heruntersetzen, um Kosten zu sparen und die Betreuung auf Familien zu verlagern. Dies konterkariert die aktuelle Diskussion um die Notwendigkeit einer qualitativen Kindertagesbetreuung.</p>
<h2><i>Einschränkung von Teilhabeleistungen und des Wunsch- und Wahlrechts</i></h2>
<p>Für die Eingliederungshilfe schlagen die kommunalen Spitzenverbände unter anderem vor, die Finanzierung von Hilfsmitteln einzuschränken. Bisher werden Hilfsmittel finanziert, die eine durch die Behinderung bestehende Einschränkung einer gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ausgleichen. Stattdessen soll eine Liste genehmigungsfähiger Hilfsmittel festgelegt werden, inkl. Finanzierungsobergrenzen. Darüber hinaus sollen Leistungsträger die Belegung von Leistungsangeboten stärker steuern können, etwa durch Belegungsrechte. Zur verstärkten Pauschalierung von Leistungen liegen unterschiedliche Vorschläge vor, insbesondere die Zustimmung der Leistungsberechtigten zur pauschalen Erbringung wird Infrage gestellt.</p>
<p>Bereits jetzt erhalten Menschen mit Behinderungen Leistungen nur in dem Umfang, in dem sie zur gleichberechtigten Teilhabe notwendig sind. Eine Einschränkung des Leistungsspektrums macht Teilhabe zu einer Frage des Geldbeutels. Die mit Belegungsrecht und vorgegebenem Leistungspooling zusätzlich vorgesehenen Einschränkungen des Selbstbestimmungsrechts in Bezug auf die konkrete Leistung ist ein weiterer tiefer Einschnitt in menschenrechtlich garantierte Teilhabemöglichkeiten.</p>
<h2><i>Unterhaltsvorschuss kürzen</i></h2>
<p>Beim Unterhaltsvorschuss soll die Ausweitung der Leistungsberechtigten von 2017 zurückgenommen werden, um eine Milliarde Euro zu sparen. Begründet wird dies nicht zuletzt damit, dass Alleinerziehende durch Rechtsansprüche auf ganztägige Förderung überwiegend erwerbstätig seien und im Bedarfsfall ergänzende Leistungen erhalten könnten.</p>
<p>Der Unterhaltsvorschuss ist für Alleinerziehende eine enorm wichtige Leistung. Im Jahr 2024 waren mehr als 850.000 Kinder auf diese Ersatzleistung für nicht gezahlten Kindesunterhalt angewiesen. Die Begründung, warum Kürzungen vertretbar seien, ist vor dem Hintergrund anderer Vorschläge (Einschränkungen des Ganztags und Verlagerung von Betreuung in die Familien), widersprüchlich und unangemessen.</p>
<h1>Dokument</h1>
<p>Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht dieses Dokument, weil die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat zu wissen, was in ihrem Namen geplant wird: <a href="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf">Internes Arbeitspapier und Bewertung des Paritätischen</a>. Die Veröffentlichung enthält eine Einordnung des Arbeitspapiers, eine Übersicht der Kürzungsvorschläge und Bewertung des Paritätischen im Einzelnen sowie das Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Flüchtlingshilfe/-politik</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
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					<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:52:02 +0200</pubDate>
					<title>Stiftung Lesen &gt; Projekt &quot;Lesestart: Geschichten sprechen deine Sprache&quot;</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/stiftung-lesen-projekt-lesestart/</link>
					<description>Über unsere Geschäftsführerin Katja Kipping engagiert sich der Paritätische Gesamtverband in der Stiftung Lesen. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Kindertagesbetreuung/kita/img/Stiftung_Lesen_Lesestart.png" length="41328" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Stiftung startet nun mit „Lesestart: Geschichten sprechen deine Sprache“ ein Angebot, das mehrsprachig aufwachsende Kinder bis zehn Jahre durch gezielte Lese- und Sprachförderung in Familien sowie in pädagogischen und sozialen Einrichtungen stärkt. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ist eine Weiterentwicklung des Projekts „Lesestart für geflüchtete Kinder“.&nbsp;</p>
<p>Die Stiftung Lesen stellt im Rahmen des Angebots mehrsprachige Buchgeschenke, altersgerechte Lese- und Medienboxen sowie ein eLearning-Programm für Fachkräfte zur Verfügung. Insgesamt können sich dieses Jahr 300 Einrichtungen zu verschiedenen Stichtagen bewerben – der erste ist am 31.05.2026. Das Projekt ist für alle teilnehmenden Einrichtungen kostenlos. Zu den Kriterien für eine Teilnahme gehören ein überdurchschnittlich hoher Anteil mehrsprachig aufwachsender Kinder und ein erhöhter Förderbedarf, z. B. aufgrund sozioökonomisch benachteiligter Lage.</p>
<p>Auf der Website <a href="http://www.stiftunglesen.de/geschichten-sprechen-deine-sprache" target="_blank" rel="noreferrer">www.stiftunglesen.de/geschichten-sprechen-deine-sprache</a> finden Sie weitergehende Informationen zu diesem Projekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild Oben Logo Stiftung Lesen, Projekt Lesestart</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16633</guid>
					<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:11:45 +0200</pubDate>
					<title>Länder- und Kommunalentlastungsgesetz</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/laender-und-kommunalentlastungsgesetz/</link>
					<description>Die Bundesregierung hat eine finanzielle Entlastung für Länder und Kommunen beschlossen. Das Gesetz geht jetzt in den Bundesrat und den Bundestag.
</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Um insgesamt vier Milliarden möchte die Bundesregierung Länder und Kommunen in den nächsten vier Jahren entlasten. So steht es im Länder- und Kommunalgesetz, das das Kabinett am 15. April 2026 verabschiedet hat. Die Unterstützung teilt sich auf drei unterschiedliche Gruppen von Bundesländern auf:</p><ul class="list-normal"><li><span>Finanzstarke Bundesländer erhalten vom Bund über den bundesstaatlichen Finanzausgleich 400 Millionen Euro pro Jahr.</span></li><li><span>Flächenländer mit finanzschwachen Kommunen erhalten vom Bund 250 Millionen Euro für pro Jahr, um die Handlungsfähigkeit ihrer Kommunen zu sichern. Hiervon profitieren sollen jene Bundesländer, in denen die Liquiditätskredite der Kommunen besonders hoch sind. Laut Gesetzentwurf sind dies Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Der Anteil der Länder an der Bundesunterstützung von 250 Millionen Euro richtet sich nach den kommunalen Schulden. Laufende Entschuldungsprogramme in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland sollen ebenfalls berücksichtigt werden.</span></li><li><span>Die ostdeutschen Bundesländer werden durch den Bund bei Rentenansprüchen aus der DDR-Zeit mit 350 Millionen Euro pro Jahr entlastet.</span></li></ul><p>Ein entsprechendes Gesetz war bereits im Koalitionsvertrag vereinbart. Der Regierungsentwurf wird nun dem Bundesrat zugeleitet und danach in den Bundestag eingebracht. Der Abschluss der Gesetzgebung ist für den Juli 2026 geplant. Die Entlastungen sollen für die Jahre 2026 bis 2029 greifen.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Finanzen</category>
						
							<category>Rahmenbedingungen sozialer Arbeit</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16632</guid>
					<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 16:45:25 +0200</pubDate>
					<title>Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes zum Referentenentwurf eines Gesetzes über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/stellungnahme-des-paritaetischen-gesamtverbandes-zum-referentenentwurf-eines-gesetzes-ueber-die-europaeische-brieftasche-fuer-die-digitale-identitaet-und-zur-aenderung-anderer-rechtsvorschriften/</link>
					<description>Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die Einführung der EUDI Wallet als wichtigen Schritt digitaler Innovation und fordert mit dieser Stellungnahme eine Ausgestaltung, die soziale Teilhabe, Barrierefreiheit und wirksame Schutzmechanismen von Beginn an sicherstellt.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahmen/doc/Stellungnahme_des_Parit%C3%A4tischen_Gesamtverbandes_zum_Referentenentwurf_eines_Gesetzes_%C3%BCber_die_Europ%C3%A4ische_Brieftasche_f%C3%BCr_die_Digitale_Identit%C3%A4t_und_zur_%C3%84nderung_anderer_Rechtsvorschriften.pdf" length="415058" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Digitale Identitäts-Wallet (EUDI Wallet) ist ein zentrales Vorhaben der Europäischen Union zur Schaffung einer europaweit nutzbaren digitalen Identitätsinfrastruktur. Ziel ist es, Bürger*innen eine sichere digitale Identifikation sowie die Nutzung elektronischer Nachweise zu ermöglichen und damit Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und digitale Angebote besser zugänglich zu machen. Mit dem vorliegenden Referentenentwurf wird die nationale Umsetzung der europäischen Vorgaben geregelt.</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband begrüßt grundsätzlich die Einführung der EUDI Wallet als öffentliche digitale Infrastruktur. Richtig ausgestaltet kann sie dazu beitragen, Zugänge zu staatlichen und sozialen Leistungen zu erleichtern, Nachweispflichten zu reduzieren und digitale Teilhabe zu stärken. Digitale Identität ist aus Sicht des Paritätischen jedoch kein rein technisches oder verwaltungsorganisatorisches Thema, sondern berührt grundlegende Fragen von sozialer Teilhabe, Schutz, Unterstützung und Verantwortung.</p>
<p>Die Praxis sozialer Arbeit zeigt, dass digitale Verwaltungsangebote vielfach nicht alle Menschen gleichermaßen erreichen. Viele Personengruppen sind mit digitalen Anforderungen überfordert oder haben nur eingeschränkten Zugang zu digitalen Endgeräten, Unterstützung oder Beratung. Vor diesem Hintergrund sieht der Paritätische im aktuellen Referentenentwurf erheblichen Nachsteuerungsbedarf. Insbesondere fehlen verbindliche Regelungen zur Barrierefreiheit, zu analogen und assistiven Alternativen sowie zu Vertretungs- und Unterstützungsmodellen für Menschen, die ihre digitale Identität nicht selbstständig verwalten können.</p>
<p>Kritisch bewertet der Paritätische zudem das Risiko digitaler Exklusion und sozialer Profilbildung. Die Konzentration von Identitäts- und Attributsdaten sowie deren mögliche Nutzung in automatisierten oder KI-gestützten Entscheidungsverfahren können bestehende soziale Ungleichheiten verstärken. Datenschutzrechtliche Vorgaben allein reichen aus Sicht des Paritätischen nicht aus, um soziale Benachteiligung wirksam zu verhindern. Erforderlich sind zusätzliche soziale Leitplanken, klare Schutzmechanismen und Transparenz, insbesondere in sensiblen Bereichen sozialer Rechte.</p>
<p>Mit dieser <strong>Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften</strong> bringt der Paritätische Gesamtverband die Perspektiven der Freien Wohlfahrtspflege in den politischen Diskussionsprozess ein. Ziel ist es, frühzeitig auf soziale Risiken hinzuweisen und konkrete Anforderungen an eine sozial gerechte, barrierefreie und freiwillige Ausgestaltung der EUDI Wallet zu formulieren.</p>
<p>Die Stellungnahme basiert auf den Erfahrungen gemeinnütziger Träger im Umgang mit digitalen Verwaltungsverfahren sowie auf ihrer täglichen Arbeit mit Menschen in unterschiedlichen und teils prekären Lebenslagen. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, zivilgesellschaftliche Akteure systematisch einzubeziehen und digitale Identität als Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge sozial verantwortlich zu gestalten.</p>
<p>Die vollständige <strong>Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes zum Referentenentwurf eines Gesetzes über die Europäische Brieftasche für die Digitale Identität und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften</strong> steht auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16630</guid>
					<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:51:29 +0200</pubDate>
					<title>GKV-Reform: Paritätischer kritisiert Kostenverschiebung zu Lasten von Versicherten</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/gkv-reform-paritaetischer-kritisiert-kostenverschiebung-zu-lasten-von-versicherten/</link>
					<description>Presse-Statement von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, anlässlich der Spar-Ankündigungen im Gesundheitssystem durch Gesundheitsministerin Nina Warken auf der Pressekonferenz vom 14. April 2026
</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes:&nbsp;</strong></p>
<p>„Die Vorschläge zur Gesundheitsreform sind keine echten Einsparungen, sondern vor allem Kostenverschiebungen zu Lasten von privaten Haushalten und Versicherten, insbesondere chronisch kranken Menschen. Statt die überbordenden Renditen im Pharmabereich in den Fokus zu nehmen, werden Zuzahlungen und Eigenanteile erhöht. Die Streichung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern belastet viele Haushalte zusätzlich. Dass die Versicherten auch in Zukunft versicherungsfremde Leistungen, wie die Krankennversicherung für Grundsicherungsberechtigte, finanzieren sollen, bleibt skandalös.&nbsp;</p>
<p>Der Paritätische fordert, diese Leistungen aus Steuermitteln zu finanzieren, die Renditen im Gesundheitswesen zu reduzieren und die Finanzierung durch eine Bürgerversicherung unter Einbeziehung aller Einkommensarten auf eine breite und stabilere Grundlage zu stellen.“</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16629</guid>
					<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:53:20 +0200</pubDate>
					<title>Evi:P - Evaluationsinstrument für eine  partizipative und inklusive Praxis  in der Kindertagesbetreuung</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/evip-evaluationsinstrument-fuer-eine-partizipative-und-inklusive-praxis-in-der-kindertagesbetreuung/</link>
					<description>Neues Evaluationsinstrument Evi:P veröffentlicht: Stärkung von Partizipation und Inklusion in Kindertageseinrichtungen

Der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht gemeinsam mit Prof. Dr. Timm Albers und Sarah Meusel von der Universität Paderborn das neue Evaluationsinstrument „Evi:P – Evaluationsinstrument für eine partizipative und inklusive Praxis in der Kindertagesbetreuung“. Das Instrument unterstützt pädagogische Teams in Kitas dabei, ihre Praxis systematisch weiterzuentwickeln und auf Inklusion, Teilhabe und Kinderrechte auszurichten.
Evi:P ist die deutsche Adaption des finnischen Instruments KAMU, das in Helsinki seit Jahren erfolgreich zur Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung eingesetzt wird. Für den Einsatz in Deutschland wurde es umfassend überarbeitet, fachlich angepasst und mit aktuellen Standards der deutschen Frühpädagogik verknüpft – darunter der Gemeinsame Rahmen der Länder für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen, der Index für Inklusion sowie die UN-Kinderrechts- und Behindertenrechtskonvention.
</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/img/broschuere_kita_evaluation_2026.jpg" length="149432" type="image/jpeg" />
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/broschuere_kita_evaluation_2026.pdf" length="497353" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inklusion als kontinuierlicher Prozess</strong></p>
<p>Das Instrument lädt zu kollegialer Reflexion ein und hilft Teams, Barrieren in der Praxis zu erkennen, Stärken sichtbar zu machen und konkrete Entwicklungsschritte zu planen. Im Fokus stehen dabei sieben zentrale Bereiche inklusiver Kita-Praxis:</p><ul class="list-normal"><li><span>Inklusive Willkommenskultur</span></li><li><span>Sozial-emotionales Lernen und Interaktion</span></li><li><span>Sprachliche Vielfalt und inklusive Kommunikation</span></li><li><span>Kindzentrierte und partizipative Pädagogik</span></li><li><span>Inklusive Gestaltung der (Lern-)Umgebung</span></li><li><span>Einbeziehung der Familien</span></li><li><span>Führung und Management</span></li></ul><p>Für jeden Bereich bietet Evi:P detaillierte Kriterien, Reflexionsfragen sowie Raum für Notizen und Praxisbeispiele. Das Instrument kann flexibel von einzelnen Fachkräften, Teams oder ganzen Einrichtungen genutzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Stärkung von Kinderrechten und Teilhabe</strong></p>
<p>Ein zentrales Element der deutschen Adaption ist die starke Betonung von Partizipation als Kinderrecht. Anders als in vielen internationalen Ansätzen fragt Evi:P nicht nur nach Aktivität der Kinder, sondern nach ihrer tatsächlichen Beteiligung an Entscheidungen, die ihren Alltag betreffen – von Raumgestaltung bis zu pädagogischen Abläufen. Ebenso wurde der Ansatz einer „Mental Environment“ zu einer inklusiven Willkommenskultur weiterentwickelt, die Vielfalt sichtbar wertschätzt und aktiv Barrieren abbaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Qualitätsentwicklung als gemeinsamer Prozess</strong></p>
<p>Evi:P wurde entwickelt, um Kitas in ihrem kontinuierlichen Qualitätsprozess zu begleiten. Das Instrument hilft daher auch dabei, einen strukturierten Entwicklungsplan festzulegen, mit dem Ziele, Maßnahmen und Zeiträume festgelegt und überprüft werden können. Evi:P erleichtert es Einrichtungen, ein geteiltes Leitbild zu entwickeln und Inklusion alltagsnah umzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verfügbarkeit</strong></p>
<p>Das Evaluationsinstrument Evi:P steht ab sofort als frei zugängliche Publikation zur Verfügung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Frühe Demokratiebildung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16628</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
					<title>Die Presseschau vom 13. April 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-presseschau-vom-13-april-2026/</link>
					<description>In den vergangenen zwei Osterwochen war der Paritätische vor allem zur Finanzreform der GKV und den steigenden Spritpreisen in den Medien. Themen waren aber auch verdeckte Armut, Kita-Schließungen sowie Krankheit und Wohnen als Armutsrisiken.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/krankenkassen-66-reformvorschlaege-jetzt-ist-warken-gefordert-102.html" target="_blank" rel="noreferrer">Krankenkassen – 66 Reformvorschläge, jetzt ist Warken gefordert</a></p>
<p>Deutsches Ärzteblatt: <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/lob-und-kritik-an-sparliste-der-finanzkommission-gesundheit-43bdb87f-5504-40c6-9781-79e6030ba3c1" target="_blank" rel="noreferrer">Lob und Kritik an Sparliste der Finanzkommission Gesundheit</a></p>
<p>Junge Welt: <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/520171.gesundheitspolitik-patienten-als-kostenfaktor.html" target="_blank" rel="noreferrer">Gesundheitspolitik. Patienten als Kostenfaktor</a></p>
<p>Kobinet-Nachrichten: <a href="https://kobinet-nachrichten.org/2026/03/30/erste-reaktion-auf-vorschlaege-zur-reform-der-krankenversicherung/" target="_blank" rel="noreferrer">Erste Reaktion auf Vorschläge zur Reform der Krankenversicherung</a></p>
<p>SWR (Radio): <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c6a2a9e54000023e/" target="_blank" rel="noreferrer">Geld vom Staat für hohe Spritpreise?</a> (Joachim Rock im Interview)</p>
<p>SWR (Radio): <a href="https://www.swr.de/swraktuell-radio/spritpreise-energiepreise-energiegipfel-geld-vom-staat-fuer-alle-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Hohe Spritpreise: Warum alle Bürger als Ausgleich Geld vom Staat bekommen sollten</a> (Joachim Rock im Interview, Kurzversion)</p>
<p>RND: <a href="https://www.rnd.de/politik/spritpreise-trotz-neuer-regelung-hoch-sozialverbaende-fordern-gezielte-entlastung-II7BBAA3YRB43J6YJB5LK4BHK4.html" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände kritisieren Bundesregierung für steigende Spritpreise</a></p>
<p>Sächsische Zeitung: <a href="https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/sozialverb%C3%A4nde-kritisieren-bundesregierung-f%C3%BCr-steigende-spritpreise/ar-AA20mUJW?ocid" target="_blank" rel="noreferrer">Sozialverbände kritisieren Bundesregierung für steigende Spritpreise</a></p>
<p>nd.aktuell: <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198703.ungleichheit-armut-und-reichtum-ueber-geld-spricht-man-nicht.html" target="_blank" rel="noreferrer">Armut und Reichtum: Über Geld spricht man nicht</a></p>
<p>Frankfurter Rundschau: <a href="https://www.fr.de/panorama/wir-registrieren-erste-schliessungen-immer-weniger-fachkraefte-fuer-deutsche-kitas-gesucht-zr-94246372.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Wir registrieren erste Schließungen“: Neuer Kita-Trend trifft Deutschland</a></p>
<p>SWR: <a href="https://www.swr.de/specials/besser-wohnen/wohnen-als-armutsrisiko-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kostenfalle Miete. Wird Wohnen zum Armutsrisiko?</a></p>
<p>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/wenn-krebs-zum-armutsrisiko-wird/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtOTI1NzJlMzctNDM5Ni00NWRkLTg1MTctNmVmNDE5YmI4YTRm" target="_blank" rel="noreferrer">Wenn Krebs zum Armutsrisiko wird</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Presseschau</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16627</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 17:38:30 +0200</pubDate>
					<title>Nächste Termine der KI‑Pilot‑Werkstatt</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/naechste-termine-der-ki-pilot-werkstatt/</link>
					<description>Nach der Vorstellung der Pilot-Projekte in der letzten KI-Pilot-Werkstatt, gehen wir nun in die nächsten wichtigen Schritte über. In den kommenden zwei Terminen stehen die Konkretisierung der Pilotprojekte durch MVP‑ und Meilensteinplanung sowie deren datenschutzkonforme und risikobewusste Umsetzung im Fokus. Praxisnaher Input und rechtliche Expertise unterstützen dabei, KI‑Vorhaben tragfähig und verantwortungsvoll voranzubringen.
</description>
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					<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>KI‑Pilot‑Werkstatt</strong> geht in die nächste Phase und begleitet die beteiligten Organisationen von der Projektkonkretisierung bis zur rechtssicheren Umsetzung. In den kommenden zwei Veranstaltungen stehen zentrale Weichenstellungen für die Pilotprojekte im Fokus:</p><ul class="list-normal"><li><strong>KI‑Pilot‑Werkstatt – MVP &amp; Meilensteinplanung (Folge 4)</strong><br>Der Schwerpunkt liegt auf der Definition eines tragfähigen Minimum Viable Products (MVP) sowie einer realistischen Meilensteinplanung als Grundlage für die weitere Umsetzung der KI‑Pilotprojekte.<br><strong>Wann? 21. April 2026, von 10-12 Uhr</strong><br><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/ki-pilot-werkstatt-mvp/" target="_blank"><strong>Hier</strong></a> können Sie sich für die Veranstaltung anmelden<br>&nbsp;</li><li><strong>KI‑Pilot‑Werkstatt – Datenschutz, Compliance und Risikomanagement (Folge 5)</strong><br>Aufbauend darauf werden die datenschutzrechtlichen Anforderungen, Compliance‑Fragen und Risiken der Pilotprojekte beleuchtet. Ein Impulsvortrag eines auf KI spezialisierten Datenschutz‑Rechtsanwalts bietet rechtliche Orientierung und Raum für Fragen.<br><strong>Wann? 19. Mai 2026, von 10-12 Uhr</strong><br><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/ki-pilot-werkstatt-datenschutz-compliance-und-risikomanagement/" target="_blank"><strong>Hier</strong></a> können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.</li></ul><p>Die Veranstaltungen richten sich an alle, die KI‑Projekte strategisch, praxisnah und verantwortungsvoll gestalten möchten.&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Digitalisierung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16626</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:35:37 +0200</pubDate>
					<title>Zusammen für Demokratie – Zukunft für alle: Aktionstage vom 23. Mai bis 7. Juni 2026</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/zusammen-fuer-demokratie-zukunft-fuer-alle-aktionstage-vom-23-mai-bis-7-juni-2026/</link>
					<description>Als Bündnismitglied von Zusammen für Demokratie ruft der Paritätische Gesamtverband zu den bundesweiten Aktionstagen vom 23. Mai bis 7. Juni auf. Viele Mitgliedsorganisationen sind bereits dabei – jetzt mitmachen!</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Zusammen_fuer_Demokratie.png" length="32377" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktionstage starten am 23. Mai mit dem Tag des Grundgesetzes. In den folgenden zwei Wochen bis zum 7. Juni wollen wir vor Ort mit Verbündeten aktiv werden, um gemeinsam deutlich zu machen: Wir wollen eine lebenswerte Zukunft für alle. Diese Zukunft gibt es nur, wenn wir zusammenhalten.&nbsp;</p>
<p>Das ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Viele Organisationen stehen heute vor großen Herausforderungen, von Förderkürzungen bis hin zu Anfeindungen gegenüber denen, die sich für Demokratie einsetzen. Wir sind angetrieben von Sorgen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zugleich hoffnungsvoll. Wir wissen: Eine solidarische Gesellschaft ist möglich – wir alle leben sie tagtäglich!</p>
<p>Mit 76 Organisationen, die über 50 Millionen Mitglieder vertreten, ist <i>Zusammen für Demokratie</i> eines der größten Bündnisse der Zivilgesellschaft. Wir stehen zusammen für eine vielfältige, freie und offene Gesellschaft und verteidigen unsere Demokratie gegen die Angriffe der extremen Rechten.</p>
<p><strong>Jetzt aktiv werden</strong></p><ul class="list-normal"><li>Aufruf weiterverbreiten (<a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/wp-content/uploads/2026/02/Aufruf-Aktionstage2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Link</a>)</li><li>Inspiration und Tipps holen (<a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/wp-content/uploads/2026/02/ZfD-Aktionsleitfaden-2026.pdf)" target="_blank" rel="noreferrer">Aktionsleitfaden</a>)</li><li>Bei einer Aktion mitmachen (<a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/aktionskarte/" target="_blank" rel="noreferrer">Aktion finden</a>)</li><li>Aktion veröffentlichen (<a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/aktion-eintragen/" target="_blank" rel="noreferrer">Auf Aktionskarte eintragen</a> – wer noch Mitstreiter*innen sucht, kann das dort ebenfalls eintragen)</li><li>Aktion bekanntmachen (Muster-Pressemitteilung <a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/wp-content/uploads/2026/03/Muster-PM-Aktionstage-2026-ZfD.odt" target="_blank" rel="noreferrer">.odt</a>, <a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/wp-content/uploads/2026/03/Muster-PM-Aktionstage-2026-ZfD.docx" target="_blank" rel="noreferrer">.docx</a>)</li><li>Fragen? <a href="https://zusammen-fuer-demokratie.de/kontakt" target="_blank" rel="noreferrer">Kampagnen-Büro kontaktieren</a></li></ul>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Frühe Demokratiebildung</category>
						
							<category>Vielfalt ohne Alternative</category>
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Bereichsübergreifende Themen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16625</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:02:27 +0200</pubDate>
					<title>Nachhaltig satt: Speiseabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung messen und vermeiden mit dem Küchenmonitor</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/nachhaltig-satt-speiseabfaelle-in-der-gemeinschaftsverpflegung-messen-und-vermeiden-mit-dem-kuechenmonitor/</link>
					<description>In der Außer-Haus-Verpflegung werden jährlich etwa 2 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, das macht rund 18% der gesamten Lebensmittelabfälle in Deutschland aus.* Um Speiseabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung gezielt zu verringern, müssen sie systematisch erfasst und analysiert werden. Wie das mit dem Einsatz des Online-Tools Küchenmonitor funktionieren kann, wird im Rahmen des Nachhaltig satt-Projekts in einem Online-Workshop am 19. Mai 2026 betrachtet.</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Keyvisual_kelle_wei%C3%9Fer_Rand.jpg" length="765511" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Speiseabfälle erst messen, dann gezielt reduzieren</strong></h4>
<p>Die Vermeidung von Speiseabfällen schont sowohl das Klima als auch das Budget. Außerdem werden bei Speiseabfällen nicht nur die Lebensmittel selbst verschwendet, auch wertvolle Ressourcen wie Wasser, landwirtschaftliche Flächen oder Düngemittel gehen verloren. Speiseabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung sozialer Einrichtungen zu betrachten und systematisch zu reduzieren, ist daher ein essenzieller Bestandteil klimafreundlicher Verpflegung und damit auch des Projekts „Nachhaltig satt“.</p>
<p>Doch wann entstehen Speiseabfälle? Liegt es an einzelnen Speisekomponenten, die häufig nicht gegessen werden? Sind die Portionsgrößen angemessen? Wird für zu viele Verpflegungsteilnehmer*innen gekocht? Die Gründe sind meist vielfältig und in jeder Einrichtung individuell. Um Speiseabfälle gezielt reduzieren zu können, müssen sie daher erst strukturiert gemessen werden. Ein mögliches Vorgehen stellen wir in diesem Online-Workshop vor. Neben einer fachlichen Einführung werden im Ausblick konkrete Ansätze vorgestellt, mit denen sich Speiseabfälle nachhaltig reduzieren lassen.</p>
<h4><strong>Einladung zum kostenlosen Online-Workshop&nbsp;</strong></h4>
<p>Mithilfe des <strong>Küchenmonitors der Verbraucherzentrale NRW</strong> können Speiseabfälle im Verpflegungsalltag leicht und kostenlos im Blick behalten werden. Die produzierten Speisemengen werden erhoben, genauso wie die „Tellerreste“ und „Ausgabereste“. So können die Ursachen von Speiseabfällen nach Speisekomponenten genau analysiert werden. Die Auswertung übernimmt der Küchenmonitor dabei automatisch; die Ergebnisse werden grafisch aufbereitet. Diese Analyse ist ein wertvoller Schritt, um im Anschluss passgenaue Lösungen zu finden.&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns sehr, dass wir eine Referentin der Verbraucherzentrale NRW für die Veranstaltung gewinnen konnten. Nach einem <strong>Input zum Thema Speiseabfälle</strong>, wird sie uns eine <strong>Einführung in den Küchenmonitor</strong> geben und in einem Ausblick erste mögliche <strong>Hebel zur Verringerung von Speiseabfällen</strong> aufzeigen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Zielgruppe des Workshops</strong></h4>
<p>Alle interessierten Akteur*innen der Gemeinschaftsverpflegung, die sich über die Messung und Reduktion von Speiseabfällen informieren möchten, sind herzlich eingeladen, an diesem Workshop teilzunehmen.&nbsp;</p>
<p>Die Methode ist in Kitas, Schulen und großen Kantinen bereits breit erprobt und kann in allen Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung verwendet werden – egal ob ein Kindergarten mit 30 Verpflegungsteilnehmenden oder eine Großküche, die mehrere Schulen oder Einrichtungen beliefert.</p>
<p>Im Projekt „Nachhaltig Satt“ stellt die Erfassung der Speiseabfälle einen Teil der Status-Quo Analyse dar.&nbsp;</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenfrei und die Anmeldung ist <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/default-cd328e97981ab9c087ac594bd4ad7a37/" target="_blank">unter diesem Link</a> möglich.&nbsp;</p>
<p>*<a href="https://www.bmleh.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/studie-lebensmittelabfaelle-deutschland.html" target="_blank" rel="noreferrer">Quelle Umweltbundesamt, 2024</a> – Bezugsjahr 2022</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16624</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 13:51:52 +0200</pubDate>
					<title>Modellprojekte zur Gewaltprävention: Neues Interessenbekundungsverfahren gestartet</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/modellprojekte-zur-gewaltpraevention-neues-interessenbekundungsverfahren-gestartet/</link>
					<description>Das Bundesfrauenministerium ruft mit einem Interessenbekundungsverfahren zu neuen Modellprojekten zur Prävention von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt auf. Träger können sich bis zum 15. Mai mit innovativen Konzepten bewerben.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. April hat das Bundesfrauenministerium ein neues Interessenbekundungsverfahren zur Förderung von Modellprojekten zur Prävention von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt gestartet. Interessierte Träger können sich bis zum 15. Mai um die Förderung bewerben.</p>
<h3><span><strong>Bewerbung bis 15. Mai einreichen</strong></span></h3>
<p>Die detaillierten Grundsätze der Förderung sowie alle Informationen zum Ablauf des Verfahrens sind im offiziellen <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/283094/abab1c1bda03b7e341e4286fb8ba0247/07042026-aufruf-interessenbekundung-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Aufruf</u></a> zusammengefasst. Interessenbekundungen müssen über das dafür vorgesehene <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/283096/d4c7cef935c433e73fc0f7a9073556e5/07042026-formular-ikb-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Trägerformular</u></a> eingereicht werden.&nbsp;</p>
<p>Die Förderschwerpunkte liegen auf Maßnahmen zur Gewaltprävention in der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Bildung, auf Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Täterarbeit, auf sozialraumbezogenen Ansätzen und auf digitaler Gewaltprävention.</p>
<h3><span><strong>Prävention auf wissenschaftlicher Grundlage ausbauen</strong></span></h3>
<p>Um geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt auf einer empirisch-wissenschaftlichen Basis vorbeugen &nbsp;zu können, hat das Bundesfrauenministerium die <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/service/publikationen/bedarfsanalyse-zur-praevention-geschlechtsspezifischer-und-haeuslicher-gewalt-279778" target="_blank" rel="noreferrer"><u>"Bedarfsanalyse zur Prävention geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt"</u></a> von 2023 bis 2025 gefördert. Ziel dabei war es, bundesweit bereits bestehende Präventionsmaßnahmen systematisch zu bewerten. Darüber hinaus wurden Empfehlungen für zukünftige Präventionsmaßnahmen auf allen staatlichen Ebenen und für die Zivilgesellschaft entwickelt.&nbsp;</p>
<p>Auf Basis dieser Studie und in Umsetzung der <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/internationale-verpflichtungen-zur-bekaempfung-von-gewalt-gegen/internationale-verpflichtungen-zur-bekaempfung-von-gewalt-gegen-frauen-80654" target="_self"><u>Istanbul-Konvention</u></a> sowie der Vorgaben der Gewaltschutzrichtlinie der Europäischen Union möchte das Bundesfrauenministerium mehrjährige Modellprojekte zur Vorbeugung von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt fördern.</p>
<p>Quelle: BMBFSFJ&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Jugendsozialarbeit</category>
						
							<category>Straffälligenhilfe</category>
						
							<category>Kindertagesbetreuung</category>
						
							<category>Kinder- und Jugendhilfe</category>
						
							<category>Familie</category>
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Gleichstellung</category>
						
							<category>Schulische Bildung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16622</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:17:00 +0200</pubDate>
					<title>&quot;Wer nur an der Zapfsäule entlastet, hat den Umfang der Krise nicht erfasst.“</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/koalitionsvorschlaege-sind-nur-eine-auf-nur-zwei-monate-befristete-entlastung-mit-der-giesskanne/</link>
					<description>Pressestatement aus Anlass der veröffentlichten Ankündigungen der Bundesregierung zu vorübergehenden Entlastungsmaßnahmen im Energiebereich von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes:</strong><br>&nbsp;</p>
<p>„Was die Koalition heute vorlegt, ist eine auf nur zwei Monate befristete Entlastung mit der Gießkanne. &nbsp;Der Tankrabatt entlastet viele besonders belastete Personengruppen zu kurz und in zu geringem Umfang, während ein großer Verbrauch unabhängig vom konkreten Bedarf begünstigt wird. &nbsp;Die notwendige Stärkung des ÖPNV und eine gezielte Unterstützung sozialer Dienste fehlen völlig. Wer kein Auto hat, wer arm ist, geht leer aus. Wir brauchen nachhaltige und gezielte Lösungen, die Bundesregierung liefert das Gegenteil.</p>
<p>Die Bundesregierung muss nachliefern: Ein Mobilitäts- und Klimageld für Menschen mit geringem Einkommen, eine Direktförderung für soziale Dienste und ein dauerhafter Sozialtarif beim Deutschlandticket sind wichtige Maßnahmen, die in die Zukunft führen. Wer nur an der Zapfsäule entlastet, hat den Umfang der Krise noch nicht erfasst.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16623</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:50:21 +0200</pubDate>
					<title>Online-Workshop: Datenschutz &amp; Bildrechte in der Selbsthilfe-Öffentlichkeitsarbeit</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/online-workshop-datenschutz-bildrechte-in-der-selbsthilfe-oeffentlichkeitsarbeit/</link>
					<description>Fotos posten, Veranstaltungen bewerben, Geschichten teilen – Öffentlichkeitsarbeit gehört zur Selbsthilfe dazu. Doch was ist eigentlich erlaubt?  In diesem Online-Workshop zeigt Dr. Till Kreutzer, worauf es bei Datenschutz, Bildrechten und Social Media ankommt. Verständlich, praxisnah und mit Blick auf die besonderen Anforderungen der Selbsthilfe. Jetzt anmelden!</description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Aktionswoche_Selbsthilfe/img/frds.png" length="275943" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Sichtbarkeit ist wichtig – doch gerade im Kontext von Selbsthilfe ist Sensibilität oberstes Gebot. Gesundheitsbezug, persönliche Geschichten und digitale Plattformen stellen besondere Anforderungen an Datenschutz und Bildrechte.</p>
<p>In diesem vertiefenden Workshop erhalten Sie praxisnahe Einordnungen und rechtliche Leitplanken für eine sichere und verantwortungsvolle Öffentlichkeitsarbeit. Im Mittelpunkt stehen typische Fragen aus der Praxis sowie konkrete Handlungsempfehlungen, die sich direkt auf die eigene Arbeit übertragen lassen.</p>
<p>Thematisch geht es unter anderem um die Nutzung von Bildmaterial im digitalen Raum, den Umgang mit Einwilligungen sowie rechtliche Rahmenbedingungen auf Social-Media-Plattformen. Auch häufige Unsicherheiten im Alltag von Selbsthilfegruppen und -organisationen werden aufgegriffen und eingeordnet. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Risiken besser einschätzen zu können und mehr Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen.</p>
<p>Referent ist <strong>Dr. Till Kreutzer</strong>, Rechtsanwalt, Rechtswissenschaftler und Publizist. Er ist Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei iRights.Law sowie Mitbegründer von iRights.info, dem mehrfach ausgezeichneten (u. a. Grimme Online Award) Internetportal für Verbraucher<i>innen und Urheber</i>innen zum Urheberrecht in der digitalen Welt.</p>
<p>Der Workshop findet am <strong>16. Juni 2026 von 10:00 – 12:30 Uhr digital </strong>statt.</p>
<p><a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/datenschutz-bildrechte-in-der-selbsthilfe-oeffentlichkeitsarbeit/" target="_blank">Jetzt anmelden!</a></p>
<p>Der Workshop findet im Rahmen des Projektes zur nachhaltigen Stärkung der Selbsthilfe statt. Das Projekt unterstützt Selbsthilfeakteur*innen dabei, ihre Öffentlichkeitsarbeit zu stärken, neue Zielgruppen zu erreichen und digitale Kompetenzen auszubauen. <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/gesundheit-teilhabe-und-pflege/selbsthilfe-im-paritaetischen/zukunft-der-selbsthilfe-gemeinsam-stark-fuer-sichtbarkeit-vielfalt-und-vernetzung/" target="_blank">Mehr zum Projekt hier!</a></p>
<p>___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________</p>
<p>Die Selbsthilfe-App des Paritätischen ist da: Ein digitales Zuhause für Austausch, Wissen und Unterstützung im Arbeitslltag. <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/gesundheit-teilhabe-und-pflege/selbsthilfe-im-paritaetischen/zukunft-der-selbsthilfe-gemeinsam-stark-fuer-sichtbarkeit-vielfalt-und-vernetzung/#c26313" target="_blank">Jetzt entdecken!</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Aktionswoche Selbsthilfe</category>
						
							<category>Suchthilfe</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16612</guid>
					<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
					<title>Petition unterstützen: Keine Kürzungen bei der Teilhabe</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/petition-unterstuetzen-keine-kuerzungen-bei-der-teilhabe/</link>
					<description>Gemeinsam mit anderen Verbänden unterstützt der Paritätische eine Petition im Deutschen Bundestag: Es soll keine Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen geben - zum Beispiel durch Pauschalierungen. </description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/Vorlage_Unterschriftenliste.pdf" length="973883" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Hier können Sie die Petition digital unterschreiben: <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html" target="_blank" rel="noreferrer">Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung</a>!&nbsp;</p>
<p>Hintergrund der Petition sind die seit Monaten immer intensiver geführten Diskussionen um eine Begrenzung der Kosten der Eingliederungshilfe. Dazu schreibt die Petentin, Ulla Schmidt:</p>
<p>“Gekürzte oder gedeckelte Leistungen bedeuten nicht nur weniger Geld – sondern weniger Selbstständigkeit und weniger Würde. Eingliederungshilfe ist kein Luxus und kein freiwilliger Zuschuss. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt leben und ihre Rechte wahrnehmen können. Mit der Ratifikation der Behindertenrechtskonvention hat Deutschland anerkannt, dass Teilhabe Menschenrecht ist – dies muss der Maßstab bleiben!”&nbsp;</p>
<p>Mit der Petition wird der Bundestag dazu aufgefordert, keine Änderungen am SGB IX vorzunehmen, die zur Einschränkung der selbstbestimmten Lebensführung behinderter Menschen führen. Es soll sichergestellt werden, dass Menschen mit Behinderungen über alle Belange ihres Lebens selbst bestimmen können - wo und mit wem sie leben, wie sie Freizeit, Schule und Arbeit gestalten. Darüber hinaus fordert die Petition, Pflege und Eingliederungshilfe als gleichwertig anzuerkennen und das Recht der Eingliederungshilfe so weiterzuentwickeln, dass Inklusion gestärkt und nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet wird.</p>
<p>Sie können auch analog Unterschriften sammeln und an den Petitionsausschuss senden. Eine Vorlage ist dieser Fachinformation beigefügt.</p>
<p>Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Petition und den unterstützenden Verbänden: <a href="http://www.teilhabeistmenschenrecht.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.teilhabeistmenschenrecht.de</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16618</guid>
					<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 15:21:00 +0200</pubDate>
					<title>Energiegipfel: Paritätischer fordert Sofortprogramm für Haushalte mit geringen Einkommen und soziale Dienste</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/energiegipfel-paritaetischer-fordert-sofortprogramm-fuer-haushalte-mit-geringen-einkommen-und-soziale-dienste/</link>
					<description>Pressestatement von Dr. Joachim Rock aus Anlass des Energiegipfels am 10. April im Bundesfinanzministerium</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlass des Energiegipfels im Bundesfinanzministerium am 10. April 2026 äußert sich Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, wie folgt:</p>
<p>„Die Bundesregierung hat zu lange gezögert, Maßnahmen gegen die hohen Sprit- und Energiepreise zu ergreifen. Haushalte mit geringen Einkommen und soziale Dienste, gerade im ländlichen Raum, brauche eine Entlastung, gezielt und schnell. Durch ein Sofortprogramm mit einem Mobilitäts- und Klimageld für Haushalte mit geringem Einkommen und eine Direktförderung soziale Dienste muss die Bundesregierung in der Krise Handlungsfähigkeit beweisen.</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband fordert mit Blick auf den heutigen Energiegipfel im Bundesfinanzministerium eine gezielte Entlastung von Haushalten mit geringen Einkommen und Sofortmaßnahmen zur Unterstützung sozialer Dienste und Einrichtungen.</p>
<p>Soziale Dienste sind gleich doppelt von den Kostensteigerungen betroffen, das gefährdet insbesondere die Versorgung im ländlichen Raum. Beschäftigte sind häufig auf das Auto angewiesen und müssen oft weite Strecken zurücklegen, um pflegebedürftige Menschen zu erreichen, ohne dass die Mehrausgaben erstattet werden. Dauerhafte Kostensteigerungen bedrohen die Dienste in ihrer Existenz. Eine sozialgesetzliche Regelung als Grundlage für schnelle Hilfen in Krisensituationen ist überfällig.</p>
<p>Deshalb fordert der Paritätische von der Bundesregierung, Menschen mit einer Mobilitäts- und Klimapauschale gezielt zu entlasten. Eine dauerhafte Preissenkung für das Deutschlandticket und ein bundesweiter Sozialtarif sind weitere notwendige Schritte. Durch ein Förderprogramm speziell für die klimaeffiziente Sanierung sozialer Einrichtungen müssen Ausgabensteigerungen für die Zukunft reduziert werden.</p>
<p>Beim Krisengipfel muss an alle Menschen gedacht werden: an die in den Betrieben genauso wie an die in Schulen, Kitas und Pflegeheimen, an Pendlerinnen und Pendler genauso wie an alle, die sich kein Auto leisten können. Lösungen, die an Millionen Menschen vorbeigehen, sind keine."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Sozialpolitik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16617</guid>
					<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:36:57 +0200</pubDate>
					<title>Nachhaltigkeit als Chance für Personalgewinnung und Arbeitgeberattraktivität</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/nachhaltigkeit-als-chance-fuer-personalgewinnung-und-arbeitgeberattraktivitaet/</link>
					<description>Klimakrise, Fachkräftemangel, Überlastung – die Herausforderungen für soziale Organisationen sind groß. Sie zusammenzudenken und integrierte Ansätze zu entwickeln kann neue Chancen schaffen: Wie Nachhaltigkeitsmaßnahmen auch zur Personalgewinnung und Förderung der Arbeitgeberattraktivität genutzt werden können, wird am 22. April 2026 in einem digitalen Workshop im Rahmen des Projekts WIRksam beleuchtet. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/WIRksam-Logo-RGB_1600x900.svg" length="20570" type="image/svg+xml" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<h3>Nachhaltigkeit im Personalmanagement</h3>
<p>Soziale Organisationen stehen zunehmend vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden. Gleichzeitig wächst – insbesondere bei jüngeren Fachkräften – die Erwartung, dass Arbeitgeber Verantwortung für ökologische und soziale Nachhaltigkeit übernehmen. Nachhaltigkeitsstrategien und entsprechende Organisationsstrukturen können daher nicht nur zur gesellschaftlichen Transformation beitragen, sondern auch die Attraktivität einer Organisation als Arbeitgeber stärken und neue Impulse für Personalgewinnung und&nbsp;Mitarbeitendenbindung&nbsp;setzen.&nbsp;</p>
<h3>Einladung zum kostenlosen Onlineworkshop</h3>
<p>In einem digitalen Workshop am 22. April von 13.30 bis 15 Uhr (Zoom) wird der Frage nachgegangen, wie Nachhaltigkeitsstrukturen dazu beitragen können,&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>die Attraktivität einer Organisation als Arbeitgeber zu stärken</li><li>die Identifikation und Bindung von Mitarbeitenden zu fördern</li><li>neue Zielgruppen im Recruiting anzusprechen</li><li>Nachhaltigkeitsaspekte systematisch im Personalgewinnungsprozess zu berücksichtigen&nbsp;</li></ul><p>Den Einstieg gestaltet Jan Zöller von KATE e.V. mit einem etwa 30-minütigen Impuls. Im Anschluss folgt eine moderierte Diskussion, in der zentrale Fragen gemeinsam vertieft werden.&nbsp;</p>
<p>Über <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/online-workshop-nachhaltigkeit-als-chance-fuer-personalgewinnung-und-arbeitgeberattraktivitaet/" target="_blank">diesen Link</a> können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.&nbsp;</p>
<h3>Das Projekt WIRksam – Veranstaltungen und Erstberatung&nbsp;</h3>
<p>Mit dem Projekt <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/sozialpolitik-europa-klima/klimaschutz-umweltschutz-und-klimaanpassung/wirksam-gemeinsam-nachhaltigkeit-gestalten" target="_blank"><strong>WIRksam: Gemeinsam Nachhaltigkeit gestalten</strong></a> unterstützt der Paritätische Gesamtverband bundesweit gemeinwohlorientierte Unternehmen und Organisationen dabei, ökologische Nachhaltigkeit systematisch in ihre Organisationskultur, Strukturen und Prozesse zu integrieren.&nbsp;</p>
<p>Neben zahlreichen digitalen Workshops gibt es einmal jährlich eine Vernetzungsveranstaltung in Präsenz. Der Auftakt hierzu findet am 09. Juni 2026 in Berlin statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können sich über <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/praesenzveranstaltung-klimakrise-und-psychische-resilienz/" target="_blank">diesen Link</a> zur Veranstaltung <i>Klimakrise und psychische Resilienz</i> anmelden.&nbsp;</p>
<p>Im <a href="https://www.der-paritaetische.de/termin-detailansicht/freiwilliger-nachhaltigkeitsbericht-in-der-sozialwirtschaft-branchenspezifische-hinweise-der-bagfw/" target="_blank">zweiten Onlineworkshop am 29. April 2026</a> widmen wir uns dem Thema freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Grundlage des VSME mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Weiterer Bestandteil des Projekts sind individuelle Erstberatungen für gemeinwohlorientierte Unternehmen. Sie können sich auf der Projektwebseite direkt <a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/sozialpolitik-europa-klima/klimaschutz-umweltschutz-und-klimaanpassung/wirksam-gemeinsam-nachhaltigkeit-gestalten#c26287" target="_blank">Termine für jeweils einstündige Beratungsgespräche</a> zu folgenden Themen buchen:</p><ul class="list-normal"><li>Sensibilisierung, Kommunikation und Beteiligung der Zielgruppen</li><li>Treibhausgasbilanzierung, Klimaschutzziele und -maßnahmen</li><li>Klimarisikoanalyse, Klimaanpassungsziele und -maßnahmen</li><li>Nachhaltigkeitsberichterstattung</li><li>Nachhaltige Organisations- und Personalentwicklung</li></ul>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Qualität und Management</category>
						
							<category>Klimaanpassung</category>
						
							<category>Projekt: Klimaschutz – Sozial</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16616</guid>
					<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:10:36 +0200</pubDate>
					<title>Am 18. April Erneuerbare Energien verteidigen! </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/erneuerbare-energien-verteidigen-am-18-april-auf-die-strasse/</link>
					<description>Der Paritätische Gesamtverband unterstützt den Aufruf eines breiten Bündnisses für Demos in Berlin, Hamburg, Köln und München. Denn: Die Energiewende steht auf dem Spiel!  </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/img/Energewende_Website-1920x1080__002_.jpg" length="265294" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Egal, ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben, wie wir zur Arbeit kommen oder wie viel wir am Ende des Monats übrighaben: Wir alle wollen ein warmes Zuhause, Mobilität, die wir uns leisten können, und einen gesunden Planeten, auf dem unsere Kinder gut und frei aufwachsen können. Ein Garant dafür ist die Energiewende. Doch die steht jetzt auf dem Spiel: Wir sind entsetzt, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen will.&nbsp;</p>
<p>Dabei befeuern Öl und Gas Extremwetter und Hitzewellen. Ältere, Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Einkommen und andere verletzbare Gruppen leiden darunter besonders. Gleichzeitig bedrohen fossile Abhängigkeiten unsere Sicherheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg und eskalierende Energiepreise zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe – eine große Belastung vor allem für ökonomisch schwächere Teile der Gesellschaft.&nbsp;</p>
<p>In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucher*innen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürger*innen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.&nbsp;</p>
<p>Doch Katherina Reiche will den Ausbau der Erneuerbaren ausbremsen – für die Profite der Öl- und Gaswirtschaft. Vor allem die Eckpunkte des Gebäude-Modernisierungs-Gesetzes steuern in die völlig falsche Richtung.&nbsp;</p>
<p><strong>Es ist an der Zeit, dass wir die Energiewende verteidigen!&nbsp;</strong></p>
<p>Im Energie- und Gebäudebereich braucht es aus Sicht des Paritätischen vor allem eine sozial gestaffelte Förderung von energetischer Sanierung, gezielte Unterstützung für gemeinnützige soziale Einrichtungen sowie einen starken Mieterschutz.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit einem breiten Bündnis rufen wir für <strong>Samstag, den 18. April zu Demos auf – in Berlin, Hamburg, Köln und München</strong>.</p>
<p>Wir alle sind gefragt, die Energiewende zu retten und mehr Tempo durchzusetzen!&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zum Bündnis und Demo-Aufruf <a href="https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/aufruf/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Bündnisaktivitäten</category>
						
							<category>Klimaschutz &amp; Klimaanpassung</category>
						
					
					
						
							<relatedLink href="https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/demos/" absolute='1' title="Alle Demos im Überblick">Alle Demos im Überblick</relatedLink>
						
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16615</guid>
					<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:40:00 +0200</pubDate>
					<title>Koordinierungsstelle „Inklusion und Diversität in den Freiwilligendiensten“ – Veröffentlichung der Broschüre „Diversität und Vielfalt in den Freiwilligendiensten“</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/koordinierungsstelle-inklusion-und-diversitaet-in-den-freiwilligendiensten-veroeffentlichung-der-broschuere-diversitaet-und-vielfalt-in-den-freiwilligendiensten/</link>
					<description>Die Koordinierungsstelle für Inklusion und Diversität in den Freiwilligendiensten verfolgt das Ziel, eine intersektionale Perspektive in die Freiwilligendienste zu integrieren und Träger, Einsatzstellen sowie Fachkräfte für Diversität zu sensibilisieren. Diversität wird hierbei als ein zentrales Thema verstanden, das nur durch das Aufbrechen von Vorurteilen und bestehenden Machtstrukturen erfolgreich umgesetzt werden kann. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen wird über Verbandsgrenzen hinweg und bundesweit sichergestellt, dass Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen gleichermaßen von den Freiwilligendiensten profitieren.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify"><strong>Broschüre „Diversität und Vielfalt in den Freiwilligendiensten“</strong></p>
<p class="text-justify">Die Broschüre bündelt verschiedene Gastbeiträge und bietet eine fundierte Grundlage zur Förderung von Sensibilität und Wissen im Umgang mit Diversität und Vielfalt – sowohl in der eigenen Arbeit als auch im Kontext der Freiwilligendienste. Die einzelnen Beiträge spiegeln dabei die jeweilige fachliche Expertise der Autor*innen wider.</p>
<p class="text-justify">Ziel der Veröffentlichung ist es, Fachkräfte in den Freiwilligendiensten dabei zu unterstützen, sich vertieft mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierung sowie mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinanderzusetzen. Thematisiert werden unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und Ableismus. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vermittlung intersektionaler Zusammenhänge: Wie wirken verschiedene Diskriminierungsformen zusammen und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Erfahrungen von Freiwilligen?</p>
<p class="text-justify">Darüber hinaus bietet die Broschüre praxisnahe Impulse zur Stärkung der Handlungskompetenz im Arbeitsalltag. Sie zeigt konkrete Ansätze auf, wie Fachkräfte Freiwillige, die Diskriminierung erleben, angemessen unterstützen und ein diskriminierungssensibles Umfeld gestalten können.</p>
<p class="text-justify">Nur gemeinsam können bestehende Barrieren abgebaut und Chancengleichheit gefördert werden. Fachkräfte, Träger und Einsatzstellen leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Diversität – sowohl in den Freiwilligendiensten als auch in der Gesellschaft insgesamt.</p>
<p class="text-justify">Die Broschüre steht ab sofort auf der Website der Koordinierungsstelle zum Download bereit: <a href="https://www.freiwilligendienste-fuer-alle.de/aktuelles-news/detail/veroeffentlichung-der-broschuere-diversitaet-und-vielfalt-in-den-freiwilligendiensten/backPage/1" target="_blank">https://www.freiwilligendienste-fuer-alle.de/aktuelles-news/detail/veroeffentlichung-der-broschuere-diversitaet-und-vielfalt-in-den-freiwilligendiensten/backPage/1</a></p>
<p class="text-justify">Charlotte Reichardt&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Referentin</p>
<p class="text-justify">Koordinierungsstelle „Inklusion und Diversität in den Freiwilligendiensten“</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Freiwilligendienste</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Interkulturelle Öffnung/Diversität</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16613</guid>
					<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:10:00 +0200</pubDate>
					<title>Deutscher Verein veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/deutscher-verein-veroeffentlicht-empfehlungen-zur-weiterentwicklung-der-eingliederungshilfe/</link>
					<description>In einem umfassenden Papier macht der Deutsche Verein Vorschläge, wie die Eingliederungshilfe vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen - darunter der Personal- und Fachkräftemangel, der Mangel an barrierefreiem Wohnraum, der steigende Kostendruck in den Kommunen sowie zunehmend aufwändige Verwaltungsverfahren - weiterentwickelt werden sollte.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/DV-12-25_Weiterentwicklung_der_Eingliederungshilfe.pdf" length="397917" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Blick auf die <strong>Teilhabe- und Gesamtplanung sowie Bedarfsermittlung</strong> empfiehlt der Deutsche Verein u.a.:</p><ul class="list-normal"><li>Trägerübergreifende und praxisnahe Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen für die Fachkräfte der Reha-Träger, die für die Umsetzung der Teilhabeplanung zuständig sind.</li><li>Aufnahme der für die Umsetzung des trägerübergreifenden Teilhabeplanverfahrens notwendigen Regelungen zur (automatisierten) Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten in §§ 19 ff SGB IX.</li><li>Aufbau von Kooperationsstrukturen für die trägerübergreifende Zusammenarbeit.</li><li>Geschultes Personal zur Umsetzung des Beratungs- und Unterstützungsauftrags des Trägers der Eingliederungshilfe</li><li>Verlängerung des Zeitraums zur Überprüfung und Fortschreibung des Gesamtplans, sofern eine Veränderung des Bedarfs langfristig nicht erwartet wird. Eine Überprüfung soll bei Veränderung des Bedarfs weiterhin jederzeit möglich sein.</li><li>Bescheide zur Leistungsbewilligung nicht zu befristen (nur in Ausnahmefällen entsprechend der Rechtsprechung des BSG).</li><li>Bedarfsermittlungsinstrumente anzugleichen und für alle Beteiligten praxistauglich zu gestalten. Der Bund sollte im Rahmen einer bundeslandübergreid angelegten Begleitung und Evaluation untersuchen, inwieweit eine Angleichung erreicht werden kann.</li><li>Bedarfsermittlung ggf. stufenweise durchzuführen, insbesondere in Fällen, in denen durch eine Teilhabeleistung oder eine andere Entwicklung erhebliche Änderungen des Bedarfs zu erwarten sind.</li><li>Den Wortlauf in § 117 Abs 2 SGB IX nicht im Sinne einer Beschränkung auf eine Person zu verstehen, sondern auch mehrere Personen zuzulassen, wenn das der Beteiligung der leistungsberechtigten Person am Verfahren hilft.</li><li>Diskrepanzen zwischen den Vorstellungen und Wünschen der leistungsberechtigten Person über ihre Teilhabeziele und den festgestellten Leistungen im Gesamtplan festzuhalten.</li></ul><p>Mit Blick auf die <strong>Verbesserung der regionalen Versorgung</strong> regt der Deutsche Verein an:</p><ul class="list-normal"><li>Weiterentwicklung der Strukturen und Instrumente, die eine Grundlage für die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Austausch zwischen Leistungsträgern und Leistungserbringern bieten.</li><li>Entsprechend der regionalen Arbeitsgemeinschaften nach § 25 Abs 2 SGB IX auch Arbeitsgruppen auf örtlicher Ebene zu bilden. Auf Ebene der Leistungsträger sollten entsprechende Fachgremien von vertreter*innen der Leistunsgträger, Leistungserbringer sowie EUTB und verbände der Menschen mit Behinderungen eingerichtet werden.</li></ul><p>Er empfiehlt darüber hinaus:</p><ul class="list-normal"><li>Die Vereinbarung bundesweit einheitlicher sozialplanerischer und wissenschaftlicher Methoden zur Erfassung kleinräumlicher Daten, damit über alle Kommunen und Länder hinweg vergleichbare Daten genutzt werden können.</li><li>Die Schaffung verbindlicher Grundlagen für eine kommunale Teilhabeplanung auf Landesebene.</li><li>Die Nutzung der Experimentierklausel des § 132 SGB IX, um flexible Finanzierungsmodelle, wie z.B. Trägerbudgets, zu erproben und weiterzuentwickeln.</li><li>Prüfung einer gesetzlichen Verankerung Gemeindepsychiatrischer Verbünde in den Landesgesetzen sowie im SGB</li></ul><p>Mit Blick auf <strong>Umsetzung und Anwendung des Leistungserbringungsrechts</strong> empfiehlt der Deutsche Verein:</p><ul class="list-normal"><li>Klare Definition in den Landesrahmenverträgen bzw. den Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen, welche Leistungen/Bedarfe mit der Vorhalte-/Gruppenleistung abgedeckt werdens ollen und welche zusätzlich über individuelle Fachleistungen.</li><li>Eine Ermittlung der Rgünde, warum die Regelung des § 105 Abs 3 SGB IX bisher noch wenig genutzt wird und wie eine stärkere Nutzung gefördert werden kann.</li><li>Harmonisierung der Strukturvorgaben im Ordnungsrecht und im WBVG mit den Regelungen des SGB IX, um Dokumentationspflichten auf das Nötigste zu begrenzen und doppelte Meldepflichten abzubauen.</li><li>Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Wirkungsorientierung von Leistungsträgern und Leistungserbringern.</li><li>Interdisziplinäre Forschung zur Frage durchzuführen, welche Strukturen und Prozesse sich teilhabefördernd auswirken und die Ergebnisqualität positiv beeinflussen können.</li></ul><p>Darüber hinaus empfiehlt der Deutsche Verein, die <strong>Einführung eines bundesfinanzierten Teilhabegeldes zu prüfen</strong>.&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die <strong>Refinanzierung von Wohnkosten</strong> sollten&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>die notwendigen Kosten einer angemessenen und den Bedürfnissen des Menschen mit behinderungen entsprechenden Unterkunft in vollen Umfang von Träger der Grundsicherung übernommen werden.</li><li>die Referenzsysteme staatlicher Transferleitungen im SGB II und SGB XII zur Berechnung der Leistungshöhen für inklusionsspezifische Faktoren angepasst werden.</li><li>in die entsprechenden Förderprogramme für barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum auch den Bereich der Eingliederungshilfe einzubeziehen.</li></ul><p>Zur <strong>Weiterentwicklung der Schnittstelle von Eingliederungshilfe und Pflege</strong> bekräftigt der Deutsche Verein seine Forderung, dass pflegebedürftigen Menschen mit Behinderungen die Leistungen der Pflegeversicherung vollumfänglich zur Verfügung stehen müssen, unabhängig von ihrem Wohnort. Die Leistungspauschalen in den besonderen Wohnformen müssen für enstehende Pflegebedarfe angepasst werden.</p>
<p>Abschließend enthält das Papier eine Reihe von <strong>Emfpehlungen zur Abmilderung des Arbeits- und Fachkräftemangels</strong>.&nbsp;</p>
<p>Zur <strong>Entbürokratisierung und Digitalisierung</strong> wiederholt der Deutsche Verein seine Emfpehlung, Berichts- und Dokumentationspflichten auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen, zu vereinfachen bzw. zu begrenzen und Turnusse zu verlängern. Er empfiehlt zudem, die Kosten für die Anschaffung von Hard- und Software sowie die laufenden Kosten für die Nutzung von digtialen Technologien bei der Finanzierung der Leistungen zu berücksichtigen und entsprechende Vereinbarungen in den Landesrahmenvereinbarungen zu verankern.</p>
<p>Das Papier des Deutschen Vereins ist dieser Fachinformation beigefügt.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Behindertenpolitik</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16611</guid>
					<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 10:48:39 +0200</pubDate>
					<title>BAGFW nimmt Stellung zum Referentenentwurf des Gesetzes zur Änderung der Regelung über ärztliche Zwangsmaßnahmen im Betreuungsrecht</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/default-36c68dcfb286223143bfdaf62b2a07d2/</link>
					<description>Die BAGFW steht der geplanten Öffnung für weitere Behandlungsorte bei ärztlichen Zwangsmaßnahmen kritisch gegenüber, räumt aber die verfassungsrechtlich gebotene Notwendigkeit einer Neuregelung ein. Sie fordert dabei strenge Vorgaben, eine konsequente Ausrichtung auf die Vermeidung von ärztlichen Zwangsbehandlungen sowie klare Begriffsdefinitionen. Es wird betont, dass ärztliche Zwangsmaßnahmen einen besonders schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte darstellen und strikt auf Ausnahmesituationen beschränkt bleiben müssen.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/2026-03-27_BAGFW-Stena_%C3%84Zang.pdf" length="156118" type="application/pdf" />
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/RefE_aerztliche_Zwangsma%C3%9Fnahmen.pdf" length="316222" type="application/pdf" />
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Fachinfos/doc/2024-04-17-BAGFW-Stena_BvL1_24.pdf" length="203949" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<p>Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vom 26. Februar 2026 reagiert auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. November 2024, Az: 1 BvL 1/24, wonach die ausnahmslose Bindung ärztlicher Zwangsmaßnahmen an einen stationären Krankenhausaufenthalt in Einzelfällen zu unangemessenen Grundrechtseingriffen führen kann. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2026 eine verfassungsgemäße Neuregelung zu schaffen.</p>
<p>In ihrer Stellungnahme bekräftigt die BAGFW ihre bereits im Rahmen des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgerichts geäußerte Position, dass oberstes Ziel die Vermeidung von Zwangsbehandlungen sein muss und die hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen sind. Die BAGFW begrüßt das Ziel der gesetzlichen Neuregelung, die Rechte betroffener Personen grundsätzlich zu stärken. Als positiv werden insbesondere hervorgehoben:</p><ul class="list-normal"><li>die vorgesehenen weitreichenden verfahrensrechtlichen Regelungen,</li><li>die in § 1827 Abs. 4 BGB‑E vorgesehene Regelung, nach der nach einer ärztlichen Zwangsmaßnahme auf die Erstellung einer Patientenverfügung hingewirkt werden soll, um zukünftige Krisensituationen besser bewältigen zu können,</li><li>die konkreten Regelungen im Rahmen der Dokumentation des Gesprächs zur Feststellung des Patientenwillens,</li><li>die frühzeitige Einbeziehung von Verfahrenspfleger*innen mit besonderen fachlichen Anforderungen.</li></ul><p>Kritisch gesehen wird, dass die an der Zwangsmaßnahme beteiligten Ärzt*innen im Rahmen der Erstellung der Patientenverfügung einbezogen werden sollen (vgl. § 1832 Abs. 2 BGB-E). &nbsp;Hier wird vorgeschlagen, die Ärzt*in des Vertrauens einzubeziehen.</p>
<p>Die BAGFW bringt erhebliche Bedenken gegenüber der Öffnung für weitere Behandlungsorte für ärztliche Zwangsmaßnahmen zum Ausdruck. Insbesondere Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Pflege sind Lebens- und Wohnorte, und die Durchführung ärztlicher Zwangsmaßnahmen stelle für Betroffene, Mitbewohner*innen und Mitarbeitende eine erhebliche Belastung dar. Es wird die Gefahr gesehen, dass einzelne Räume dauerhaft mit belastenden Erfahrungen verbunden werden. Bereits in ihrer Stellungnahme vom 17. April 2024 hatte die BAGFW darauf hingewiesen, dass Zwangsbehandlungen in Wohneinrichtungen u. a. die vertrauensvolle Beziehung zwischen Betreuenden und Betreuten gefährden kann.</p>
<p>Problematisch sieht die BAGFW, dass der Begriff des zu beachtenden „Krankenhausstandards" unklar geregelt ist und auch unterschiedliche Auslegungen zulässt. Die BAGFW fordert, dass der “Krankenhausstandard” klar definiert wird und eine jederzeit gewährleistete medizinische Notfallversorgung mit kontinuierlicher Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal und technischer Ausstattung voraussetzt. Die Gleichstellung von ständiger fachärztlicher Präsenz und bloßer Erreichbarkeit erscheint problematisch.</p>
<p>Die BAGFW schlägt vor, die Unabhängigkeit der gutachterlichen Bewertung dadurch zu stärken, dass das Gutachten von einer Sachverständigen erstellt wird, die nicht an der ärztlichen Zwangsmaßnahme beteiligt war.</p>
<p>Begrüßt wird die im Referentenentwurf verankerte Evaluierung der Neuregelung spätestens nach drei Jahren.</p>
<p>Über den weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahren, insbesondere über wesentliche Änderungen zum vorliegenden Referentenentwurf, werden wir fortlaufend informieren.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Altenhilfe und Pflege</category>
						
							<category>Psychiatriepolitik</category>
						
							<category>Teilhabe</category>
						
							<category>Rechtliche Betreuung</category>
						
							<category>Allgemeine Rechtsfragen</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16610</guid>
					<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:53:30 +0200</pubDate>
					<title>Jung und gesund – alt und krank? Wie Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ihre Gesundheit einschätzen</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/jung-und-gesund-alt-und-krank-wie-menschen-mit-migrationshintergrund-in-deutschland-ihre-gesundheit-einschaetzen/</link>
					<description>Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) hat im März 2026 eine neue Kurzinformation zur Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund veröffentlicht. Sie zeigt: Zugewanderte sind in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft im Schnitt gesünder als die übrige Bevölkerung – doch dieser Vorteil kehrt sich mit zunehmendem Alter ins Gegenteil um. Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen verschärfen die Ungleichheit zusätzlich und führen dazu, dass Betroffene medizinische Leistungen seltener in Anspruch nehmen.</description>
					
					
                        
                            <enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Migration/FdM/SVR-Kurzinformation-2026-1_Gesundheit-1.pdf" length="404516" type="application/pdf" />
                        
                    
					<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Der Healthy-Migrant-Effekt und sein Verschwinden</strong></h2>
<p class="text-justify">Zugewanderte sind in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft häufig gesünder als die Bevölkerung im Aufnahmeland – trotz einer oft schlechteren sozioökonomischen Ausgangslage. Dieses Phänomen wird als Healthy-Migrant-Effekt bezeichnet. Als mögliche Erklärungen gelten Selektionsmechanismen: Gesundäere Menschen wandern häufiger aus, da ihnen am ehesten zugetraut wird, die Herausforderungen der Einwanderung zu bewältigen und erfolgreich Arbeit aufzunehmen.</p>
<p class="text-justify">Auswertungen des SVR-Integrationsbarometers 2024 bestätigen diesen Befund für Deutschland: 38 Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund schätzen ihren Gesundheitszustand als „sehr gut“ ein, gegenüber nur 29 Prozent ohne Migrationshintergrund. Bei Personen, die erst bis zu fünf Jahre in Deutschland leben, berichten sogar rund 79 Prozent von einer sehr guten oder guten Gesundheit – verglichen mit 66 Prozent bei denjenigen ohne Migrationsgeschichte. Dieser anfängliche Gesundheitsvorteil schwindet mit zunehmender Aufenthaltsdauer. Bei Menschen mit Migrationshintergrund über 65 Jahren dreht sich das Bild um: Hier berichten nur 12 Prozent von einem sehr guten Gesundheitszustand, gegenüber 18 Prozent in der Vergleichsgruppe ohne Migrationsgeschichte.</p>
<h2><strong>Ursachen: Soziale Ungleichheit und migrationsspezifische Faktoren</strong></h2>
<p class="text-justify">Der schlechtere Gesundheitszustand im Alter lässt sich nicht allein durch demografische Unterschiede erklären. Die SVR-Kurzinformation nennt mehrere sich verstärkende Faktoren:</p><ul class="list-normal"><li><strong>Soziale Lage:&nbsp;</strong>Armut, belastende Arbeitsbedingungen und ein im Schnitt niedrigeres Bildungsniveau erhöhen das gesundheitliche Risiko dauerhaft. Gesundheitliche Nachteile sind häufig sozioökonomisch bedingt – nicht primär durch den Migrationsstatus an sich.</li><li><strong>Migrationsspezifische Faktoren:&nbsp;</strong>Sprach- und Kommunikationsbarrieren, Diskriminierung sowie eingeschränkte Gesundheitskompetenz erschweren den chancengleichen Zugang zur medizinischen Versorgung.</li><li><strong>Geringere Inanspruchnahme:&nbsp;</strong>Präventionsangebote wie Früherkennungsuntersuchungen, Gesundheitschecks oder Impfungen werden von Menschen mit Migrationsgeschichte seltener genutzt als vom Rest der Bevölkerung.</li><li><strong>Lebensstilanpassung:&nbsp;</strong>Langfristig passen sich Ernährungs- und Verhaltensgewohnheiten an das Einwanderungsland an, was häufig mit einer ungesünderen Lebensweise einhergeht.</li></ul><h2><strong>Diskriminierung im Gesundheitswesen und ihre Folgen</strong></h2>
<p class="text-justify">Insgesamt berichten rund 8 Prozent aller Befragten mit Migrationshintergrund von Benachteiligungen im Gesundheitswesen aufgrund ihrer Herkunft. Unter denjenigen, die generell Diskriminierung erlebt haben, gibt sogar mehr als jede fünfte Person (21 %) an, dies auch im Gesundheitsbereich erfahren zu haben. Besonders betroffen sind Menschen, die nach eigener Einschätzung von anderen als Personen mit ausländischen Wurzeln wahrgenommen werden – etwa aufgrund von Aussehen, Akzent oder Name. Diese Gruppe berichtet mit rund 10 Prozent deutlich häufiger von Diskriminierung als jene, auf die dies nicht zutrifft (4 %). Diskriminierungserfahrungen haben direkte Konsequenzen: 43 Prozent der Betroffenen geben an, den Gesundheitsbereich aus Angst vor weiterer Benachteiligung zu meiden. Bei Personen ohne solche Erfahrungen liegt dieser Anteil bei nur rund 3 Prozent.</p>
<h2><span><strong>Handlungsempfehlungen des SVR</strong></span></h2><ul class="list-normal"><li><span>Gesundheitseinrichtungen und -Träger sollten ihre Regelversorgung diversitätssensibel ausrichten, indem sie Prozesse und Organisationsentwicklung anpassen.</span></li><li><span>Public-Health-Akteur*innen sollten die Gesundheitskompetenz in der Gesamtbevölkerung und bei Zugewanderten stärken – durch verständliche, mehrsprachige und diversitätssensible Gesundheitsinformationen.</span></li><li><span>Der Gesetzgeber sollte Sprachmittlung im SGB&nbsp;V verankern und finanzieren sowie Qualitätsstandards für deren Einsatz entwickeln.</span></li><li><span>Im Medizinstudium und in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe sollte auf geschlechter- und diversitätsbezogene Unterschiede eingegangen werden.</span></li><li><span>Mehr Forschung zu Diskriminierung im Gesundheitswesen ist notwendig, um geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln.</span></li></ul><p class="text-justify">Die Ergebnisse des SVR zeigen, dass Gesundheitsungleichheiten bei Menschen mit Migrationshintergrund kein unveränderliches Schicksal sind. Sie entstehen und verfestigen sich im Zusammenspiel von sozialer Lage, strukturellen Barrieren und Diskriminierungserfahrungen – und können durch gezielte Maßnahmen verringert werden. Für Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Beratungsstellen und Träger ist dies ein wichtiges Signal: Interkulturelle / diversitätssensible Begleitung beim Zugang zu Gesundheitsleistungen, der Abbau von Sprachbarrieren sowie die aktive Auseinandersetzung mit Diskriminierung sind zentrale Bestandteile eines wirksamen Unterstützungsangebots.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Gesundheit und Migration</category>
						
							<category>Flüchtlingshilfe/-politik</category>
						
							<category>Migrationssozialarbeit/-politik</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16609</guid>
					<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:07:00 +0200</pubDate>
					<title>Reform der Krankenkassen darf nicht nur auf Kosten der Versicherten gehen.</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/reform-der-krankenkassen-darf-nicht-nur-auf-kosten-der-versicherten-gehen/</link>
					<description>Pressestatement von Dr. Joachim Rock zu den Vorschlägen der Finanzkommission zu Reformen der gesetzlichen Krankenkassen.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den heute präsentierten Vorschlägen der Finanzkommission zu Reformen der gesetzlichen Krankenkassen erklärt <strong>Dr. Joachim Rock,</strong> Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands:</p>
<p>"Die Vorschläge der Kommission sind ein Potpourri an Ideen, die an vielen Stellen Kosten auf die Versicherten verlagern. Eine Erhöhung der Zuzahlungen und eine Streichung der beitragsfreuen Mitversicherung von Ehepartnern beispielsweise belasten Menschen gleich mehrfach zusätzlich. Besonders betroffen sind chronisch kranke Menschen sowie Haushalte mit geringem Einkommen.</p>
<p>Eine wirkliche Reform muss die Ursachen der Kostensteigerungen in den Blick nehmen, etwa die hohen Renditen im Bereich der Medikamentenversorgung, und die Finanzierung des Gesundheitswesens mit einer Bürgerversicherung auf eine breitere Basis stellen.</p>
<p>Uneingeschränkt zu begrüßen ist, dass gesundheitsschädliche Produkte wie Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Lebensmittel stärker besteuert werden sollen. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Prävention, er bleibt jedoch wirkungslos, wenn gleichzeitig präventive Leistungen eingeschränkt werden.</p>
<p>Die notwendige Reform des Gesundheitswesens muss die gravierenden Ungleichheiten im Gesundheitssystem reduzieren, nicht noch verstärken!"</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16606</guid>
					<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:05:00 +0200</pubDate>
					<title>Alkohol-Konsum: Bündnis aus Fachorganisationen fordert besseren Schutz der Bevölkerung vor Schäden durch Alkohol</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/besserer-schutz-vor-schaeden-durch-alkohol/</link>
					<description>In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol bei etwa 10,6 Litern pro Jahr – und damit rund 2 Liter über dem OECD-Durchschnitt von 8,5 Litern. Das hat verheerende Folgen für die gesamte Gesellschaft, warnen Expertinnen und Experten in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Kindertagesbetreuung/kita/img/crowd-2045499_1280.jpg" length="107251" type="image/jpeg" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange ist wissenschaftlich erwiesen: Prävention hilft, Krankheiten vorzubeugen, Gesundheit zu erhalten, Kosten zu sparen, die Lebensqualität zu steigern, Risikofaktoren zu minimieren und die Gesellschaft zu entlasten. Dabei greifen nicht nur Maßnahmen, die individuell ansetzen und Menschen dabei unterstützen, gesundheitsschädliches Verhalten abzubauen (Verhaltensprävention), sondern insbesondere solche Maßnahmen, die äußere Bedingungen und das Umfeld gesundheitsförderlich gestalten wie beispielsweise: die Verfügbarkeit von Alkohol zu verringern, Preise für alkoholische Getränke zu erhöhen und Alkoholwerbung einzuschränken.<br><br>„Diese entscheidende Steuerungsmöglichkeit ist in Deutschland bislang kaum genutzt worden. Seit Jahrzehnten wird hier die Chance vertan, Kosten in Milliardenhöhe einzusparen und die Gesundheit von Menschen zu verbessern und Leid zu vermeiden“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Rumpf, Mitautor des Positionspapiers und Sprecher des Wissenschaftlichen Kuratoriums der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), unter deren Federführung das Positionspapier veröffentlicht wurde.<br><br>Die Expertinnen und Experten aus Suchthilfe, Medizin, Psychologie, Sozialer Arbeit und Ökonomie benennen geeignete Maßnahmen zur wirksamen Prävention alkoholbezogener Schäden in Deutschland. Dabei orientieren sie sich an international anerkannten Strategien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die unter dem Begriff SAFER zusammengefasst werden:</p><ul class="list-normal"><li>Verfügbarkeit von Alkohol wirksam begrenze</li><li>Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer konsequent ausbauen</li><li>Frühintervention und Behandlung stärken (Screening und Kurzinterventionen)</li><li>Alkoholmarketing einschränken oder verbieten</li><li>Preiserhöhungen durch Steuern und Mindestpreise umsetzen</li></ul><p>„Um den Alkoholkonsum in Deutschland zu reduzieren und die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern, brauchen wir ein starkes Netzwerk engagierter Präventionskräfte“, betont Christina Rummel, Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). „Dabei wollen wir uns auch über nationale Grenzen hinaus vernetzen und uns an Aktivitäten in Europa und global beteiligen.“<br><br>Das Positionspapier „Erforderliche Maßnahmen zur Senkung der negativen Folgen des Alkoholkonsums“ <a href="https://www.dhs.de/unsere-arbeit/stellungnahmen/" target="_blank" rel="noreferrer">steht auf dhs.de im Seitenbereich „Stellungnahmen“ zum Download bereit</a>. Das Papier ist offen für weitere Mitzeichnungen!</p>
<p><strong>Allianz Alkoholprävention</strong><br>Die Allianz Alkoholprävention ist ein breites Bündnis unterschiedlichster Fachorganisationen aus den Bereichen Suchthilfe, Medizin, Psychologie, Sozialer Arbeit und Ökonomie, die sich unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) für bessere Maßnahmen im Bereich der Alkoholprävention einsetzen.</p>
<p>Der Paritätische ist <a href="https://www.der-paritaetische.de/verband/mitgliedschaften-vernetzungen/" target="_blank">Mitglied</a> der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Ziel der DHS-Mitgliedsverbände ist es, ihre Fachkompetenz zu Fragen und Problemen der Suchtprävention und der Suchthilfe organisatorisch zu bündeln. Insofern steht die DHS für die Suchthilfe in Deutschland. Die Information und Hilfe für Konsumenten*innen, Missbraucher*innen, Abhängige und deren Angehörige wird in den unterschiedlichen Einrichtungen der Mitgliedsverbände und im Kontakt mit deren Mitarbeiter*innen angeboten und umgesetzt. <a href="https://www.dhs.de" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window" rel="noreferrer">Direkt zum Internetangebot der DHS.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2045499" target="_blank" rel="noreferrer">Gerd Altmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2045499" target="_blank" rel="noreferrer">Pixabay</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Suchthilfe</category>
						
							<category>Gesundheitspolitik &amp; Prävention</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16608</guid>
					<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:10:05 +0200</pubDate>
					<title>Die Selbsthilfe-App des Paritätischen Gesamtverbandes ist da – ein digitales Zuhause für Vernetzung, Wissen und Praxis </title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/die-selbsthilfe-app-des-paritaetischen-gesamtverbandes-ist-da-ein-digitales-zuhause-fuer-vernetzung-wissen-und-praxis/</link>
					<description>Die Selbsthilfe im Paritätischen wird digitaler, vernetzter und sichtbarer: Ab sofort steht die neue Selbsthilfe-App des Paritätischen Gesamtverbandes zum Download bereit. </description>
					<enclosure url="https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Aktionswoche_Selbsthilfe/img/frds_01.png" length="275943" type="image/png" />
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Die App ist die zentrale digitale Plattform für alle, die im Paritätischen mit Selbsthilfe arbeiten. Für Selbsthilfeorganisationen, Gruppen, Kontaktstellen, Multiplikator*innen und Interessierte. Sie bündelt Informationen, Materialien, Termine und Austauschmöglichkeiten und schafft damit einen übersichtlichen, jederzeit zugänglichen Anlaufpunkt für Selbsthilfe im Verband.&nbsp;</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen die Angebote des Projekts „Nachhaltige Stärkung der Selbsthilfe“ mit praxisnahen Impulsen zur Öffentlichkeitsarbeit. Zugleich finden sich in der App allgemeine Informationen zur Selbsthilfe im Paritätischen sowie aktuelle und dokumentierte Projekte – gebündelt an einem Ort.&nbsp;</p>
<h3><span>Das bietet die App&nbsp;</span></h3>
<p>Die App “Selbsthilfe Parität” verbindet Information, Austausch und praktische Unterstützung in einer Anwendung.&nbsp;</p>
<p>Engagierte können sich in Chats austauschen, über das Schwarze Brett Angebote und Gesuche teilen oder sich in einer Best-Practice-Galerie inspirieren lassen. Ein integrierter Helpdesk und ein übersichtlicher FAQ-Bereich bieten schnelle Orientierung bei konkreten Fragen.&nbsp;</p>
<p>Materialien, Vorlagen und Tutorials stehen kompakt in einer Toolbox bereit. Ein Veranstaltungskalender mit direkter Anmeldemöglichkeit sorgt dafür, dass Workshops, Lunch &amp; Learns und weitere Termine jederzeit im Blick bleiben.&nbsp;</p>
<p>So entsteht ein digitaler Treffpunkt für kollegialen Austausch, praktische Unterstützung und gemeinsame Weiterentwicklung – niedrigschwellig, mobil und nah an der Praxis.&nbsp;</p>
<h3><span>Jetzt herunterladen und vernetzen&nbsp;</span></h3>
<p>Die App steht ab sofort in den App-Stores zur Verfügung und kann direkt genutzt werden.&nbsp;</p>
<p>Wir laden alle Selbsthilfeakteur*innen im Paritätischen ein, die App zu entdecken, sich zu vernetzen und die vielfältigen Angebote aktiv zu nutzen.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.der-paritaetische.de/themen/gesundheit-teilhabe-und-pflege/selbsthilfe-im-paritaetischen/zukunft-der-selbsthilfe-gemeinsam-stark-fuer-sichtbarkeit-vielfalt-und-vernetzung/" target="_blank">Mehr zur App und zum Projekt zur nachhaltigen Stärkung der Selbsthilfe.&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Selbsthilfe-Apps</category>
						
							<category>Aktionswoche Selbsthilfe</category>
						
							<category>Selbsthilfe</category>
						
							<category>Chronische Krankheiten und Behinderung</category>
						
					
					
				</item>
			
				<item>
					<guid isPermaLink="false">news-16607</guid>
					<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 13:08:00 +0100</pubDate>
					<title>Bundesprogramm „Demokratie leben!&quot;:  Paritätischer fordert konsequenten Einsatz für Vielfalt und Demokratie</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/bundesprogramm-demokratie-leben-paritaetischer-fordert-konsequenten-einsatz-fuer-vielfalt-und-demokratie/</link>
					<description>Anlässlich der Bundestagsdebatte zum Bundesprogramm „Demokratie leben!&quot; fordert der Paritätische Gesamtverband, die bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen zu erhalten und zu stärken. Vereine und Initiativen vor Ort sind unerlässlich, um die Demokratie zu stärken und menschenverachtenden Tendenzen entgegenzutreten. Demokratie lebt von Engagement und Vielfalt. </description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich die Bundesfamilienministerin zur Weiterführung des Programms bekannt hat, ist gut. Den digitalen Raum stärker in den Blick zu nehmen und auch hier mehr Menschen zu erreichen, ist wichtig. Aber das gelingt am besten, wenn man an die erfolgreiche Arbeit der Organisationen anknüpft.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;„Auf die über Jahre aufgebauten vielfältigen Ansätze und Erfahrungen aus der Zivilgesellschaft können wir nicht verzichten“, erklärt Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.&nbsp; „Das Programm braucht keinen Neustart. Das bestehende Engagement für Vielfalt und Demokratie muss ermutigt, gestärkt und dauerhaft stabil gefördert werden.</p>
<p>Besonders schutzbedürftig sind Initiativen, die aktiv gegen Rechtsextremismus eintreten, sowie Gruppen von Menschen mit Migrationsgeschichte, queere Gruppen und Menschen mit alternativen Lebensentwürfen. Sie stehen unter zunehmendem Druck, werden eingeschüchtert und bedroht. Sie verdienen besondere Wertschätzung und staatliche Förderung für ihr wertvolles und wirksames Engagement.&nbsp;</p>
<p>„Einmal verlorenes Engagement lässt sich nicht einfach wiederbeleben. Das dauert Jahre. Sind Initiativen einmal verloren, lassen sie sich nicht einfach wiederherstellen. Die beteiligten Organisationen brauchen schnell Planungssicherheit", fordert Rock.</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Frühe Demokratiebildung</category>
						
							<category>Queer</category>
						
							<category>Interkulturelle Öffnung/Diversität</category>
						
							<category>Vielfalt ohne Alternative</category>
						
							<category>Zivilgesellschaft</category>
						
							<category>Engagement</category>
						
					
					
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					<guid isPermaLink="false">news-16605</guid>
					<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
					<title>Merz-Aussagen über Gewalt gegen Frauen - Pressestatement von Dr. Joachim Rock</title>
					<link>https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/merz-aussagen-ueber-gewalt-gegen-frauen-pressestatement-von-dr-joachim-rock/</link>
					<description>Aus Anlass der Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Debatte über Gewalt gegen Frauen äußert sich Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.</description>
					
					
					<content:encoded><![CDATA[<p>„Gewalt gegen Frauen ist kein ‚importiertes Problem‘. Sexualisierte Gewalt darf nicht politisch instrumentalisiert werden. Friedrich Merz lenkt mit seinen Aussagen vom eigentlichen Problem ab. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen existiert überall, und die Täter sind vor allem Männer. Gewalt gegen Frauen wurzelt in Machtverhältnissen, nicht in Pässen. Betroffene müssen gehört werden und brauchen konsequenten Schutz. Das erfordert eine sachliche Auseinandersetzung und wirksame Maßnahmen."<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					
						
							<category>Frauen</category>
						
							<category>Antirassismus</category>
						
							<category>Antidiskriminierung (Thema)</category>
						
					
					
				</item>
			
		
	</channel>
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