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Freie Wohlfahrtspflege und BMFSFJ setzen ihre digitalpolitische Zusammenarbeit fort

Wir wollen digitale Transformation und gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam stärken. Mit diesem Ziel haben die BAGFW und das BMFSFJ heute ihre strategische Zusammenarbeit in Fragen der digitalen Zukunft der Freien Wohlfahrtspflege erneuert.

BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und BAGFW (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtpflege), letztere vertreten durch den Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands Dr. Ulrich Schneider, sind heute mit Verbändevertreter*innen und Expert*innen in Berlin sowie einer begleitenden Videokonferenz zusammen gekommen. Bei dem Treffen wurden die Pläne und bisherigen Fortschritte der Wohlfahrtsverbände in der digitalen Transformation aufgezeigt und die gemeinsame Erklärung „Digitale Transformation und gesellschaftlicher Zusammenhalt – Gemeinsame Erklärung von BMFSFJ und BAGFW zur Wohlfahrtspflege in der Digitalen Gesellschaft“ zur Fortsetzung der digitalpolitischen Zusammenarbeit unterzeichnet.
Juliane Seifert, Staatsekretärin im BMFSFJ, und Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands als Vertreter der BAGFW, unterschreiben Erklärungsdokument. Foto: Tanja Schnitzler / Bildrechte: BAGFW
Die Unterzeichnenden sind sich einig, dass digitale Kompetenzen, Werkzeuge und Anwendungen sowie darauf bezogene Konzepte und Programme in der Freien Wohlfahrtspflege schnellstens ausgebaut werden müssen. Ziel muss es sein, im Sozialen den Herausforderungen und Risiken der Digitalisierung gerade für von Not und Ausgrenzung bedrohte Menschen zu begegnen. Aber auch um die damit verbundenen neuen Möglichkeiten, Hilfen zu erbringen, besser auszuschöpfen. Gleichzeitig sind sich BMFSFJ und BAGFW darüber einig, dass damit einhergehend auch eine gezielte strategische Gestaltung der digitalen Transformation sowohl auf politischer als auch auf verbandlicher und einrichtungsbezogener Ebene erfolgen muss.

Dr. Ulrich Schneider, Mitglied der BAGFW-Mitgliederversammlung (Der Paritätische Gesamtverband), betont: „Als Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft stehen die Wohlfahrtsverbände für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Solidarität und eine Gesellschaft, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt. Diese Werte gilt es auch im digitalen Raum zu bewahren und mit digitalen Mitteln zu stärken. Als Katalysator und Moderatoren begleiten wir die digitale Transformation in Strukturen und Mitgliedschaft - ein dynamischer, kreativer und innovativer Prozess, in dem sich nicht nur neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation entwickeln, sondern auch die Bedeutung von Wissenstransfer und Beteiligung praktisch erlebbar sind. Das Förderprogramm des BMFSFJ „Zukunftssicherung der Wohlfahrtspflege durch Digitalisierung“ bietet den Spitzenverbänden die Chance, dieser Aufgabe gerecht zu werden und digitalen Wandel für und mit den Menschen zu gestalten.“

Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war eine 2017 geschlossene Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit der Partner. In diesem Rahmen wurde auch das BMFSFJ-Förderprogramm „Zukunftssicherung der Freien Wohlfahrt durch Digitalisierung“ initiiert, in dem die Spitzenverbände gemeinsam die Digitalisierung im Sozialen strategisch weiterentwickeln. Mit den Projekten entwickeln die Spitzenverbände Inhalte wie auch Strukturen digital weiter und schaffen somit neue Angebote für die Nutzerinnen und Nutzer. Konkret geht es um Beratungs-, Qualifizierungs- und Bildungsangebote, Förderung von Personal- und Organisationsentwicklung, verbandlicher Kommunikation, freiwilligem Engagement, Management und sozialraumorientierter Arbeit. Darüber hinaus teilen sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen und bieten damit einen Mehrwert, der weit über die Freie Wohlfahrtpflege hinausreicht.

221020_PM_strategZusammenarbeit_Digitalisierung_BAGFW_BMFSFJ_fin.pdf221020_PM_strategZusammenarbeit_Digitalisierung_BAGFW_BMFSFJ_fin.pdfGemeinsameErklärung_BMFSFJ_und_BAGFW.pdfGemeinsameErklärung_BMFSFJ_und_BAGFW.pdf


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