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Gedenkveranstaltungen an die Opfer der NS-"Euthanasie" am 4. September

In der Tiergartenstraße 4 in Berlin plante das NS-Regime die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen („Aktion T4“). Als Erinnerung an diese Verbrechen organisieren die Verbände aus dem sog. „Kontaktgespräch Psychiatrie“, zu dem auch der Paritätische Gesamtverband gehört, gemeinsam mit verschiedenen anderen Organisationen seit vielen Jahren im September eine Gedenkveranstaltung. In diesem Jahr können sich Interessierte auf dem virtuellen Gedenkportal www.nichtvergessen-gedenktag2020.de über alle Aktivitäten und Projekte informieren.

Am 4. September von 14 bis 16 Uhr findet eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Die Würde des Menschen sichern. Im Alltag!“ statt. Teilnehmer sind u. a.: Hans Thiersch (Professor für Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik), Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen), Klaus Obert (Kontaktgespräch Psychiatrie), Georg Schomerus (Experte für Sozialpsychiatrie und Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig), Elke Prestin (angefragt). Interessierte können über den auf dem virtuellen Gedenkportal https://www.nichtvergessen-gedenktag2020.de/ bereitgestellten ZOOM-Link live an der Veranstaltung teilnehmen.

Darüber hinaus findet in Berlin am 4. September um 11:00 Uhr eine Kranzniederlegung statt. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie der beigefügten Einladung.Gedenkveranstaltung04.Spt.2020final.pdfGedenkveranstaltung04.Spt.2020final.pdf


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