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Digitalisierung im Non-Profit-Sektor

Gefördert u.a. von der Haniel-Stiftung, der Unternehmensberatung Capgemini, betterplace.org und anderen wurde Ende vergangenen Jahres eine Studie zum Stand der Digitalisierung in NPO vorgelegt. Sie beruht auf der Befragung von 162 in diesem Bereich Tätigen und fasst Einschätzungen und Haltungen zur Digitalisierung zusammen.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass NPO "nicht besonders technologie-affin und auch nicht sonderlich offen für Veränderungen" seien. Insbesondere "unterschätzen viele Befragte die Bedeutung struktureller und prozessualer Veränderungen für die eigene Organisation, die durch Digitalisierung angestoßen werden. Dazu zählt etwa die Entwicklung neuer Organisationsformen".
Während 80 % der Organisationen Facebook oder Twitter nutzten, lägen andere Anwendungsfelder brach: "Deutlich weniger verbreitet sind hingegen CRM-Systeme zum Kundenmanagement (z. B. Salesforce, Microsoft Dynamics) oder auch Projektmanagement-Systeme wie beispielsweise Trello oder Basecamp. 60 bis 70 % aller Non-Profit- Organisationen in Deutschland nutzen solche Systeme nicht."
60 Prozent der Befragten sehen einen großen Weiterbildungsbedarf im Bereich der Wirkungsmessung.

Die Studie findet sich unter dem nachfolgenden Link:

www.betterplace-lab.org/de/digitalisierung-von-non-profit-organisationen


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