RKI und BzgA: Publikation und Online-Portal zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten

Am 04. September 2017 wird der Welttag der sexuellen Gesundheit zum nunmehr achten Mal begangen. Aus diesem Anlass gibt das Robert Koch-Institut (RKI) in diesem Jahr ein spezielles Themenheft heraus: Sexuelle Gesundheit ist das Leitthema der September-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts.

In insgesamt 15 Beiträgen geht es u.a. um eine historische Betrachtung des Wandels sexueller Verhältnisse und Verhaltensweisen (z.B. Jugendsexualität), die aktuelle epidemiologische Situation sexuell übertragbarer Infektionen, den Einfluss digitaler Medien auf die sexuelle Sozialisation u.v.m.:

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/S/STI/52_2017_Teaser.html

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ebenfalls anlässlich des Welttages der sexuellen Gesundheit ein neues Online-Informationsportal freigeschaltet. Mit ihrem neuen Portal mit dem Titel „Liebesleben“ liefert die BZgA umfangreiche Informationen über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI, sexually transmitted infections):

www.liebesleben.de

Das Online-Portal informiert über verschiedene Themen - von Kondomgebrauch und Symptome einer STI bis hin zu Online-Dating und Coming Out. Es richtet sich an junge Erwachsene und in einem eigenen Bereich auch an Fachkräfte. Das Internetportal bietet zudem die Möglichkeit, nach Beratungsstellen vor Ort zu suchen – eines der bislang umfangreichsten Tools, die es in diesem Bereich gibt:

www.liebesleben.de/fuer-alle/beratung/beratungsstellen/

Die BZgA bündelt seit 2016 unter der neuen Kampagne LIEBESLEBEN ihre Maßnahmen im Bereich der HIV- und STI-Prävention. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der sehr erfolgreichen „Gib AIDS keine Chance“-Kampagne.


Unsere nächste Veranstaltung

29.11.2017 10:00
Kinder mit Behinderung und deren Familien brauchen Sicherheit für Leistungen der Früherkennung und Frühförderung. Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz wurden Anpassungen der Regelungen für diese Komplexleistung im SGB IX und der Frühförderungsverordnung vorgenommen, z. B. bei der Definition, den Anforderungen und der Vergütung. So können neben den Frühförderstellen künftig unter Sicherstellung der Interdisziplinarität auch andere Einrichtungen nach Landesrecht zugelassen werden. Die Änderungen tangieren aber auch den leistungsberechtigten Personenkreis und die bisherigen Instrumente der Förder- und Behandlungsplanung, was eine Chance für die Koordinierung und Transparenz der künftigen Frühförderleistung darstellt.
  Ort: BFS-Konferenzzentrum Centre Monbijou

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