Teilhabebericht über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen

Das Bundeskabinett hat heute den "Teilhabebericht über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016" verabschiedet.

Der Bericht macht laut Pressemeldung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) deutlich: Die Entwicklung der Teilhabe verläuft nicht in allen Lebensbereichen einheitlich. Neben erkennbaren Fortschritten gibt es auch weiterhin Nachholbedarf in wichtigen Lebensbereichen. Schwerpunktthemen sind u.a. das Leben von Migrant/-innen und wohnungslosen Menschen mit Behinderungen. Die Bearbeitung beider Themen stellte sich laut BMAS als besondere Herausforderung dar, weil über Personengruppen mit mehreren Benachteiligungen bisher kaum verlässliche Daten vorliegen.

Im Bericht erfolgen Darstellungen zu grundlegenden Daten (z. B. zur Anzahl der Menschen mit Behinderung) und den verschiedenen Lebensbereichen (Familie, Bildung, Erwerbstätigkeit, Gesundheit, Freizeit, politische und gesellschaftliche Partizipation).

Die Erstellung des Berichtes wurde durch einen wissenschaftlichen Beirat intensiv begleitet, dessen Kommentare Einblick in aktuelle, wissenschaftliche Diskurse geben und Erwartungen an die Inklusionspolitik in Bund und Ländern formulieren. Das  Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) hat die Datenanalyse vorgenommen.

Laut BMAS ist mit dieser Berichterstattung auch die in der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegte Berichtspflicht erfüllt. Der Bericht umfasst über 500 Seiten und ist im Anhang beigefügt.

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