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25.05.16
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Modellprojekte zur öffentliche geförderten Beschäftigung in NRW verlaufen erfolgreich

Die seit dem Jahr 2013 durchgeführten Projekte öffentlich geförderter Beschäftigung für besonders arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose in...

25.05.16
Menschen mit Behinderung

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder (U1 bis U9)

Neue Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres

25.05.16
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Anlässlich der ersten Erörterung auf ministerieller wurden am 20. Mai 2016 im BMG die Stellungnahmen des Paritätischen und der BAGFW zum...

13.01.16 Alter: 138 Tag(e)

Reform der Pflegeausbildung: Paritätischer kritisiert Pläne der Bundesregierung

Kategorie: Pressemeldung

Von: Gwendolyn Stilling

Pressemeldung vom 13.01.2016

Als unfertig und handwerklich noch nicht zu Ende gedacht kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute im Kabinett verabschiedeten Pläne für ein Pflegeberufsgesetz, mit dem eine generalistische Pflegeausbildung eingeführt werden soll. Angesichts noch offener Fragen, insbesondere zur Umsetzung der Reform, rät der Verband dringend von einer schnellen Verabschiedung des Gesetzes ab.

„Der vorliegende Gesetzentwurf wirft im Moment noch mehr Fragen auf, als dass er Probleme zuverlässig lösen würde. Wenn der Bundesregierung an Qualität und Attraktivität der Pflegeberufe gelegen ist, muss sie Gründlichkeit vor Schnelligkeit walten lassen und hier dringend noch einmal nacharbeiten“, fordert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Mit der Reform sollen die bisher drei eigenständigen Ausbildungsberufe der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in einer einheitlichen Pflegeausbildung zusammengefasst werden. Um die Attraktivität des Pflegeberufes zu erhöhen, seien die Rahmenbedingungen der Ausbildung und auch die Durchlässigkeit zwischen Einsatzgebieten zwar ein zentraler Schlüssel, so der Verband. Aber schon die grundsätzliche Frage, ob eine generalistische Ausbildung die richtige Lösung sei, bedürfe angesichts des vorliegenden Entwurfes noch einer weiteren Diskussion. So stelle sich mit Blick auf die Skepsis vieler Praktiker tatsächlich die Frage, ob insbesondere Kinderkrankenschwestern mit einbezogen werden sollten. „Unabhängig von der Frage, wie weit sich die Pflege eines Frühgeborenen mit der eines alten Menschen vergleichen lässt, ist von noch größerer Bedeutung die Frage, wo die Ausbildungseinsatzstellen für die vielen Pflegerinnen und Pfleger im Bereich der Säuglings- und Kinderpflege herkommen sollen. Statt 2.500 müssten mit Inkrafttreten des Gesetzes künftig jährlich rund 40.000 Auszubildende Pflichteinsätze in der Kinderkrankenpflege absolvieren“, so Schneider.

Der Verband sieht darüber hinaus insbesondere noch Klärungsbedarf bezüglich der Finanzierung der Pflegeausbildung. Auch sei die Frage der tatsächlichen Ausbildungsinhalte noch nicht hinreichend konkretisiert worden.