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Aktuelles

27.07.16
Flüchtlingsarbeit, Gewalt gegen Frauen, Jugendhilfe

Mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften - Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ veröffentlicht gemeinsame Mindeststandards

Unter dem Dach der Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ haben das BMFSFJ und UNICEF gemeinsam mit...

27.07.16
Sonst. Publikation

Neue Broschüre: "Parität vor Ort: Kommunale Sozialpolitik mitgestalten"

Freie Träger sind neben ihrer fachlichen Arbeit auch als Interessensvertretung und Gestaltungsakteure in der kommunalen Sozialpolitik gefordert....

26.07.16
Menschen mit Behinderung

UN-Behindertenrechtskonvention_ Nationaler Aktionsplan 2.0

Die Bundesregierung hat zeitgleich mit dem Bundesteilhabegesetz den Nationalen Aktionsplan 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention am...

10.07.15 Alter: 1 Jahr(e)

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) / Entsetzen im wissenschaftlichen Beirat über Vergabeentscheidung

Kategorie: Pressemeldung

Von: Denise Zimmermann

Medieninformation vom 10.07.2015

Anlässlich der Entscheidung von GKV-Spitzenverband und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, zur Vergabe der Patientenberatung an die Sanvartis GmbH erklären die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats Prof. Marie-Luise Dierks, Prof. Rolf Rosenbrock, Prof. Dr. Ullrich Bauer und Prof. Dr. Raimund Geene:

„Wir sind als Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats entsetzt über die uns völlig unverständliche Entscheidung, die erfolgreiche Arbeit der UPD zu beenden. Die Vergabe an die Sanvartis GmbH entspricht in keiner Weise den Vergabekriterien für eine Unabhängigkeit und Neutralität in der Patientenberatung. Substanzielle Kritikpunkte, die im Beirat vorgetragen wurden und zwingend den Ausschluss dieses Bewerbers zur Folge hätten haben müssen, wurden offenbar ignoriert.

Wir äußern unser Verständnis für die Kritik des Ärztekammerpräsidenten Montgomery, nach dem die Kassen versuchen, „sich die Beratungsstelle unter den Nagel zu reißen“. Schon seit Jahren kritisieren wir im Beirat Versuche der Vereinnahmung der Patientenberatung durch die GKV. Weil auch der Bundestag diese Problematik gesehen hat, wurde per Gesetzesänderung entschieden, dass der Vorsitz des Beirats mit erweiterten Befugnissen nunmehr auf den Patientenbeauftragten der Bundesregierung übergehe, mit dem die Vergabe der Patientenberatung abzustimmen sei.

Unsere besondere Enttäuschung gilt nun dem Patientenbeauftragten, Staatssekretär Karl-Josef Laumann. Statt als Vorsitzender des Beirats die Erfolge im Aufbau der unabhängigen und neutralen Patientenberatung zu sichern, polemisiert er seit einigen Monaten gegen die UPD mit dem nunmehr offensichtlich gewordenen Ziel der Umwandlung der unabhängigen und neutralen Patientenberatung in ein kassennahes Call-Center.“
Brief_Groehe.pdfBrief_Groehe.pdf