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Coronahilfen reichen nicht: Einschätzungen der Bevölkerung zu Kosten des täglichen Lebensunterhalts und Unterstützung in Corona-Zeiten

Ergebnisse einer Meinungsumfrage im Auftrag des Paritätischen Gesamtverbandes.

 

Wir wollten wissen: Was denken die Menschen, braucht es in der aktuellen Lage, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und wie stehen diese Einschätzungen zur tatsächlichen Regelsatzhöhe? Und: Wie wird die bisherige staatliche Unterstützung für verschiedene Gruppen während der Corona-Pandemie eingeschätzt? Wird der einmalige Zuschuss von 150 Euro für arme Menschen als ausreichend angesehen, um die corona-bedingten Mehrbelastungen auszugleichen?
Die repräsentative Umfrage wurde vom 12. bis 18. Februar 2021 vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Paritätischen Gesamtverbands durchgeführt. Insgesamt wurden 1.003 Personen Personen über 18 Jahre im Rahmen der Mehrthemenumfrage des repräsentativen Online-Befragungspanels forsa.Omninet befragt.
Das Ergebnis ist eindeutig ausgefallen:
Die meisten Menschen (62 %) gehen nicht davon aus, dass der in Hartz IV und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung vorgesehene Regelsatz für einen alleinlebenden Erwachsenen ausreicht, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dies zeigt sich auch in den einzeln abgefragten Bereichen Ernährung, Kleidung und Körperpflegeartikel: Hier nennen die Befragten im Durchschnitt einen Betrag, der weit über den von der Bundesregierung im Regelsatz rechnerisch veranschlagten Beträgen liegt.


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