Digitalisierung und Digitalpolitik

Das Team Digitale Innovation unterstützt den Paritätischen und seine Mitgliedsorganisationen dabei, die Chancen der digitalen Transformation gemeinwohlorientiert zu nutzen. Wir identifizieren Trends, übersetzen technologische Entwicklungen in die Praxis der Wohlfahrt und entwickeln gemeinsam mit den Landesverbänden und Einrichtungen zukunftsweisende Konzepte. Unser Ziel ist es, Digitalisierung so zu gestalten, dass sie Teilhabe stärkt, Organisationen entlastet und neue Handlungsspielräume eröffnet. Dazu begleiten wir Projekte, fördern den Wissensaustausch im Verband und schaffen Räume für Innovation, Vernetzung und gemeinsames Lernen.
Veranstaltungen
KI-Pilot-Werkstatt - Auswertung und Abschluss der ersten Pilot-Projekte
In der zehnten und letzten KI-Pilot-Werkstatt dieses ersten Durchlaufs blicken wir auf die Ergebnisse der beiden Pilotprojekte BHO und VPEM zurück – mit Nutzer*innen-Feedback aus den Teams und einem Ausblick, wie es in ihren Organisationen weitergeht.
KI-Pilot-Werkstatt
In der KI‑Pilot‑Werkstatt begleiten wir ein ausgewähltes Projekt von der Idee über das Konzept bis zur Umsetzung über einen längeren Zeitraum. Das Pilotteam entwickelt dabei konkrete Anwendungsszenarien und sammelt praktische Erfahrungen in der Entwicklung von KI-Anwendungen.
Gleichzeitig können weitere Organisationen am Prozess mitlernen, indem sie eigene Vorhaben parallel entwickeln, Einblicke in die Schritte des Pilotprojekts erhalten und Erkenntnisse für ihre eigene Praxis übertragen.
Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum zum Lernen, Experimentieren und Reflektieren – orientiert an den Werten des Paritätischen und den Bedarfen der sozialen Arbeit. Ziel ist es, Kompetenzen aufzubauen, Chancen und Grenzen zu verstehen und Wege zu einer gemeinwohlorientierten KI‑Nutzung im Verband zu eröffnen.

Nächste Veranstaltung: Auswertung und Abschluss der ersten Pilot-Projekte
27. Oktober 2026 - 10:00 Uhr bis 27. Oktober 2026 - 12:00 Uhr
In der zehnten und letzten KI-Pilot-Werkstatt dieses ersten Durchlaufs blicken wir auf die Ergebnisse der beiden Pilotprojekte BHO und VPEM zurück – mit Nutzer*innen-Feedback aus den Teams und einem Ausblick, wie es in ihren Organisationen weitergeht.
Wir fassen zudem zusammen, welche Werkzeuge und Erkenntnisse aus der Werkstatt auch für andere Mitgliedsorganisationen nutzbar sind, reflektieren gemeinsam das Format der Werkstatt selbst und sprechen darüber, wie die entstandene Community und die Ergebnisse über das Programmende hinaus sichtbar bleiben.
Mehr Infos und AnmeldungVergangene Termine der KI-Pilotwerkstatt:
22. September 2026, 10-12 Uhr
In der neunten KI-Pilot-Werkstatt richten wir den Blick über die beiden Pilotprojekte hinaus auf die Werkstatt-Community und setzen ein neues Format ein: die kollegiale Fallberatung.
Teilnehmende bringen eigene, konkrete Herausforderungen bei der Einführung von KI in ihrer Organisation ein. Die Runde hört zu, stellt Verständnisfragen und entwickelt gemeinsam Lösungsansätze und Perspektiven – konkret zugeschnitten auf die Fragestellung der jeweiligen Organisation. Die fallgebende Person entscheidet am Ende selbst, welche Impulse sie mitnimmt.
25. August 2026, 10-12 Uhr
Nach sieben Sessions der KI-Pilot-Werkstatt möchten wir gemeinsam zurückblicken: Was haben wir in den Pilotprojekten gelernt? Welche Erfahrungen, Erkenntnisse und Herausforderungen haben die Projektteams auf ihrem Weg begleitet? Und was haben die Teilnehmenden der Werkstatt für ihre eigene Organisation mitgenommen?
In dieser Session nehmen wir uns bewusst Zeit für zwei Perspektiven. Zunächst reflektieren die Pilotteams ihre bisherige Projektreise, ziehen Bilanz und teilen zentrale Lernerfahrungen. Anschließend richten wir den Blick auf die Werkstatt-Community: Welche Impulse waren besonders wertvoll? Welche Themen bewegen die Teilnehmenden aktuell? Und welche Fragen und Bedarfe ergeben sich für die weitere gemeinsame Arbeit?
Die Veranstaltung bietet Raum für Rückschau, Austausch und Ausblick – mit dem Ziel, die bisherigen Erfahrungen sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und gemeinsam die nächsten Schritte zu gestalten.
14. Juli 2026, 10-12 Uhr
Nach der großen Resonanz auf die fünfte KI‑Pilot‑Werkstatt und der Vielzahl offener Fragen widmet sich die siebte Ausgabe erneut den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in der Dokumentation – diesmal mit vertiefendem Fokus und mehr Raum für praxisnahe Klärung.
Im Zentrum stehen weiterhin Datenschutz, Compliance und Risikomanagement, jedoch mit noch mehr Zeit und Fokus auf konkrete Umsetzungsfragen aus den Pilot‑Projekten und der Teilnehmenden. Aufbauend auf den Grundlagen der vorherigen Werkstatt werden zentrale Aspekte weiter geschärft: etwa die Anwendung der DSGVO im Umgang mit sensiblen Daten, Anforderungen aus der KI‑Verordnung, Fragen der Rollenklärung (Verantwortliche vs. Auftragsverarbeitung), praktische Ausgestaltung von Transparenz sowie die Umsetzung von Datenschutz‑Folgenabschätzungen und internen KI‑Richtlinien.
Den Einstieg bildet erneut ein kurzer Impuls von Rechtsanwalt Alexander Weiss (Piltz Legal), der typische Fragestellungen und Unsicherheiten aus der ersten Session aufgreift und systematisch vertieft. Ziel ist es, rechtliche Anforderungen nicht nur einzuordnen, sondern konkrete Handlungsmöglichkeiten für Organisationen der Eingliederungshilfe aufzuzeigen.
23. Juni 2026, 10-12 Uhr
In der sechsten KI-Pilot-Werkstatt schließen wir an die Arbeitsergebnisse der vorherigen Sitzungen an. Aufbauend auf den MVP-Zuschnitt der vierten Sitzung und den rechtlichen Anforderungen wie in der fünfsten Sitzung beleuchtet, geht es nun um die Überführung in eine konkrete Umsetzung.
Die Teilnehmenden arbeiten an ihren Pilot‑Vorhaben und entwickeln daraus eine erste Struktur von zentralen Meilensteinen und einer Roadmap. Dabei wird die Planung direkt auf ihre Realisierbarkeit überprüft – mögliche Hürden und kritische Punkte werden entlang der Umsetzung sichtbar gemacht und gezielt eingeordnet.
Ziel der Werkstatt ist es, aus einem tragfähigen MVP einen klaren, umsetzbaren nächsten Schritt abzuleiten, der Orientierung gibt und den weiteren Projektverlauf vorbereitet.
19. Mai 2026, 10-12 Uhr
In der fünften KI‑Pilot‑Werkstatt steht die rechtliche Einordnung zur KI‑gestützten Dokumentation im Mittelpunkt. Nachdem in den vorherigen Sitzungen fachliche, prozessuale und konzeptionelle Grundlagen erarbeitet wurden, richtet sich der Fokus nun auf die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen für eine verantwortungsvolle Umsetzung.
Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag von Rechtsanwalt Alexander Weiss (Piltz Legal), der zentrale juristische Fragestellungen aus den Projekten aufgreift und für ein breiteres Publikum systematisch einordnet. Dabei werden insbesondere Themen wie Datenschutz, Anforderungen der KI‑Verordnung, der Umgang mit sensiblen Daten, vertragliche Konstellationen sowie Fragen der Transparenz und organisationale Verantwortlichkeiten beleuchtet.
Im zweiten Teil der Werkstatt wird der Raum für Austausch geöffnet: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen, Unsicherheiten zu klären und konkrete Anwendungsfälle zu diskutieren. Der Fokus liegt dabei auf praxisnahen Lösungen und der gemeinsamen Reflexion rechtlicher Herausforderungen im Kontext der Eingliederungshilfe.
Die Ergebnisse der Veranstaltung tragen dazu bei, die Pilot‑Projekte rechtlich fundiert weiterzuentwickeln und geben zugleich wertvolle Orientierung für andere Organisationen, die den Einsatz von KI in sensiblen Arbeitsfeldern planen oder bereits erproben.
21. April 2026, 10-12 Uhr
In der vierten KI‑Pilot‑Werkstatt setzen wir die Arbeit an den beiden laufenden Pilot‑Projekten fort. Nachdem in der letzten Sitzung mithilfe des KI Impact Mapping zentrale Prozessschritte, Anforderungen und Risiken sichtbar gemacht wurden, steht nun der nächste entscheidende Schritt im Mittelpunkt: die Definition eines MVP (Minimum Viable Product).
Die Veranstaltung beginnt mit einer kurze Darstellung des Arbeitsstandes der beiden Projektteams. Im Anschluss folgt eine kompakte Zusammenfassung der bisherigen Impact‑Mapping‑Ergebnisse. Darauf aufbauend arbeiten die Teilnehmenden in projektbezogenen Gruppen daran, ein klar abgegrenztes, realisierbares und wirkungsstarkes MVP zu formulieren. Ziel ist es, aus den identifizierten KI‑Potenzialen denjenigen Funktionsumfang auszuwählen, der den größten Nutzen bietet und gleichzeitig technisch wie organisatorisch gut pilotierbar ist.
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Entwicklung erster KI‑Prototypen und strukturieren die nächsten Schritte innerhalb der Pilot‑Projekte. Die Werkstatt schafft damit einen praxisorientierten Rahmen, um KI‑Anwendungen in der Eingliederungshilfe fundiert, sicher und wirksam voranzubringen.
24. März 2026, 10-12 Uhr
Im ersten Teil der Session wurden die Pilot-Projekte und ihre Teams vorgestellt, anschließend wurde das Thema AI Impact Mapping und eine erste MVP-Definition besprochen. Die Veranstaltunge wurde von Dr. Nannette Swed, Referentin für digitale Innovation beim Paritätischen Gesamtverband, geleitet.
21. Januar 2026, 11-12:30 Uhr
In der Kick-Off-Veranstaltung hat Dr. Nannette Swed, Referentin für digitale Innovation beim Paritätischen Gesamtverband, das Konzept der KI-Pilot-Werkstatt vorgestellt.
Die KI-Pilot-Werkstatt ist ein Begleit- und Lernformat des Paritätischen Gesamtverbandes, das Mitgliedsorganisationen dabei unterstützt, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wohlfahrt praxisnah und verantwortungsvoll zu gestalten. Teilnehmende erhalten Einblicke in reale KI-Projekte, profitieren von monatlichen Austausch- und Lernformaten sowie von Fachwissen zu Themen wie Datenschutz, KI-Ethik, Dienstleisterauswahl und Projektsteuerung. Die Werkstatt richtet sich ausdrücklich auch an Personen ohne eigenes KI-Projekt und fördert den Wissenstransfer sowie die Vernetzung innerhalb der Wohlfahrt.
Präsentation herunterladenDigiBasics
DigiBasics ist das Einstiegsformat des Paritätischen für alle, die digitale Themen besser verstehen und ihre Organisation sicher digitalisieren möchten. In kurzen, praxisorientierten Sessions vermitteln wir Grundlagen zu zentralen Digitalthemen – verständlich, alltagsnah und ohne Vorwissen.
Ob digitale Zusammenarbeit, Datenschutz, KI, IT-Security, Produkt- oder Dienstleister-Auswahl: DigiBasics schafft Orientierung, gibt konkrete Tipps für den Arbeitsalltag und stärkt digitale Kompetenzen im Verband.

Vergangene DigiBasics-Termine:
Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne. Auch Kitas, Pflegeeinrichtungen und andere soziale Träger geraten zunehmend ins Visier – mit besonders sensiblen Folgen, wenn Klient*innendaten betroffen sind. Gleichzeitig sorgen neue gesetzliche Anforderungen wie die NIS2-Richtlinie für zusätzlichen Handlungsbedarf. Doch wo anfangen und welche Maßnahmen sind wirklich wichtig?
Dieses DigiBasics-Format wird durch die Kooperation mit der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand und dem Fokusprojekt KMU.kompetent.sicher gestaltet. Sie verbinden praktische Tipps für mehr Cybersicherheit mit einem aktuellen Überblick zur NIS2-Richtlinie.
Im ersten Teil gibt Tobias Diemer von der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand 10 praxisnahe Tipps für mehr IT-Sicherheit – verständlich aufbereitet und mit Beispielen aus dem Sozial- und Wohlfahrtssektor, damit die Risiken für Träger und Einrichtungen greifbar werden. Im Anschluss ist Zeit für Ihre Fragen eingeplant.
Anschließend werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen rund um die NIS2-Richtlinie: Was gilt aktuell, welche Organisationen sind betroffen und welche Anforderungen sollten jetzt im Blick behalten werden? Zudem werden kostenfreie Unterstützungsangebote des Fokusprojekts KMU.kompetent.sicher vorgestellt, die Organisationen, Führungskräfte und Mitarbeitende dabei unterstützen, ihre Cybersicherheitskompetenzen zu stärken.
Was Sie erwartet:
· 10 praktische Tipps für mehr Cybersicherheit im Arbeitsalltag
· Schutz vor Phishing und Ransomware
· Sichere Passwörter, Updates und Backups
· Die Bedeutung von Mitarbeitersensibilisierung
· Notfallplanung und Anlaufstellen im Ernstfall
· Aktuelle Entwicklungen rund um die NIS2-Richtlinie
· Kostenfreie Unterstützungsangebote von KMU.kompetent.sicher
Referent*innen:
Tobias Diemer (Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand)
Dominik Niehus und Tim Brinkmeier (Fokusprojekts KMU.kompetent.sicher)
Investieren Sie jetzt in Ihre Cybersicherheit und erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie direkt umsetzen können und was Sie rund um NIS2 jetzt wissen sollten!
Wiederkehrende Aufgaben kosten Zeit und Nerven. In diesem DigiBasics zeigen wir, wie Prozessautomatisierung grundsätzlich funktioniert: tool‑unabhängig, praxisnah und auf die Realität unserer Mitgliedsorganisationen zugeschnitten.
Wie geht Prozessautomatisierung – tool‑unabhängig und praxisnah?
Viele Organisationen arbeiten mit großem Engagement – aber auch mit vielen manuellen, wiederkehrenden Abläufen: Rechnungen weiterleiten, Anträge prüfen, E‑Mails sortieren, Listen pflegen. Genau hier setzt Prozessautomatisierung an.
In diesem DigiBasics erklärt Dennis Niere (Referent Projektmanager CRM, Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.), wie Automatisierung grundsätzlich funktioniert – unabhängig von konkreten Tools oder IT‑Systemen. Denn auch wenn unsere Mitgliedsorganisationen sehr unterschiedliche Software einsetzen, folgen gute Prozesse immer denselben Logiken.
Wie wirkt sich Künstliche Intelligenz auf den Datenschutz in sozialen Organisationen aus – und was bedeutet das ganz konkret für unsere tägliche Arbeit?
In dieser DigiBasics-Veranstaltung wurde ein verständlicher Überblick über die wichtigsten Anforderungen aus DSGVO und KI‑Verordnung gegeben und typische Risiken im Umgang mit sensiblen Daten gezeigt. Außerdem gab es praktische Do’s & Don’ts für den sicheren Einsatz von KI‑Tools in der Wohlfahrt.
Digitalpolitik
Digitale Entwicklungen prägen zunehmend die Rahmenbedingungen sozialer Arbeit und das Leben von Bürger*innen. Von Datensouveränität über den Zugang zu digitaler Infrastruktur bis hin zu Fragen der Teilhabe oder Regulierung neuer Technologien wie KI besonders im Zusammenspiel mit Zugang zu sozialen Leistungen:
Für den Paritätischen ist es zentral, digitalpolitische Themen mitzugestalten und dabei die Perspektiven der sozialen Träger in die politischen Debatten einzubringen.
Wir setzen uns dafür ein, dass digitale Transformation gerecht, sicher und gemeinwohlorientiert gestaltet wird: mit guten gesetzlichen Rahmenbedingungen, fairen Zugängen für alle und einer digitalen Infrastruktur, die die Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen stärkt statt erschwert. So vertreten wir die Interessen der Wohlfahrt auch im digitalen Raum.

Publikationen
Rechtsfragen beim Einsatz von generativer KI in gemeinnützigen Organisationen
Dank der bemerkenswerten Leistungen moderner Systeme maschinellen Lernens befinden wir uns derzeit in einem technologischen Umbruch mit weitreichenden… weiterlesen
Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit - Textsammlung erweitert
Die beliebte KI-Textsammlung, die die Ergebnisse unserer KI-Veranstaltungsreihe dokumentiert, gibt es in stark erweiterter Neuauflage. Sie enthält… weiterlesen
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Sozialen Einrichtungen
Was heißt Künstliche Intelligenz eigentlich? Wie kann ich sie als Soziale Einrichtung sinnvoll einsetzen? Was muss ich dabei beachten? Unsere… weiterlesen
Depot
Hier finden sich ältere Inhalte des Projektes #GleichImNetz:
