BTHG_Führungszeugnis

Paritätische Arbeitshilfe „Das erweiterte Führungszeugnis – Was ist zu beachten?“

Menschen mit Behinderung und Kinder und Jugendliche müssen in besonderem Maße vor jeglicher Form der Gewalt innerhalb und außerhalb von Einrichtungen geschützt werden. Um diesem Schutzbedürfnis Rechnung zu tragen, sind in den letzten Jahren eine Reihe von neuen gesetzlichen Bestimmungen eingeführt worden. Dazu gehören die Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen und/oder die Unterzeichnung persönlicher Verpflichtungserklärungen als wichtige Bausteine zur Verbesserung des Schutzes vor vielfältigen Formen von Gewalt (Grenzverletzungen, Misshandlungen, körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt). Darüber hinaus ist jedoch zur Wahrung der körperlichen, psychischen und physischen Integrität von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderung in allen Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe ein umfassendes Gesamtschutzkonzept unerlässlich, in dem Präventions- und Interventionsmaßnahmen konkret beschrieben sind.

Für den Paritätischen Gesamtverband ist die Verpflichtung zur Prävention von Gewalt ein zentrales Anliegen. Deshalb hat der Paritätische die gesetzlichen Vorgaben, die im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes für Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderung geschaffen wurden, zum Anlass genommen, die Arbeitshilfe „Das erweiterte Führungszeugnis – Was ist zu beachten?“ zu erstellen. Sie enthält praktische Hinweise und Musterformulare zur Vorlageverpflichtung von Führungszeugnissen. Dabei konnte auf Vorlagen aus den Landesverbänden Hessen und Schleswig-Holstein zurückgegriffen werden. Deshalb an dieser Stelle: Vielen Dank für die Vorarbeit und Unterstützung bei der Erstellung dieser Arbeitshilfe.

Die Arbeitshilfe ist im Anhang beigefügt.

fuehrungszeugnis.pdf


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