Paritätische Positionierung zu atypischer und prekärer Beschäftigung

Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind weit verbreitet und haben sich in den letzten Jahren sukzessive neben und anstelle des sog. Normalarbeitsverhältnisses etabliert. Viele dieser Beschäftigungsverhältnisse sind nicht auf Dauer und Kontinuität angelegt. Sie sind oft mit niedrigen Löhnen und schlechteren Arbeitsbedingungen als das Normalarbeitsverhältnis verbunden und bieten nur geringen Aufstiegschancen in besser bezahlte bzw. gesicherte Arbeit. Diese"prekäre Beschäftigung" gilt es neu zu ordnen und zu begrenzen. Der Paritätische führt in seiner aktuellen Positionierung arbeitsmarktpolitische, sozialpolitische und gleichstellungspolitische Gründe für die Neuregelung an.

Die vom Verbandsrat des Paritätischen beschlossene Positionierung zu atypischer und prekärer Beschäftigung enthält konkrete Vorschläge zur
- stärkeren Einbeziehung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in die Sozialversicherung;
- konsequenten Verankerung des Equal-Pay-Grundsatzes in der Zeitarbeit;
- sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen und
- Abschaffung der sachgrundlosen Befristung.

Anlage: Positionspapier PositionspapieratypischeB.pdfPositionspapieratypischeB.pdf


Unsere nächste Veranstaltung

30.01.2018 10:30
Seminar für Führungskräfte, QM-Beauftragte, Manager/innen und Auditoren/innen - Sie möchten sich über neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der sozialen Arbeit und in der Pflege informieren. Im Seminar werden Neben den gesetzlichen Vorgaben auch Inhalte der neuen QM-Normen DIN EN ISO 9000 ff intensiv bearbeitet.
  Ort: Der Paritätische Gesamtverband

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