Entwicklungszusammenarbeit, Flucht und Migration

Der Paritätische Gesamtverband hat Ende 2018 die Grundsatzpositionierung Dateidownload starten"Solidarisch, inklusiv, emanzipatorisch - Paritätische Grundsätze einer umfassenden Entwicklungszusammenarbeit" verabschiedet. In dem Grundsatzpapier identifiziert der Paritätische in verschiedenen Bereichen Handlungsbedarfe, aus denen sich grundsätzliche Forderungen z.B. zur Armuts- und Hungerbekämpfung, zum Klimaschutz, zum Ausbau der Daseinsvorsorge, sozialen Infrastruktur und den sozialen Sicherungssystemen oder im Bereich Geschlechtergerechtigkeit ergeben. Auch das Thema Flucht und Migration wird in der Grundsatzpositionierung aufgegriffen.

Spätestens seit 2015 lässt sich eine stärkere Fokussierung in der deutsch-europäischen Migrationsagenda auf den Bereich „Fluchtursachenbekämpfung“ beobachten. Entwicklungszusammenarbeit wird dabei zunehmend in den Dienst des Migrations- und Fluchtmanagements gestellt. 

Der Paritätische Gesamtverband beschäftgt sich in diesem Zusammenhang mit der Entwicklung der deutsch-europäischen Migrationsagenda und den Auswirkungen auf einzelne Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländer. Dabei steht u.a. die Frage im Vordergrund inwieweit die deutsch-europäischen Initiativen tatsächlich einen Beitrag zur „Fluchtursachenbekämpfung“ leisten und auch dazu beitragen, den Verbleib geflüchteter Personen in der Region sowohl für die Geflüchteten als auch für die betroffenen Erstaufnahmeregionen zu einer realistischen Perspektive zu machen. Die Situation der Geflüchteten sowie der Gesellschaftskontext in den Erstaufnahme- und Transitländern spielt bei dieser Begutachtung eine herausragende Rolle.

Im Rahmen von Fachgesprächen und einem kontinuierlich überarbeiteten Dossier setzt sich der Verband mit der Thematik auseinander. 

Weitere Informationen finden Sie unten.

Dossier

Fachgespräche

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