Soziale Plattform Wohnen

Gemeinsam mit sieben anderen Sozial- und Fachverbänden hat der Paritätische Gesamtverband die "Soziale Plattform Wohnen - Für eine menschenorientierte Wohnungspolitik" gegründet.
Mit eigenem Konzept und einem konkreten Forderungskatalog mischt sich erstmals dieser neue Zusammenschluss erstmals gemeinsam in die aktuelle wohnungspolitische Debatte ein.
Zum Auftakt veröffentlichen wir die Broschüre "Menschen im Schatten des Wohnungsmarktes". Diese enthält unter anderem sechs Reportagen über Menschen, die von den aktuellen Verwerfungen auf dem Wohnungsmarkt besonders hart betroffen sind.

Die Broschüre und weitergehende Informationen finden Sie Internen Link öffnenhier.

Durch soziale Wohnungspolitik zu Gutem Wohnen für alle!

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und würdigem Wohnraum. Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, wohnungslose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.
Folgen dieser Entwicklung können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität, die Beeinträchtigung von Teilhabechancen und Verdrängung sein. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederungshilfe oder Frauenhäuser, indem sie Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird.
Der Paritätische Gesamtverband setzt sich für eine soziale Wohnungspolitik ein, die gutes Wohnen für alle schafft.

Aktuelles

Bericht: 20 vorläufige Lehren aus Corona

Welche vorläufige Bilanz ist ein dreiviertel Jahr nach Beginn der Pandemie zu ziehen? Dieser Frage geht der Bericht zu "20 vorläufigen Lehren aus Corona" nach. Er ist das zusammenfassende Ergebnis aus Rückmeldungen der Facharbeitskreise des Paritätischen Gesamtverbandes.

Die Corona-Pandemie prägt unser Leben und unseren Alltag in bisher kaum bekanntem Ausmaß. Ganz besonders betroffen sind jene, die aus unterschiedlichsten Gründen schon vor der Pandemie Unterstützung benötigten. Zwar kann das Virus jede*n treffen, tatsächlich verbreitet es sich jedoch zunehmend sozial ungleich. Mittendrin in dieser Pandemie sind die Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege. Sie sind direkt in die Eindämmung der Infektionen eingebunden, aber auch massiv von den Folgen der Krise betroffen.

Denn die Bruchstellen unseres Gemeinwesens treten unter Corona deutlich hervor: Bei den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung für systemrelevante Berufe. In einem Gesundheits- und Pflegesystem, das an ökonomischer Effizienz und Gewinnen ausgerichtet ist statt an Bedarfen. Bei der Digitalisierung in fast allen gesellschaftlichen Bereichen. Oder bei der Vernachlässigung der Ärmsten und Verwundbarsten, von Beziehenden der Grundsicherung über Arbeiter*innen in der ausbeuterischen Fleischindustrie bis hin zu Flüchtlingen in den überfüllten Lagern am Rande Europas.

Der vorliegende Bericht zieht ein dreiviertel Jahr nach Beginn der Pandemie ein vorläufiges Fazit aus Sicht der Sozialen Arbeit. Wo weist uns die Krise auf politische Fehlsteuerungen und Versäumnisse hin? Wo sind Strukturen der Sozialen Arbeit in der Krise bedroht? Welche Krisenmaßnahmen dürfen keinesfalls länger als nötig aufrechterhalten werden? Und gibt es auch Antworten auf die Krise, die als Blaupause für die Zeit danach dienen könnten? Er basiert auf den Rückmeldungen aus den Facharbeitskreisen des Paritätischen Gesamtverbandes.

Corona-Lehren_final.pdfCorona-Lehren_final.pdf


Kontakt

Fenster zum E-Mail-Versand öffnenJennifer Puls
Referentin für Fachpolitische Grundsatzfragen
Tel.: 030|24636|338  

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