Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Neue Publikation: Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen - Bedarfe, Praxisansätze und Handlungsempfehlungen

Geflüchtete Frauen sind in Deutschland mit spezifischen Lebensbedingungen und Herausforderungen im Aufnahme- und Integrationsprozess konfrontiert. Noch immer gibt es erhebliche Lücken und Benachteiligungen beim Zugang zu ihren Rechten, zu Bildung, Arbeit, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Zahlreiche Paritätische Mitgliedsorganisationen sind mit ihren geschlechtsspezifischen Angeboten und ihrer bedarfsgerechten Unterstützung daher zu wichtigen Anlaufstellen für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen geworden. Hierbei sind diverse gelungene Formate und Ansätze entstanden, die in die Publikation „Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen - Bedarfe, Praxisansätze und Handlungsempfehlungen“ eingeflossen sind und wichtige Impulse für die weitere Arbeit vor Ort geben können. Empowerment spielt dabei eine entscheidende Rolle – zum einen als selbstinitiierter Prozess der Selbstbestimmung und -ermächtigung, zum anderen auch als Unterstützung und Förderung dieser Praxis. Soziale Arbeit muss hier eine selbstkritische Rolle und Funktion einnehmen, denn sie kann wichtige Anknüpfungspunkte bieten und mit ihren Unterstützungsangeboten Prozesse des Empowerments entwickeln und gestalten.

Ausgehend von den zentralen Ergebnissen einer Umfrage unter geflüchteten Frauen wird in der Publikation aufgezeigt, warum Empowermentarbeit so wichtig ist und welche Rahmenbedingungen es braucht, damit sie wirksam sein kann. Sie stellt gelungene Praxisansätze in den verschiedenen Bereichen der Unterstützung vor und leitet Handlungsempfehlungen für die weitere Arbeit mit geflüchteten Frauen und anderen besonders schutzbedürftigen Personen ab. Im Zentrum steht dabei immer die Frage, wie die Menschen am besten unterstützt und gestärkt werden können, welche Haltung seitens Sozialer Arbeit dafür wichtig ist, welche Zugänge und Ansätze sich für die verschiedenen Bedarfe eignen und welche Möglichkeiten es gibt, auf Herausforderungen im Rahmen dieser Arbeit zu reagieren.

Die Publikation richtet sich in erster Linie an Fachkräfte und Engagierte vor Ort, die Angebote für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen durchführen (wollen) sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.

Die Publikation ist online verfügbar unter:
https://www.der-paritaetische.de/publikationen/empowermentarbeit-mit-gefluechteten-frauen-bedarfe-praxisansaetze-und-handlungsempfehlungen/


Neue Publikation: Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen - Bedarfe, Praxisansätze und Handlungsempfehlungen

Geflüchtete Frauen sind in Deutschland mit spezifischen Lebensbedingungen und Herausforderungen im Aufnahme- und Integrationsprozess konfrontiert. Noch immer gibt es erhebliche Lücken und Benachteiligungen beim Zugang zu ihren Rechten, zu Bildung, Arbeit, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Zahlreiche Paritätische Mitgliedsorganisationen sind mit ihren geschlechtsspezifischen Angeboten und ihrer bedarfsgerechten Unterstützung daher zu wichtigen Anlaufstellen für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen geworden. Hierbei sind diverse gelungene Formate und Ansätze entstanden, die in die Publikation „Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen - Bedarfe, Praxisansätze und Handlungsempfehlungen“ eingeflossen sind und wichtige Impulse für die weitere Arbeit vor Ort geben können. Empowerment spielt dabei eine entscheidende Rolle – zum einen als selbstinitiierter Prozess der Selbstbestimmung und -ermächtigung, zum anderen auch als Unterstützung und Förderung dieser Praxis. Soziale Arbeit muss hier eine selbstkritische Rolle und Funktion einnehmen, denn sie kann wichtige Anknüpfungspunkte bieten und mit ihren Unterstützungsangeboten Prozesse des Empowerments entwickeln und gestalten.

Ausgehend von den zentralen Ergebnissen einer Umfrage unter geflüchteten Frauen wird in der Publikation aufgezeigt, warum Empowermentarbeit so wichtig ist und welche Rahmenbedingungen es braucht, damit sie wirksam sein kann. Sie stellt gelungene Praxisansätze in den verschiedenen Bereichen der Unterstützung vor und leitet Handlungsempfehlungen für die weitere Arbeit mit geflüchteten Frauen und anderen besonders schutzbedürftigen Personen ab. Im Zentrum steht dabei immer die Frage, wie die Menschen am besten unterstützt und gestärkt werden können, welche Haltung seitens Sozialer Arbeit dafür wichtig ist, welche Zugänge und Ansätze sich für die verschiedenen Bedarfe eignen und welche Möglichkeiten es gibt, auf Herausforderungen im Rahmen dieser Arbeit zu reagieren.

Die Publikation richtet sich in erster Linie an Fachkräfte und Engagierte vor Ort, die Angebote für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen durchführen (wollen) sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.

Die Publikation ist online verfügbar unter:
https://www.der-paritaetische.de/publikationen/empowermentarbeit-mit-gefluechteten-frauen-bedarfe-praxisansaetze-und-handlungsempfehlungen/


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
mig(at)paritaet.org

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