Neues aus der Tinnitus-Forschung
Berthold Langguth ist stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg und außerdem Gründer und Leiter der multidisziplinären Tinnitus-Klinik der Universität Regensburg. Im Jahr 2006 war er Mitbegründer der Tinnitus-Research Initiative und ist bis heute Vorsitzender des Vorstandes.
Seine Forschung konzentriert sich auf das Verständnis der Pathophysiologie neuropsychiatrischer Erkrankungen wie Schizophrenie, Depression und Tinnitus sowie auf die Entwicklung innovativer Behandlungen. Methodisch beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit Bildgebung des Gehirns, nicht-invasiver Hirnstimulation, Methodik klinischer Forschung, E-Health-basierten Diagnostik- und Therapieansätze, Datenmanagement und -analyse. Er ist (Mit-)Autor von über 425 Artikeln und Herausgeber von 8 Büchern zu den Themen Hirnstimulation, klinische Neurowissenschaften, Neurologie, Psychiatrie, Tinnitus und digitale Gesundheit.
In seinem Online-Vortrag wird Prof. Berthold Langguth über neuste Entwicklungen in puncto Tinnitus-Ursachen und -Behandlungsmöglichkeiten aus der nationalen wie auch internationalen Tinnitus-Forschung berichten. Langguth wird auch ganz frische Eindrücke von der TRI2025 – der jährlich stattfindenden Konferenz der internationalen Tinnitus-Research Initiative – mitbringen, die vom 15. bis 18 Mai in Seoul, Süd-Korea, stattfindet. Im Anschluss an Vortrag und Gespräch ist Raum für Fragen aus dem Publikum. Der Vortrag wird organisiert von der Tinnitus Selbsthilfe Frankfurt, die auch mit der Deutschen Tinnitus-Liga zusammenarbeitet, und ist für Teilnehmende kostenfrei. Moderiert von Martina Metzner, Mit-Leiterin der Tinnitus Selbsthilfe Frankfurt.
