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Appell an Ampel-Koalition: Bündnis fordert Ernährungswende für alle

In einem Bündnis aus Organisationen, Verbänden und Fachgesellschaften aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Ernährung und Umwelt fordert der Paritätische Gesamtverband die Ampel-Verhandler*innen auf, das Thema Ernährung systematisch anzugehen, um gesundheitsförderndes und ökologisch nachhaltiges Essen für alle zu ermöglichen.

Deutschlands derzeitiges Ernährungssystem ist ungesund, unsozial und höchst klima- und umweltschädlich. Es trägt maßgeblich zu den gravierenden Umweltproblemen unserer Zeit bei: Von der Klimakrise über das Artensterben bis hin zur Zerstörung der verbleibenden natürlichen Lebensräume. Gleichzeitig können sich viele Menschen eine nachhaltige und gesunde Ernährung nicht leisten. Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie Hartz IV angewiesen sind, steht monatlich gerade einmal 155 Euro für Nahrung und Getränke zur Verfügung.

Eine umfassende Wende im aktuellen System ist dringend nötig: für den Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz, für soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und mehr Tierwohl.

Deshalb wendet sich der Paritätische in einem Bündnis mit 14 weiteren Organisationen, Verbänden und Fachgesellschaften  aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Ernährung und Umwelt während der laufenden Koalitionsverhandlungen an SPD, Grüne und FDP, mit dem Appell Ernährungspolitik endlich wirksam anzugehen.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: “Eine gesunde und nachhaltige Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Wir fordern eine Ernährungswende für alle, zu der die Anpassung der Hartz IV Regelsätze ebenso gehört wie die Ermöglichung von gutem Essen in Gemeinschaftseinrichtung - von der Kita bis zum Krankenhaus.”
 

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