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Aufruf zur Schaffung von Praxisplätzen für ein duales Studium in sozialen Einrichtungen

Anlässlich des bevorstehenden Semesterbeginns in Fachhochschulen wirbt der Paritätische Vorstand bei sozialen Einrichtungen und Organisationen dafür, Praxisplätze anzubieten. Schließlich sind diese notwendig für ein praxisnahes, duales Studium der Sozialen Arbeit und für die Gewinnung von Fachkräften.

Soziale Arbeit lässt sich vernünftig nicht allein am Schreibtisch erlernen. Vielmehr sollte von Beginn an wissenschaftlich-theoretisches Lernen mit zielorientiertem Praxislernen verknüpft werden.

Bildungseinrichtungen und Hochschulen, die auf eine praxisnahe Ausbildung orientieren, berichten jedoch, dass es für junge Menschen, die dual studieren möchten, zunehmend schwieriger wird, Ausbildungsträger zu finden. Damit wird die Gewinnung von zukünftigen Fachkräften in diesem Bereich erschwert. Das ist bedauerlich, da die gesellschaftlichen Entwicklungen, wie die multiplen Krisen und die soziale Verunsicherung, den Bedarf an Sozialer Arbeit verstärken.  

Einrichtungen, die in Kooperation mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen Praxisplätze anbieten, leisten einen wichtigen Beitrag für die soziale Landschaft.  

Zudem ist solch eine Kooperation auch für die Einrichtungen selbst mit Vorteilen verbunden. So binden sie beispielsweise frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte und erhalten Mitarbeitende mit aktuellem Fachwissen, methodischer Kompetenz und hoher Motivation.  

Der Paritätische Gesamtverband wirbt deshalb bei sozialen Organisationen sowie bei Trägern von sozialen Einrichtungen und Diensten dafür, Praxisplätze für das duale Studium anzubieten. 

Allen Studierenden, die dual studieren wollen, sowie allen sozialen Organisationen und Trägern, die Nachwuchskräfte suchen, ist zu wünschen, dass eine stimmige Verbindung gelingt. Ein breites Angebot von dualen Praxisplätzen kann dabei helfen, dass zusammenfindet, was zusammengehört.