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Fachkräfteoffensive für die Kindertagesbetreuung: Nachwuchs gewinnen, Profis binden

Bundesministerin Franziska Giffey hat ihre Fachkräfteoffensive für die ersten Bundesländer gestartet

Viele soziale Arbeitsbereiche klagen über einen zunehmenden Fachkräftemangel, so auch der Bereich der frühkindlichen Bildung. Der Rechtsanspruch auf Förderung für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr und die deutlich gestiegene Inanspruchnahme und Nachfrage nach Plätzen erhöhen den Druck enorm. Allerdings ist der Mangel auch ein Ergebnis des Versäumnisses von Politik und Bildungsadministration, nicht rechtzeitig für die Gewinnung und Qualifizierung zusätzlicher Fachkräfte gesorgt zu haben. Dazu hat sich der Paritätische erst im Januar 2019 mit seinen "Eckpunkten zum Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung" geäußert.

Nun hat die Bundesministerin Franziska Giffey das Interessenbekundungsverfahren zum Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher: Nachwuchs gewinnen, Profis binden“ gestartet.

Die Fachkräfteoffensive fördert in einem ersten Schritt 2.500 vergütete Ausbildungsplätze ab dem Ausbildungsjahrgang 2019/2020, sowie Know How und zeitliche Ressourcen für die Praxisanleitung und Entwicklungsperspektiven für erfahrene Fachkräfte mit dem Aufstiegsbonus. Es ist eine Aufstockung und Verlängerung um einen weiteren Ausbildungsjahrgang ab 2020/2021 geplant, sobald die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stehen.

In den ersten Bundesländern können Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen http://www.fruehe-chancen.de/interessenbekundung-fachkraefteoffensiveüber ein Online-Formular ihr Interesse an den einzelnen Programmbereichen bekunden. Hier sind auch Informationen zum Verfahren und Kontaktdaten für Nachfragen eingestellt: www.fruehe-chancen.de/aktuelles/interessenbekundungsverfahren-fuer-das-bundesprogramm-fachkraefteoffensive-gestartet/
Die ersten Bundesländer sind: Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hier können interessierte Träger bis zum 18. April 2019 eine Interessenbekundung einreichen.

Es ist vorgesehen, das Interessenbekundungsverfahren zügig in den übrigen Bundesländern zu eröffnen.

Das Interessenbekundungsverfahren wird nach Ablauf einer vierwöchigen Frist, also Ende April 2019, abgeschlossen sein. Im Anschluss werden nach Abstimmung mit den Bundesländern ausgewählte Projektträger zur Antragstellung aufgefordert.


Bitte leiten Sie diese Information gerne über Ihre Verteiler an Interessierte weiter.

Mehr Informationen zum Thema Kindertagesbetreuung finden Sie hier:
http://www.kita.paritaet.org

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