
Kampagnen-Tipp: Hitzeschutz im Sozialkaufhaus
Der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS) startet diesen Sommer die „Kampagne Hitzeschutz im Sozialkaufhaus“. Denn Sozialkaufhäuser erreichen und beschäftigen viele Personen, für die Hitze besonders belastend und gefährdend sein kann, bspw. Personen mit Armutserfahrung, Ältere oder Vorerkrankte.
Durch die Entwicklung der Sozialkaufhäuser zu einem Ort der Sensibilisierung für Hitze werden Mitarbeitende sowie Kund*innen beim Hitzeschutz und der Gesunderhaltung unterstützt sowie das Kaufhaus zu einem wichtigen und sichtbaren Partner im Hitzeschutz besonders gefährdeter Personengruppen.
Die Idee
Über die gezielte Präsentation der für den Hitzeschutz relevanten Produkte ihres Sortiments (Hüte, Sonnenbrillen, lange dünne Kleider, Gardinen uvm.) und eine Ergänzung durch Informationsmaterialien entsteht eine Hitze-Ecke in den Kaufhäusern. Wo möglich, wird diese durch Beteiligungsformate, einen Wasserspender und eine Ecke zum Verweilen an heißen Tagen (Kühler Ort) ergänzt. Außerdem gibt es die Option, die Mitarbeitenden in einer Mitarbeitenden-Schulung zum Thema Hitze und zur Hitze-Ecke zu schulen. Die Hitze-Ecke kann an einem Aktionstag öffentlichkeitswirksam eröffnet werden. An diesem Tag kann es Mitmachaktionen für die Kund*innen geben und kommunale Partner können eingeladen werden.
Wer kann Mitmachen?
Alle interessierten Sozialkaufhäuser & Tafelläden
Die Mitarbeitenden-Schulungen kann auch von anderen Organisationsformen umgesetzt werden.
Wie kann ich Mitmachen?
Bereitgestellten Materialien nutzen, Bausteine im Kaufhaus umsetzen und auf unserer Deutschlandkarte eintragen lassen.
Partner
Die Entwicklung der Materialien erfolgt zusammen mit dem Fairhaus in Holthausen (renatec GmbH, Diakonie Düsseldorf), dem CapBaumarkt in Witten (Perspektiv gem. GmbH, Diakonie Mark-Ruhr) sowie GreenAdapt (Gesellschaft für Klimaanpassung mbH).
Kontakt
Sie wollen mehr über das Projekt erfahren? Sie haben Fragen oder wollen die Kampagne in Ihrem Sozialkaufhaus umsetzen? Melden Sie sich direkt beim EFAS!
Jasmin Mangold
jmangold(at)efas-web.de
Telefon: 0711 / 16489 – 82
Förderung
Die Kampagne wird umgesetzt im Rahmen des Projekts „Aktiv für Klimaanpassung und Teilhabe“. Dieses wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.