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Start der Informationskampagne SepWiss - Sepsis ist vermeidbar. Unwissen über Sepsis ist tödlich

Das Projekt der Sepsis-Stiftung soll auf die Gefahren der Infektion, auch Blutvergiftung genannt, aufmerksam machen, da sie den meisten Menschen noch weitgehend unbekannt ist, obwohl jährlich rund 500.000 Menschen daran erkranken und etwa 75.000 Menschen an den Folgen sterben.

„Eine Sepsis entsteht, wenn die eigenen Abwehrkräfte die Ausbreitung einer zunächst lokalen Infektion im Körper nicht verhindern können. Es kommt zu einer überschießenden Immunreaktion, welche die eigenen Organe schädigt“ heißt es in der Pressemitteilung zur Kampagne, die heute startet. Der Dekan der Charité, Prof. Dr. Axel Radlach Pries sagt dazu: „Diese Überreaktion der Immunantwort partiell zu blockieren, um die Schäden zu verhindern, ist ein erfolgversprechender Forschungsansatz, der auch an der Charité verfolgt wird“.

Das Projekt läuft über drei Jahre und ist ein Modell für die Region Berlin-Brandenburg. Informationsmaterial und Onlinefortbildungen werden in Kliniken, Arztpraxen und Apotheken verbreitet, um Risikopatient*innen und Gesundheitsdienstleister zu erreichen. Es wird über Präventionsmaßnahmen, wie z.B. Impfungen, aber auch über die Symptome bei einer Infektion aufgeklärt. Angesiedelt ist das Projekt der Sepsis-Stiftung bei der Charité. Die Medizinische Hochschule Brandenburg, das Universitätsklinikum Jena, das Robert-Koch-Institut und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung beteiligen sich ebenfalls.

Alle Informationen sowie Materialien und Kontaktdaten zum Projekt erhalten Sie über die Website https://www.sepsiswissen.de/.

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