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Studie zur sozialen Ungleichheit der Wohnversorgung von der Hans Böckler Stiftung erschienen

Die Hans Böckler Stiftung veröffentlicht eine Studie zum Muster der sozialen Ungleichheit in der Wohnversorgung deutscher Großstädte

Die Hans Böckler Stiftung veröffentlichte Anfang diesen Augusts eine Studie unter dem Titel „Muster sozialer Ungleichheit der Wohnversorgung in deutschen Großstädten.“ Die Studie zeigt, dass fast 13 Prozent der Mieterhaushalte in deutschen Großstädten nach Abzug der Miete weniger als das Existenzminimum zur Verfügung haben.

Die hohe Mietbelastung, die insbesondere viele Haushalte mit niedrigen Einkommen tragen müssen, führe knapp 1,1 Millionen oder 12,9 Prozent aller Mieterhaushalte in den deutschen Großstädten in eine extrem prekäre wirtschaftliche Lage. Diesen Haushalten mit rund 2,1 Millionen Menschen bleibe weniger als das im Sozialrecht festgelegte Existenzminimum übrig, nachdem sie Miete und Nebenkosten (bruttowarm) bezahlt haben. Dabei sind eventuelle Sozialtransfers und Wohngeld bereits berücksichtigt. Besonders stark betroffen seien Haushalte von Alleinerziehenden. Gleichzeitig verstärken hohe Wohnkosten die Einkommensspreizung in den Großstädten sehr deutlich.

Die Studie sowie die Pressemitteilung mit Grafiken und Tabellen sind angehängt.

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