Versteuerung geldwerter Vorteil

Informationen zur Versteuerung des geldwerten Vorteils bei der Fahrzeugbeschaffung

Häufig wird die Frage an uns gestellt, ob bei der Vermittlung von Kraftfahrzeugen über den Paritätischen ein geldwerter Vorteil entsteht, der versteuert werden muss?

Bis 2014 galt: Wenn Mitarbeiter Rahmenverträge beim Fahrzeugkauf nutzen, gelten Teile der Ersparnis ggf. als geldwerter Vorteil und müssen versteuert werden.

Seit Anfang des Jahres 2015 ist das anders, denn die Rechtsprechung zur steuerlichen Behandlung von gewährten Rabatten hat sich weiterentwickelt.

Bei Nutzung der Rahmenverträge über den Paritätischen gehört bei der Fahrzeugbeschaffung - gemäß des Bundesministeriums der Finanzen per Januar 2015 – der Preisnachlass bei der Zulassung auf den Arbeitnehmer (mit privater und teildienstlicher Nutzung) nicht als geldwerter Vorteil zum steuerpflichtigen Arbeitsentgelt, sofern der Arbeitgeber an der Verschaffung des Preisvorteils nicht aktiv mitgewirkt hat. Die Ausstellung einer Arbeitgeberbescheinigung ist keine aktive Mitwirkung.

Wenn Sie als Mitarbeiter die Rahmenverträge des Paritätischen nutzen möchten, bedeutet das für Sie:

Sie müssen keinen geldwerten Vorteil versteuern: Dadurch vergrößert sich Ihre effektive Ersparnis.

Für Ihren Arbeitgeber bzw. Ihre lohnzahlende Stelle entfällt der administrative Aufwand, der mit der Erfassung und Versteuerung geldwerter Vorteile zusammenhängt. Zwar benötigen wir für dienstlich genutzte Privat-Pkw weiterhin eine Arbeitgeberbestätigung, die Ihre Betriebszugehörigkeit bestätigt. Weiterer Verwaltungsaufwand oder steuerliche Konsequenzen fallen für Ihren Arbeitgeber jedoch nicht an.

Weitere Fragen zum geldwerten Vorteil können Sie an Ihr zuständiges Finanzamt stellen.

Initiates file download Auskunft Bundesministerium der Finanzen 2015 des Fahrzeuges.

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