
ESG-Anforderungen der Banken – was kommt auf soziale Organisationen zu?
Nachhaltigkeit und ESG werden zunehmend auch für Banken zu einem wichtigen Steuerungs- und Regulierungsthema. Die damit verbundenen Anforderungen wirken jedoch nicht nur innerhalb der Banken: Sie erreichen zunehmend auch Unternehmen und soziale Organisationen – etwa über Finanzierungen, Kreditvergaben und die dabei abgefragten Nachhaltigkeitsinformationen.
Die SozialGestaltung, welche als Beratungsgesellschaft im Verbund mit der SozialBank tätig ist, gibt in Ihrem Vortrag einen praxisnahen Überblick darüber, was hinter den ESG-Anforderungen der Banken steckt und was diese für soziale Organisationen konkret bedeuten. Sie zeigt, welche regulatorischen Entwicklungen relevant sind, welche Anforderungen daraus entstehen und worauf sich soziale Organisationen perspektivisch einstellen sollten.
Dabei werfen wir auch einen Blick auf die praktische Umsetzung in den Organisationen: Welche Rolle spielen Nachhaltigkeitsdaten und -berichte, welche Möglichkeiten bietet der Voluntary Standard (VS) und welche ersten Schritte können Organisationen gehen, um sich auf die zunehmenden Anforderungen vorzubereiten?
Ergänzend gibt Alexander Schmalfuß vom AWO Bundesverband einen Einblick in unterschiedliche ESG-Abfragen von Banken und zeigt, welche Themen sich wiederholen, wo Unterschiede bestehen und wie soziale Organisationen mit einem gemeinsamen ESG-Datenkern auf unterschiedliche Anfragen reagieren können.
Die Abteilungsdirektorin für Steuern, Rechnungswesen und Verwaltung der Gesellschaft für Dienste im Alter mbH (GDA) Silke Grimm berichtet im Anschluss aus der Praxis, wie sie in der GDA mit den ESG-Anfragen der Banken umgehen, was es zu beachten gilt und welcher Nutzen sich für die Organisation daraus ergeben.