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Missbrauchsabbildungen („Kinder- und Jugendpornographie“) – Hintergründe, Zugangswege, Erklärungsansätze und Interventionen

bis - Uhr

Delikte im Zusammenhang mit Missbrauchsabbildungen, wie „Kinder- und Jugendpornografie“, nehmen zu und stellen psychosoziale Fachkräfte vor neue Herausforderungen. In diesem Seminar erhalten Sie eine Einführung in die Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sie erwerben praxisorientiertes Fachwissen, um sicher und kompetent mit dieser Klientel zu arbeiten. Ein wichtiger Kurs für Fachkräfte, die ihre Expertise in diesem sensiblen Bereich erweitern möchten.

Delikte im Kontext von Missbrauchsabbildungen, sogenannter „Kinder- und Jugendpornografie“, sind laut polizeilicher Kriminalstatistik in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Täter*innen sind Kinder, Jugendliche, heranwachsende und erwachsene Personen. Schätzungen gehen davon aus, dass nur ca. 1 % der Taten aufgedeckt wird und das Dunkelfeld entsprechend groß ist.

Neben spezialisierten Einrichtungen, wie Präventionsambulanzen oder forensische Ambulanzen oder justiznahe Dienste wie die Bewährungshilfe, sehen sich zunehmend Einrichtungen der allgemeinen psychosozialen Versorgung mit dem Thema konfrontiert. Personen aus der psychosozialen Fachpraxis melden oft zurück, nicht über ausreichend Fachwissen zu verfügen und/oder Berührungsängste mit dieser Klientel zu haben. Vor diesem Hintergrund möchten wir thematisches Fachwissen vermitteln und eine Einführung in die deliktorientierte und rückfallpräventive Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geben, die wegen Erwerb, Besitz und/oder Verbreitung von Missbrauchsabbildungen auffällig geworden sind.


Seminarzeiten
08.10.2026 - 09.10.2026
1. Tag: 10:00 - 17:00 Uhr, 2. Tag: 09:30 - 16:30 Uhr


Interessiert? 
Bitte melden Sie sich auf der Webseite des Paritätischen Bildungswerks BV e. V. für das Seminar an.

 

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