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Online-Fachgespräch: Herausforderung Verschwörungsglauben - Was kann Selbsthilfe bieten? am 8.9.2022

Das Projekt "Beratung gegen Rechts" beim Paritätischen Gesamtverband bietet diese Qualifizierung in Kooperation mit der NAKOS und der MBR Berlin an, zur Unterstützung zum Selbsthilfekontaktstellen und -gruppen, die Angehörige von Verschwörungsgläubigen unterstützen.

In von Unsicherheiten und Ängsten geprägten Zeiten sind die Verbreitung von Falschinformationen, Skepsis gegenüber evidenzbasierter Wissenschaft und Ablehnung demokratischer Institutionen bis weit in Alltagsdiskurse hinein anschlussfähig. Verschwörungserzählungen, die antipluralistische Haltungen offenbaren und zumeist auf antisemitischen Narrativen beruhen, finden dann verstärkt Einzug in die Alltags-Kommunikation, sei es in beruflichen Kontexten oder im persönlichen Nahfeld.

Studien stellen bei etwa einem Drittel der Bevölkerung in Deutschland eine Empfänglichkeit für Erklärungsmodelle fest, welche die Herrschaft geheimer Eliten nahelegen. Angehörige, Kolleg*innen und Freund*innen von verschwörungsgläubigen Menschen stehen vor der schwierigen Herausforderung, einen adäquaten Umgang mit den Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt in Familien- und Freundeskreis zu finden. Viele von ihnen organisieren sich zunehmend in der Selbsthilfe und versuchen hierdurch, sich gegenseitig zu unterstützen und Wege zu finden, mit der belastenden Situation umzugehen.

Die Veranstaltung soll Mitarbeitenden von Selbsthilfekontaktstellen 

  • Zugang zu den sozialpsychologischen Hintergründen von Verschwörungsglauben vermitteln
  • Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Verschwörungserzählungen aufzeigen 
  • Möglichkeiten aufzeigen, die Gründung und Begleitung von Selbsthilfegruppen zum Thema unterstützen zu können.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Mitarbeitende in Selbsthilfekontaktstellen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit NAKOS und MBR Berlin im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe statt.

Anmeldung und weitere Informationen hier.