Übersicht über die Migrationsberatungsstellen für erwachsene Zuwanderer (MBE) im Paritätischen

KONTAKT_Liste - MBE-Beratungsstellen - 2020

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Stand: 02.10.2020
(Wir bitten Sie höflich, uns eventuelle Vervollständigungen und Änderungen umgehend schriftlich mitzuteilen. Vielen Dank.)

Über die MBE

Seit dem 1. Januar 2005 unterstützt die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE), zuvor Migrationserstberatung genannt, Menschen mit Migrationshintergrund über 27 Jahre bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration. Sie hat dabei vor allem die Aufgabe, als Grundberatungsangebot neu zugewanderten Erwachsenen Integrationsförderung (individuelle Beratung und Begleitung auf Basis des Case Managements, Empowerment zum selbstständigen Handeln in alltäglichen Lebenssituationen, Vermittlung an andere Dienste und Einrichtungen) anzubieten. Auch dürfen in Ausnahmefällen unter 27 Jährige beraten werden, die bei Problemlagen ähnlich jener der Erwachsenen (bspw. Wohnungssuche, Beantragung von Kindergeld, Trennung) Unterstützung benötigen.

Das Angebot steht auch Zuwanderer/-innen, die sich bereits länger als drei Jahre in Deutschland aufhalten, aber einen Förderbedarf haben, mit begleitenden Hilfen insbesondere vor, während und nach dem Integrationskurs zur Verfügung. Damit die Teilnahme am Integrationskurs gewährleistet werden kann, unterstützen unsere Berater/-innen die Ratsuchenden bei der Suche nach passenden Kinderbetreuungsangeboten. Mit der Erweiterung der Förderrichtlinie 2016 werden im Rahmen der Förderbestimmungen auch Gruppeninformationsveranstaltungen durchgeführt. Ferner werden zur Unterstützung der Beratungstätigkeit Supervisionen geführt sowie Dolmetscher/-innen und Sprachmittler/-innen eingesetzt.

Mit Blick auf die hohen Zuwanderungszahlen an geflüchteten Menschen nach Deutschland und der sich daraus ergebenen Öffnung der Integrationskurse für Menschen mit dauerhafter Bleibeperspektive, ist seit Juli 2016 die MBE auch für Ratsuchende mit dauerhafter Bleibeperspektive zugänglich.

Die MBE wird durch das Bundesministerium des Innern (BMI) gefördert. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist für die Durchführung verantwortlich. Geschäftsgrundlage für die Arbeit der MBE ist die Förderrichtlinie für die MBE. Sie wird gemeinsam mit den Trägern der Beratungsstrukturen – den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege – umgesetzt.

Derzeit gibt es 98 Paritätische MBE-Träger mit mehr als 200 Beraterinnen und Beratern.

mbeon

Im Rahmen des Projekts mbeon können sich Zugewanderte online mit ihren Anliegen an Migrationsberatende wenden und beraten lassen. Für die Ratsuchenden werden damit Hürden abgebaut, den Beratenden erleichtert mbeon ihre Beratungsarbeit. Die Ratsuchenden treten per App mit einer Beraterin oder einem Berater aus der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) in Kontakt. Die Beratenden sprechen zahlreiche verschiedene Sprachen. Die App ist in den Sprachen Deutsch und Englisch, Arabisch und Russisch verfügbar.

Zugänge erleichtern – erfolgreich beraten

Mit mbeon wird das bestehende Netz an Beratungsstellen um die Möglichkeit einer Online-Beratung erweitert. Ziel ist eine effizientere und serviceorientiertere Beratung. Das Online-Angebot erleichtert die Kontaktmöglichkeiten für Ratsuchende, für die die MBE-Beratungsstellen schwer erreichbar sind. Zusätzlich können nach einem erfolgten face-to-face Beratungsgespräch ohne Aufwand Nachfragen gestellt oder Dokumente geteilt werden.
Den Beratenden bietet mbeon die Möglichkeit der kollegialen Beratung und des Fachaustauschs. Über eine Forumsfunktion kann gemeinsam auf Gesetzestexte, Kommentierungen sowie Handreichungen zugegriffen und fachlich diskutiert werden.

Weiterführende Informationen und Kooperationspartner

Die kostenlose App kann im Google Play Store oder im AppStore heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen gibt es auf der mehrsprachigen Webseite mbeon.de und der Facebook-Seite facebook.com/mbeon.chat/ des Projekts.

Neben dem DRK beteiligen sich Beraterinnen und Berater des Bundes der Vertriebenen (BdV), des Deutschen Caritasverbandes (DCV) und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) an dem Projekt. Weitere Träger der MBE sind herzlich eingeladen, ebenfalls mitzuwirken. Die finanziellen Mittel zur Durchführung stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zur Verfügung, betreut und verwaltet wird das Projekt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

https://www.mbeon.de/inhalte-einstiegspunkt/home/

Derzeit beteiligen sich 90 MBE-Berater*innen an 61 Standorten deutschlandweit an dem mbeon-Projekt.

Fachliche Begleitung:

Janina Granfar
Referentin für Migrationssozialarbeit
Tel. 030/24636-406
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenE-Mail


        

 

Anlagen:

mbeon-Handzettel-Arabisch

mbeon-Handzettel-Deutsch

mbeon-Handzettel- Russisch



 

 

Kontakt

Für den fachlichen Bereich:

Evîn Kofli
Referentin für Migrationssozialarbeit
Tel. 030/24636-418
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

Natalia Bugaj-Wolfram
Referentin für Migrationssozialarbeit
Tel.: 030/24636-434
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

Kerstin Becker
Referentin für Flüchtlingshilfe/Politik
Tel.: 030/24636-431
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

 
Für den organisatorischen Bereich:

Susann Reichert
Sekretariat/Sachbearbeitung; Flüchtlingshilfe, Migrationssozialarbeit 
Tel.: 030/24636-335
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

 
Für den finanztechnischen Bereich:

Jana Galala
Bereich Haushalt + Finanzen
Tel.: 030/24636-473
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

Reovadi Prapavat
Bereich Haushalt + Finanzen
Tel.: 030/24636-439
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

Stefan Hollstein
Sachbearbeiter Bundesprojektförderung
Tel.: 030/24636-467
Fenster zum E-Mail-Versand öffnenMail

Information

Klicken Sie auf die einzelnen Stecknadeln, um nähere Informationen zu den verschiedenen
MBE-Beratungsstellen im Paritätischen zu erhalten.

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