
Online-Workshop: Speiseabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung messen und vermeiden mit dem Küchenmonitor
Um Speiseabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung gezielt zu verringern, müssen sie systematisch erfasst und analysiert werden. Dieser Workshop zeigt, wie das mit dem Einsatz des Online-Tools Küchenmonitor funktionieren kann. Neben einer fachlichen Einführung werden im Ausblick konkrete Ansätze vorgestellt, mit denen sich Speiseabfälle nachhaltig reduzieren lassen.
In der Außer-Haus-Verpflegung werden jährlich etwa 2 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, das macht rund 18% der gesamten Lebensmittelabfälle in Deutschland aus.*
Dabei schont die Vermeidung von Speiseabfällen sowohl das Klima als auch das Budget.
Doch wann entstehen Speiseabfälle? Liegt es an einzelnen Speisekomponenten, die häufig nicht gegessen werden? Sind die Portionsgrößen angemessen? Wird für zu viele Verpflegungsteilnehmer*innen gekocht? Die Gründe sind meist vielfältig und in jeder Einrichtung individuell. Um Speiseabfälle gezielt reduzieren zu können, müssen sie daher erst einmal strukturiert gemessen werden. Ein mögliches Vorgehen stellen wir in diesem Online-Workshop vor.
Mithilfe des Küchenmonitors der Verbraucherzentrale NRW können Speiseabfälle im Verpflegungsalltag leicht und kostenlos im Blick behalten werden. Die produzierten Speisemengen werden erhoben, genauso wie die „Tellerreste“ und „Ausgabereste“. So können die Ursachen von Speiseabfällen genau analysiert werden. Die Auswertung übernimmt der Küchenmonitor dabei automatisch; die Ergebnisse werden grafisch aufbereitet. Diese Analyse ist ein wertvoller Schritt, um im Anschluss passgenaue Lösungen zu finden.
Wir freuen uns sehr, dass wir eine Referentin der Verbraucherzentrale NRW für die Veranstaltung gewinnen konnten. Nach einem Input zum Thema Speiseabfälle, wird sie uns eine Einführung in den Küchenmonitor geben und in einem Ausblick erste mögliche Hebel zur Verringerung von Speiseabfällen aufzeigen.
Zielgruppe:
Alle interessierten Akteur*innen der Gemeinschaftsverpflegung, die sich über die Messung und Reduktion von Speiseabfällen informieren möchten, sind herzlich eingeladen, an diesem Workshop teilzunehmen.
Die Methode ist in Kitas, Schulen und großen Kantinen bereits breit erprobt und kann in allen Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung verwendet werden – egal ob Kindergarten mit 30 Verpflegungsteilnehmenden oder eine Großküche, die mehrere Schulen beliefert.
Im Projekt „Nachhaltig Satt“ stellt die Erfassung der Speiseabfälle einen Teil der Status-Quo Analyse dar.
Die Teilnahme ist kostenfrei und die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung werden nach der Anmeldung versendet. Wir freuen uns auf einen spannenden Workshop!
*Quelle Umweltbundesamt, 2024 – Bezugsjahr 2022