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Appell zur gesundheitlichen Versorgung geflüchteter Menschen

Mit dem dringenden Appell, Schutzsuchenden endlich den uneingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung zu gewähren und traumatisierte Menschen vor der Abschiebung zu schützen wendet sich der Paritätische zusammen mit anderen Wohlfahrtsverbänden, Flüchtlingshilfeorganisationen und der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge und Folteropfer (BAFF) an die Parteien, die aktuell einen neuen Koalitionsvertrag verhandeln.

Aufgrund der täglichen Erfahrungen der Beratungsstellen und insbesondere der Psychosozialen Zentren - von denen ca. 20 bei paritätischen Mitgliedsorganisationen angesiedelt sind - werden seit langem die negativen Folgen beklagt, die sich aus dem stark eingeschränktem Zugang von geflüchteten Menschen zur medizinischen und insbesondere zur psychosozialen Versorgung ergeben. Die gesetzlichen Verschärfungen der letzten Legislaturperiode haben zudem dazu geführt, dass Traumatisierungen bei der Prüfung, ob jemand abgeschoben werden darf, nicht mehr angemessen berücksichtigt werden. Für die Organisationen ergeben sich daraus vor allem folgende Zentrale Forderungen:
- den Zugang zur umfassenden medizinischen Versorgung ermöglichen
- die Finanzierung der Psychozosialen Zentren sicherstellen
- einen gesetzlichen Anspruch auf Sprachmittlung  einführen
- schwere Erkrankungen im asyl- und aufenthaltsrechtlichen Verfahren berücksichtigen 
Zu den einzelnen Aspekten werden in dem Appell auch jeweils konkrete Forderungen formuliert.

 

 

 

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