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Großstudie zu Bevölkerungseinstellungen gegenüber Sinti und Roma

Fachinfo
Erstellt von Evin Kofli

Bundesregierung und Zentralrat Deutscher Sinti und Roma fordern dringenden Handlungsbedarf in der Gesellschaft und Politik

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat am 03. September 2014 Ergebnisse aus einer Großstudie zu Bevölkerungseinstellungen zu Europas größter Minderheit, der Sinti und Roma, vorgestellt. Im Fokus der Erhebung stand die Untersuchung von Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma sowie das Wissen über sie. Demnach lehnt jeder Dritte Sinti und Roma als Nachbarn ab. Oftmals sind Unwissenheit und teils offene Ablehnung verbreitet. Die Sinti und Roma stoßen auf die geringste Sympathie in der Bevölkerung. So glaubt jeder zweite Befragte, dass "Sinti und Roma durch ihr Verhalten Feindseligkeit in der Bevölkerung hervorrufen".

Gefordert wird von der Antidiskriminierungsstelle und dem Zentralrat der Sinti und Roma, dass regelmäßige Erhebungen von Diskriminierungserfahrungen von Sinti und Roma stattfinden, eine Bildungsakademie für Sinti und Roma aufgebaut wird, Selbstorganisationen mittels Staatsverträgen stärker, u.a. in Gremien und Rundfunkräten, beteiligt werden und ein verbesserter Schutz vor Benachteiligungen durch Behörden und Polizei gewährt wird.

Näheres zur Erhebung und zu den Ergebnissen finden Sie im Anhang.

Studie_Sinti_Roma-1.pdfStudie_Sinti_Roma-1.pdfBevoelkerungseinstellungen_Sinti_und_Roma_20140829.pdfBevoelkerungseinstellungen_Sinti_und_Roma_20140829.pdf

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