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Kommt die Fachassistenzausbildung für die Frühe Bildung?

Fachinfo
Erstellt von Niels Espenhorst

Die Kultusministerkonferenz war kurz davor, eine Fachassistenzausbildung für die Frühe Bildung bundesweit einzuführen. Zahlreiche Reaktionen haben dafür gesorgt, dass dies nicht unbemerkt und unwidersprochen blieb.

Der Vorschlag des Ausschusses "Berufliche Bildung" der Kultusministerkonferenz (KMK) hat in Fachkreisen hohe Wellen geschlagen. Der Vorschlag sieht vor, dass unterhalb der fachschulischen Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin eine neue dreijährige Ausbildung auf Berufsfachschulniveau zur „staatlich geprüfte Fachassistentin für frühe Bildung und Erziehung“ zu installieren - und diese als Fachkraft in Kindertageseinrichtungen anzuerkennen. Besonders brisant an dem Vorschlag ist, dass er bis zur Entscheidungsreife entwickelt wurde, ohne die Familienministerien oder Verbände zu beteiligen. Innerhalb von kurzer Zeit haben sich unterschiedliche Akteure zu den Vorschlägen geäußert. Die Kritik ist vernichtend und zunächst konnte die Einführung abgewendet werden, aber die KMK wird im Frühjahr erneut über den Vorschlag beraten. Hoffentlich mit einer Vorlage, die die vorgebrachten Bedenken berücksichtigt.

WiFF-Diskussionspapier Wie aus einer „Fachassistentin“ eine „Fachkraft“ wird – oder: Ist die Erzieherinnenausbildung noch zu retten?

Gemeinsame Erklärung von Diakonie Deutschland, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und anderen

Zwischenruf der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Stellungnahme der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Stellungnahme der DGfE-Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit und des Studiengangstags Pädagogik der Kindheit

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