Zum Hauptinhalt springen
hier klicken um zum Inhalt zu springen
Zu sehen ist ein Holzzaun, der in den Farben der Ukraine gestrichen ist.
Tina Hartung/Unsplash

Ukraine-Krieg: „Aktion Deutschland Hilft“ ruft zu Spenden für Nothilfe auf

Das Bündnis Aktion Deutschland Hilft – bei dem der Paritätische Gesamtverband Mitglied ist – ruft zu Spenden für die Nothilfe auf und veröffentlichte am 24. Februar erste Informationen zur Situation vor Ort und zu Spendenmöglichkeiten.

  • Humanitäre Lage noch unübersichtlich, Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ bereiten Einsätze vor, Nothilfe-Teams stehen bereit.
  • Zahl der Flüchtenden und Hilfesuchenden steigt aktuell an: Erste Hilfslieferungen starten.
  • Helfer*innen bereiten sich auf landesweite Notlage vor. Medizinische Versorgung und Betreuung von Geflüchteten in der Ukraine und Nachbarländern stehen zunächst im Fokus.

Bereits seit den 90er Jahren engagieren sich Hilfsorganisationen aus dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ für notleidende Menschen in der Ukraine. Seit der Krimkrise 2014 herrscht dort der Ausnahmezustand. Vor allem im Osten leiden die Menschen im Land unter der humanitären Krisenlage. In der vergangenen Nacht wurde die Ukraine von Russland an mehreren Orten angegriffen – eine weitere Zuspitzung der Notlage für die bereits geschwächte Bevölkerung wird von Expert*innen befürchtet. Helfer*innen aus dem Bündnis stehen bereit, um Betroffene zu unterstützen, wo es benötigt wird. „Aktion Deutschland Hilft“ ruft den gemeinsamen Einsatzfall aus und bittet um Spenden für die Betroffenen des Krieges.

Dem Medikamentenhilfswerk action medor liegen Hilfeersuche von ukrainischen Krankenhäusern vor, die um Unterstützung bei der Versorgung von verletzten Soldat*innen und Zivilist*innen bitten. Ein Partnerkrankenhaus in Ternopil berichtet von Explosionen in der Nähe des Flughafens. action medeor hat daher damit begonnen, erste Hilfslieferungen für medizinische Einrichtungen in der Ukraine zusammenzustellen. Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und ihre Partnerorganisation IsraAID Germany führen seit Mitte Januar in der Konfliktzone im Osten der Ukraine sowie in Kiew mit der dort lebenden jüdischen Gemeinschaft von Binnenvertriebenen aus dem Donbass ein Hilfsprojekt durch. Die Ausweitung der Hilfe wird aktuell geprüft.

Die humanitäre Lage ist nach den Angriffen der Nacht noch nicht vollständig zu überblicken. Der Großteil der Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ ist durch eigene Länderbüros und lokale Partner bereits seit Jahren in der Ukraine mit Hilfsprogrammen vertreten. Sie stehen den Betroffenen zur Seite und können schnell Hilfe leisten. Hilfsorganisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund, die Organisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe, ADRA, Malteser International, die Johanniter und Care stehen im engen Austausch mit ihren Länderbüros oder lokalen Partnernetzwerken.  Die humanitäre Lage wird sondiert und mögliche Nothilfeeinsätze in der Ukraine und – für den Fall, dass es zu größeren Fluchtbewegungen kommt – auch in den Nachbarländern geplant.  Auch Nothilfe-Teams von World Vision stehen für einen Einsatz bereit, um bei Bedarf gemeinsam mit Partnern Binnenflüchtlingen in der Ukraine zu helfen. Die Johanniter prüfen ebenfalls Maßnahmen für die akute Nothilfe vor Ort.

„Aktion Deutschland Hilft“, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für die Not leidenden Menschen in der Ukraine.

Hier können Sie Spenden:

  • Spenden-Stichwort: Ukraine
  • IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
  • Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)
  • Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10€ zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 €)
  • Online-Spende über die Website der "Aktion Deutschland Hilft"

 

zurück zum Seitenanfang