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Die Rolle der Wohlfahrtspflege im Umgang mit Care-Tätigkeiten

In Deutschland werden Care-Tätigkeiten, die mit dem Aufwachsen von Kindern sowie der Pflege und Betreuung von Angehörigen verbunden sind, immer häufiger außerhalb der Familie über haushaltsnahe Dienstleistungen organisiert und von externen Dienstleistern erbracht. Damit bestimmt der Umgang mit Care-Tätigkeiten über die Fragen, wie wir soziale Gemeinschaften gestalten, welche Rahmenbedingungen wir setzen und welche Rolle die Wohlfahrtspflege bei der Gestaltung oder Planung dieser Räume zukünftig einnehmen kann und sollte. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat sich in einem Expertengespräch damit auseinandergesetzt.

Der Mensch gilt als soziales Wesen, das stets bestrebt ist in kleineren oder größeren sozialen Gemeinschaften zu leben. Für viele ist die Familie die kleinste Form der gelebten Gemeinschaft. In Zeiten des demographischen Wandels, der Ausdifferenzierung der Familienformen, der Flexibilität und Mobilität von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, zunehmender sozialer Ungleichheit und nicht zuletzt einer
globalisierten Welt gerät Familie immer stärker unter Druck. Gemeinschaften sehen sich veränderten Anforderungen gegenüber und stehen weder für die Betreuung der Kinder, noch für die Pflege von Angehörigen umfänglich und zuverlässig zur Verfügung.

Unter diesem Druck werden Care-Tätigkeiten, die mit dem Aufwachsen von Kindern sowie der Pflege und Betreuung von Angehörigen verbunden sind und unter dem Stichwort „haushaltsnahe Dienstleistungen“
verortet werden, immer häufiger außerhalb der Familie organisiert und von externen Dienstleistern erbracht. Damit bestimmt der Umgang mit Care-Tätigkeiten über die Frage, wie wir soziale Gemeinschaften
gestalten, welche Rahmenbedingungen wir setzen und welche Rolle die Wohlfahrtspflege bei der Gestaltung oder Planung dieser Räume zukünftig einnehmen kann und sollte.

Das Expertengespräch setzte sich mit diesen Fragen konstruktiv und kritisch auseinander und diskutierte damit den Umgang mit Care-Tätigkeiten auf der Grundlage des feministischen Diskurses zu den
„Caring Communities” sowie den Ansätzen und Überlegungen zu „Sorgenden Gemeinschaften“.unter dem Stichwort „haushaltsnahe Dienstleistungen“ verortet werden, immer häufiger außerhalb der
Familie organisiert und von externen Dienstleistern erbracht. Damit bestimmt der Umgang mit Care-Tätigkeiten über die Frage, wie wir soziale Gemeinschaften gestalten, welche Rahmenbedingungen
wir setzen und welche Rolle die Wohlfahrtspflege bei der Gestaltung oder Planung dieser Räume zukünftig einnehmen kann und sollte.

doku_care_tätigkeiten2017.pdfdoku_care_tätigkeiten2017.pdf


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