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Positionierung des Paritätischen Gesamtverbandes zu aktuellen Aspekten in der Diskussion um Wohnraumunterversorgung

Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes beschloss in der Sitzung vom 29. März 2019 eine Positionierung zu aktuellen Aspekten in der Diskussion um Wohnraumunterversorgung. Darin geht es insbesondere um die Vergesellschaftung und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Damit wird die bisherige wohnungspolitische Beschlusslage des Gesamtverbandes um zwei weitere Aspekte ergänzt.

Die Wohnungsmärkte spiegeln hierzulande eine strukturelle und soziale Schieflage wider. Während Menschen in strukturschwachen Gebieten mit Leerstand, abnehmender Infrastruktur, mangelnder Mobilität, Abwanderung und Schrumpfung der Regionen konfrontiert sind, sind in den Städten die Menschen mittlerer und geringer Einkommen sowie Menschen in besonderen Bedarfslagen vielerorts Mietsteigerung und Verdrängung ausgesetzt. Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Steuerungsmöglichkeiten wahrnehmen, um jedem Menschen bezahlbaren und passenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Insbesondere den Kommunen kommt in der Boden- und Baupolitik sowie in der öffentlichen Wohnungsbewirtschaftung eine besondere Verantwortung zu.
In jüngerer Zeit werden mit der Vergesellschaftung von Grund, Boden und Wohnungsunternehmen sowie der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zwei weitere Themen intensiv diskutiert, welche in Ergänzung zu den beiden bisher erfolgten Positionierungen des Paritätischen Gesamtverbandes (Positionspapier zur sozialen Wohnungspolitik sowie Positionierung zur Mietpreisbremse, 2017) durch dieses dritte Positionspapier aufgegriffen werden.

Die Positionierung zu aktuellen Aspekten in der Diskussion um Wohnraumunterversorgung finden Sie im Anhang.

Positionierung_Wohnraumversorgung_final.pdfPositionierung_Wohnraumversorgung_final.pdf


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