Paritätische Eckpunkte zum Fachkräftemangel in der Kindertagesbetreuung

Der Fachkräftemangel in dem Bereich der frühkindlichen Erziehung, Bildung und Betreuung kann nur mit einer Aufwertung der pädagogischen Arbeit, einer adäquaten Vergütung, systematischer Qualitätsentwicklung sowie mit attraktiven Rahmenbedingungen reduziert werden.

Das Paritätische Eckpunktepapier richtet den Blick nicht nur auf die Frage, welche Personen grundsätzlich für Kindertageseinrichtungen gesucht und welche Strukturen dort benötigt werden. Es beleuchtet auch die Frage, wie durch eine Verbesserung der Prozessqualität eine weitere Professionalisierung der Kindertagesbetreuung erzeugt werden kann, die gleichzeitig zu einer Entlastung der pädagogischen Fachkräfte führt. Unabhängig davon, welcher Weg zur Verringerung des Fachkräftemangels beschritten wird: Dies wird nur mit mehr Investitionen in das Gesamtfeld der frühkindlichen Erziehung, Bildung und Betreuung zu schaffen sein.

Eckpunkte_Fachkraeftemangel_Paritaetischer_2019.pdfEckpunkte_Fachkraeftemangel_Paritaetischer_2019.pdf


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04.09.2019 11:00
Laut SGB VIII hat jeder junge Mensch ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Die Kinder- und Jugendhilfe soll mit verschiedenen Instrumenten und Maßnahmen dieses Recht mit Leben füllen und hierzu nicht nur Benachteiligungen vermeiden und abbauen, sondern auch einen Beitrag für positive Lebensbedingungen für junge Menschen leisten. Soweit die Theorie bzw. die rechtlichen Vorgaben. Offen bleibt jedoch, wie diesem Anspruch vor dem Hintergrund sich verändernder Lebensbedingungen dieser jungen Menschen Rechnung getragen werden kann.
  Ort: BFS-Konferenzzentrum Centre Monbijou

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